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Inspiration Fotografie

Weniger Oberfläche, mehr Tiefe

photo © Claudia Brose

 

Ein schöpferischer, kreativer Prozess, der Sichtweisen erweitert ist das Fotografieren. Mit der Kamera in der Hand wollen wir genauer hinschauen, mehr sehen und dann fotografisch festhalten. Wir betrachten die Natur, den Gegenstand, den Menschen nicht mehr oberflächlich, wir gehen in die Tiefe.

 

Das Fotografieren gibt uns einen Grund, vom Pfad der Oberflächlichkeit abzubiegen, genauer hinzuschauen und auf das Jetzt zu fokussieren. „Seit ich fotografiere, fallen mir ganz andere Dinge auf und ich schaue viel genauer hin. Beim Spaziergang laufe ich nicht mehr an dem schönen Baum vorbei, sondern ich halte an und gehe um ihn herum, um andere Blickwinkel des Baumes zu erkunden“, beschreibt ein begeisterter Amateurfotograf in einem Gespräch über das Fotografieren.

 

Bewusste Momente des Wahrnehmens sind in unserer Welt selten. Diese Momente in unser Leben zu integrieren sind jedoch wichtig. Sie eröffnen Details, Sichtweisen und Zusammenhänge, die zu ganz neuen Ideen und Lösungen führen, die nicht nur die Oberfläche ankratzen.

 

Menschen haben immer mehr den Drang, sich auch mal wieder zurückzulehnen und mehr in die Tiefe zu gehen. „Der Mensch möchte sich wieder viel stärker von Begegnungen, von Orten, von Musik, von der Natur inspirieren lassen – die Grundlage eines jeden schöpferischen, kreativen Prozesses und letztlich auch eines gelingenden Lebens.“ So hat es das Zukunftsinstitut herausgefunden (www.zukunftsinstitut.de).

 

Bewusstes Fotografieren ist eine einfache Methode und schöpferischer Prozess, eine bewusste Wahrnehmung zu trainieren. Und die Effekte auf unser Denken und Verhalten sind enorm.

Claudia BroseWeniger Oberfläche, mehr Tiefe

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