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	<title>Stilllife Fotografie &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Ein Foto kann ein Film sein, wenn es eine Geschichte erzählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 14:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#Sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Cinematography]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#160; Seit jeher haben Filme die Fotografie des Fotografen John McDermott beeinflusst. Er hat schon immer die Beleuchtung und effektvolle Lichtsetzung in Filmen bewundert und viel Input und Lehren daraus gezogen und dann in seiner Fotografie angewendet. &#160; „Ein Film – ein Kinofilm – ist nur eine Serie von aufeinanderfolgenden Standbildern,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Seit jeher haben Filme die Fotografie des Fotografen John McDermott beeinflusst. Er hat schon immer die Beleuchtung und effektvolle Lichtsetzung in Filmen bewundert und viel Input und Lehren daraus gezogen und dann in seiner Fotografie angewendet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„<em>Ein Film – ein Kinofilm – ist nur eine Serie von aufeinanderfolgenden Standbildern, die mit 24 Bildern pro Sekunde projiziert werden. Aber ein einzelnes Still Bild kann auch ein Film für sich sein, wenn es eine Geschichte erzählt.“</em>  – John McDermott</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Beim Geschichten erzählen im Film geht es nicht nur darum, die Handlung festzuhalten. Es geht auch darum, WIE die Bilder aufgenommen werden. Und das wird als Kinematografie bezeichnet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Der Herr der Bilder im Film</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">„Wie beschreibt man den Job eines Cinematographers? Nun, es ist nur das Erzählen von Geschichten mit Bildern, würde ich sagen“, erklärt <a style="color: #000000;" href="https://www.rogerdeakins.com" target="_blank" rel="noopener">Roger Deakins <u></u></a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sir Roger Deakins ist ein Cinematographer, dessen Hintergrund in und Wertschätzung für Still-Fotografie und Beleuchtung als roter Faden durch all seine Filme zu erkennen ist. Mehr als jeder andere Cinematographer, der heute arbeitet, vermittelt Deakins Arbeit ein Verständnis für die Auswirkungen der digitalen Technologie und der andauernden Zusammenführung von Still- und Filmfotografietechniken und Bildsprache.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ein Cinematographer, auch Director of Photography genannt, ist für die Kamera und das Lichtteam verantwortlich. Er ist die Person, die für das Aussehen, die Farbe, die Beleuchtung und den Bildausschnitt jeder einzelnen Einstellung in einem Film verantwortlich ist. Der Regisseur und der Cinematographer des Films arbeiten eng zusammen, da die Hauptaufgabe eines Cinematographer darin besteht, sicherzustellen, dass seine Entscheidungen die Gesamtvision des Regisseurs für den Film verwirklichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Filmreife Szenen in der Fotografie</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Die Location der SommerAkademie (25.-29. August 2021) an der Südtiroler Weinstraße, im und um den 13. Jahrhundert Ansitz auf einem Weingut bietet viele Möglichkeiten, filmreife Kulissen zur Kreation von Bildern zu nutzen. John McDermott wird dort in seinem <a href="https://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2021/" target="_blank" rel="noopener">Fotoworkshop zu <em>Cinematic style of Photography</em> </a>mit Modellen ausgewählte Filmszenen aus bekannten Filmen nachstellen, an denen die Teilnehmer üben können, im kinematografischen Stil zu fotografieren</span></p>
<p><span style="color: #000000;">John hat sich in letzter Zeit wieder ganz intensiv mit „Cinematic Style“ in der Fotografie befasst und versucht zu verstehen, was es bedeutet und wie man diesen Stil erreicht. Dazu beschreibt er:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der filmische Stil, der in der Kunst des Filmemachens und des visuellen Geschichtenerzählens &#8211; einschließlich der Still-Fotografie &#8211; verwendet wird, bezieht sich im Allgemeinen auf die Zusammensetzung, Farbe, Art des Films, Kamera- und Objektivauswahl, Bildausschnitt und Perspektive, Ort, Garderobe, Haare und Make-up, Filter, Bearbeitung, Effekte und Musik. Cinematic oder filmische Stil bezieht sich auf eine Art und Weise des Filmens und Bearbeitens, um beim Betrachter ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen. Am Ende kommt es im Wesentlichen auf die Geschichte an, die wir erzählen möchten und wie wir sie erzählen möchten, wie sie aussehen soll und was der Betrachter fühlen soll.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Bild sollte wie ein Lebensaugenblick aussehen, ein wahrer Augenblick, der in einem Bruchteil des Moments festgehalten wurde. Ich versuche mich jeden Tag zu verbessern und Neues zu lernen, sagt John. Es macht mir Spaß und ich habe das Glück, Freunde und Nachbarn zu haben, die bereit sind, sich für meine visuellen Experimente zur Verfügung zu stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Eine Aneinanderreihung von Bildern</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Ein Film erzählt dem Betrachter eine Geschichte und besteht aus der Abfolge von einzelnen Szenen. Man könnte es auch eine Aneinanderreihung von einzelnen Bildern sehen. Fotos können kinematografisch kreiert werden und durch ein Bild oder eine kurze Serie von Bildern kann eine Geschichte entstehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die beiden Welten Fotografie und Filmproduktion rücken dank digitaler Technologie und moderner Beleuchtungstechniken in ihren Ansätzen zur Herstellung unvergesslicher Bilder immer näher zusammen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Situatives Bewusstsein und Beobachten</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Der Cinematographer Dariusz Wolski (arbeitete häufig mit bekannten Filmregisseuren) beschreibt: „Die Leute in unserem Arbeitsmetier sprechen von «das ist stilisiert» oder «das ist dokumentarisch und realistisch». Nein, ich nenne es «gut beobachtete Realität». Wenn wir uns die größten Fotografen anschauen stellen wir fest, dass sie, egal wo sie sich in der Welt bewegen, einen genialen Blick haben. Sie schaffen es, in einem einzigen Bild eine beeindruckende Kombination aus Licht, Komposition und Drama einzufangen. Wir als Cinematographer müssen doppelt so hart arbeiten, um das nachzumachen. Aber wir müssen immer die Einfachheit dieses einen Augenblicks im Hinterkopf behalten. Genau das ist das Ausschlaggebende!&#8220;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>24 Bildern pro Sekunde durch eine Glühbirne</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn man sich die Arbeiten von Sir Roger Deakins und anderen Cinematographers (wie Gordon Willis, Vittorio Storaro, Janusz Kaminski) und Fotografen/Filmemachern wie Stanley Kubrick und Wim Wenders anschaut, können Fotografen die sich ständig weiter entwickelnde Art der filmischen Sichtweise besser verstehen und die Erkenntnisse nutzen, um sie in die eigene Arbeit einfließen zu lassen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Einige der Filme von Roger Deakins sind: Sid and Nancy, The Hurricane, The Shawshank Redemption, The Big Lebowski, A Beautiful Mind, Fargo, No Country for Old Men, Kundun, Skyfall, The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford, True Grit, Sicario, Unbroken, Blade Runner 2049, Jarhead, 1917.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„Jeder denkt, wenn man etwas filmt, nimmt man Bewegung auf. Du zeichnest keine Bewegung auf. <strong>Du nimmst nur eine Reihe von Still-Bildern auf.</strong> Es gibt überhaupt keine Bewegung in den Filmen. Sie sind Standbilder. Still-Bilder. Aber wenn diese mit 24 Bildern pro Sekunde durch eine Glühbirne gezeigt wird, erzeugt das die Illusion von Bewegung. Wenn du also einen Film schaust, siehst du eine Illusion.“ &#8211; Quentin Tarantino</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Lernen vom Film und </strong><strong>Cinematographers</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">John McDermott schaut sich gerne die Arbeiten der Cinematographers von den Filmen an, die er mag. Und erklärt dazu: Da schaue ich auf Standort, Objektivwahl, „framing“, Farbe, Garderobe, Aktion und Geste. Dann geht es weiter in die Postproduktion, Film &#8222;looks&#8220;, Feinabstimmung von Tonalität und Farbe für Effekt usw. YouTube ist da schon eine fantastische Quelle, um entsprechende Filmszenen zu studieren. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mein Favorit ist Roger Deakins und es gibt sehr viel Material über ihn. Einige andere, deren Werke interessant sind, anzuschauen sind: Hoyte von Hoytema, Earnest Dickerson, Rachel Morrison, Freddie Young, Conrad Hall, Dick Pope, Vittorio Storaro, Gordon Willis, Janusz Kaminski, Emanuel Lubezski, Hagen Bogdanski.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Licht in Fotografie und Film</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Ob Fotograf oder Filmemacher, musst du Licht besser verstehen, wie man es erzeugt und wie man es verwendet. Werde ein alltäglicher „Lichtbeobachter“, wie der junge amerikanische Filmemacher Jared Fadel:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">„Es geht darum zu verstehen, was die Kamera sieht und wie man großartiges, überzeugendes Licht erzeugt. Objektive und Kamera können die Ästhetik eines Projekts variieren und das ist viel einfacher zu erreichen. Du kannst allerdings nicht einfach ein Licht aufsetzen und auf der Stelle Ergebnisse erzeugen, wie das mit einem Objektiv möglich ist. Du musst das Licht gestalten und so formen, dass es für die Geschichte passend ist. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Wichtigste für mich war, immer besser zu verstehen, wie man fantastisches, natürlich aussehendes Licht erzeugt. Mein Hobby ist es, jeden Tag Licht zu beobachten. Es ist immer und überall in verschiedenen Qualitäten präsent. Ich beobachte meine Umgebung, mache manchmal Bilder und dokumentiere sie in einer Mappe, kategorisiere sie. Auf diese Weise kann ich dieses Licht quasi wieder herstellen, wenn ich es für eine Projektidee brauche.“ (Hier ist ein Beispiel von einem kurzen Werbeprojekt von Jared Fadel: <a style="color: #000000;" href="https://vimeo.com/176707903">https://vimeo.com/176707903</a>)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„Ein menschliches Gesicht zu beleuchten, um einem Publikum etwas auszudrücken, ist das Schwierigste. Du wirst weder von mir noch von irgendjemand anderem lernen. Und wenn es dich nicht reizt, wenn du nicht den Drang hast, in der realen Welt mit einer Kamera herumzulaufen und ins Licht zu schauen, dann gibt es meiner Meinung nach nicht viel Hoffnung.”- Sir Roger Deakins</span></p></blockquote>
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		<title>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 22:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Film Noir Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen! „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz. Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</strong></p>
<blockquote><p>„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz.</p></blockquote>
<p>Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde Tage liegen hinter uns.</p>
<p>Eindrücke und Worte der Teilnehmer bei der Verabschiedung waren: „es hat so viel Spaß gemacht!“, „genial, ich komme nächstes Jahr wieder“, „intensiv“, „ihr schafft es, tolle Leute zusammenzubringen, sowohl Teilnehmer als auch Referenten&#8230;.und alle verstehen sich so gut“, „viel gelernt und ganz motiviert bin ich jetzt“, „was für eine Atmosphäre hier!“, „eine Hammer Location“.</p>
<p>„Der Mix aus perfekter Location, tollen Teilnehmern, hervorragender Organisation und echten Größen der Fotografie machen die SommerAkademie zu einem unvergesslichen Erlebnis“, schreibt uns Teilnehmerin Juliane Gareis nach der Veranstaltung in Margreid.</p>
<h4><strong>Fotografieren bei der SommerAkademie</strong></h4>
<p>Bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie</a> geht es „wirklich um die Fotografie“ – so drückte es ein Teilnehmer aus. Wie können wir unsere Fotografie verbessern, wie gehen wir mit Fotografie um, was macht die Fotografie mit uns? Wie sehen wir, wie setzen wir das Bild um, das wir im Kopf haben? Wie kontrollieren wir das Licht für ein Foto mit nur einer Lichtquelle? Wie sehen wir Linien, Schatten und Licht, wenn wir Bilder in Schwarz-Weiß kreieren wollen? Welche vielen Möglichkeiten haben wir, wenn wir uns mal auf die Arbeit mit nur einem Objektiv beschränken? Wie schaffen wir es mit der Digitalfotografie Bilder im Film Noir Look zu produzieren, und zwar direkt in der Kamera, nicht hinterher in der Bildbearbeitung?</p>
<p>Alle Beteiligten wollen lernen, sich strecken, weiterkommen, wachsen, kreativ sein. Wie lernen und kommen wir weiter? Durch gute Lehrer, die motivieren, ihr Wissen weitergeben und den Teilnehmern Werkzeuge an die Hand geben. Durch inspirierende, kreative und stimulierende Orte. Durch eine Gemeinschaft, die ermutigt, neue Blickwinkel eröffnet und Feedback gibt. Wir kommen weiter, wenn wir herausgefordert und gefordert werden. Das haben die Teilnehmer der SommerAkademie erleben können.</p>
<div id="attachment_19755" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19755" class="wp-image-19755 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ralf_niftyfifty-10-e1568588531890.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19755" class="wp-caption-text">Photo © Ralf Meichsner | Model Juli Bär | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Mit dem Herzen Sehen</strong></h4>
<p>Eberhard Schuy, Produkt- und Werbefotograf aus Köln, forderte in seinem Workshop Kreative Still Life Fotografie die Teilnehmer heraus, zunächst mit ihren Augen, und nicht sofort mit dem Objektiv, die Atmosphäre und den Spirit der fantastischen Räume der Location, ein 13. Jahrhundert Ansitz, aufzunehmen. Drei Etagen des historischen Ansitzes mit Gewölbe, Erkern, antiken Kachelöfen, alten gemusterten Tapeten, Deckenmalereien, Gemälden, Mini Kapelle standen als Kulisse und Inspiration zur Verfügung für fotografische Kreationen. Foto Workshops, wie ungewöhnliches Still Life, historische Portraits, Film Noir, Beauty/Fashion, Modellfotografie, Schwarz-Weiß oder Reportagefotografie nutzten diese traumhafte Location sowie einen Kornspeicher, Garten, Innenhof und die Weinfelder um den Ort Margreid.</p>
<p>„Die Seele denkt in Bildern“, so zitierte Fotograf, Referent und Coach Rüdiger Schraders Aristoteles in seinem Workshop Visuell Denken und forderte die Teilnehmer heraus, sich zunächst auf eine innere fotografische Reise zu begeben, bevor sie sich mit Kamera und Objektiv vor den Augen an die praktische Umsetzung machten, wie zum Beispiel im ebenfalls von Rüdiger Schrader geleitetem Schwarz-Weiß Fotoworkshop. Eine neue Art der Wahrnehmung durch das Denken und Umsetzen in Schwarz-Weiß erfuhren nicht nur die Teilnehmer des Workshops sondern auch Still-Life Referent Eberhard Schuy. Er machte kurzerhand den Workshop eine Zeit lang mit und war so angetan, dass er seine bislang strikte Ablehnung gegenüber Schwarz-Weiß infrage stellte und sich für eine neue Perspektive öffnete. Auch die Referenten mit jahrzehntelanger Erfahrung lernen nie aus und sind offen für neue Impulse.</p>
<div id="attachment_19738" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19738" class="wp-image-19738 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_T_4X8A8358-e1568588858737.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19738" class="wp-caption-text">Photo © Karin Thaler | Schwarz/Weiß Workshop | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie Wissen weitergeben</strong></h4>
<p><em>„</em>Die Referenten der vielfältigen Workshops der SommerAkademie kommen aus der Praxis und können dieses Wissen weitergeben, sie können begeistern, fordern, Wissen vermitteln, Anregungen geben und das alles in einer ungezwungen positiven Umgebung“, beschreibt Reinhold Seher sein Erlebnis.</p>
<p>Ralph Rosenbauer motivierte die leidenschaftlichen Fotografen dazu, mit nur einem Objektiv Motive im historischen Palazzo und unter Einbindung des Models Juli Bär zu gestalten. John McDermott nutzte die historischen Gemäuer, um im Portraitfotografie Workshop mit historisch gekleideten Modellen zu arbeiten und Teilnehmern zu zeigen, wie sie mit nur einer Lichtquelle fantastische Portraits erstellen. In Robin Prestons Workshop Film Noir wurde der Satz geboren: Wer hat den Pringle? Robin zeigte, wie mit einfachen Hilfsmitteln fotografische Effekte erzielt werden können, um zum Beispiel einen Film Noir Look zu kreieren (wie mit einer leeren Pringl Dose, dessen Boden herausgeschnitten&#8230;.). Fotografin Petra Stadler ließ Haute Couture und Geister schweben und Teilnehmer übten Bewegungen unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen einzufrieren. Eine neue Sichtweise auf die Landschaftsfotografie fand großen Anklang und Experimentierfreude, der Workshop New Topographic Landscape von Andreas Marx.</p>
<p>Sehen. Zuhören. Reden. Bilder im Kopf sehen, Linien, Licht und Möglichkeiten erkennen, wahrnehmen und umsetzen. Teilnehmer nutzten die Chance, sich von Referenten anleiten und führen zu lassen, die seit Jahrzehnten als professionelle Fotografen, vielfach international, arbeiten, Situationen richtig einschätzen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne weitergaben. Mehrere Tage mit Gleichgesinnten über Fotografie zu reden und sich auszutauschen, vor und nach den Workshops, beim gemeinsamen Mittagessen im Brunnenhof der Weinschenke oder beim Abendessen genossen alle Beteiligten.</p>
<p>„Man muss die vielen, vielen Informationen „sacken“ lassen und stellt dann fest, dass man bei der eigenen Fotografie diese Informationen fast unmerklich anwendet. Das ist perfektes lernen!“, sagte uns Ulrich Gregor nach der SommerAkademie.</p>
<div id="attachment_19785" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19785" class="wp-image-19785 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_P_ws-freitag-133-e1568588238274.jpg" alt="" width="800" height="600" /><p id="caption-attachment-19785" class="wp-caption-text">Photo © Karin Pizzinini | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie als Inspiration und Bereicherung</strong></h4>
<p>„Die guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr und die Aussicht, wieder mit hervorragenden Fotografen und interessanten Menschen ein paar Tage nur für die Fotografie verbringen zu können“, hatten Klaus Bichlmayer dazu bewogen, sich zur SommerAkademie in 2019 anzumelden. Und Teilnehmer Manfred Görgens, der seit Jahren immer wieder an der SommerAkademie teilnimmt, sagte uns: „Die Erfahrung aus den vergangenen Malen hatte mich dazu bewogen, mich wieder zur SommerAkademie anzumelden. Man wird süchtig.“</p>
<p>Diese Sucht kann ich nachvollziehen und bestätigen. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Freude, die SommerAkademie zusammenzustellen und eine Bereicherung, während der Veranstaltung zu sehen, wie begeistert alle Beteiligten, ob Teilnehmer, Referenten, Models oder Helfer sich gegenseitig inspirieren, motivieren, helfen und lernen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!</p>
<hr />
<p><a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie 2020: 26. bis 30. August 2020</a></p>
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