Workshops bei der SommerAkademie 2021

Pro Workshop werden max. 6 Teilnehmer zugelassen.

 

Die Workshops gehen von morgens ca. 8.30 bis 16.00 mit einer gemeinsamen Mittagspause dazwischen. Ab 16.00 gibt es Bildbearbeitung, Bildbesprechung, Möglichkeiten für Portfolio Review, Drucken mit Hermann Will.

 

Alle Workshops sind praktisch angelegt. Bring bitte deine Kamera und die Ausrüstung mit, mit der du gerne arbeiten möchtest.

Bitte Laptop mitbringen, um Bilder zu bearbeiten, zu besprechen und für Ausdrucke und Bildershow auszuwählen.

Du machst im vorhinein eine Workshop Auswahl, kannst aber auch während der Veranstaltung deine Wahl ändern.

Du hast die Auswahl zwischen verschiedenen Referenten und fotografischen Themen und kannst jeden Tag etwas anderen machen und lernen.

Am ersten Abend stellen wir die Workshopleiter vor, so dass du einen Eindruck von der Person und seinem/ihrem Thema erhältst.

Grundsätzlich steht bei uns die Kreativität und Konzepte im Vordergrund, die wir mit Technik unterstützen können. Die Basis der Kameratechnik und die sichere Bedienung deiner Kamera wird vorausgesetzt.

Wir spulen kein vorgefertigtes Workshop Standardprogramm ab, sondern die Referenten halten ihr jeweiliges Workshop Programm so flexibel, dass sie auf die Teilnehmer eingehen können. Jeder Teilnehmer wird dort, wo er/sie steht, abgeholt. Die Beschreibungen der Workshops zeigen den Rahmen auf und nicht den detaillierten Ablauf des geplanten Inhalts, um Raum zur Anpassung zu lassen.

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Für deine Auswahl der Workshops für jeden Tag sende ich dir einige Wochen vor der SommerAkademie eine Email zu

 

Workshop Eberhard Schuy

Kreative, freie Produktfotografie
….von der sich Eberhard selbst überraschen lassen wird.

 

In diesem Workshop von Produkt- und Werbefotograf Profi Eberhard Schuy haben die Teilnehmer den ganzen Tag Zeit, ihr spektakuläres Still-Life Bild zu kreieren und umzusetzen. Gestaltungsregeln spielen dabei nur insoweit eine Rolle, als das auch Bilder mit extremen, vielleicht zerstörenden Wirkungen nicht beliebig werden.

Als „Kreative Vernunft“ bezeichnet Eberhard dabei die rote Linie, mit der man auch in der Werbe- und Stilllifefotografie an Grenzen gehen kann.

Eberhard Schuy wird in 2021 ein neues, verrücktes Produktfotografie Projekt umsetzen, wie er es bislang noch nie gemacht hat und wird einige seiner Ideen davon den Teilnehmern in Margreid mitbringen und ihnen helfen mit Still-Life in einer modernen Art zu spielen.  Denn „Still-Life mit Eberhard Schuy ist wie eine eigene Welt. Was Eberhard dort vermittelt geht weit über das Fotografieren hinaus, wenn man sich darauf einlässt. Er vermittelt eine Einstellung und Anschauung zum Umgang mit Ideen, die seinesgleichen sucht.“ (Heinz Leyk).

Im ganztägigen Workshop geht es um spontane Inspirationen. In der besonderen Location des historischen Ansitzes Casòn Hirschprunn auf dem Lageder Weingut erleben die Teilnehmer die Besonderheiten der Stilllifefotografie, die vom Moment leben wird und Elemente der Street Fotografie enthält. Eberhard hat sich ein paar Requisiten überlegt, mit denen die Teilnehmer “ihr” Bild gestalten können….

Zur Einstimmung werden einige philosophische Betrachtungsweisen über die Wirkung von Bildern und ihren Absichten besprochen. An 2 bis 3 Sets werden die Fotografen dann in kleinen Gruppen arbeiten und Eberhard wird am Set ermutigen, in Gestaltung oder Aussage an die Grenzen zu gehen. So werden Bilder mit sehr persönlicher und eigener Ästhetik entstehen. Auch werden bei diesen Konzeptarbeiten neue Darstellungsweisen auf Werbetauglichkeit und Wirkung getestet.   Es wird ausreichend Zeit geben, zu fotografieren, Zwischenbesprechungen zu halten und für die Ausarbeitung, die bei diesem Thema besonders wichtig ist. Zum Abschluss des Workshops gibt es eine ausführliche Besprechung mit Eberhard.

 

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Eberhard Schuy ist bekannter Produkt- u. Werbefotograf aus Köln, Autor verschiedener Bücher und Kreativitäts-Trainer. Eberhard setzt sich seit über 30 Jahren mit Stillife Fotografie und Kreativität auseinander und ist dafür bekannt, so viel wie möglich in der Kamera zu machen. Er verwendet Requisiten, Filter und eine Reihe von Old-School-Effekten, um einen Auftrag zu erfüllen, anstatt sich ausschließlich auf die Postproduktion zu verlassen. Eberhard wird häufig von Unternehmen als Coach und Berater bei fotografischen Produktionen und Konzeptentwicklungen engagiert. Seine fotografische Reise führt ihn zurzeit zu kreative Gesamtkonzepten, die eine Idee, Marke oder Firmenphilosophie visualisieren.

www.schuyfotografie.de

Workshop Rüdiger Schrader

Anders sehen, anders denken – Black&White

 

Rüdiger holt dich da ab, wo du als Mensch und Fotograf stehst.

Wie du anders sehen, anders denken und anders fotografieren kannst, zeigt dir Rüdiger durch die Disziplin der schwarz-weiß Fotografie.

Dabei geht es auch darum, mehr mit dem Herzen zu fotografieren und weniger „verkopfte“ Bilder zu machen. „Bei Rüdiger geht es nicht nur um deine Fotos. Er sieht hinter und zwischen deine Bilder und auf einmal geht es um dich“, beschreibt Heinz Leyk.

Die klassische Disziplin der Fotografie verlangt Abstraktionsfähigkeit, visuelle Intelligenz und künstlerische Vorfreude. Das Training dieses „anderen Sehens“ verkürzt die Zeit, die sonst für Überlegungen und Entscheidungen draufgeht und erweitert die Variabilität der eigenen Fotografie.

Die unvergleichliche Location des Palazzos und Weinguts weckt bei allen Teilnehmern gleichermaßen Inspiration, Kreativität und visuelle Intelligenz. Und natürlich auch die Verbesserung ihrer Fotografie.

Ein Wechsel zwischen „theoretischem“ Input und praktischer Umsetzung, das Fotografierte wird begutachtet und besprochen, um mit dem neuen Input nochmals loszuziehen.

Neben der Erkundung des historischen Palazzos und dem umliegenden Gelände nimmt Rüdiger die Teilnehmer auch mit nach Neumarkt, ein Nachbarort, der sich durch seine historischen Arkaden im Ortskern auszeichnet. Dies bietet spannende Schatten und Licht Möglichkeiten für die Schwarz-Weiß Fotografie.

 

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Rüdiger Schrader

hat Millionen von Fotos gesichtet, sein Leben lang fotografiert und liebt die Schwarz-Weiß Fotografie. Er war Mitbegründer der Zeitschrift „Gala“ und Cheffotograf bei der dpa, wo er das Foto vom „Boris-Becker-Hecht“ schoss, und geschäftsführender Fotochef bei Stern und Focus. Er ist Fotograf, Journalist, Autor und zertifizierter Trainer und Coach. Die Bandbreite an Erfahrungen und Wissensbereichen erlaubt es ihm, Fotografen entsprechend zu führen und anzuleiten. Rüdiger beherrscht er alle Varianten der verbalen und nonverbalen Kommunikation durch die er initiiert, inspiriert, perpetuiert und das visuelle Denken coacht.

 

http://www.ccs-schrader.de/

 

photos © Rüdiger Schrader

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Workshop Petra und Thomas Gerwers

Dynamik im Raum

 

In aller Regel definiert sich die Fotografie vorrangig über die Schärfe der Bildergebnisse. Deren Gegenpol, die Unschärfe, wird dagegen entweder als unerwünscht empfunden oder – im positiven Sinne – in technischer Hinsicht auf die Qualität des Bokehs reduziert. Wenn wir die Fotografie aus dem engen Korsett der Schärfe befreien, verleihen wir ihr jedoch ein größeres Bedeutungsspektrum.

In diesem Workshop lernen Teilnehmer, wie sie mit dem Stilmittel der Bewegungsunschärfe arbeiten können, um mit ihren Bildern den Blick des Betrachters zu fesseln und seine Vorstellungskraft anzuregen. Denn Unschärfe im Bild lässt Raum für Interpretationen. Das Flüchtige, das Vergängliche, fügt sich zu surrealen Bildern. Ein Phänomen, das durch die Faszination des Verschwindens unsere Wahrnehmung vor eine Herausforderung stellt.
Gewollte, bewusst eingesetzte Unschärfe ist ein wichtiges Stilmittel, das zu einer ganz eigenen Bildästhetik führt, die die vermeintliche Wirklichkeit in eine diffus-verschmelzende Komposition verwandelt.

In diesem Workshop geht es um Dynamik, Licht und Bewegung im Bild, anstatt dem Fotomodell mit höchstmöglicher Schärfe zu nahe zu treten und so – hochauflösend und detailgenau – alles und jedes sofort zu verraten, wo Geheimnis, Zeitlosigkeit, Fantasie und Poesie viel atmosphärischer und vielleicht sogar „wirklicher“ sind.

Wir wollen Bildräume schaffen, die den Blick irritieren und unsere Wahrnehmung herausfordern und aktivieren.

Der Workshop will dazu ermutigen, mit längeren Belichtungszeiten zu fotografieren, um so Bewegungsunschärfen und Verwaschungen zu erzeugen. Dabei lernen die Teilnehmer mit dem vorhandenen Licht auch in sehr dunklen Bereichen der Location umzugehen und das Ambiente des Palazzos kompositorisch gezielt einzubeziehen. Ganz nebenbei geht es außerdem um Modelführung, denn auch die ist ein wichtiger Faktor in der Fotografie von Menschen.

 

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Petra und Thomas Gerwers  Als Weltreisende in Sachen Fotografie genießen „Mrs. und Mr. ProfiFoto“ (die Fotografin Petra Gerwers und der Foto-Publizist, Juror und Kurator Thomas Gerwers) ein andauerndes Bilderbad. Über die intensive Auseinandersetzung mit den Bildern Anderer fokussierte und schärfte sich – ganz nebenbei und automatisch – ihre eigene Wahrnehmung: „Gute Fotografie soll den Betrachter mit kompositorischen Mitteln visuell gefangen nehmen. Gleichsam eine Einladung zum Hinsehen sein“, so die beiden Bildermenschen, denen es in ihrem Workshop um die Visualisierung von Stimmungen, Augenblicken, Momenten, Empfindungen und Perspektiven geht. Die Beispielbilder haben die beiden im Palazzo Hirschsprung aufgenommen und zeigen, welche Ergebnisse die Teilnehmer im Workshop erzielen können.

Thomas Gerwers ist seit rund 30 Jahren als Journalist, Fachautor, Juror, Kurator und Publizist für die internationale Fotoszene tätig. Als Fotograf ist er bislang aber nie in Erscheinung getreten, obwohl er schon immer mit der Kamera unterwegs war und zurzeit arbeitet er an verschiedenen Fotoprojekten.

 

www.musaerato.gallery

Workshop John McDermott

Ein Standbild kann ein Film sein, wenn es eine Geschichte erzählt.

– Cinematic Look in der Fotografie. Storytelling. –

 

Welche Geschichte möchtest du mit deinem Foto erzählen? Welche Szene, Idee oder Gefühl möchtest du ausdrücken? Welches Konzept überlegst du dir, um mit Licht, Raum, Gegebenheiten bestimmte Idee, Stimmungen und Stories zu vermitteln?

 

Verschiedene Filmszenen dienen John als Vorlage, an denen er den Teilnehmern kinematografische Fotografie veranschaulicht. Seit jeher haben Filme Johns Fotografie beeinflusst, die Beleuchtung und effektvolle Lichtsetzung in Filmen hat er stets bewundert und viel Input und Lehren daraus gezogen, um dies in seiner Fotografie anzuwenden.

 

Ein Film – ein Kinofilm – ist nur eine Serie von aufeinanderfolgenden Standbildern, die mit 24 Bildern pro Sekunde projiziert werden. Aber ein einzelnes Standbild kann auch ein Film für sich sein, wenn es eine Geschichte erzählt.“  – John McDermott

Die Location der SommerAkademie im und um den 13. Jahrhundert Ansitz auf dem Familienweingut Lageder bietet viele Möglichkeiten, filmreife Kulissen zu nutzen. Die Teilnehmer können sich von den Filmszenen inspirieren lassen und mit Modellen und Johns Hilfe Filmszenen nachstellen oder entwickeln, an denen sie üben können, im kinematografischen Stil zu fotografieren.

Wie kreiert man eine Atmosphäre oder eine Stimmung, die entsprechend durch das Foto transportiert wird? John zeigt in seinem Workshop wie man den Look wie in Filmen durch Licht, Komposition und bestimmte Techniken in der Nachbearbeitung, wie z.B. Farb Grading, erreichen kann.

Ein kurzer Blick in die Arbeiten von Deakins und anderen Kameraleuten wie Gordon Willis, Vittorio Storaro, Janusz Kaminski und Fotografen/Filmemachern wie Stanley Kubrick und Wim Wenders wird helfen, die sich ständig weiter entwickelnde Art der filmischen Sichtweise besser zu verstehen und besser in unsere eigene fotografische Arbeit einfließen zu lassen.

John wird erklären, wie die beiden Welten Fotografie und Filmemachen dank digitaler Technologie und moderner Beleuchtungstechniken in ihren Ansätzen zur Herstellung unvergesslicher Bilder immer näher zusammenrücken.

Ein Film erzählt dem Betrachter eine Geschichte und besteht aus der Abfolge von einzelnen Szenen. Man könnte es auch eine Aneinanderreihung von einzelnen Bildern sehen. Fotos können kinematografisch kreiert werden und durch ein Bild oder eine kurze Serie von Bildern kann eine Geschichte entstehen. Geschichten erzählen durch Fotografien.

„Jedes Bild, jede Fotografie, ob bewegt oder unbewegt, hat sowohl eine intellektuelle als auch eine emotionale Komponente. Eine filmische Herangehensweise an die Fotografie verbessert unsere Fähigkeit, dem Betrachter diese beiden Komponenten effektiv zu vermitteln. Filmische Fotografie ist gewollt und kontrolliert, lässt aber auch Raum für Unerwartetes und Ungeplantes, für ‚glückliche Unfälle‘.“ – John McDermott

 

 

 

 

 

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John McDermott ist ein weltweit arbeitender amerikanischer Fotograf, der in seiner 40-jährigen Karriere für internationale Redaktions-, Unternehmens- und Werbekunden Aufträge in mehr als vierzig Ländern und bei zehn Olympischen Spielen und acht FIFA-Weltmeisterschaften fotografierte. Er ist immer bemüht einen Sinn für Ehrlichkeit und Authentizität bei allen seinen Fotoshootings einzubringen, ob es sich dabei um aufschlussreiche, das Umfeld mit einbezogene Portraits handelt, um dynamische Action-Sport Fotografie, Aufträge für sensible Reportagen oder dramatische Landschaften. John ist ebenfalls ein talentierter Autor und hat für CPN (Canon Professional Network) und New York Times geschrieben.  – Johns Workshops sind in Englisch – www.mcdfoto.com

Workshop Andreas Marx

Makrofotografie – Go Deep!

 

Unsere Augen sehen oft nur das große Ganze, aber übersehen die spannenden Strukturen im Nah- und Makrobereich. Andreas wird zum einen die Grundlagen der Makrofotografie erklären. Ein kurzer Theoretischer Einstiege, was Makrofotografie bedeutet, welche Motive in Frage kommen, was die Herausforderungen sind sind (geringe Tiefenschärfe, Beleuchtung, Verwacklungsgefahr etc.) und welche Basisausrüstung sinnvoll ist. Er wird dann mit den Teilnehmern praktisch arbeiten, Indoor im historischen Ansitz und Outdoor im Garten, wo sich Objekte in Hülle und Fülle finden lassen.

In einem weiteren Workshop (next step) – Theorie variiert, je nachdem ob Teilnehmer aus dem ersten Workshop dabei sind – und geht etwas mehr in die Tiefe zu den Techniken um auf höhere Abbildungsmaßstäbe zu kommen. Mit den Abbildungsmaßstäben steigen die Anforderungen und die Technik wird anspruchsvoller….aber hier erschließen sich dem Fotografen auch ganz neue, teilweise abstrakte Bildwelten. Andreas geht auch auf den Umgang mit speziellem Zubehör wie elektrische Einstellschlitten, Lupen- und Mikroskopobjektive, spezielle Beleuchtung etc. ein, sowie auf Focus Stacking für größere Tiefenschärfe.

Bildbearbeitung, Besprechung sind Teil des Workshops uns Andreas bringt auch entsprechende Technik (Balgengeräte, Einstellschlitten, Objektive etc.) von Novoflex mit. 

 

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Andreas Marx beschäftigt sich seit 40 Jahren hauptsächlich mit Produkt- und Industriefotografie und ist Spezialist für Makrofotografie. Er beherrscht das erforderliche handwerklich präzises Arbeiten von vorne bis hinten. Andreas würde sich selbst als den “Handwerker in der Fotografie“ verstehen, der auf alle handwerklichen und technischen Fragen rund um die Fotografie eine Antwort parat hat. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man auch künstlerische Ideen in der Fotografie erst wirklich zielgerichtet umsetzen kann, wenn man die Technik auch “im Griff” hat. Ansonsten bleibt es bei Zufallstreffern“, beschreibt Andreas seine Einstellung.

https://www.marx-studios.de/werbefotografie/

photos © Andreas Marx (Struktur)  und © Dr. Langlotz (Pflanze)

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Workshop Günter Beer & Eberhard Schuy

Essentials of Life – Wasser und Brot

 

Stell dir vor, 2 Fotografen fotografieren Brot, der eine möchte, dass das Bild wunderbar in ein Esszimmer passt, der andere möchte sein Bild des Brotes auf keinen Fall an diesem Ort sehen.

Der eine fotografiert Genuss, der andere das Objekt. Der eine ist Günter Beer aus Barcelona, der andere ist Eberhard Schuy aus der Eifel.

Interessant wird es, wenn die beiden im Gespräch, zu Beginn des Workshops, über ihre Philosophie hinter ihrer Arbeit sprechen. Hier wird klar, wie durch die unterschiedlichen Intentionen, bei aller fotografischer Parallelität, ihre typischen Bilder entstehen.

 

Erlebe zwei Persönlichkeiten der Fotografie bei denen der Sinn des Abgebildeten immer über dem Sinn des Bildes steht.

 

Der Workshop …

  • Günter Beer und Eberhard Schuy im Dialog
  • Gruppenarbeit individuell mit beiden Referenten
  • Bildauswahl und Bearbeitung
  • große, gemeinsame Bildbesprechung im Hinblick auf erkennbare Intentionen mit beiden Referenten

 

Hier noch einen Satz, den die beiden bei einer Vorbesprechung als Gemeinsamkeit entdeckt haben:

Das Licht ist der Überfluss,

Der Schatten die Substanz.

 

Freue dich auf einen herausfordernden Workshop!

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Workshop Günter Beer

Food Fotografie & People

Geruch, Geschmack, Genuss – das Unsichtbare sichtbar machen

 

Liebe geht durch den Magen, Gerüche brennen sich als Kindheitserinnerungen unauslöschlich ins sensorische Gedächtnis.

Aber, essende Menschen sehen normalerweise unappetitlich aus. Ist also Geruch, Geschmack und Genuss mit Menschen überhaupt fotografierbar?

Günter Beer wird dieser Herausforderung mit den Teilnehmer in seinem Workshop unter Studiobedingungen mit Modell auf den Grund gehen.

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Günter Beer ist Fotograf, Journalist und Chronist und lebt und arbeitet in Barcelona.

Als Food Fotograf veröffentlichte er seine Bilder in 50 internationalen Kochbüchern (unter anderem mit Eckhart Witzigmann). Seit bald zwanzig Jahren fotografiert er für den Feinschmecker. 1994 fotografierte er 255 kulinarische Spezialitäten aus ganz Europa. Ein weiteres Highlight Günter Beers Karriere ist das FOODPHOTO FESTIVAL, das er gegründet und für das er der Kurator und Organisator ist.

www.beerfoto.com

 

photo © Manfred Görgens / Food&People Workshop SommerAkademie 2020

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Workshop Hermann Dornhege

Eigene Fotoprojekte entwickeln

 

Wie kreiere ich ein Fotoprojekt für mich?

 

Wie finde ich ein Thema und definiere es? Wie breche ich es herunter auf die Schritte, die ich brauche, um mein Fotoprojekt zu entwickeln? Was ist die Story, welche Geschichte und welche Idee möchte ich vermitteln? Hermann Dornhege hilft den Teilnehmern durch Anleitungen, Übungen und konkreten Vorgaben, ihr persönliches Fotoprojet zu entwickeln

 

Hermann Dornhege zeigt die einzelnen Schritte, wie du dein persönliches Fotoprojekt zusammenstellst. Wie du durch Recherche, Ideensammlung, Auswahl zur Bildfindung kommst. Anhand einer Fragenliste, die er entwickelt hat, und deinen entsprechenden Antworten lernst du, wie du dein Konzept schreibst. Du erfährst auch etwas zur Risikoeinschätzung, wann ein Projekt realisiert werden kann und wann vielleicht eher nicht.

 

Der Vormittag ist vornehmlich theoretisch mit einigen Arbeitsübungen, die zum Konzept erstellen führen. Nachmittags können die Teilnehmer eine fotografische Umsetzung der Prozesse und der entwickelten Ideen ausprobieren.

 

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Bevor der Fotojournalist und Zeitschriftengestalter Prof. Hermann Dornhege 2003 seiner Berufung an die FH Münster, Münster School of Design, folgte hatte er für das New York Times Magazine, Stern, Geo, Focus, Vanity Fair und die FAZ gearbeitet.

Hermann Dornheges Anliegen an der Uni war es immer, den Studierenden der Münster School of Design (MSD) zu vermitteln, dass Fotografie ein Instrument zur Befragung von Gesellschaft und Geschichte ist. Stetig hat er die Studierenden ermuntert und Impulse gegeben, mit ihren Fotografien Geschichten zu erzählen.

Die Fotografie hat ihn und wird ihn nie loslassen: „Ich kann nicht aufhören zu sehen und mir visuell eine Meinung zu bilden.“

www.dornhege.de/

Kurz Workshop Hermann Will für begleitende Partner

Hipsta! Super Bilder mit dem Smartphone und HipstamaticApp

 

Hermann Will bietet am Donnerstagvormittag für begleitende Partner einen ganz hippen Smartphone Kurs an: Lern mit deinem Smartphone richtig coole Bilder zu machen, die man sogar drucken kann!

Hermann zeigt in einem Einführungskurs von ca. 3 Stunden, wie du mit dem Smartphone und einer App nicht einfach von der App dein Foto machen lässt, sondern wie du dir im vorhinein fotografische Gedanken machst, wie das Foto aussehen soll und was du ausdrücken möchtest. Die App bietet die Möglichkeit, wenn man möchte (und das wird dir Hermann zeigen) mit Fokus, Zoom, ISO, Belichtung und Verschlusszeit zu arbeiten. Ihr habt in den Tagen in und um Margreid bei euren eigenen Ausflügen Zeit, Bilder zu kreieren. Hermann wird euch dann auch eine Auswahl als Fine Art Print drucken.

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Fine Art Drucken – mit Hermann Will

Bildbearbeitung, Besprechungen mit den Referenten

 

Die Augen schulen. Infrage stellen und Fragen stellen. Ergebnisbetrachtungen aus den täglichen Workshops. Bilder besprechen, verstehen und beurteilen lernen. Andere Sichtweisen und neue Perspektiven entdecken.

 

Wie verbessere ich mich? Wie entwickele ich meine Fotografie weiter? Feedback geben und nehmen, denn Bilder „schön-reden“ hilft keinem weiter. Wer für Feedback und Kritik offen ist kommt weiter. Andere Perspektiven, ungewohnte Ansichten und Zuhören können spielen eine wichtige Rolle. Ehrliche Kritik und positives, konstruktives Feedback sollten sich die Waage halten in einer gesunden Feedback Kultur. Wenn wir Feedback als ein Geschenk betrachten, ob wir es geben oder erhalten, können wir mental gleich besser damit umgehen.

 

„Wer zuhört, lernt einerseits die unterschiedlichen Sehweisen der Bildautoren bei der Aufnahme kennen und merkt andererseits, wieviel Kreativität auch nach der Aufnahme durch die Diskussion noch gelebt wird“, beschreibt Hermann Will von Fine Art Printer.

 

„Als Fotograf muss ich mich zwingen, über meine Bilder zu reden. Das tun Fotografen nämlich viel zu wenig. Vor allem mit anderen Fotografen“, so Rüdiger Schrader.

 

Wie wählen wir Bilder aus? „Blockieren uns die Emotionen, die vom Shooting noch lodern, dabei, die besten Bilder auszuwählen?“, fragt Hermann Will. „Bei manchem Teilnehmer kann man Unsicherheit und Zerrissenheit bei der Beurteilung der eigenen Bilddaten geradezu spüren“, stellt er fest.

 

 

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Drucken und Druckvorbereitung verstehen mit Hermann Will (Hrsg. FineArtPrinter)

 

Bilder drucken und in ausgedruckter Form in der Hand halten. Das ist etwas ganz anderes, als sie nur digital auf dem Kamerascreen oder Computerbildschirm zu sehen. In DRUCKform gebracht ist es einfach besser über Bilder, Bildergebnisse, Blickwinkel und Techniken zu diskutieren und nachzudenken.

 

Nutze neue Perspektiven, um überraschende Ergebnisse aus deinen Bilddaten herauszuholen.

 

„Ich habe bei der Aufbearbeitung meiner Bilder für den Druck SEHEN gelernt. Mindestens soviel wie beim Fotografieren selbst. Die Beschäftigung mit den eigenen Aufnahmen hilft sehr gut, das eigene Sehen weiter zu entwickeln. Leider wird dieser Weg viel zu selten beschritten“, sagt Hermann Will, ein unermüdlicher Promoter für das gedruckte Bild.

 

Als leidenschaftlicher Drucker verwandelt Hermann Will, FineArtPrinter Herausgeber, bei der SommerAkademie für Fotografie Ende August die Fotoergebnisse der Teilnehmer in hochqualitative, haptische Bilder. Er macht gewonnene Erkenntnisse und Erlebnisse sichtbar und nachvollziehbar.

 

Die gedruckten Werke werden im hellen Barrique Keller und an einer Wäscheleine, die durch den historischen Palazzo Hof gespannt ist, präsentiert. Diese Galerie hat sich nicht nur als eine wunderbare Foto-Galerie erwiesen, sondern sich zum Treffpunkt der Teilnehmer und Referenten entwickelt, hier über Motive, Bildausschnitte, Druck, „Sehen“, unterschiedliche Sichtweisen und Techniken zu diskutieren. Und die Teilnehmer können gedruckte Schätze mit nach Hause nehmen.

https://www.fineartprinter.de/

 

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Friday Special Speaker – mit Hermann Dornhege

Am Freitag Abend haben wir einen Special Guest Speaker aus der Fotografie Szene, hier geht es immer um Blick hinter die Kulissen, Geschichten, Erfahrungen, Impulse einer Person aus der Fotoszene. Dieses Jahr haben wir Prof. Hermann Dornhege.

Bevor der Fotojournalist und Zeitschriftengestalter Prof. Hermann Dornhege 2003 seiner Berufung an die FH Münster folgte hatte er für das New York Times Magazine, Stern, Geo, Focus, Vanity Fair und die FAZ gearbeitet. (https://www.dornhege.de/Fotografie/REPORTAGE/REPORTAGE.html)

Hermann Dornheges Anliegen an der Uni war es immer, den Studierenden der Münster School of Design (MSD) zu vermitteln, dass Fotografie ein Instrument zur Befragung von Gesellschaft und Geschichte ist. Stetig hat er die Studierenden ermuntert und Impulse gegeben, mit ihren Fotografien Geschichten zu erzählen.

Rüdiger Schrader sagt über Hermann Dornhege: „Wir haben den gleichen Begriff von Fotos und Fotografie. Das gilt auch für den Blick auf die Welt und auf das Leben. Ein fantastischer Mensch und ein wunderbarer Professor.“

Bei meinem Gespräch mit Herrn Dornhege sagte er mir, dass er bei seinen Studenten immer versuchte diese anzuregen, ihren persönlichen Stil, Gabe und Interesse zu finden und zu definieren. Er hatte das Gefühl, sein Ziel erreicht zu haben, wenn sich am Ende des Semesters die Projekte der Studenten komplett voneinander unterschieden.

Die Fotografie hat ihn und wird ihn nie loslassen: „Ich kann nicht aufhören zu sehen und mir visuell eine Meinung zu bilden.“

Claudia BroseWorkshops SommerAkademie 2021