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	<title>#Fotoworkshop &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Fotografie ist Storytelling &#8211; Geschichtenerzählen hat Lagerfeuer Mentalität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 16:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
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		<category><![CDATA[Storytelling Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie &#160; Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen. So fühlt es sich bei der SommerAkademie für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie<br />
</em></strong></p>
<p>Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen.</p>
<p>So fühlt es sich bei der SommerAkademie für Fotografie an. „Man kommt hierhin, immer Ende August, und fühlt sich wie in einer anderen Welt und kann den Alltag komplett vergessen“, beschreibt Teilnehmer Hamed El-Diwany. Wir sind hier auf einer Insel unter uns, so Rüdiger Schrader, Fotograf und Workshopleiter, mit historischen Mauern, Innenhof und Barrique Kellern des Alois Lageder Weinguts wo uns kein anderer stört.</p>
<h4><strong>Storytelling</strong></h4>
<p>Geschichtenerzählen ist die kulturelle Praxis, Geschichten mit anderen zu teilen. Es gibt viele Formen des Geschichtenerzählens &#8211; mündlich, digital und schriftlich &#8211; und das verwendete Medium spiegelt oft die Menschen wider, die die Geschichten erzählen. Das Medium, das hier alle verbindet ist die Fotografie. Und Fotografie an und für sich ist eine visuelle Form des Geschichtenerzählens.</p>
<p>Untersuchungen zur Idee des Lagerfeuers haben gezeigt, dass sich das Bewusstsein, für sich selbst und für die anderen verstärkt. Diese Runden, sich um ein Lagerfeuer zu versammeln, haben die Menschheit verändert. Die Zusammenkünfte am Feuer halfen, Bindungen zu pflegen, Traditionen zu entwickeln und Gemeinschaften zu formen.</p>
<p><em>„Ich habe nicht nur viel über Fotografie gelernt, sondern auch viel über mich selbst.“ – Hansjörg Künzel.</em></p>
<p>Witze und Geschichten dominierten die Gespräche am Lagerfeuer, wogegen die Gespräche während des Tages vor allem ökonomisch relevante Informationen beinhalteten. Damals saßen um die 15 Personen abends am Lagerfeuer und sie sorgten mit ihren vom Tagesalltag abgekoppelten Gesprächen dafür, dass sich der Zusammenhalt verstärkte und Geschichten überliefert blieben.</p>
<h4>Fotoworkshops und Austausch</h4>
<p>Während des Tages sind Teilnehmer und Referenten tief in die Fotografie vertieft, abends treffen wir uns alle zum gemütlichen Dinner, Austausch und Gesprächen über das, was alle am Tag erlebt haben, ihre visuellen Erkenntnisse, aber auch über Gott und die Welt, bei Laternenlicht und Dämmerungsstimmung. Und das Schöne an der Fotografie ist, dass sie in so viele andere Lebensbereiche reinspielt.</p>
<p><em>„Die SommerAkademie lebt von guten Gesprächen über die Fotografie. Und es werden unglaublich gute Bilder gemacht.“ – Eberhard Schuy, Fotograf und Workshopleiter der SommerAkademie.</em></p>
<p>Die Kunst der Fotografie ist zu einer eigenen Form des Geschichtenerzählens geworden, manchmal ausgedrückt mit dem Satz &#8222;ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte&#8220;. Darüber können sich die Gemüter streiten, aber was Bilder sicherlich bei einem Betrachter bewirken sollen ist, dass sie ein Gefühl und eine Aussage transportieren.</p>
<p>Wir teilen Geschichten am „Lagerfeuer“ Margreid über ein Medium, das Geschichten widergibt. Die Fotografie hat als Medium zur Dokumentation, zum Verständnis und zur Interpretation der Welt gedient. Sie hat radikal zur Entwicklung der visuellen Repräsentation beigetragen, indem sie zum Teil die Dokumentation eines Moments in der Zeit ermöglichte. Aufgrund ihrer Fähigkeit reproduzierbar zu sein, hat sie die weite Verbreitung und Verteilung von Bildern ermöglicht.</p>
<h4>Fotografie als Mittel der Kommunikation</h4>
<p>Die Fotografie wurde im Laufe der Geschichte und bis in die Gegenwart hinein als Werkzeug für Wissenschaft und Forschung genutzt und als Mittel zur Dokumentation von Menschen, Orten und Ereignissen, zum Erzählen von Geschichten und Aufzeichnen von Geschichten sowie als Mittel der Kommunikation und Kritik in unserer zunehmend visuellen Kultur eingesetzt.</p>
<p>Fotografien haben die Macht, Emotionen zu vermitteln, Empathie zu schaffen und Geschichten zu erzählen, die uns inspirieren, informieren oder bewegen können. Als Fotografen haben wir die Verantwortung, diese Macht weise zu nutzen und Geschichten zu erzählen, die wahrhaftig, respektvoll und eindrucksvoll sind.</p>
<p>Und wenn wir uns dann noch abends in gemütlicher „Lagerfeuer“-Runde dazu oder zu anderen Geschichten austauschen können, kreieren wir unvergessliche Momente, die in unseren Köpfen und in unseren Kameras und in Fine Art Prints festgehalten sind.</p>
<p><em>„Fotografieren in den Workshops ist eine Sache. Aber wenn wir uns nach den Workshops untereinander austauschen, unsere Bilder bearbeiten und die Referenten uns dabei über die Schulter schauen und für Fragen und Bildauswahl zur Verfügung stehen und Bildergebnisse besprechen, dann fängt für mich das richtige Lernen an. Und dann kommt noch das allabendliche Zusammensein dazu. Da alle Referenten nicht nur super Profis sondern auch ein tolles Team sind können wir uns jederzeit mit ihnen austauschen und sie helfen allen und können übergreifend bei jedem Teilnehmer Feedback geben.“  &#8211; Reinhold Seher</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die nächste IF/SommerAkademie für Fotografie ist Ende August 2023, vom 30.08. &#8211; 03.09.2023</h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Venedig ist kein Disneyland &#8211; Connecting mit Venedig durch die Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 15:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers. Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers.</p>
<p>Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende und arbeitende Stadt. Leider übertrifft die Menge an Touristen die Anzahl der Einwohner, was leicht dazu führt, dass wir als Besucher oder Fotograf die Menschen und die Seele Venedigs übersehen.</p>
<h4>Venedig Ist Voller Themen</h4>
<p>Für begeisterte Fotografen mit der Idee und dem Gefühl, Venedig mit der Kamera entdecken zu wollen, bieten sich viele fotografische Themen. „Disneyland“, „Open-Air Museum Venedig“ oder die typischen „Postkartenmotive“ beiseitelassend, haben die Teilnehmer des Venedig Fotoworkshops bis vorgestern ihre Geschichten und Interpretationen von Venedig wunderbar fotografisch umgesetzt. Die Bildergebenisse dazu folgen noch, wenn wir auch mit dem Kopf wieder zu Hause „angekommen“ sind.</p>
<p>Durch welche Themen können wir unsere Version von Venedig fotografisch erzählen?</p>
<p>Hier ein paar Ideen:</p>
<p><strong>Wasser –</strong></p>
<p>Alles was nach Venedig reinkommt und was Venedig verlässt, geschieht auf dem Wasserweg. Was erzählt und zeigt dir das Wasser über Venedig? Was spiegelt sich im Wasser, wer und was bewegt sich auf dem Wasser? Ob Spiegelungen, oder Boote mit Bauschutt, Kühlschränken oder Paketzustellungen, oder Gondeln mit Menschen aller Nationen, oder Gondoliers diskutierend während sie aneinander vorbeigleiten in den engen Kanälen.</p>
<p><strong>Reflektionen –</strong></p>
<p>Reflektionen im Wasser, wie die berühmten Fotos von Ernst Haas von Gondel- und Häuserspiegelungen, aber auch Spiegelungen in den vielen Geschäftsvitrinen oder in den Fenstern des bekannten Café Florian – die Möglichkeiten mit der Kamera die Eigenarten und Menschen der Lagunenstadt durch Reflektionen widerzuspiegeln sind endlos.</p>
<p><strong>Menschen –</strong></p>
<p>Venezianer sind keine Statisten in einem Filmset „Venedig“, sondern stolze Bewohner, die ihre Stadt schätzen, ihre Traditionen erhalten möchten und wie Menschen in anderen Städten hier leben und arbeiten.</p>
<h4>Die Menschliche Verbindung beim Fotografieren</h4>
<p>Menschen sind auch für uns eine wichtige Verbindung zu einem Ort, um die Seele, Charakter und Geschichte einer Stadt besser zu verstehen und zu fühlen. Menschliche Beziehung machen einen Unterschied, wie wir Venedig noch intensiver und besser fotografisch erfassen können.</p>
<p>So haben wir die Teilnehmer unseres Fotoworkshop Venedig an Orte gebracht, wo sie Venezianern begegneten, deren Handwerk sie fotografieren konnten. Franco und Francesca, ein Vater-Tochter Gespann, die traditionelle Masken herstellen, Fabiano, ein fantastischer Glasbläser, der seinen Sohn in die Kunst einführt, Francesca, die Tochter eines Gondelbauers, die uns das aussterbende Handwerk der Gondelherstellung zeigte, oder Loris, der uns Türen und Fenster zu einer anderen Perspektive auf den Markusplatz eröffnete.</p>
<h4>Venedig Und Ein Gefühl Der Dankbarkeit</h4>
<p>Venedig existiert im extremen Spannungsverhältnis zwischen zu vielen „Fast-Visit“ Besuchern und einer einzigartigen architektonischen und historischen Beschaffenheit, wie keine andere Stadt. Vielleicht können wir als fotografierende Besucher mit unseren Fotos das Gefühl für die Stadt Venedig ausdrücken, was unser venezianischer Freund Loris versuchte, in Worten auszudrücken: jeden Tag betritt er die Stadt mit einem Gefühl der Dankbarkeit, in so einer einzigartigen Stadt arbeiten und leben zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Photo © John McDermott</p>
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		<title>Gib mir ein Fenster und 10 Minuten. Porträtfotografie mit verfügbarem Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotokurs]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#Sommerakademie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von John McDermott Foto © Lucas Batliner &#124; John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn &#160; Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von John McDermott<br />
Foto © Lucas Batliner | John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die besten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Porträtfotografie und natürliche Lichtquellen</h3>
<p>Man sucht schnell nach dem Licht am Standort und versucht, es bestmöglich zu nutzen. In der Regel bedeutet das, dass das Licht von außen durch ein oder zwei Fenster oder manchmal auch durch eine offene Tür kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was bedeutet es, auf diese Weise zu arbeiten? Es gibt inspirierende Beispiele von Top-Profi Fotografen, die regelmäßig Spitzenergebnisse erzielen, indem sie schnell und mit einem Minimum an Ausrüstung arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der heutigen Technik gibt es neue Möglichkeiten, die es einfacher machen, Porträtfotografie bei verfügbarem Licht zu gestalten. Wir können unser eigenes &#8222;Fensterlicht&#8220; mit einer sehr einfachen Blitzanlage erzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schadet nie, sich daran zu erinnern, dass viele der großen früheren Porträtfotografen, die wir bewundern, ganz zu schweigen von Malern wie Caravaggio und Rembrandt, nur mit verfügbarem Licht aus einem Fenster oder einem Oberlicht arbeiten konnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ungewöhnliche Locations, wie der 13. Jahrhundert Palazzo Casòn Hirschprunn auf dem Südtiroler Weingut Lageder bieten eine einzigartige Atmosphäre, um diese Arbeitsweise zu erkunden. Hier wird im Rahmen der SommerAkademie für Fotografie mein Porträt Workshop mit verfügbarem Licht „Gib mir ein Fenster und 10 Minuten“ stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vorteile der digitalen Fototechnik</h3>
<p>Die digitale Fototechnik hat die Arbeitsweise der Fotografen verändert. Als ich anfing, musste man, wenn man qualitativ hochwertige Farbfotografie betreiben wollte, vor allem wenn man Porträts im Studio oder vor Ort machte, unbedingt seine eigene Beleuchtung entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das bedeutete in meinem Fall, dass ich mit Koffern voller Beleuchtungs- und Griffausrüstungen reisen und Kodachrome 64 oder Fuji Velvia 50 verwenden musste, die zwar die beste Auflösung boten, aber den Nachteil eines sehr niedrigen ISO-Werts hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damals war es nicht einfach, das vorhandene Licht mit einem kleinen Aufhellblitz zu kombinieren, um ein schönes Bild zu machen, es sei denn, man war im Freien bei hellem Licht. Die Digitaltechnik hat das alles geändert. Dank der sich ständig verbessernden Sensortechnologie in Verbindung mit einer überlegenen Objektivkonstruktion können wir jetzt &#8222;Kodachrome-Qualität&#8220; erreichen und gleichzeitig mit bisher unvorstellbaren ISO-Werten an Orten arbeiten, an denen das verfügbare Licht nicht ideal ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die digitale Technik hat neue Möglichkeiten für Porträtaufnahmen eröffnet, bei denen nur vorhandenes Licht oder eine Kombination aus vorhandenem Licht und einem Minimum an zusätzlichem Kunstlicht verwendet wird. Dieser Trend ist in der modernen Porträtfotografie zu beobachten, insbesondere in der Entwicklung der Arbeiten von Fotografen wie Annie Leibovitz, Gregory Heisler und Mark Seliger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Annie Leibovitz &#8211; von verfügbarem Licht über aufwendige Lichtanlagen zurück zu verfügbarem Licht</h3>
<p>Während Annie Leibovitz früher alles mit leistungsstarken elektronischen Blitzgeräten und mehreren Lichtformern im Studio oder vor Ort ausleuchtete, tendiert sie heute dazu, mit viel weniger Ausrüstung zu arbeiten. Sie nutzt das vorhandene Licht so weit wie möglich und modifiziert es, indem sie Blitz- oder LED-Licht mit einem Schirm oder etwas Streulicht hinzufügt, um den gewünschten Effekt zu erzielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Früher verwendete Annie Leibovitz Mittelformatkameras und Film, heute arbeitet sie hauptsächlich mit digitalen 35-mm-Vollformatkameras, die mehr Flexibilität und Geschwindigkeit bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch ich bin bei meiner eigenen Porträtfotografie mehr oder weniger den gleichen Weg gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese einfachere, organischere Art zu arbeiten hat ihre Vorteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erstens natürlich die Qualität, das Aussehen und die Anmutung der Bilder, die viel realer und natürlicher wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweitens ist es möglich, mit weniger Ausrüstung zu reisen und mit einem kleineren Fußabdruck und auf eine viel einfachere und weniger störende Weise zu arbeiten.</p>
<h3>Fotoworkshop</h3>
<p>Wer Lust hat, in einer traumhaften Location in Südtirol zum Thema Porträtfotografie und verfügbares Licht, im Rahmen vieler weiterer Fotoworkshop, neue Impulse und Wissen aufzusaugen, zusammen mit weiteren enthusiastischen, fortgeschrittenen Amateurfotografen – kann hier alle Information finden: <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie &#8211; 24.-28. August 2022 in Südtirol</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Street Photography in Neapel offenbart die widersprüchliche, herzliche Seele der Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 07:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#bellanapoli]]></category>
		<category><![CDATA[#blackandwhite]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
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					<description><![CDATA[© photo John McDermott &#124; Neapel 2022 &#160; Streetphotography Neapel. Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power. Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch. Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: left;">© photo John McDermott | Neapel 2022</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography Neapel.</p>
<p>Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power.</p>
<p>Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch.</p>
<p>Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten Teilnehmern Mitte März in Bella Napoli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Street Photography</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography ist die visuelle Entdeckung eines Ortes und seiner Menschen.</p>
<p>Das können die Menschen, das Straßenleben, das Stadtleben, die Architektur, menschliche Interaktionen sein. Der Fotograf definiert, was für ihn Streetphotography bedeutet.</p>
<p>Beobachten, wahrnehmen und aufmerksam sein – dann siehst du sowohl Details als auch das große Ganze. Offensein für das Unerwartete, für das was sich vor deinen Augen oder die Ecke herum abspielt oder abspielen wird. Du beobachtest und kannst antizipieren.</p>
<p>Du hast aber keine Kontrolle, was passiert. Du hast aber Kontrolle über deine Kamera und deine Aufmerksamkeit und kannst damit das Unerwartete erwarten und festhalten.</p>
<p>Street Photography bedeutet mit allen Sinnen aufnehmen, was um einen herum passiert. Situatives Bewusstsein. Dazu gehören auch Sound, vielleicht Musik, ungewöhnliche Geräusche &#8211; und diesen nachgehen. Da könnte sich ein interessantes Bild entwickeln.</p>
<p>Wie die Musik einer Prozession zu Ehren einer heiligen Patronin der Stadt, die wir ein paar Straßen weiter hörten. Oder die Gerüche von Frittiertem, dem wir nachgingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Neapel – Bella Napoli</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Stadt, so intensiv, so energievoll, und gleichzeitig so aufsaugend und energieraubend.</p>
<p>Neapel rückt dir auf die Pelle, eine Stadt, die schwer in den Griff zu kriegen ist, sie wirkt wie eine Zumutung. Und gleichzeitig wie ein Geschenk.</p>
<p>Chaotisch und laut, dreckig und einnehmend. Ebenso ist sie so herzlich und freundlich, so offen und inspirierend. Eine 24 Stunden Theaterbühne mit 360 Grad rundum Action.</p>
<p>Neapel fühlt sich an wie eine Stadt „on steroids“.</p>
<p>Du möchtest dem Chaos flüchten und doch zieht dich das Chaos an. Du tauchst in ein ununterbrochenes Bad an Gerüchen und Geräuschen, Bewegungen und Beleuchtungen ein. Szenenwechsel im Sekundentakt. Die Sinne kommen nicht zur Ruhe, wenn man einmal das Haus (oder Hotel) verlassen hat. Die Kamera hält nicht still.</p>
<p>Wir waren hier, um diese Stadt wahrzunehmen, zu sehen und zu fühlen. Nicht, um Postkarten Fotos zu machen. Und das ist allen Teilnehmern fantastisch gelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was macht Street Photography in Neapel mit dir?</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neapel ist ein idealer Ort für Street Photography.</p>
<p>Wenn du dich auf Streetphotography in Neapel einlässt trainierst du deine Wahrnehmung, deine Fähigkeit zu interagieren und die Fähigkeit, einen Bezug zwischen scheinbar unverbundenem herzustellen.</p>
<p>Die Stadt macht es dir einfach, da ständig etwas passiert und die Menschen offen dafür sind fotografiert zu werden. Die Interaktion zwischen den Menschen, die Gesten, das laute Diskutieren und Argumentieren, das Leben, das sich auf der Straße abspielt, oder in Wohnungen, in die man von der Straße aus einsehen kann, breitet sich vor den Augen und der Kamera aus.</p>
<p>Ordnung und Logik werden ersetzt durch „Leben und leben lassen“.</p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Veränderung spiegeln sich auch in den Bildern wider. Wir wechseln zwischen Schwarz-Weiß und Farbe, zwischen Close-Up und Distanz, je nach Gefühl und Situation.</p>
<div id="attachment_22672" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22672" class="size-full wp-image-22672" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22672" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>Wahrnehmen und Beobachten</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kamera gibt dir die Lizenz zum Beobachten. Das Ziel Fotos zu machen, provoziert und motiviert dich, genauer hinzuschauen, aufmerksamer zu sein. Du suchst geradezu nach interessanten Szenen zu fotografieren und nimmst plötzlich Sachen wahr, die du zu Hause oft für selbstverständlich hältst.</p>
<p>“The basic act of Photography is paying attention.” &#8211; Joel Meyerowitz</p>
<p>Neapel ist eine vibrierende, unruhige Stadt, deren Geräuschen und Gerüchen du nicht entfliehen kannst und die dir 1000 Eindrücke pro Sekunde für deine Fotografie bietet.</p>
<p>Dabei kann es passieren, dass wir ein Bild sehen, aber nicht schnell genug mit der Kamera reagieren. “I saw the picture passing by”, sagte Teilnehmerin Juliane. Wir haben zumindest wahrgenommen, was wir verpasst haben, was viele andere womöglich übersehen.</p>
<p>Street Photography kann uns lehren, besser zu beobachten und wahrzunehmen, eine Fähigkeit, die im Alltag, im Beruf und im Leben enorm wichtig ist. Durch die entstandenen Fotos können wir sogar das Wahrgenommene noch „belegen“, in kreativer, inspirierender Form.</p>
<p>Der Austausch von Bildern und der Erfahrungen in der Gruppe, nach einem langen Tag, schärft noch weiter unser Seh-Spektrum, wenn wir sehen, was die anderen sahen und wir selbst nicht wahrgenommen haben. Neue Blickwinkel und Perspektiven erweitern unseren Horizont.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Lessons learned</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;  Spätestens beim dritten Lächeln hat man fast alle Menschen für sich eingenommen. Und dann können weitere Aufnahmen entstehen. (Manfred)</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera und ein Lächeln – öffnet Türen. (John)</p>
<p>&#8212;  Neapel öffnet deinen Kopf, du siehst neue Perspektiven und Blickwinkel, an die du vorher nicht dachtest.</p>
<p>&#8212;  Wenn du Neapel siehst und erlebst, löst du dich von negativen Klischees über diese Stadt, die dir andere versuchen einzureden. (Seltsam ist, dass „diese anderen“ die Stadt noch nicht besucht haben).</p>
<p>&#8212;  Die Menschen von Neapel sind offen und herzlich und tuen alles dafür, dass du einen guten Eindruck von ihnen und ihrer Stadt, auf die sie so stolz sind, mitnimmst.</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera mit 1 oder 2 Objektiven sind genug, da manchmal Cropping eines Bildes und zwei Füße ausreichend sind, um zu „zoomen“. Runter in die Knie gehen, Perspektiven vom Boden aus oder nah an eine Gruppe oder Person herangehen ist der perfekte Zoom für Street PhotographyAuch wenn man die Sprache nicht spricht, lächeln, Handzeichen, eine offene, freundliche Interaktion öffnet die Menschen, sich fotografieren zu lassen</p>
<p>&#8212;  Deine Intuition und Instinkt sind wahre Helfer bei Street Photography.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_22674" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22674" class="wp-image-22674 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22674" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>TAKEAWAY</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotografieren bringt Erfüllung. Etwas wahrzunehmen, zu SEHEN, beschert nochmal eine weitere Ebene an Freude und Begeisterung.</p>
<p>Wir haben unsere Fähigkeit verfeinert, ein besserer, tieferer und originellerer Beobachter zu sein.</p>
<p>Was mich begeistert hat ist, mit welcher Offenheit und Neugier alle Teilnehmer mit ihrer Kamera auf die Menschen und das Straßenleben von Neapel zugegangen sind und sich auf diese Stadt eingelassen haben. Und das sieht und fühlt man auch in den Bildern, die entstanden sind.</p>
<p>Und beim Abschied kamen zwei Ideen auf:</p>
<p><em>Ein Fotobuch zu Neapel zusammen erstellen&#8230;.?</em></p>
<p>Und&#8230;</p>
<p><em>Lust auf Palermo?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*  <strong>Fotos zu Neapel von den Teilnehmern auf der Webseite kommen noch!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>SommerAkademie für Fotografie 24. &#8211; 28. August 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 17:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Fashionphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerakademie Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns auf die SommerAkademie für Fotografie an der Südtiroler Weinstraße vom 24. bis 28. August 2022. Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Dass dieses Foto Event an einem besonderen Ort stattfindet, an dem euch mehrere fantastische Fotografen, dreieinhalb Tage lang ununterbrochen zur Verfügung stehen, euch inspirieren, motivieren und ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns auf die SommerAkademie für Fotografie an der Südtiroler Weinstraße vom 24. bis 28. August 2022.</p>
<h4>Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus?</h4>
<p>Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Dass dieses Foto Event an einem besonderen Ort stattfindet, an dem euch mehrere fantastische Fotografen, dreieinhalb Tage lang ununterbrochen zur Verfügung stehen, euch inspirieren, motivieren und ihr breites Wissen mit euch teilen.</p>
<p>„Die besondere Atmosphäre inspiriert jeden dazu, besser zu sein als er/sie bisher war“, so Rüdiger Schrader, Fotograf, Fotochef, Coach – und Referent bei der SommerAkademie.</p>
<p>„Die TN sind spannende und interessante Menschen und die Referenten bringen einem so viel bei. Ich habe jedes Mal so viele Inspirationen und bin so motiviert weiter zu lernen und das bei diesem geballten Programm, das gibt es einfach nur hier. So viele verschiedene Workshops und tolle Referenten, für jeden ist etwas dabei“, beschreibt Juliane Gareis, eine Teilnehmerin.</p>
<h4>Connection und Community</h4>
<p>„Ich war begeistert vom Enthusiasmus der Teilnehmer, Dinge auszuprobieren, die anders sind, die sie aus ihrer Komfortzone herausgeholten und dass sie für Ungewohntes offen waren. Und es hatte mich auch gefreut, dass sie in anderer Art und Weise sahen und darüber nachdachten, wie sie ihre Bilder kreieren können“, beschreibt John McDermott, Fotograf und Referent der SommerAkademie, rückblickend seine Eindrücke von 2021.</p>
<p>Am ersten Meet&amp;Greet Abend mit Südtiroler Spezialitäten begrüßen dich die Referenten und du kannst sie schon in ersten persönlichen Gespräch kennenlernen.</p>
<p>Das Programm, die Workshops und Referenten werden gerade ausgearbeitet.</p>
<p>„Es ist eben auch die hohe Qualität der Workshops hier, was die SommerAkademie besonders macht, und von den Kursleitern weiß ich, dass sie unglaubliche Wissenshintergründe mitbringen“, erzählt Teilnehmer Manfred Görgens.</p>
<h4>Hast du Lust dabei zu sein?</h4>
<p>Bis 15. Februar gibt es noch den Frühbucherrabatt.</p>
<p>Hier findest du alle Informationen.</p>
<p><a href="http://if-academy.net/sommerakademie">http://if-academy.net/sommerakademie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Visuelle Datenbank oder Steinbruch an Bildern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 12:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Visuelle Datenbank]]></category>
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					<description><![CDATA[„Die größten Denker der Welt haben eine unstillbare Neugier und suchen aktiv nach neuen Erfahrungen, die die Menge ihrer kreativen Bausteine erhöhen können. Sie reisen, knüpfen neue Bekanntschaften, probieren verschiedene Hobbys aus, besuchen Seminare, Museen, Ausstellungen, lesen Bücher, Zeitschriften und Blogs.&#8220; So beschreibt Andrii Sedniev in seinem Buch „Insane Success for Lazy People“ die Art]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Die größten Denker der Welt haben eine unstillbare Neugier und suchen aktiv nach neuen Erfahrungen, die die Menge ihrer kreativen Bausteine erhöhen können. Sie reisen, knüpfen neue Bekanntschaften, probieren verschiedene Hobbys aus, besuchen Seminare, Museen, Ausstellungen, lesen Bücher, Zeitschriften und Blogs.&#8220;</p></blockquote>
<p>So beschreibt Andrii Sedniev in seinem Buch „Insane Success for Lazy People“ die Art und Weise, wie man erfolgreich Ideen sammelt und einsetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und genauso ist es in der Fotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foodfotograf Günter Beer nährt und füllt permanent seine „Visuelle Datenbank“ (oder virtuelles Gedächtnis). Er bewegt sich immer mit offenen Augen und das Umfeld bewusst wahrnehmend und nimmt Eindrücke, Bilder, Szene, Muster, Farben, Strukturen auf und speichert es ab. Ob mit oder ohne Kamera. Gedanklich, im visuellen Archiv im Kopf oder als Snapshot mit der Kamera.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Davon haben unsere anderen Referenten auch schon erzählt. Rüdiger Schrader, nennt es seinen „Steinbruch an Bildern“, die er im Kopf hat. Durch seinen Beruf als Fotochef bei Stern und Focus und als Fotograf hat er Millionen von Bildern gesichtet, gesehen, wahrgenommen, gespeichert. Auf diesen Steinbruch greift Rüdiger dann zurück, wenn er nach Bildideen, Konzepten, Möglichkeiten sucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>John McDermott spricht von „situational awareness“, ein situatives Bewusstsein der Dinge, die er um sich herum sieht, wahrnimmt, registriert. Der amerikanische Fotograf, der weltweit Aufträge fotografiert füttert damit nicht nur das Bewusstsein oder Unterbewusstsein ständig mit Bildern, Szenen und visuellen Eindrücken, sondern sieht dies auch als Hilfe, um sich besser zu orientieren, zu navigieren und zu überleben in den unterschiedlichsten Umgebungen und Bedingungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eberhard Schuy sammelt permanent die visuellen Eindrücke, die ihm während des Tages begegnen. Er wirft sie in eine virtuelle Schublade in seinem Gehirn und Bewusstsein und lässt das Unterbewusstsein seine Arbeit machen. Wenn er Aufträge für seine Produkt- und Werbefotografie bekommt vertraut er darauf und weiß, dass sein Unterbewusstsein, seine vielen gespeicherten Ideen, Bilder, Gesehenes etwas zu Tage bringt, dass ihm zu einer Bildidee und Bildlösung für den Auftrag verhilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Petra und Thomas Gerwers (die Fotografin Petra Gerwers und der Foto-Publizist, Juror und Kurator Thomas Gerwers) erklären, dass sie<strong> „</strong>als Weltreisende in Sachen Fotografie ein andauerndes Bilderbad genießen.“ Über die intensive Auseinandersetzung mit den Bildern anderer fokussierte und schärfte sich – ganz nebenbei und automatisch – ihre eigene Wahrnehmung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Günter Beer ein Thema im Kopf hat oder einen Auftrag gestellt bekommt, kann er aus seinem Arsenal an Bildern Input schöpfen, um damit eine Idee für ein Bild oder mehrere Bilder zu gestalten. Es sind wie Ankerpunkte, die bei der Komposition einer Bildidee helfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Bombardiere dein Gehirn ständig mit neuen Ideen und Erfahrungen, die zu Rohstoffen für deine zukünftigen erfolgreichen Ideen werden.“ – Andrii Sedniev</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Betreutes Wohnen in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2021 14:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#fotoakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#sommerprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[südtirol]]></category>
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					<description><![CDATA[photo © Lina Fricke &#160; „Eines habe ich besonders deutlich gespürt: Wenn man bei der SommerAkademie für Fotografie mit den Profis steht, die jahrzehntelang ihr Ding erfolgreich gemacht haben, stärkt dies das Selbstwertgefühl. Man steigt ein in die Atmosphäre, die das Fotografieren braucht. Man blendet die vielen unwichtigen und fehlerhaften Mechanismen aus. Es ist wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>photo © Lina Fricke</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Eines habe ich besonders deutlich gespürt: Wenn man bei der SommerAkademie für Fotografie mit den Profis steht, die jahrzehntelang ihr Ding erfolgreich gemacht haben, stärkt dies das Selbstwertgefühl. Man steigt ein in die Atmosphäre, die das Fotografieren braucht. Man blendet die vielen unwichtigen und fehlerhaften Mechanismen aus. Es ist wie ein „betreutes Wohnen in der Fotografie“. Und wenn man wieder entlassen wird, ist es wie ein Auszug aus dem Haus des betreuten Wohnens. Dann steht man entweder sicher auf eigenen Füßen oder geht zwecks Stärkung im nächsten Jahr wieder zur SommerAkademie.“ – Manfred Görgens</p>
<p>Es sind die Menschen, der Austausch, die Begegnungen, die unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen, Ideen und die vielen unterschiedlichen Bilder aller Beteiligten, die uns weiterbringen und stärken.</p>
<p>In den nächsten paar Hundert Worten nehme ich dich auf eine kurze Erkundungsreise mit, geprägt durch die Erfahrungen der letzten SommerAkademien. Dabei haben sich drei Ecksteine ergeben, die ich gerne teilen möchte:</p>
<ol>
<li>Großzügigkeit</li>
<li>Gemeinschaft</li>
<li>Kümmern</li>
</ol>
<p>Let’s go!</p>
<p>Du packst dein Kameraequipment und machst dich auf den Weg an einen Ort der Veränderungen. Du weißt noch nicht, was der Input an Wissen und Ideen oder der Output an Bildern und Erkenntnissen sein wird. Aber du freust dich auf ein Erlebnis mit gleichgesinnten, enthusiastischen Fotografen, die ihre Perspektiven verrücken und die eigene Position zu sich und ihrer Fotografie erweitern oder neu entdecken wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Bist du bereit?</strong></h3>
<p>Wenn du das große Eisen geschmiedetes Tor im Innenhof des Lageder Weinguts im verschlafenen Margreid erreichst, bist du angekommen. (Der Weg ist dahin kann steinig sein&#8230;etwas wild und durcheinandergewürfelt – der Dorfplatz sortiert gerade seine Pflastersteine neu).</p>
<p>Angekommen am Ort der Veränderungen. Ein 13. Jahrhundert Palazzo „Casòn Hirschprunn“ aus der Renaissance und Barockzeit, der sich über drei Etagen erstreckt, mit Kellergewölbe, Innenhof, Garten und Kornspeicher wo du der Fotografie, den Ideen und dem Austausch freien Lauf lassen kannst.</p>
<p>„Was du bei der IF/Academy vermittelt bekommst geht weit über das Fotografieren hinaus, wenn du dich darauf einlässt.“ – Heinz.</p>
<p>Du trittst ein und findest:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Gemeinschaft</strong></h3>
<p>„Fotografieren in den Workshops ist eine Sache. Aber wenn wir uns nach den Workshops untereinander austauschen, unsere Bilder bearbeiten und die Referenten uns dabei über die Schulter schauen und für Fragen und Bildauswahl zur Verfügung stehen und Bildergebnisse besprechen, dann fängt für mich das richtige Lernen an. Da alle Referenten nicht nur super Profis sondern auch ein tolles Team sind können sie übergreifend bei jedem Teilnehmer Feedback, Input und gute Tipps geben“, beschreibt Reinhold im Gespräch sein Empfinden zur SommerAkademie für Fotografie.</p>
<p>Du stellst fest, hier ist keiner, um zu wetteifern. Hier sind alles zusammengekommen, um sich gegenseitig zu inspirieren und kreativ zu sein. Es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.</p>
<p>Hier kommen mehrere WorkshopLeader zusammen, die ein harmonisches Team bilden, das sich gegenseitig unterstützt, um dir und allen anderen Teilnehmern eine bestmögliche Lernerfahrung mitzugeben.</p>
<p>„Ich habe es selten erlebt, dass Referenten so gut miteinander auskommen. Es besteht kein Konkurrenzgehabe, alle begegnen sich mit Respekt und sind offen, sich untereinander zu helfen. Und die Referenten und Teilnehmer begegnen sich auf einer Augenhöhe.“ – Eberhard Schuy, Referent und bekannter Produkt- und Werbefotograf aus Köln.</p>
<p>Nachdem die Fotoworkshops angefangen haben stellst du den nächsten Eckpfeiler fest:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Großzügigkeit</strong></h3>
<p>Zusammen zu fotografieren schafft eine Verbindung zwischen Menschen. Großzügigkeit beginnt mit einer Einladung an die Teilnehmer an dem Wissen und dem, was der WorkshopLeader weitergibt, teilzunehmen. Er/sie schafft das Umfeld und die Bedingungen, in dem du dich entwickeln, verbessern und blühen kannst. Großzügigkeit ist eine Einstellung des Teilens und Gebens.</p>
<p>Du triffst auf WorkshopLeader, die als Profifotografen ihren Erfahrungsschatz aus mehreren Dekaden fotografischer Arbeit mit nationalen und internationalen Auftraggebern an dich weitervermitteln. „Trotz ihrer Profikarriere sind sie sehr bescheiden und versuchen, unglaublich viel Wissen zu vermitteln, damit wir besser werden“, beschreibt Teilnehmerin Juliane Gareis.</p>
<p>Die Referenten wollen dir zeigen und vorleben, dass eine fotografische Idee, Problemlösung oder verrückte Vorstellung <em>doch</em> möglich und umzusetzen ist.</p>
<p>Du relaxt, fühlst dich gut aufgehoben und „taken care of“ – so haben es zumindest schon viele deiner fotografierenden Mitteilnehmer ausgedrückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Kümmern</strong></h3>
<p>„Die ungezwungene Stimmung bei der SommerAkademie, dass jeder irgendwie für jeden da war, geholfen und diskutiert hat, war richtig klasse. Und auch, dass die Referenten jederzeit zu einem Gespräch zu haben waren.“ – Heinz Leyk</p>
<p>Alle enthusiastischen Fotografen kommen hier mit unterschiedlichen Erfahrungen, Wissen, Wünschen und Zielen zusammen. Die WorkshopLeader zeigen euch eine Zielgerade auf und die möglichen Wege, dorthin zu kommen. Letztendlich tragen alle etwas zum Gesamterfolg der Workshops und der Entwicklung der vielen visuellen Ideen und Umsetzungen bei.</p>
<p>Und jeder wird dort abgeholt, wo er steht.</p>
<p>Es ist egal, mit welcher Kamera du fotografierst – worauf es ankommt ist dein Auge, deine Fähigkeit zu sehen, deine Bereitschaft, kreativ zu werden und umzudenken. Oder auch mal das Denken auszuschalten und mit dem Herzen zu fotografieren.</p>
<p>„Alle Referenten sind sehr engagiert und motivierend. Man hat wirklich gemerkt, dass es ihnen Freude macht, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben und der Workshop nicht nur irgendein Job für sie ist.“ &#8211; Volker Bellersheim</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wir machen Fotografie anders.</strong></h3>
<p>Zuerst steht bei uns der Mensch. Daraus ableitend erarbeiten wir deine Fotografie.</p>
<p>Wir feiern deine Entwicklung, neue Ideen, unsere Neugier und die Großzügigkeit aller Beteiligten.</p>
<p>Wir sagen dir nicht, welches Bild du machen sollst. Du bestimmst dein Bild, und die WorkshopLeader helfen dir, das Bild zu machen, was du im Kopf hast. Ob es ein Bild oder eine Geschichte oder eine vage Idee ist.</p>
<p>„Ihr seid nicht Mainstream. Das macht euch anders. Ihr bietet super Qualität, kümmert euch um jeden einzelnen Teilnehmer und habt herausragende Referenten. Bei euren Veranstaltungen entstehen Freundschaften und Gemeinschaften und ich freue mich immer, euch und die neuen Bekannten und Freunde bei einer nächsten Veranstaltung wiederzutreffen.“ – Peter Lutz</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Das Reiseziel</strong></h3>
<p>Unser Ziel ist es, nicht Mainstream zu sein und dass du am Ende der SommerAkademie sagen kannst: Ihr habt mir weitergeholfen. Ihr habt es geschafft, mein Vertrauen in meine Fotografie zu stärken.</p>
<p>Entscheidende Ecksteine dabei sind das großzügige Verhalten aller Beteiligten, ein Teamgeist, der alle vorwärts trägt und dass wir uns um jeden einzelnen kümmern.</p>
<p>„Mit nach Hause nehme ich stets neue Ideen, tolle Fotos und eine gehörige Portion Energie auf diesem Weg weiterzumachen.” – Oliver Horlebein.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Inspirationen aus Venedig – Venezia è viva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 20:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Travelphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig 2021]]></category>
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					<description><![CDATA[© Juliane Gareis &#124; Venedig Workshop Juni 2021 &#160; Venezia è viva. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen. Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören. Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>© Juliane Gareis | Venedig Workshop Juni 2021</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Venezia è viva</em></strong>. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen.</p>
<p>Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören.</p>
<p>Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der Sonne.</p>
<div id="attachment_22110" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22110" class="size-full wp-image-22110" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-300x169.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Wir waren gerade mit dem <em>Fotoworkshop Venedig, Masterclass mit John McDermott</em> in Venedig. Wie fühlte sich Venedig an? Was haben die Teilnehmer wahrgenommen und hinter den Kulissen entdeckt? Was erfahren wir von den Einheimischen und welchen anderen Blick auf Venedig gewinnen wir dadurch, den wir dann fotografisch versuchen festzuhalten.</p>
<p>Wenn du alter Malereien von Venedig von vor hunderten Jahren siehst, dann sieht die Stadt heute noch fast genauso aus. Von welcher anderen Stadt in der Welt kannst du das sagen? Die Gebäude, Palazzi, Säulen, Plätze haben sich nicht verändert. Die Darsteller wohl doch. Es fühlt sich immer noch wie ein Open-Air Museum an, durch das wir mit der Kamera wandeln.</p>
<h3><strong>Masken erzählen Geschichten</strong></h3>
<p>Von Francesca vom Masken Shop lernen wir, dass es damals einen Magic Moment in time gab, als im 18. Jahrhundert die Karnevalsaktivitäten sechs Monate im Jahr betrugen und in diesen Perioden alle Menschen in Venedig „gleich“ waren. Kostüme und Masken brachen alle Barrieren. Es gab keine Unterschiede zwischen sozialen Rängen, und Besucher aus ganz Europa kamen nach Venedig und tauschten sich aus. Die Stadt verwandelte sich zur Bühne und Lebensraum einer großen Gemeinschaft von diversen Darstellern.</p>
<div id="attachment_22116" style="width: 628px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22116" class="size-full wp-image-22116" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg" alt="" width="618" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg 618w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy-232x300.jpg 232w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><p id="caption-attachment-22116" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Mit Francesca schauen wir hinter die Kulissen und Geschichten des Karnevals und der Maskenherstellung und halten dies fotografisch fest. Alle Masken in diesem Vater-Tochter Geschäft sind handgefertigt aus Pappmaché und ihre Fertigungskünste von Masken werden von Hollywood, Bollywood und Cirque du Soleil in Anspruch genommen. Die Masken auf den Fotos bekommen eine andere Bedeutung, wenn man den Hintergrund kennt.</p>
<div id="attachment_22103" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22103" class="size-full wp-image-22103" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg" alt="" width="800" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-300x300.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-768x768.jpg 768w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22103" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Francesca im Masken Shop</p></div>
<h3><strong>Gondeln </strong></h3>
<p>Unser Blick auf die Gondeln hat sich verändert. Wie sie sich bewegen, warum der Gondolier wie steht und rudert und was die vielen Verzierungen, Symbole und „Amaturen“ an den Gondeln bedeuten. Nachdem wir in einem der zwei letzten Gondel Werkstätten Venedigs gelernt haben, wie Gondeln gebaut und ausgebessert werden, warum sie nicht symmetrisch konstruiert sind und warum man die höchste Spitze an der Gondel abknicken kann, fotografieren wir die Gondeln aus einer anderen Perspektive.</p>
<div id="attachment_22104" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22104" class="size-full wp-image-22104" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22104" class="wp-caption-text">© Juliane Gareis | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Verstehen, was wir fotografieren</strong></h3>
<p>Dadurch dass John Menschen in Venedig anspricht, Einheimische kennt und wir Gespräche haben ist die Atmosphäre des Workshops so als ob man mit Freunden eine Stadt erkundet und ein ganz anderes Gefühl dafür bekommt, empfindet Teilnehmer Peter. Das wirkt sich auf die Fotografie aus, da wir mit einem anderen Gefühl, Zugang und Einsichten durch die Stadt gehen. Perspektive und Betrachtung ändern sich. Wir fotografieren aus einem anderen Blickwinkel. Wir “verstehen” besser, was wir fotografieren.</p>
<p>“Whenever the international celebrities came along I was never with the other photographers, because I always wanted to take different pictures (…) It is very important to understand the psychology of the person you are taking a picture of<em>.”</em> – Mario de Biasi</p>
<div id="attachment_22113" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22113" class="size-full wp-image-22113" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22113" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Farben Craziness</strong></h3>
<p>Fotografenlegende Jay Maisel schreibt in seinem Buch <em>Light, Gesture and Color:</em> “Basically it’s like wow, look at that great color! And I’m gonna shoot it, and that’s it! I don’t make the color, I don’t create the color, I don’t do anything but react to the color. (…) When I see color move me, that’s when I photograph.” -Jay Maisel. Das ist, was dir auf der Insel Burano passiert.</p>
<p>Du bist umgeben von einem Meer an verrückten Farbkombinationen, mit denen die 2.700 Einwohner der Insel Burano ihre Häuser anmalen. Jeder Teilnehmer sieht und interpretiert die Farben anders, hält seine Reaktion fotografisch fest.</p>
<p>Drei ältere Burano Damen erzählen uns, wie sie mit dem jährlichen Acqua Alta (Hochwasser) umgehen, da sie, im Gegensatz zum 9km entfernten Venedig, in ihren kleinen Häusern im Erdgeschoss wohnen und sich somit anders auf das Hochwasser vorbereiten und schützen. Ein Porträt der drei Freundinnen vor einer knallgrünen Wand rundet das Gespräch ab.</p>
<div id="attachment_22111" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22111" class="size-full wp-image-22111" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22111" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Andere Perspektiven</strong></h3>
<p>Vom Wasser und vom Dach bietet Venedig andere Perspektiven. Von einem Boot durch die kleinen Kanäle fahrend boten sich unseren Augen und Kameras andere Perspektiven. Auch wird einem die Kunst bewusst, was es heißt, durch die engen Kanäle zu navigieren, wenn Gondeln, Taxiboote, Arbeits-Boote aneinander vorbeifahren.</p>
<p>Ein Freund vor Ort bringt uns zu seinem „heimlichen Canaletto“ Blick vom Dach eines Gebäudes direkt am Markusplatz, das uns den Blick auf den Markusplatz an der Wasserfrontseite, die Basilika und den Dogenpalast ermöglicht. Was für ein Geschenk dieser Blick, früh morgens!</p>
<div id="attachment_22101" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22101" class="size-full wp-image-22101" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22101" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig von oben | Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder finden</strong></h3>
<p>Wie ist es uns in Venedig ergangen? Wahrscheinlich so, wie Mario de Biasi, der bekannte italienische Reportage Fotograf, der seit den 50er Jahren Italien und die Welt wie besessen mit seiner Kamera festhielt. Er sagte: “You have to go look for beautiful images, you have to walk, and keep walking, and sometimes just stop to get a proper look. Sometimes the photograph is right there, but you have to move around something before noticing it.” (Mario de Biasi).</p>
<p>So war es ein „runder Abschluss“, wie Teilnehmerin Juliane sagte, dass wir am Sonntag morgen die Retrospektive von &#8222;Mario de Biasi 1947 – 2003&#8220; im wunderschönen Palazzo Tre Oci auf Giudecca anschauten. Schwarz-Weiß Fotografien, Reportagen, Streetphotography, Menschen in ihrem Lebensumfeld in Italien und Ländern der ganzen Welt.</p>
<div id="attachment_22108" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22108" class="size-full wp-image-22108" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22108" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder fühlen</strong></h3>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich einer Stadt fotografisch zu nähern. Zum Beispiel als Betrachter von der Seitenlinie, wie beim Fußballspiel, und einen Überblick über die Stadt erhalten und fotografieren. Oder, was wir gemacht haben, in die Stadt eintauchen, sich aufs Spielfeld begeben, das innere Wesen verstehen und von dort aus Geschichten und Eindrücke fotografieren.</p>
<p>Dazu fällt mir ein, was ich neulich bei Eberhard Schuy gelesen habe: „Nur wenn die Fotografierenden eine besondere Verbindung, ein tiefes Verständnis für „ihre“ Objekte aufbauen, kann es gelingen, sie individuell, beeindruckend und Wertigkeit transportierend darzustellen. Ist dieser Spirit im Moment des Fotografierens nicht vorhanden, entsteht eines dieser beliebigen Bilder!  Achten wir also darauf, dass uns, bevor wir mit der Fotografie starten, das Gefühl und die Achtung für das Motiv bewusst ist.“ – Eberhard Schuy</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Foto kann ein Film sein, wenn es eine Geschichte erzählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 14:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#Sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Cinematography]]></category>
		<category><![CDATA[Film Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinematografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stilllife Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#160; Seit jeher haben Filme die Fotografie des Fotografen John McDermott beeinflusst. Er hat schon immer die Beleuchtung und effektvolle Lichtsetzung in Filmen bewundert und viel Input und Lehren daraus gezogen und dann in seiner Fotografie angewendet. &#160; „Ein Film – ein Kinofilm – ist nur eine Serie von aufeinanderfolgenden Standbildern,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Seit jeher haben Filme die Fotografie des Fotografen John McDermott beeinflusst. Er hat schon immer die Beleuchtung und effektvolle Lichtsetzung in Filmen bewundert und viel Input und Lehren daraus gezogen und dann in seiner Fotografie angewendet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„<em>Ein Film – ein Kinofilm – ist nur eine Serie von aufeinanderfolgenden Standbildern, die mit 24 Bildern pro Sekunde projiziert werden. Aber ein einzelnes Still Bild kann auch ein Film für sich sein, wenn es eine Geschichte erzählt.“</em>  – John McDermott</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Beim Geschichten erzählen im Film geht es nicht nur darum, die Handlung festzuhalten. Es geht auch darum, WIE die Bilder aufgenommen werden. Und das wird als Kinematografie bezeichnet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Der Herr der Bilder im Film</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">„Wie beschreibt man den Job eines Cinematographers? Nun, es ist nur das Erzählen von Geschichten mit Bildern, würde ich sagen“, erklärt <a style="color: #000000;" href="https://www.rogerdeakins.com" target="_blank" rel="noopener">Roger Deakins <u></u></a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sir Roger Deakins ist ein Cinematographer, dessen Hintergrund in und Wertschätzung für Still-Fotografie und Beleuchtung als roter Faden durch all seine Filme zu erkennen ist. Mehr als jeder andere Cinematographer, der heute arbeitet, vermittelt Deakins Arbeit ein Verständnis für die Auswirkungen der digitalen Technologie und der andauernden Zusammenführung von Still- und Filmfotografietechniken und Bildsprache.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ein Cinematographer, auch Director of Photography genannt, ist für die Kamera und das Lichtteam verantwortlich. Er ist die Person, die für das Aussehen, die Farbe, die Beleuchtung und den Bildausschnitt jeder einzelnen Einstellung in einem Film verantwortlich ist. Der Regisseur und der Cinematographer des Films arbeiten eng zusammen, da die Hauptaufgabe eines Cinematographer darin besteht, sicherzustellen, dass seine Entscheidungen die Gesamtvision des Regisseurs für den Film verwirklichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Filmreife Szenen in der Fotografie</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Die Location der SommerAkademie (25.-29. August 2021) an der Südtiroler Weinstraße, im und um den 13. Jahrhundert Ansitz auf einem Weingut bietet viele Möglichkeiten, filmreife Kulissen zur Kreation von Bildern zu nutzen. John McDermott wird dort in seinem <a href="https://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2021/" target="_blank" rel="noopener">Fotoworkshop zu <em>Cinematic style of Photography</em> </a>mit Modellen ausgewählte Filmszenen aus bekannten Filmen nachstellen, an denen die Teilnehmer üben können, im kinematografischen Stil zu fotografieren</span></p>
<p><span style="color: #000000;">John hat sich in letzter Zeit wieder ganz intensiv mit „Cinematic Style“ in der Fotografie befasst und versucht zu verstehen, was es bedeutet und wie man diesen Stil erreicht. Dazu beschreibt er:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der filmische Stil, der in der Kunst des Filmemachens und des visuellen Geschichtenerzählens &#8211; einschließlich der Still-Fotografie &#8211; verwendet wird, bezieht sich im Allgemeinen auf die Zusammensetzung, Farbe, Art des Films, Kamera- und Objektivauswahl, Bildausschnitt und Perspektive, Ort, Garderobe, Haare und Make-up, Filter, Bearbeitung, Effekte und Musik. Cinematic oder filmische Stil bezieht sich auf eine Art und Weise des Filmens und Bearbeitens, um beim Betrachter ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen. Am Ende kommt es im Wesentlichen auf die Geschichte an, die wir erzählen möchten und wie wir sie erzählen möchten, wie sie aussehen soll und was der Betrachter fühlen soll.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Bild sollte wie ein Lebensaugenblick aussehen, ein wahrer Augenblick, der in einem Bruchteil des Moments festgehalten wurde. Ich versuche mich jeden Tag zu verbessern und Neues zu lernen, sagt John. Es macht mir Spaß und ich habe das Glück, Freunde und Nachbarn zu haben, die bereit sind, sich für meine visuellen Experimente zur Verfügung zu stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Eine Aneinanderreihung von Bildern</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Ein Film erzählt dem Betrachter eine Geschichte und besteht aus der Abfolge von einzelnen Szenen. Man könnte es auch eine Aneinanderreihung von einzelnen Bildern sehen. Fotos können kinematografisch kreiert werden und durch ein Bild oder eine kurze Serie von Bildern kann eine Geschichte entstehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die beiden Welten Fotografie und Filmproduktion rücken dank digitaler Technologie und moderner Beleuchtungstechniken in ihren Ansätzen zur Herstellung unvergesslicher Bilder immer näher zusammen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Situatives Bewusstsein und Beobachten</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Der Cinematographer Dariusz Wolski (arbeitete häufig mit bekannten Filmregisseuren) beschreibt: „Die Leute in unserem Arbeitsmetier sprechen von «das ist stilisiert» oder «das ist dokumentarisch und realistisch». Nein, ich nenne es «gut beobachtete Realität». Wenn wir uns die größten Fotografen anschauen stellen wir fest, dass sie, egal wo sie sich in der Welt bewegen, einen genialen Blick haben. Sie schaffen es, in einem einzigen Bild eine beeindruckende Kombination aus Licht, Komposition und Drama einzufangen. Wir als Cinematographer müssen doppelt so hart arbeiten, um das nachzumachen. Aber wir müssen immer die Einfachheit dieses einen Augenblicks im Hinterkopf behalten. Genau das ist das Ausschlaggebende!&#8220;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>24 Bildern pro Sekunde durch eine Glühbirne</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn man sich die Arbeiten von Sir Roger Deakins und anderen Cinematographers (wie Gordon Willis, Vittorio Storaro, Janusz Kaminski) und Fotografen/Filmemachern wie Stanley Kubrick und Wim Wenders anschaut, können Fotografen die sich ständig weiter entwickelnde Art der filmischen Sichtweise besser verstehen und die Erkenntnisse nutzen, um sie in die eigene Arbeit einfließen zu lassen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Einige der Filme von Roger Deakins sind: Sid and Nancy, The Hurricane, The Shawshank Redemption, The Big Lebowski, A Beautiful Mind, Fargo, No Country for Old Men, Kundun, Skyfall, The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford, True Grit, Sicario, Unbroken, Blade Runner 2049, Jarhead, 1917.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„Jeder denkt, wenn man etwas filmt, nimmt man Bewegung auf. Du zeichnest keine Bewegung auf. <strong>Du nimmst nur eine Reihe von Still-Bildern auf.</strong> Es gibt überhaupt keine Bewegung in den Filmen. Sie sind Standbilder. Still-Bilder. Aber wenn diese mit 24 Bildern pro Sekunde durch eine Glühbirne gezeigt wird, erzeugt das die Illusion von Bewegung. Wenn du also einen Film schaust, siehst du eine Illusion.“ &#8211; Quentin Tarantino</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Lernen vom Film und </strong><strong>Cinematographers</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">John McDermott schaut sich gerne die Arbeiten der Cinematographers von den Filmen an, die er mag. Und erklärt dazu: Da schaue ich auf Standort, Objektivwahl, „framing“, Farbe, Garderobe, Aktion und Geste. Dann geht es weiter in die Postproduktion, Film &#8222;looks&#8220;, Feinabstimmung von Tonalität und Farbe für Effekt usw. YouTube ist da schon eine fantastische Quelle, um entsprechende Filmszenen zu studieren. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Mein Favorit ist Roger Deakins und es gibt sehr viel Material über ihn. Einige andere, deren Werke interessant sind, anzuschauen sind: Hoyte von Hoytema, Earnest Dickerson, Rachel Morrison, Freddie Young, Conrad Hall, Dick Pope, Vittorio Storaro, Gordon Willis, Janusz Kaminski, Emanuel Lubezski, Hagen Bogdanski.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Licht in Fotografie und Film</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Ob Fotograf oder Filmemacher, musst du Licht besser verstehen, wie man es erzeugt und wie man es verwendet. Werde ein alltäglicher „Lichtbeobachter“, wie der junge amerikanische Filmemacher Jared Fadel:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">„Es geht darum zu verstehen, was die Kamera sieht und wie man großartiges, überzeugendes Licht erzeugt. Objektive und Kamera können die Ästhetik eines Projekts variieren und das ist viel einfacher zu erreichen. Du kannst allerdings nicht einfach ein Licht aufsetzen und auf der Stelle Ergebnisse erzeugen, wie das mit einem Objektiv möglich ist. Du musst das Licht gestalten und so formen, dass es für die Geschichte passend ist. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Wichtigste für mich war, immer besser zu verstehen, wie man fantastisches, natürlich aussehendes Licht erzeugt. Mein Hobby ist es, jeden Tag Licht zu beobachten. Es ist immer und überall in verschiedenen Qualitäten präsent. Ich beobachte meine Umgebung, mache manchmal Bilder und dokumentiere sie in einer Mappe, kategorisiere sie. Auf diese Weise kann ich dieses Licht quasi wieder herstellen, wenn ich es für eine Projektidee brauche.“ (Hier ist ein Beispiel von einem kurzen Werbeprojekt von Jared Fadel: <a style="color: #000000;" href="https://vimeo.com/176707903">https://vimeo.com/176707903</a>)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„Ein menschliches Gesicht zu beleuchten, um einem Publikum etwas auszudrücken, ist das Schwierigste. Du wirst weder von mir noch von irgendjemand anderem lernen. Und wenn es dich nicht reizt, wenn du nicht den Drang hast, in der realen Welt mit einer Kamera herumzulaufen und ins Licht zu schauen, dann gibt es meiner Meinung nach nicht viel Hoffnung.”- Sir Roger Deakins</span></p></blockquote>
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		<title>Weniger Oberfläche, mehr Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 10:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[photo © Claudia Brose &#160; Ein schöpferischer, kreativer Prozess, der Sichtweisen erweitert ist das Fotografieren. Mit der Kamera in der Hand wollen wir genauer hinschauen, mehr sehen und dann fotografisch festhalten. Wir betrachten die Natur, den Gegenstand, den Menschen nicht mehr oberflächlich, wir gehen in die Tiefe. &#160; Das Fotografieren gibt uns einen Grund, vom]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>photo © Claudia Brose</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein schöpferischer, kreativer Prozess, der Sichtweisen erweitert ist das Fotografieren. Mit der Kamera in der Hand wollen wir genauer hinschauen, mehr sehen und dann fotografisch festhalten. Wir betrachten die Natur, den Gegenstand, den Menschen nicht mehr oberflächlich, wir gehen in die Tiefe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fotografieren gibt uns einen Grund, vom Pfad der Oberflächlichkeit abzubiegen, genauer hinzuschauen und auf das Jetzt zu fokussieren. „Seit ich fotografiere, fallen mir ganz andere Dinge auf und ich schaue viel genauer hin. Beim Spaziergang laufe ich nicht mehr an dem schönen Baum vorbei, sondern ich halte an und gehe um ihn herum, um andere Blickwinkel des Baumes zu erkunden“, beschreibt ein begeisterter Amateurfotograf in einem Gespräch über das Fotografieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bewusste Momente des Wahrnehmens sind in unserer Welt selten. Diese Momente in unser Leben zu integrieren sind jedoch wichtig. Sie eröffnen Details, Sichtweisen und Zusammenhänge, die zu ganz neuen Ideen und Lösungen führen, die nicht nur die Oberfläche ankratzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Menschen haben immer mehr den Drang, sich auch mal wieder zurückzulehnen und mehr in die Tiefe zu gehen. „Der Mensch möchte sich wieder viel stärker von Begegnungen, von Orten, von Musik, von der Natur inspirieren lassen – die Grundlage eines jeden schöpferischen, kreativen Prozesses und letztlich auch eines gelingenden Lebens.“ So hat es das Zukunftsinstitut herausgefunden (www.zukunftsinstitut.de).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bewusstes Fotografieren ist eine einfache Methode und schöpferischer Prozess, eine bewusste Wahrnehmung zu trainieren. Und die Effekte auf unser Denken und Verhalten sind enorm.</p>
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