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	<title>Sehen &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[#Beobachten]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie du klarer siehst, wenn du in Bildern denkst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 16:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[visuell Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Seven Brütsch &#124; IF/SommerAkademie   &#124;   Text Claudia Brose “Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst” In Bildern denken, durch Bilder kommunizieren. Kommunikation beschränkt sich immer mehr auf Bilder und weniger auf Text. „Wer in Bildern spricht, Bilder sprechen lässt oder mit Bildern kommuniziert, braucht bekanntlich nicht viele Worte. Umso akzentuierter muss er]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Seven Brütsch | IF/SommerAkademie   |   Text Claudia Brose</h6>
<h3></h3>
<h3><strong>“Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst”</strong></h3>
<p>In Bildern denken, durch Bilder kommunizieren. Kommunikation beschränkt sich immer mehr auf Bilder und weniger auf Text.</p>
<p>„Wer in Bildern spricht, Bilder sprechen lässt oder mit Bildern kommuniziert, braucht bekanntlich nicht viele Worte. Umso akzentuierter muss er mit visueller Kommunikation arbeiten. Er könnte sonst missverstanden werden“, so beschreibt Rüdiger Schrader, Fotograf, ehemaliger Director of Photography und Coach für Visuelles Denken.</p>
<p>Bist du ein begeisterter Fotograf ist und möchtest deine Neugierde weiter entfachen, dich noch mehr mit der Fotografie und dir selbst auseinandersetzen, ist das Thema visuelles Denken sehr hilfreich.</p>
<p>Können Menschen ihren Blick auf die Dinge und das Tun schärfen? Hier kommt die Fotografie ins Spiel, denn gerade die Fotografie hilft, besser zu beobachten und sich situativem Erleben stärker bewusst zu werden. Dies verhilft nicht nur zu besseren Bildern, es sind auch wichtige (Überlebens-)Fähigkeiten für die Arbeitswelt und brisante Situationen im Alltag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Bilder, die berühren</strong></h3>
<p>Tief in deinem Inneren, weißt du, was es braucht, stimmige, emotionale, überzeugende Bilder zu schaffen, die einen Betrachter berühren und ansprechen. Dennoch findest du es vielleicht schwierig, diese theoretischen Kenntnisse in deiner Fotografie umzusetzen und aus dir heraus zu holen.</p>
<p>Kommt dir schon mal die Frage in den Sinn: Wo bin <em>ich</em> in den Bildern, die ich mache?</p>
<p>“<em>Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst”,</em> &#8211; Rüdiger Schrader.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was passiert im Kopf bevor der Auslöser gedrückt wird?</strong></h3>
<p>Wenn wir unsere Fotografie von hinter der Kamera aus weiterentwickeln, anstatt nur auf Technik und perfekte Motive zu fokussieren, dann wird unser visuelles Denken angezapft.</p>
<p>“<em>Thinking should be done before and after, not during photographing</em>.”- Henri Cartier-Bresson</p>
<p>Wer sich darauf konzentriert, Geist, Herz und fotografische Technik zusammenzubringen, kreiert persönliche und ausdrucksstarke Bilder. Was bedeutet dir Fotografie, wo stehst du mit ihr und wohin möchtest du sie entwickeln?</p>
<p>Visuell Denken konfrontiert enthusiastische Fotografen mit Fragen zu ihrem „Sehen“ und ihrer Herangehensweise in der Fotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Findest du dich in deinen Bildern wieder?</strong></h3>
<p>Woraus schöpfst du, wenn du Bilder produzierst?</p>
<p>Authentizität ist die wichtigste Eigenschaft, die ein ambitionierter Fotograf lernen und besitzen kann.</p>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<p>„<em>Der Fotograf setzt sein Ziel, dann muss er es loslassen und den Lauf der Dinge geschehen lassen &#8211; und die Bilder werden ihm begegnen</em>“ &#8211; Rüdiger Schrader</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Sehen lernen durch die Kamera</strong></h3>
<p>Durch detaillierte Denkführung, Ausführungen zum SEHEN und praktische Übungen in der Fotografie können wir lernen, uns des „Sehens“ stärker bewusst zu werden und besser zu „beobachten“.</p>
<p>Hindernisse kennenzulernen, die zwischen dem Fotografen und authentischen Bildern stehen, schult die eigene Herangehensweise bei der Fotografie.</p>
<p>“<em>The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera</em>” – Dorothea Lange</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rüdiger Schrader gibt bei der <a href="https://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie in Margreid vom 24.-28. August 2022</a> einen Fotoworkshop zu Streetphotography, bei dem er den Teilnehmern durch die Streetphotography und durch seinen Theorie Teil zu Visuelles Denken nahebringt, neu und anders zu &#8222;sehen&#8220; und wahrzunehmen.</p>
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		<title>Was ist ein „gutes“ Bild? Gibt es das überhaupt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 16:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen und Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie diskutieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Karin Pizzinini &#124; SommerAkademie 2020 &#160; Die große Frage – „Was ist ein gutes Bild?“ – lässt sich nicht eindeutig beantworten. &#160; &#8222;Du füllst den Bildausschnitt mit Gefühlen, Energie, Entdeckung und Risiko und lässt genügend Raum, damit jemand anderes dort hineinsteigen kann.&#8220; So beschreibt der bekannte Fotograf Joel Meyerowitz ein Foto. Wer bestimmt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Karin Pizzinini | SommerAkademie 2020</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die große Frage – „Was ist ein gutes Bild?“ – lässt sich nicht eindeutig beantworten.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Du füllst den Bildausschnitt mit Gefühlen, Energie, Entdeckung und Risiko und lässt genügend Raum, damit jemand anderes dort hineinsteigen kann.&#8220;</p></blockquote>
<p>So beschreibt der bekannte Fotograf Joel Meyerowitz ein Foto.</p>
<p>Wer bestimmt denn eigentlich, was ein gutes Bild ist? Und was heißt überhaupt „gut“?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Perfekt, unvollkommen, gut, schlecht&#8230;.?</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Teil eines perfekten Bildes ist, dass es unvollkommen ist. Mit der digitalen Fotografie ist es sehr einfach, das Bild zu perfektionieren. Du <em>killst</em> das Bild, wenn du es perfektionierst. Im Grunde saugst du dann das Leben aus. Ein Bild lebt, wenn man es betrachten kann und es irgendwie nicht ganz rund ist. Wenn du beispielsweise ein primäres Rot und ein primäres Grün zusammenfügst, habst du diese Lebendigkeit zwischen den beiden. Ein großartiges FOTO, nicht ein großartiges Bild, muss diese Schwingung haben.“</p></blockquote>
<p>&#8211; Norman Jean Roy</p>
<p>Wer erlässt die Regeln zur Definition, was ein „gutes“ Bild ist oder kann man das überhaupt definieren? Ist es objektiv, subjektiv, Geschmacksache oder doch Psychologie dahinter wie wer auf was für ein Bild reagiert? Machen erst positive Reaktionen der Betrachter ein Foto zu einem guten Foto? Gibt es überhaupt „schlechte“ Fotos?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was ich sehe, was ich zeige, was ich fühle</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim letzten GetTogether Zoom Call haben wir Rüdiger Schrader zum Thema „Was ist ein <em>Gutes</em> Bild“ diskutiert. Rüdiger hat Millionen von Fotos gesichtet (als geschäftsführender Fotochef beim „stern“ sowie beim FOCUS-Magazin) und ein Leben lang fotografiert.</p>
<p>Wir fotografieren auf 3 Arten, so Rüdiger Schrader.  Zum einen, was ich sehe, dann was ich zeigen möchte und drittens, was ich fühle.</p>
<p>Vielleicht ist ein gutes Foto, wenn alle 3 Ebenen vereint sind? Und wenn es dann auch noch den Betrachter emotional trifft&#8230;.dann kommen wir der Sache vielleicht schon näher.</p>
<p>Ein Bild ist „gut“, wenn es überrascht. Wenn es ein Gefühl transportiert oder auslöst. Oder wenn man sagen kann, dass ein Bild „etwas“ auslöst. Wenn du ein Foto in einem halben Satz zusammenfassen kannst und es bei jedem etwas im Kopf auslöst. Bilder, die in 20, 30 Jahren noch angeschaut werden und nach Dekaden der Beurteilung und Debatten immer noch betrachtet und „gesehen“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Alte Meister</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Beispiel der Malerei und alter Meister Kunstwerke, die wir z.B. im Museum betrachten stellen wir fest, dass es einige Bilder gibt, die uns aus den Schuhen hauen und andere nicht. Was ist das? Einfach ein Gefühl? Oder eine gibt es eine unterschwellige Dimension, die wir nur unbewusst wahrnehmen und die uns leitet? Warum empfinden wir zum Beispiel Mona Lisa oder das Abendmahl als umwerfende Bilder? Oder ist das nur ein „gelerntes Konzept“, weil uns immer wieder gesagt wird, dass dies herausragende Meisterwerke sind?</p>
<blockquote><p>„Ein gutes Bild ist eins, das Du mehr als 30 Sekunden anschaust“,</p></blockquote>
<p>sagte mal Henri Cartier Bresson.</p>
<p>Welche Rolle spielen unsere eigenen Emotionen, Gefühle und Stimmungen in dem Moment, wo wir das Foto machen? Dazu Rüdiger: „Aus dem Gefühl heraus sehe ich!“ „Durch die Arbeit am Foto entsteht das Sehen. Umso mehr wir an unserer Fotografie arbeiten, umso besser lernen wir zu sehen“, führ er weiter aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Emotionen spielen eine Rolle</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bist Du ergriffen von Deinem/einem Bild? Was empfindest Du, bevor Du auf den Auslöser drückst?</p>
<p>Lerne zu begreifen, wie Menschen auf Deine Bilder reagieren. Zeigt eure Bilder so oft wie möglich anderen Leuten, um zu lernen, wer auf welches Bild wann und wie reagiert.</p>
<p>„Ein gutes Foto sollte herausgelöst aus dem Kontext seiner Entstehung eine Emotion auslösen“, Thomas Gerwers, ProfiFoto Magazin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dein Titel Foto auf dem Buch „Mein Leben“</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend eine Frage an dich: Wenn du ein Titel-Foto für Dein Buch „Mein Leben“ auswählen solltest – welches Bild nimmst Du? Was muss dieses Foto alles zeigen und ausdrücken von Dir? Die Auswahl dieses Bildes sagt viel darüber aus, was DU als ein gutes Bild empfindest.</p>
<p>„Ein gutes Bild ist ein Bild, von dem Du sagst: DAS hätte ich gerne gemacht!“, fasst Rüdiger Schrader zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Fotografien sind in Wirklichkeit Ideen</title>
		<link>https://if-academy.net/fotografien-sind-in-wirklichkeit-ideen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 16:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Meyerowitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Joe Naas (SommerAkademie Fotoworkshop 2020) &#160; Fotografen möchten etwas Einzigartiges einfangen und kreieren. Es gibt keine zwei absolut identischen Fotos auf dieser Erde. Jede Entstehung eines Bildes – von dem Moment wo wir die Kamera in die Hand nehmen bis zum Betrachten des endgültigen Bildes &#8211; ist eine sehr persönliche, individuelle und einzigartige]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Joe Naas (SommerAkademie Fotoworkshop 2020)</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotografen möchten etwas Einzigartiges einfangen und kreieren. Es gibt keine zwei absolut identischen Fotos auf dieser Erde. Jede Entstehung eines Bildes – von dem Moment wo wir die Kamera in die Hand nehmen bis zum Betrachten des endgültigen Bildes &#8211; ist eine sehr persönliche, individuelle und einzigartige Aneinanderreihung von Aktionen, die niemals zum gleichen Ergebnis führen.</p>
<p>Die Einzigartigkeit eines Fotos kann je nach Thema oder Gegenstand Gefühle Angst, Furcht, Vertrautheit, Trost oder Ehrfurcht wecken. Ein Foto kann es schaffen, die Seele der fotografierten Person zu reflektieren.</p>
<p>Ebenso können Fotos die Seele des Fotografen reflektieren, indem er seine Werte und Überzeugungen in jedes Foto einbringt.</p>
<p><strong>Deine Idee, wie du die Welt wahrnimmst</strong></p>
<p>„Fotografie sieht aus wie Bilder, aber in Wirklichkeit sind es Ideen. Es sind DEINE Ideen. Sobald du eine Kamera in der Hand hast, hast du eine Lizenz zu SEHEN. Fotografie bedeutet, die Welt zu betrachten und in der Welt die Teile zu sehen, die dir das Gefühl geben, mit ihr verbunden zu sein. Es geht um deine Suche nach deiner fotografischen Identität. Fotografie ist ein Werkzeug für uns, um in die Welt hinauszugehen und Kleinigkeiten, Momente, Objekte, Menschen, Orte, Zeit und Licht zu finden. Alles kann fotografiert werden.“</p>
<p>So sieht Joel Meyerowitz, der seit 55 Jahren fotografiert, die Fotografie. Er ist einer der angesehensten Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und bekannt dafür, flüchtige und aufrichtige Momente des Lebens festzuhalten.</p>
<p>Ein Festhalten von flüchtigen Momenten, mit der Intensität von Augenblicken, die ewig gelten.</p>
<p>„Fotografien halten die Bandbreite an Gefühlen fest, die auf das menschliche Gesicht geschrieben stehen, die Schönheit der Erde und des Himmels und den Reichtum und das Chaos, das wir Mensch geschaffen haben, widerspiegeln. Die Fotografie ist eine wichtige Kraft im Versuch, uns Menschen zu erklären.“ Edward Steichen, Luxemburgisch-Amerikanischer Fotograf und einflussreiche Kraft in der Geschichte der Fotografie.</p>
<p>Die Referenten der SommerAkademie bringen viel Erfahrung und Leidenschaft für ihre Fotografie mit, die sie an die Teilnehmer weitertransportieren. Während der SommerAkademie zeigen sie immer wieder, dass eine Idee, Problemlösung oder verrückte Vorstellung <em>doch</em> möglich und umzusetzen sind. Sie wollen die Teilnehmer durch die Location, die Aufgaben und Ideen soweit inspirieren, dass sie es schaffen, ihre Seele in ihre Bilder zu projizieren.</p>
<p>„Ich denke, Impuls, Intuition, Anerkennung, Verlangen, Appetit, Leidenschaft, Gefühl, und vieles mehr, sind alles Elemente, die beim Fotografieren eine Rolle spielen“, so beschreibt es auch Joel Meyerowitz.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wo bin Ich in meinen Bildern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2021 18:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#situatives Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Rüdiger Schrader Alle Sinne fließen in deine Bilder Wo bin Ich in meinen Bildern? Kann ich Sehen lernen? Wie finde ich meinen eigenen Stil, meine Handschrift? Sehen ist eine Fähigkeit, genauso wie das Schauspielern oder Klavierspielen. Mit Übung und guter Unterstützung können die Fähigkeiten verbessert werden. Wenn du besser sehen kannst, ändert dies]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Rüdiger Schrader</h6>
<h3><strong>Alle Sinne fließen in deine Bilder</strong></h3>
<p>Wo bin <em>Ich</em> in meinen Bildern? Kann ich <em>Sehen</em> lernen?</p>
<p>Wie finde ich meinen eigenen Stil, meine Handschrift?</p>
<p>Sehen ist eine Fähigkeit, genauso wie das Schauspielern oder Klavierspielen. Mit Übung und guter Unterstützung können die Fähigkeiten verbessert werden. Wenn du besser sehen kannst, ändert dies nichts an deinem fotografischen „Auge“. Denn dein Auge ist Teil deiner Persönlichkeit. Du weißt aber, dass sich dein Sehen verbessert hat, wenn dein Auge, dein Sehen von anderen geschätzt wird.</p>
<p>Wenn du ein besserer Beobachter wirst, dann wirst du mit der Zeit ein besserer Fotograf.</p>
<p>Und dafür spielen alle Sinne eine Rolle.</p>
<blockquote><p>&#8222;The eye should learn to listen before it looks&#8220; &#8211; Robert Frank</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welche Einstellungen helfen uns dabei?</p>
<p><strong>Neugier </strong></p>
<p>Ohne Neugier, sind wir nicht offen, entwickeln wir uns nicht weiter, machen wir keine Fortschritte. Ein von Natur aus neugieriger Geist interessiert sich für eine Vielzahl von Themen, um Zusammenhänge zu erkennen und so Lösung alltäglicher Probleme zu finden. Es gibt eine ganze Welt von Dingen und Themen, die es wert sind, erkundet zu werden und herauszufinden, was dich interessiert, und dann tiefer zu graben. Verbindungen zwischen scheinbar unwichtigen Dingen herzustellen ist vielleicht eine der wichtigsten Denkfähigkeiten, die du beherrschen kannst. Neugier bereitet das Gehirn auf das Lernen und den Erwerb von Fähigkeiten vor. Und eröffnet die Welt des Wahrnehmens, Sehens und damit von DEINEN Bildern.</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Herausforderungen</strong></p>
<p>Es sind die Herausforderungen, die uns helfen, uns selbst zu entdecken, immer wieder neue Lösungsansätze zu finden und unsere Werkzeugkiste der Erfahrungen zu erweitern. Herausforderungen und Hindernisse sind Schlüssel zur Weiterentwicklung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zuhören</strong></p>
<p>Wer zuhören kann, versteht und kann sich viel Informationen, Inspirationen und Weisheiten mitnehmen, die sich wiederum in Bilder und Stories durch Bilder umsetzen lassen. Kannst Du zuhören? Es ist nicht einfach. Dabei ist es eins der wichtigsten Instrumente, die wir haben. <em>„Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen.“ (Momo von Michael Ende)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hingabe</strong></p>
<p>Im Englischen trifft es ein Begriff noch besser: <em>Commitment</em>. Bereit sein, sich einer Sache zu verschreiben. Egal, was es ist. Deiner Fotografie oder andere Themen. Die Menschen, die wir dafür bewundern, dass sie so herausragende Fotografen, Golfer, Musiker, Entrepreneure oder Wissenschaftler sind, haben etwas gemeinsam. Absolute Hingabe, <em>Commitment</em> zu ihrem Thema, dort immer weiter zu lernen und mehr zu erfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fragen</strong></p>
<p>Fragen stellen. Infrage stellen. Mit einer Gruppe von Gleichgesinnten und Profis Ideen, Informationen, Wissen erfragen und austauschen. Das kann in Fotoworkshops sein oder Online oder im Fotoclub. Mach dir keine Gedanken darüber, was du nicht beantworten kannst und versuch nicht zu erklären, was du nicht wissen kannst. So hat Einstein sein Vorgehen als Ratschlag an andere weitergegeben. <em>“A wise man can learn more from a foolish question than a fool can learn from a wise answer.” – Bruce Lee</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Situatives Bewusstsein</strong> – „Der Weg zu einem guten Bild führt auch über ein geschultes situatives Bewusstsein, der bewussten Wahrnehmung einer Situation. Und da gehören nicht nur die Augen, sondern alle Sinne dazu“, beschreibt der Fotograf und SommerAkademie Referent John McDermott.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du offen bist, das natürliche menschliche Bedürfnis nach Wissen und Verstehen zu füttern und offen bist, Verknüpfungen zwischen dem, was du wahrnimmst und erlebst und deiner Fotografie kreierst, dann kannst du <em>Dich</em> in deine Bilder einbringen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Gefühle, die du weckst, bleiben unvergessen</title>
		<link>https://if-academy.net/die-gefuehle-die-du-weckst-bleiben-unvergessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 10:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotokurs]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#if-sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#160; Wie möchtest Du dich fühlen, wenn du Fotos machst? Welche Emotionen möchtest du erwecken beim Betrachter deines Bildes? „Ich habe gelernt, dass die Leute vergessen werden, was du gesagt hast, die Leute werden vergessen, was du getan hast, aber die Leute werden nie die Gefühle vergessen, die du in ihnen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie möchtest <em>Du </em>dich fühlen, wenn du Fotos machst? Welche Emotionen möchtest du erwecken <em>beim Betrachter</em> deines Bildes?</p>
<blockquote><p><em>„Ich habe gelernt, dass die Leute vergessen werden, was du gesagt hast, die Leute werden vergessen, was du getan hast, aber die Leute werden nie die Gefühle vergessen, die du in ihnen geweckt hast.“ </em></p></blockquote>
<h5>Maya Angelou (Amerikanische Dichterin, Memoirist und Bürgerrechtlerin und ausgezeichnet mit der Presidential Medal of Freedom).</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was unterscheiden heute die vielen Fotos, die wir betrachten? Ein ganz wichtiger Aspekt sind die Emotionen, die ein Bild vermittelt.</p>
<p>Ein durchschnittlicher Fotograf kann ein gutes Bild vom Eiffelturm machen – ein ausgezeichneter Fotograf lässt dich die Seele von Paris spüren.</p>
<p>Ein guter Fotograf kreiert ein schönes Portrait beim Sonnenuntergang – ein exzellenter Fotograf macht Lust, dort zu sein.</p>
<p>Der Okay Fotograf zeigt dir seinen Roadtrip in Bildern – ein fantastischer Fotograf nimmt dich mit auf eine Reise.</p>
<h4><strong>Emotionen und fotografischer Kontext</strong></h4>
<p>Emotionale Bilder entstehen aus verschiedenen Elementen. Was oft die Emotionen und Geschichte im Bild zusammenbringen kann ist das, was du im Bild siehst, und was du über den Kontext oder ergänzende Info außerhalb des Bildes kennst. Der Kontext eines Bildes hilft, die Geschichte zu vervollständigen.</p>
<p>Somit ist es auch oft nicht einfach, ein Bild als gut oder schlecht zu bezeichnen, wenn man nicht die Umstände kennt, unter denen das Bild entstanden ist oder den Kontext nicht kennt. Das gilt insbesondere für den Bereich Fotojournalismus und Reportage.</p>
<p>Ein Unterschied vom Foto zum bewegten Bild ist, dass das Foto Assoziationen in einem auslöst und die Geschichte im Kopf weitergeht. Bei einer Ausstellung können Bildunterschriften somit hilfreich sein. Wie Hermann Will sagt: „Das ist wie den Betrachter bei der Hand nehmen und Erklärungen geben, um was es geht. Dann versteht der Betrachter, was er damit anfangen soll, wenn er die Bilder oder Szenen noch nie vorher gesehen hat. Das ist wie ein Dialog zwischen dem Künstler und dem Betrachter.“</p>
<h4><strong>Der <em>eine</em> Schuss oder Zusammenhänge sehen?</strong></h4>
<p>Natürlich ist es auch zufriedenstellend das <em>eine</em> Foto, die Schönheit einer Sache, eines Moments, das einzelne Schönheitsbild aufzunehmen. Wie oft ertappen wir uns dabei, dass wir nur dem einen tollen Foto hinterherjagen, das wir am Ende des Tages stolz präsentieren wollen.</p>
<p>Wenn du mit deinen Bildern aber eine Geschichte erzählen willst, Emotionen wecken willst, versuch in Zusammenhängen und „Warum“ zu denken. Zum Beispiel stell dir vor, dass dir ein Auftrag gegeben wird, ein Thema zu fotografieren. Mit dieser Vorstellung im Kopf gehst du an die Kreation der Bilder, einer Serie heran. Und versuchst, Zusammenhänge zu erkennen. Mehrere Bilder, und das muss nicht mal eine hohe Anzahl sein, die bezeichnende Momente festhalten, können eine ganze Geschichte zeigen und Emotionen auslösen.</p>
<p>„Die Wahrheit ist, dass ein Fotograf nicht weiß, welches Bild das emotionalste sein wird &#8211; es ist ein Zahlenspiel. Wenn du ein Motiv lange genug aus verschiedenen Blickwinkeln aufnimmst, erzählen einige Bilder einfach die Geschichte und andere erfassen wirkliche Emotionen. Aber um diese bestimmten Fotos zu bekommen, muss du eine ganze Reihe fotografieren. Und das ist eine Serie“, beschreibt der Fotograf, Künstler und Art Direktor Josh S. Rose.</p>
<h4><strong>Warum fotografierst du?</strong></h4>
<p>Von der SommerAkadmie berichtet ein Teilnehmer: „Da fragt Rüdiger Schrader einfach mal: was ist bei dir zwischen diesen beiden Fotos passiert? Er hat hinter und zwischen den Fotos eine persönliche Situation gesehen, in der sie gemacht wurden, wo ich eigentlich nur zwei Fotos im Kopf hatte.“</p>
<p>Es geht um Zusammenhänge erkennen. Es geht um das wie und das warum. Warum fotografierst du?</p>
<p>Wenn du eine Geschichte fotografisch erfassen und darstellen möchtest, muss es <em>deine</em> Geschichte sein, deine Wahl. Warum drückst du in diesem Moment auf den Auslöser? Warum bist du berührt und die Antwort wird wahrscheinlich genauso den Betrachter berühren. Du musst dich zu 100 Prozent mit deiner Geschichte identifizieren &#8211; und mit dem Motiv, das du aufnimmst, Geduld haben.</p>
<blockquote><p><em>“Es gibt keine größere Qual, als eine unerzählte Geschichte in sich zu tragen.”</em> Maya Angelou</p></blockquote>
<p>Wie möchtest <em>Du </em>dich fühlen, wenn du Fotos machst?</p>
<p>Welche Emotionen möchtest du erwecken <em>beim Betrachter</em> deines Bildes?</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie</a> Ende August 2021 in Südtirol helfen dir fantastische Profi Fotografen, deine Fotografie, deine kreativen Ideen und dein Sehen weiter zu formen.</p>
<p>#if-sommerakademie</p>
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		<title>5 Dinge, die passieren, wenn du dich der Fotografie hingibst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 23:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein lebendiger und pulsierender Ort oder ein ganz ruhiger Ort sind wie eine große Leinwand, die mit bunten Farben und unendlichen Szenen bemalt ist. „Selbst mit verbundenen Augen könnten wir gute Bilder machen“, findet der 85-jährige bekannte britische Fotojournalist Sir Don McCullin. Wenn wir Menschen fotografieren und dabei darauf achten, nicht einfach „den Menschen“ abzubilden,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lebendiger und pulsierender Ort oder ein ganz ruhiger Ort sind wie eine große Leinwand, die mit bunten Farben und unendlichen Szenen bemalt ist. „Selbst mit verbundenen Augen könnten wir gute Bilder machen“, findet der 85-jährige bekannte britische Fotojournalist Sir Don McCullin.</p>
<p>Wenn wir Menschen fotografieren und dabei darauf achten, nicht einfach „den Menschen“ abzubilden, sondern einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben des Menschen, dann entstehen Bilder, die bewegen und Geschichten erzählen.</p>
<p>„<em>Das Bild muss mehr als eine bloße Reproduktion einer Realität sein; Es muss eine Offenbarung von etwas anderem sein.“</em> &#8211; Paolo Roversi</p>
<h4><strong>Die Kunst der Beobachtung</strong></h4>
<p>Was macht das Leben mit dem Menschen? Ist das im Foto widergespiegelt? Was macht das Leben mit dem Arbeiter auf der Straße oder mit dem Hund an der Kette? Was macht das Leben mit der Kleidung an der Person oder mit ihrem Ausdruck in den Augen? Was macht die Zeit mit Gebäuden oder was macht die Sonne auf einem Gesicht? Die Kamera hilft uns, genauer zu beobachten und Spuren des Lebens wahrzunehmen.</p>
<p>Elliott Erwitt, der amerikanische Werbe- und Dokumentarfotograf, bekannt für seine schwarz-weiß Fotografie ikonischer und absurder Situationen des täglichen Lebens, sagt: „<em>Für mich ist die Fotografie eine Kunst der Beobachtung. Es geht darum, an einem gewöhnlichen Ort etwas Interessantes zu finden &#8230; Ich habe festgestellt, dass es wenig mit den Dingen zu tun hat, die wir sehen, sondern viel eher mit der Art und Weise, WIE wir sie sehen.&#8220;</em></p>
<h4><strong>Neugier als täglicher Begleiter</strong></h4>
<p>Gehst du bewusster an Sachen heran, dann öffnen sich neue Welten, du erkennst Zusammenhänge. Das ist der Moment wo es spannend wird, denn dann eröffnen sich auch tausend neue Möglichkeiten und eine Idee oder ein Foto bekommt eine neue Dimension.</p>
<p>Wenn du als Fotograf das Bedürfnis hast, Menschen und Geschehnisse in deinem Umfeld fotografisch zu entdecken und festzuhalten, dann nimmst du dir die Zeit, neugierig zu sein. Und Neugier ist die Grundlage für Kreativität und Wachstum. Mit der Kamera als Werkzeug beobachtest du das Leben und damit auch dich selbst.</p>
<p>Sir Don McCullin beschreibt den Vorgang des Fotografierens, insbesondere bei der Streetphotography so: „<em>Wenn du auf den Auslöser der Kamera drückst, dann ist das nicht einfach ein Knopf, den du drückst. Du gehst tiefer in deine Psychologie hinein, berührst deine Selbstzweifel über dein Umfeld, das Subjekt, die Regeln und unbekannte Faktoren.</em>” Der britische Fotojournalist ist weltweit bekannt für seine Kriegsfotografie und Street Photography.</p>
<h4><strong>Verständnis für Menschen</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht.</p>
<p>„<em>Was für mich magisch war, dass eine Kamera wie als Pass für die Welt dienen konnte, wie ein Schlüssel, der dir das Schloss und die Tür zu deiner Neugier und Entdeckerseele öffnen kann. Die Kamera war auch eine Möglichkeit, mich an Orte und in Situationen zu begeben, die mir viele gute Geschichten boten.“</em> &#8211; Fred Baldwin</p>
<p>Das Verständnis für Menschen und die Offenheit gegenüber Fremden wächst, wenn wir es schaffen, über den eigenen Schatten zu springen und uns für das Unbekannte öffnen. Durch das Fotografieren entsteht eine kurze, positive Verbindung. (Es sei denn, man trifft auf jemanden, der negativ auf uns und unsere Kamera reagiert. Das sind die Ablehnungen, an denen wir uns überall im Leben reiben.) Seine eigene Hemmschwelle überwinden, mit komplett fremden Menschen ins Gespräch kommen und einen gemeinsamen Faden finden ist ein Training für alle Lebenslagen. Die Kamera kann dabei wie ein Eisbrecher sein.</p>
<h4><strong>Dein Warum lernen</strong></h4>
<p>Das unangenehme Gefühl, etwas zu sehen, was ich nicht sehen sollte oder etwas zu machen, was ich nicht machen sollte, spielt immer mit bei der Fotografie, insbesondere bei der Reportagefotografie oder Streetphotography. Trete ich einem Menschen, den ich fotografieren möchte, zu nahe, auch wenn eine angemessene oder sogar weite Distanz besteht? Das Spannende ist, dass du dich für einen Moment in ihr Leben bewegst und dann gleich wieder heraus aus diesem. Und diesen kurzen Lebensmoment dieser Person nutzt du für dein Bild.</p>
<p>Aber wann weißt du, dass du auf den Auslöser drücken sollst oder nicht? Wenn du dein <em>Warum</em> nicht kennst, warum du dieses Foto oder diesen Lebensmoment in genau diesem Moment festhalten möchtest, dann drück nicht auf den Auslöser. Darüber sind sich Rüdiger Schrader und Eberhard Schuy, beide Profis und Referenten der IF/SommerAkademie, einig und sie predigen dies in ihren Workshops.</p>
<h4><strong>Situatives Bewusstsein</strong></h4>
<p>Bewusst hinschauen und beobachten. Eine Gabe, die uns heute fast verloren gegangen ist. Daraus lernen wir „vorauszusehen“, die Entfaltung von Situationen zu erkennen, bevor sie geschehen. Dann sind wir bereit mit der Kamera, den entscheidenden Moment festzuhalten. Sein situatives Bewusstsein zu schulen hilft generell im Leben, so dass wir nicht nur positive, sondern zum Beispiel auch gefährliche oder unangenehme Momente früh genug erkennen, ob im Straßenleben oder bei der Arbeit.</p>
<p>„<em>Wir neigen zu sehr dazu, mit geschlossenen Augen durchs Leben zu gehen. Überall um uns herum gibt es Dinge, die wir nie gesehen haben, weil wir nie wirklich hingeschaut haben.“</em> &#8211; Alexander Graham Bell</p>
<h4><strong>Das Glück der Fotografierenden</strong></h4>
<p>Die Menschen, die sich der Fotografie verschrieben haben, haben das Glück, ein Werkzeug gewählt zu haben, das hilft die eigene Seele und die Seele der Welt besser entdecken und verstehen zu können.</p>
<p>“<em>Fotografie gibt dir die Möglichkeit, deine </em><em>Sensibilität und alles, was DU BIST zu nutzen, um etwas auszudrücken über die Welt und selbst ein Teil dieser Welt zu sein. Auf diese Weise kannst du entdecken, wer du bist und mit etwas Glück findest du vielleicht etwas, das noch viel größer ist als du selbst</em>.“ &#8211; Peter Lindbergh</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>photo © John McDermott</h6>
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		<title>Wie beurteilst Du Bilder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose &#124; Photo © Heike Rost &#160; Wo schauen deine Augen hin? Was nimmst du wahr, was nimmst du auf, was siehst du eigentlich? Wie viel nehmen wir noch wahr, wenn unser Blick nach jedem Auslöser direkt zum Screen geht? Mit der digitalen Kamera (R)Evolution kam auch die Unterbrechung des „Flows“, dem verloren-sein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose | Photo © Heike Rost</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo schauen deine Augen hin? Was nimmst du wahr, was nimmst du auf, was siehst du eigentlich?</p>
<p>Wie viel nehmen wir noch wahr, wenn unser Blick nach jedem Auslöser direkt zum Screen geht? Mit der digitalen Kamera (R)Evolution kam auch die Unterbrechung des „Flows“, dem verloren-sein im Bild oder in der Szene, bei der der Fotograf auf seinen Moment wartet, den er festhalten möchte. Denn mit dem Blick auf den Screen unterbricht der Fotograf ständig sein präsent sein im Geschehen, weiter zu beobachten, den nächsten Augenblick tatsächlich wahrzunehmen.</p>
<p>Ja, es ist klasse, dass Auge und Verstand sofort nachprüfen können, ob die Idee und die Technik korrekt sind im festgehaltenen Bild. Und entsprechend der Beurteilung ist es dann möglich, das schauen-wir-erst-mal Ergebnis mit dem nächsten Schuss zu korrigieren. Falls die Zeit angehalten und das Motiv sich nicht bewegt hat in dem Zeitraum, in dem der Fotograf seinen Blick von der Szene gelöst und das digitale Bild begutachtet hat&#8230;&#8230;könnte die gleiche Szene, Mimik oder Augenblick nochmal besser aufgenommen werden, oder?</p>
<h4><strong>Siehst du schon oder schaust du noch?</strong></h4>
<p>„Wenn ich schätzen sollte, würde ich auf über 90% aller Fotografien tippen, bei denen man nur schaut, aber nichts sieht. Es ist entscheidend wie intensiv ein Blick zu einem Bild geht und welche Resonanz vom Bild zu zurückkommt. Wenn das passiert, dann sehen wir etwas und schauen nicht nur“, so sieht es Eberhard Schuy, Fotograf, Speaker zu Kreativität und Referent der IF/SommerAkademie. Wie können wir besser sehen? Eberhard lässt seine Fotoworkshop Teilnehmer oft erst einmal ohne Kamera das Umfeld er“sehen“, ob es draußen in der Natur oder Umfeld einer Location ist oder, wie zum Beispiel bei der SommerAkademie, in den vielen unterschiedlichen und faszinierenden Räumen des 13. Jahrhundert Palazzos Casòn Hirschprunn wo die verschiedenen Fotoworkshops stattfinden.</p>
<h4><strong>Eine Meinung zu Bildern haben</strong></h4>
<p>Bilder beurteilen, eine Meinung zu seinen oder anderen Bildern zu haben ist gar nicht so einfach. Gerne lassen wir uns auch von anderen, ob Profifotografen oder Meinungsmachern verwirren und uns von unserer eigenen Urteilskraft ablenken. Dennoch bedarf es Übung und Austausch mit anderen, um seine Meinung zu formen.</p>
<p>Wer unlängst die<a href="https://petapixel.com/2020/07/13/vogue-slammed-for-hiring-annie-leibovitz-for-simone-biles-cover-instead-of-black-photographer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Diskussionen um die Bildergebnisse der berühmten Fotografin Annie Leibovits</a> zur weltbesten Turnerin Simone Biles mitbekommen hat, kann sehen, wie heftig und kontrovers Bildbeurteilungen vonstatten gehen können. Falsche Fotografin, falsche Beleuchtung, wie wird schwarze Haut „richtig“ beleuchtet und fotografiert sind einige der umstrittenen Diskussionspunkte. Das Fotoshooting wurde von Vogue beauftragt.</p>
<p>Hier sind die Bilder in der Vogue <a href="https://www.vogue.com/article/simone-biles-cover-august-2020" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.vogue.com/article/simone-biles-cover-august-2020</a>. Bildbeurteilungen sind nicht einfach.</p>
<h4><strong>Unsicherheit bei der Auswahl von Bildern</strong></h4>
<p>Hermann Will von <a href="https://www.fineartprinter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fine Art Printer,</a> leidenschaftlicher Druck Profi, auch bei der SommerAkademie in Margreid, stellt oft fest, „dass ein Großteil der Teilnehmer Schwierigkeiten hat, unter Zeitdruck die besten Bilder aus ihren taufrisch gespeicherten Daten auszuwählen. Sicherlich, vor Ort ist die Zeit knapp und der Einzelne ist emotional noch vollkommen im Thema. Blockieren uns die Emotionen, die vom Shooting noch lodern, dabei, die besten Bilder auszuwählen? Bei manchem Teilnehmer kann man Unsicherheit und Zerrissenheit bei der Beurteilung der eigenen Bilddaten geradezu spüren.“</p>
<p>Sich Fotobücher großer Fotografen anzuschauen ist eine gute Methode, sein Auge zu schulen. Diskussionen und Gespräche über Fotos helfen, mehr Orientierung und Sicherheit bei der Bildbeurteilung von Bildern zu finden. „Hinterfrage, warum dieses oder jenes Bild ausgewählt wurde und trainiere deine Fähigkeit, Bilder zu analysieren“, so Hermann Will. Bei der SommerAkademie für Fotografie drucken und hängen wir Bildergebnisse zur Betrachtung und Beurteilung und Diskussion. Dabei profitieren alle von anderen Perspektiven, ungewohnten Ansichten und Zuhören.</p>
<h4><strong>Fotografen sollten mehr miteinander reden</strong></h4>
<p>Die eigene Meinung bilden aus seinen Gefühlen und Gedanken, die bei der Betrachtung von Bildern entstehen, gepaart mit den vielen Bildern im Kopf, die sich durch die unterschiedlichsten Medien angehäuft haben und als Orientierung dienen sind Möglichkeiten, Bildbeurteilungen zu trainieren. Und, ganz wichtig, „Fotografen sollten mehr miteinander reden“, erklärt Rüdiger Schrader, Fotograf, Coach und Referent bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie</a>. Der Austausch mit anderen Fotografie-Enthusiasten und -Erfahrenen trainiert die Fähigkeit, Bilder zu beurteilen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil bei der SommerAkademie mit Fotoworkshops im August in Südtirol.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="http://eepurl.com/dhGren aligncenter wp-image-20948" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1-300x180.jpg" alt="" width="453" height="272" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1-300x180.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff9900;">zur Newsletter Anmeldung &gt;&gt;&gt;</span></a></p>
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		<title>Gastbeitrag JOHN MCDERMOTT:  Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Der Blick.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 19:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#IF/SummerAcademy]]></category>
		<category><![CDATA[#ifacademy]]></category>
		<category><![CDATA[#IFSommerAkademie]]></category>
		<category><![CDATA[#johnmcdermott]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[portraitfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Text John McDermott &#124; Photo © John McDermott &#160; Neugier und einfühlsame Beobachtung sind für die Arbeit eines Fotografen, insbesondere bei Portrait und Peoplefotografie von grundlegender Bedeutung. Genau hinschauen. Aber auch genau hinhören und Einfühlungsvermögen haben oder entwickeln. Wir müssen lernen, Menschen zu lesen und ihr Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise zu verdienen. Das ist sicherlich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text John McDermott | Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neugier und einfühlsame Beobachtung sind für die Arbeit eines Fotografen, insbesondere bei Portrait und Peoplefotografie von grundlegender Bedeutung. Genau hinschauen. Aber auch genau hinhören und Einfühlungsvermögen haben oder entwickeln. Wir müssen lernen, Menschen zu lesen und ihr Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise zu verdienen. Das ist sicherlich nicht immer einfach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Blick</h3>
<p>Das Gesicht &#8211; der Blick &#8211; kann die Wahrheit einer Person enthüllen oder manchmal verbergen. Wir Fotografen beobachten und gehen auf Entdeckungsreise. Und dann projizieren wir das, was wir „sehen“ und entdecken in unsere Bilder.</p>
<p>Der große Fotograf Edward Steichen sagte: &#8222;Ein Porträt wird nicht in der Kamera gemacht, sondern auf beiden Seiten, vor und hinter der Kamera.“ Das bedeutet, dass es eine Zusammenarbeit zwischen dem Fotografen und dem Subjekt/Modell gibt, zwischen dem Beobachter und dem, der in die Kamera schaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neugier und Empathie für das Gegenüber</h3>
<p>Die berühmte Portraitfotografin Annie Leibovitz hat es so ausgedrückt: &#8222;Wenn ich sage, dass ich eine Person fotografieren möchte, dann meine ich damit eigentlich, dass ich sie kennenlernen möchte!&#8220; Annie empfindet eine unglaubliche Neugier und Empathie für ihre Modelle/Subjekte und das kann der Betrachter auch wirklich in den Portraits erkennen und fühlen.</p>
<p>So war es eigentlich auch immer bei mir. Ich mache Fotos, zumindest teilweise, weil die Fotografie eine Möglichkeit ist, die Welt und die Menschen, aber auch mich selbst besser kennenzulernen und besser zu verstehen. Fotografie war schon immer eine Form von &#8222;Therapie&#8220;. Sie hat mir viele verschlossene Türen geöffnet und ich habe durch die Fotografie unglaublich viele interessante Menschen getroffen. Die Fotografie hat mir aber auch meinen Verstand geöffnet. Und ich habe das Bedürfnis, das zu teilen, was ich sehe und was ich beobachte. Ich möchte der Welt sagen: &#8222;Schau dir diese schönen Dinge an, die ich gefunden habe!&#8220; Es ist so eine Bereicherung, das Gesehene zu teilen und ich hoffe, dass ich mich so weiter mit der Welt austauschen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>“Every Picture Tells a Story”</h4>
<p>Denn, Bilder sind Geschichten. Genau, wie es auch der große Rockphilosoph Rod Stewart gesungen hat “Every Picture Tells a Story” &#8211; &#8222;Jedes Bild erzählt eine Geschichte&#8220;.</p>
<p>Und eine weitere wunderbare Beschreibung, warum Fotografien so wichtig sind, hat die Fotografin Berenice Abbott in 6 einfachen Worten ausgedrückt: &#8222;Die Fotografie hilft den Menschen zu sehen&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wahrnehmung und Selbstbeobachtung</h3>
<p>Fotografie ist viele Dinge und es nimmt viele verschiedene Formen an. Fotografie ist ein wunderbares Mittel, sich in Wahrnehmung und Selbstbeobachtung zu üben und sie macht natürlich enorm viel Spaß. Und was ich besonders schätze ist, dass sie die Tür zu einer anderen, weiteren und schönen Welt öffnen kann!</p>
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		<title>Kreativität ist Vertrauen</title>
		<link>https://if-academy.net/kreativitaet-ist-vertrauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 11:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose Photo Klaus Zühlke &#124; Dolomiten Fotowanderung &#160; Bist du kreativ? Hältst du dich für kreativ? Ist das ein Ding, das andere, „die Kreativen“ haben und du nicht? Welche Stimme in deinem Kopf spricht da? Sind das unsinnige oder wahre Gedanken? Woran glaubst du? An die Gewaltenteilung in deinem Kopf, Sektion Kreativ und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose<br />
Photo Klaus Zühlke | Dolomiten Fotowanderung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bist du kreativ? Hältst du dich für kreativ? Ist das ein Ding, das andere, „die Kreativen“ haben und du nicht? Welche Stimme in deinem Kopf spricht da? Sind das unsinnige oder wahre Gedanken? Woran glaubst du? An die Gewaltenteilung in deinem Kopf, Sektion Kreativ und Sektion Nicht-Kreativ?</p>
<p>W.H. Murray OBE (1913-1996) beschreibt zu Beginn seines Buches The Scottish Himalayan Expedition (1951), dass in dem Moment, in dem man sich für eine Aktion, eine Idee, eine Kreation entscheidet und fest dazu verpflichtet (<em>committed</em>), kommt auch die Vorsehung in Bewegung. Alle möglichen Dinge passieren auf einmal, die einem helfen, dass die Idee oder das Projekt oder die Kreation Gestalt annimmt und sich vorwärtsbewegt. Dinge, die sonst nie passiert wären. Ein Strom an Ereignissen, Begegnungen, materiellen Unterstützungen und Möglichkeiten, die man sich nie hätte vorstellen können, tun sich auf. Alles, weil man die Entscheidung getroffen und den ersten Schritt gemacht hat.</p>
<p>Dieses Wohlwollen, diese „Hilfen“, die sich einem eröffnen und als Geburtshelfer zur Seite stehen findet man, je nach Quelle, als Musen, Engel, Vorsehung oder Universum beschrieben. Und dann kommt das Unterbewusstsein ins Spiel, dem man vertraut, dass es beständig weiterarbeitet und einem dem Weg weist. Das ist der Punkt, an dem, wie es der Autor Steven Pressfield beschreibt (in The War of Art): <em>„noncreative people“ hate „creative people“. </em><em>Because they’re jealous. The sense that the artists and writers are tapped into some grid of energy and inspiration that they themselves cannot connect with</em>.</p>
<p>Hier kommt der Glaube her, dass es kreative und nicht-kreative Menschen gibt. Und so entsteht eine Fraktion von Neidern, die glaubt, dass die Liga der Kreativen irgendwie mit einer besonderen Energie und Inspiration in Verbindung stehen, die sich der Neider Fraktion einfach nicht erschließt.</p>
<p><em>Of course, this is nonsense</em>, schreibt Pressfield weiter. <em>We’re all creative. We all have the same psyche. The same everyday miracles are happening in all our heads day by day, minute by minute. </em></p>
<p>Also, alles Quatsch. Wir alle sind kreativ. Ob &#8222;Kreativer&#8220;, Fotograf, Künstler oder Unternehmer. Die täglichen kleinen Wunder, die um uns herum geschehen, die in unseren Köpfen passieren, sortieren nicht nach kreativen und nicht-kreativen Menschen. Sie sind da. Sie passieren. Wir müssen sie nur wahrnehmen, zulassen, unseren Gedanken zuhören. Hinhören, hinschauen, was um uns herum passiert, was es gibt, was wir so oft übersehen und Eindrücke, Ideen und Wunder sammeln. Darauf vertrauen, dass wir sehen, fühlen, bemerken können. Das Vertrauen, dass wir kreativ, und eben auch fotografisch kreativ sein können.</p>
<p>Das erinnert mich daran, wie Eberhard Schuy, Still-Life Fotograf und Referent, in einem seiner Vorträge über Kreativität sagte, er vertraue darauf, dass ihm eine Idee kommen wird. Er weiß es einfach. Er bekommt einen Kundenauftrag für ein Produkt Fotoshooting, für eine Werbekampagne und er hat keine Ahnung wie er die Herausforderung, die Botschaft der Firma und ihres Produktes kommunizieren soll. Aber er WEIß, dass ihm eine kreative Lösung einfallen wird. Er weiß, er kann seinen Fähigkeiten, seinen Erfahrungen, seinem Unterbewusstsein, seiner „Kreativität“ vertrauen.</p>
<p>Wir alle können die Hilfe der Musen, der Engel, des Universums annehmen. Wenn wir uns zu unserer kreativen Idee entscheiden und den ersten Schritt machen. Wenn wir vertrauen in unsere kreativen Kräfte haben. Wenn wir uns öffnen für die vielen Dinge, die wir täglich sehen und wahrnehmen können, die unseren kreativen Geist füttern.</p>
<p>Kreativität ist Vertrauen.</p>
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