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	<title>portraitfotografie &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Gastbeitrag JOHN MCDERMOTT:  Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Der Blick.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 19:06:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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					<description><![CDATA[Text John McDermott &#124; Photo © John McDermott &#160; Neugier und einfühlsame Beobachtung sind für die Arbeit eines Fotografen, insbesondere bei Portrait und Peoplefotografie von grundlegender Bedeutung. Genau hinschauen. Aber auch genau hinhören und Einfühlungsvermögen haben oder entwickeln. Wir müssen lernen, Menschen zu lesen und ihr Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise zu verdienen. Das ist sicherlich]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text John McDermott | Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neugier und einfühlsame Beobachtung sind für die Arbeit eines Fotografen, insbesondere bei Portrait und Peoplefotografie von grundlegender Bedeutung. Genau hinschauen. Aber auch genau hinhören und Einfühlungsvermögen haben oder entwickeln. Wir müssen lernen, Menschen zu lesen und ihr Vertrauen zu gewinnen beziehungsweise zu verdienen. Das ist sicherlich nicht immer einfach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Blick</h3>
<p>Das Gesicht &#8211; der Blick &#8211; kann die Wahrheit einer Person enthüllen oder manchmal verbergen. Wir Fotografen beobachten und gehen auf Entdeckungsreise. Und dann projizieren wir das, was wir „sehen“ und entdecken in unsere Bilder.</p>
<p>Der große Fotograf Edward Steichen sagte: &#8222;Ein Porträt wird nicht in der Kamera gemacht, sondern auf beiden Seiten, vor und hinter der Kamera.“ Das bedeutet, dass es eine Zusammenarbeit zwischen dem Fotografen und dem Subjekt/Modell gibt, zwischen dem Beobachter und dem, der in die Kamera schaut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neugier und Empathie für das Gegenüber</h3>
<p>Die berühmte Portraitfotografin Annie Leibovitz hat es so ausgedrückt: &#8222;Wenn ich sage, dass ich eine Person fotografieren möchte, dann meine ich damit eigentlich, dass ich sie kennenlernen möchte!&#8220; Annie empfindet eine unglaubliche Neugier und Empathie für ihre Modelle/Subjekte und das kann der Betrachter auch wirklich in den Portraits erkennen und fühlen.</p>
<p>So war es eigentlich auch immer bei mir. Ich mache Fotos, zumindest teilweise, weil die Fotografie eine Möglichkeit ist, die Welt und die Menschen, aber auch mich selbst besser kennenzulernen und besser zu verstehen. Fotografie war schon immer eine Form von &#8222;Therapie&#8220;. Sie hat mir viele verschlossene Türen geöffnet und ich habe durch die Fotografie unglaublich viele interessante Menschen getroffen. Die Fotografie hat mir aber auch meinen Verstand geöffnet. Und ich habe das Bedürfnis, das zu teilen, was ich sehe und was ich beobachte. Ich möchte der Welt sagen: &#8222;Schau dir diese schönen Dinge an, die ich gefunden habe!&#8220; Es ist so eine Bereicherung, das Gesehene zu teilen und ich hoffe, dass ich mich so weiter mit der Welt austauschen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>“Every Picture Tells a Story”</h4>
<p>Denn, Bilder sind Geschichten. Genau, wie es auch der große Rockphilosoph Rod Stewart gesungen hat “Every Picture Tells a Story” &#8211; &#8222;Jedes Bild erzählt eine Geschichte&#8220;.</p>
<p>Und eine weitere wunderbare Beschreibung, warum Fotografien so wichtig sind, hat die Fotografin Berenice Abbott in 6 einfachen Worten ausgedrückt: &#8222;Die Fotografie hilft den Menschen zu sehen&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wahrnehmung und Selbstbeobachtung</h3>
<p>Fotografie ist viele Dinge und es nimmt viele verschiedene Formen an. Fotografie ist ein wunderbares Mittel, sich in Wahrnehmung und Selbstbeobachtung zu üben und sie macht natürlich enorm viel Spaß. Und was ich besonders schätze ist, dass sie die Tür zu einer anderen, weiteren und schönen Welt öffnen kann!</p>
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		<title>4 Gründe, warum wir unsere Lieben fotografieren sollten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2020 20:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#erinnerungsfotos]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose &#124; photo © John McDermott Kann es sein, dass viele Fotografen oft vergessen, Fotos ihrer Lieben zu machen oder es wird immer wieder aufgeschoben? Vielleicht haben einige aber auch in den letzten Monaten des Lockdown daran gedacht, ihre Nächsten zu fotografieren, da der Bewegungsspielraum begrenzt war. Hast du dir schon mal Gedanken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Text Claudia Brose | photo © John McDermott<br />
</span></p>
<p>Kann es sein, dass viele Fotografen oft vergessen, Fotos ihrer Lieben zu machen oder es wird immer wieder aufgeschoben? Vielleicht haben einige aber auch in den letzten Monaten des Lockdown daran gedacht, ihre Nächsten zu fotografieren, da der Bewegungsspielraum begrenzt war.</p>
<p>Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, warum es so wertvoll ist, seine Lieben zu fotografieren? Hier sind vier Gründe:</p>
<h4><strong>Dankbares Motiv</strong></h4>
<p>Wie oft passiert es, dass wir keine Idee haben, was wir fotografieren könnten? Oder wir haben die Idee, Menschen zu fotografieren und möchten Portraitfotografie üben? Wenn wir keine Idee haben, denken wir manchmal nicht an das Naheliegende, Menschen in unserem nächsten Umfeld zu fotografieren. Haben wir bereits die Idee im Kopf Portraits zu üben, dann sind unsere lieben Menschen immer ein dankbares Motiv. Und, so können wir es ja offen sagen, sie bieten sich hervorragend an als gute Versuchs-Subjekte. Wer sonst stellt sich freiwillig und bereitwillig zur Verfügung als Subjekt unseres fotografischen Ehrgeizes? Und dieser Person kann sich wahrscheinlich über „tolle Fotos“ von sich erfreuen. Ein weiterer Grund also, unsere Lieben in unsere Fotografie zu integrieren.</p>
<h4><strong>Wertschätzung der Person</strong></h4>
<p>Fotografieren wir Menschen, die uns viel bedeuten, zeigen wir durch das Fotografieren unsere Wertschätzung dieser Person gegenüber. Kennst du das Gefühl, du siehst etwas, was dir gefällt, was du schön findest, was eine positive Emotion auslöst und du möchtest es mit der Kamera festhalten? Wir sind von Menschen umgeben, die wir schätzen, mögen und lieben, aber wie oft nehmen wir dann die Kamera zur Hand, um dieser Wertschätzung durch ein Foto Ausdruck zu verleihen? Denken wir aber daran und halten die Person fotografisch fest, ist dies ein kurzer Augenblick, in dem wir uns unserer Gefühle gegenüber dieser Person besonders bewusstwerden.</p>
<h4><strong>Keine Schnappschuss Erinnerung </strong></h4>
<p>Ein einfacher Grund, die lieben Menschen in unserem Leben zu fotografieren, ist schöne Erinnerungsbilder zu haben, wenn sie eines Tages nicht mehr unter uns sind. Und das sollten wir nicht unterschätzen. Mit diesen Gedanken beschäftigt sich keiner gerne, daher machen wir keine Fotos mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ich immens dankbar bin, dass mein Mann (Fotograf) regelmäßig wunderbare Bilder meiner Mutter gemacht hat. Somit habe ich nicht nur ein schönes „aktuelles“ Bild von ihr, sondern eine ganze Schatztruhe voller „guter“ Erinnerungsfotos von ihr, die über die Jahre entstanden sind und die ich sicher nicht missen möchte. Oft habe ich in meinem Umfeld beobachtet, dass jemand der „älteren Generation“ stirbt und nach einem guten Foto, oder überhaupt irgendeinem Foto der Person, gesucht wurde. Leider zu spät wurde man sich bewusst, dass es leider kaum schöne Erinnerungsfotos gibt. Wie schade.</p>
<h4><strong>Unsere Geschichte in Bildern<br />
</strong></h4>
<p>Wir alle haben sie in unseren Fotoalben oder Fotokisten: die Fotos aus Kindertagen, von Familienfeiern, Ausflügen und Urlauben. Wie oft ist dir schon passiert, dass du auf den Bildern Personen siehst, die kaum erkennbar sind (Stichwort: schlechte Schnappschüsse), weil sie von hinten fotografiert sind oder halb verdeckt hinterm Sonnenschirm stehen? Die wenige gute Ausbeute an Bildern schätzen wir hingegen sehr und wünschen uns oft, dass wir „mehr gute“ Bilder unserer Familie und Nächsten hätten. Die Bilder, insbesondere wenn Personen abgebildet sind, sind Dokumente der Vergangenheit und Gegenwart und erzählen Historie. Es sind wertvolle Momente, die Lebensstationen von dir nahestehenden Personen festzuhalten. Dann freut es umso mehr, wenn bestimmte Personen auf den Bildern mehr als nur nett erkennbar, sondern sogar noch richtig gut getroffen sind. Wir können viel öfters daran denken, unsere Partner, Familie und Freunde für uns, für sie und für die Nachkommen in gut gestalteten Fotos festzuhalten. Das befriedigt das Fotografenherz, erfreut die Fotografierten und die Nachkommen sind dankbar für ein Stück bewusst schön gestalteter Geschichte.</p>
<h4><strong>Unsere Lieben fotografieren – einen Wert schaffen</strong></h4>
<p>Es gibt viele gute Gründe, warum wir unsere Lieben fotografieren sollten. Zwei typische leidige Angewohnheiten stehen uns oft im Weg: Zum einen denken wir oft nicht an das Naheliegende. Zum anderen verschieben wir auf später, was uns nicht sofort dringend erscheint und der Nutzen erst weit in der Zukunft liegt. Fotografien unserer Lieben sind etwas wertvolles, das ohne viel Aufwand erstellt werden kann. Wir können diese Chance, einen Wert zu schaffen, viel öfter nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</title>
		<link>https://if-academy.net/sommerakademie-ende-august-2019-so-wars-gewesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 22:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Film Noir Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[FineArtDrucken]]></category>
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					<description><![CDATA[SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen! „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz. Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</strong></p>
<blockquote><p>„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz.</p></blockquote>
<p>Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde Tage liegen hinter uns.</p>
<p>Eindrücke und Worte der Teilnehmer bei der Verabschiedung waren: „es hat so viel Spaß gemacht!“, „genial, ich komme nächstes Jahr wieder“, „intensiv“, „ihr schafft es, tolle Leute zusammenzubringen, sowohl Teilnehmer als auch Referenten&#8230;.und alle verstehen sich so gut“, „viel gelernt und ganz motiviert bin ich jetzt“, „was für eine Atmosphäre hier!“, „eine Hammer Location“.</p>
<p>„Der Mix aus perfekter Location, tollen Teilnehmern, hervorragender Organisation und echten Größen der Fotografie machen die SommerAkademie zu einem unvergesslichen Erlebnis“, schreibt uns Teilnehmerin Juliane Gareis nach der Veranstaltung in Margreid.</p>
<h4><strong>Fotografieren bei der SommerAkademie</strong></h4>
<p>Bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie</a> geht es „wirklich um die Fotografie“ – so drückte es ein Teilnehmer aus. Wie können wir unsere Fotografie verbessern, wie gehen wir mit Fotografie um, was macht die Fotografie mit uns? Wie sehen wir, wie setzen wir das Bild um, das wir im Kopf haben? Wie kontrollieren wir das Licht für ein Foto mit nur einer Lichtquelle? Wie sehen wir Linien, Schatten und Licht, wenn wir Bilder in Schwarz-Weiß kreieren wollen? Welche vielen Möglichkeiten haben wir, wenn wir uns mal auf die Arbeit mit nur einem Objektiv beschränken? Wie schaffen wir es mit der Digitalfotografie Bilder im Film Noir Look zu produzieren, und zwar direkt in der Kamera, nicht hinterher in der Bildbearbeitung?</p>
<p>Alle Beteiligten wollen lernen, sich strecken, weiterkommen, wachsen, kreativ sein. Wie lernen und kommen wir weiter? Durch gute Lehrer, die motivieren, ihr Wissen weitergeben und den Teilnehmern Werkzeuge an die Hand geben. Durch inspirierende, kreative und stimulierende Orte. Durch eine Gemeinschaft, die ermutigt, neue Blickwinkel eröffnet und Feedback gibt. Wir kommen weiter, wenn wir herausgefordert und gefordert werden. Das haben die Teilnehmer der SommerAkademie erleben können.</p>
<div id="attachment_19755" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19755" class="wp-image-19755 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ralf_niftyfifty-10-e1568588531890.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19755" class="wp-caption-text">Photo © Ralf Meichsner | Model Juli Bär | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Mit dem Herzen Sehen</strong></h4>
<p>Eberhard Schuy, Produkt- und Werbefotograf aus Köln, forderte in seinem Workshop Kreative Still Life Fotografie die Teilnehmer heraus, zunächst mit ihren Augen, und nicht sofort mit dem Objektiv, die Atmosphäre und den Spirit der fantastischen Räume der Location, ein 13. Jahrhundert Ansitz, aufzunehmen. Drei Etagen des historischen Ansitzes mit Gewölbe, Erkern, antiken Kachelöfen, alten gemusterten Tapeten, Deckenmalereien, Gemälden, Mini Kapelle standen als Kulisse und Inspiration zur Verfügung für fotografische Kreationen. Foto Workshops, wie ungewöhnliches Still Life, historische Portraits, Film Noir, Beauty/Fashion, Modellfotografie, Schwarz-Weiß oder Reportagefotografie nutzten diese traumhafte Location sowie einen Kornspeicher, Garten, Innenhof und die Weinfelder um den Ort Margreid.</p>
<p>„Die Seele denkt in Bildern“, so zitierte Fotograf, Referent und Coach Rüdiger Schraders Aristoteles in seinem Workshop Visuell Denken und forderte die Teilnehmer heraus, sich zunächst auf eine innere fotografische Reise zu begeben, bevor sie sich mit Kamera und Objektiv vor den Augen an die praktische Umsetzung machten, wie zum Beispiel im ebenfalls von Rüdiger Schrader geleitetem Schwarz-Weiß Fotoworkshop. Eine neue Art der Wahrnehmung durch das Denken und Umsetzen in Schwarz-Weiß erfuhren nicht nur die Teilnehmer des Workshops sondern auch Still-Life Referent Eberhard Schuy. Er machte kurzerhand den Workshop eine Zeit lang mit und war so angetan, dass er seine bislang strikte Ablehnung gegenüber Schwarz-Weiß infrage stellte und sich für eine neue Perspektive öffnete. Auch die Referenten mit jahrzehntelanger Erfahrung lernen nie aus und sind offen für neue Impulse.</p>
<div id="attachment_19738" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19738" class="wp-image-19738 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_T_4X8A8358-e1568588858737.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19738" class="wp-caption-text">Photo © Karin Thaler | Schwarz/Weiß Workshop | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie Wissen weitergeben</strong></h4>
<p><em>„</em>Die Referenten der vielfältigen Workshops der SommerAkademie kommen aus der Praxis und können dieses Wissen weitergeben, sie können begeistern, fordern, Wissen vermitteln, Anregungen geben und das alles in einer ungezwungen positiven Umgebung“, beschreibt Reinhold Seher sein Erlebnis.</p>
<p>Ralph Rosenbauer motivierte die leidenschaftlichen Fotografen dazu, mit nur einem Objektiv Motive im historischen Palazzo und unter Einbindung des Models Juli Bär zu gestalten. John McDermott nutzte die historischen Gemäuer, um im Portraitfotografie Workshop mit historisch gekleideten Modellen zu arbeiten und Teilnehmern zu zeigen, wie sie mit nur einer Lichtquelle fantastische Portraits erstellen. In Robin Prestons Workshop Film Noir wurde der Satz geboren: Wer hat den Pringle? Robin zeigte, wie mit einfachen Hilfsmitteln fotografische Effekte erzielt werden können, um zum Beispiel einen Film Noir Look zu kreieren (wie mit einer leeren Pringl Dose, dessen Boden herausgeschnitten&#8230;.). Fotografin Petra Stadler ließ Haute Couture und Geister schweben und Teilnehmer übten Bewegungen unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen einzufrieren. Eine neue Sichtweise auf die Landschaftsfotografie fand großen Anklang und Experimentierfreude, der Workshop New Topographic Landscape von Andreas Marx.</p>
<p>Sehen. Zuhören. Reden. Bilder im Kopf sehen, Linien, Licht und Möglichkeiten erkennen, wahrnehmen und umsetzen. Teilnehmer nutzten die Chance, sich von Referenten anleiten und führen zu lassen, die seit Jahrzehnten als professionelle Fotografen, vielfach international, arbeiten, Situationen richtig einschätzen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne weitergaben. Mehrere Tage mit Gleichgesinnten über Fotografie zu reden und sich auszutauschen, vor und nach den Workshops, beim gemeinsamen Mittagessen im Brunnenhof der Weinschenke oder beim Abendessen genossen alle Beteiligten.</p>
<p>„Man muss die vielen, vielen Informationen „sacken“ lassen und stellt dann fest, dass man bei der eigenen Fotografie diese Informationen fast unmerklich anwendet. Das ist perfektes lernen!“, sagte uns Ulrich Gregor nach der SommerAkademie.</p>
<div id="attachment_19785" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19785" class="wp-image-19785 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_P_ws-freitag-133-e1568588238274.jpg" alt="" width="800" height="600" /><p id="caption-attachment-19785" class="wp-caption-text">Photo © Karin Pizzinini | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie als Inspiration und Bereicherung</strong></h4>
<p>„Die guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr und die Aussicht, wieder mit hervorragenden Fotografen und interessanten Menschen ein paar Tage nur für die Fotografie verbringen zu können“, hatten Klaus Bichlmayer dazu bewogen, sich zur SommerAkademie in 2019 anzumelden. Und Teilnehmer Manfred Görgens, der seit Jahren immer wieder an der SommerAkademie teilnimmt, sagte uns: „Die Erfahrung aus den vergangenen Malen hatte mich dazu bewogen, mich wieder zur SommerAkademie anzumelden. Man wird süchtig.“</p>
<p>Diese Sucht kann ich nachvollziehen und bestätigen. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Freude, die SommerAkademie zusammenzustellen und eine Bereicherung, während der Veranstaltung zu sehen, wie begeistert alle Beteiligten, ob Teilnehmer, Referenten, Models oder Helfer sich gegenseitig inspirieren, motivieren, helfen und lernen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!</p>
<hr />
<p><a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie 2020: 26. bis 30. August 2020</a></p>
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		<title>Was denkt ein Portraitfotograf über Portraits und Fotografie?</title>
		<link>https://if-academy.net/was-denkt-ein-portraitfotograf-ueber-die-portraitfotografie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2019 14:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografen Einblicke]]></category>
		<category><![CDATA[People Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Portraitfotograf]]></category>
		<category><![CDATA[portraitfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Portraiture]]></category>
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					<description><![CDATA[Der internationale Fotograf John McDermott teilt seine Ansichten und Erfahrungen Die Faszination mit Portraits gab es schon lange bevor die Fotografie existierte. Die Fotografie hat es ermöglicht, in unterschiedlichster Art und Weise Portraits, insbesondere Gesichter von Menschen, festzuhalten, zu gestalten und einzusetzen. Unter den vielen fotografischen Themen nimmt Portraitfotografie eine breite und wichtige Stellung ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Der internationale Fotograf John McDermott teilt seine Ansichten und Erfahrungen</h4>
<p>Die Faszination mit Portraits gab es schon lange bevor die Fotografie existierte. Die Fotografie hat es ermöglicht, in unterschiedlichster Art und Weise Portraits, insbesondere Gesichter von Menschen, festzuhalten, zu gestalten und einzusetzen. Unter den vielen fotografischen Themen nimmt Portraitfotografie eine breite und wichtige Stellung ein. Wir haben uns mit dem international arbeitenden <a href="https://www.mcdfoto.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotografen John McDermott</a> über Portraitfotografie unterhalten.</p>
<p><strong>IF/Academy: Portraits have been created since even before photography existed. Photography came and made the creation of portraits much easier. Photographing people and faces became a major theme within photography. Why do you think we have this urge, until this day, to capture people?</strong></p>
<p>JMcD: I think most people do it simply to have a reminder of someone they care about, something they can look at in the future to remember the person at a particular time. Especially since it’s something now done so easily with a cell phone. Many people do it to show others what they have seen. But I also think for some it is part of a process studying human behavior, and of discovering and understanding one’s self through the observation of others. Of course, for many of us it is also just a lot of fun to make attractive, funny or even strange images of other people.</p>
<h4><strong>IF/Academy: Can photography change the world?</strong></h4>
<p>JMcD: Photography HAS changed the world. There are many examples of images which have provoked change. I will just cite one example: the “napalm girl” photo by Nick Ut taken in Vietnam. It didn’t change much overnight, but it certainly contributed significantly to changing public opinion about the war. I worry these days about another, unexpected way in which photography could change the world: these days it is too easy to alter photographs to create images which are untrue or misrepresent the truth. Call if “visual fake news”. It didn’t start with Photoshop. It’s been around forever. But now it’s easier than ever, and easier to create believable fake images, thanks to digital technology.</p>
<div id="attachment_19422" style="width: 357px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19422" class=" wp-image-19422" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Studio-Portrait-Class-foto-Claudia-Brose-600x600.jpg" alt="John McDermott Fotograf" width="347" height="347" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/Studio-Portrait-Class-foto-Claudia-Brose-600x600.jpg 600w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Studio-Portrait-Class-foto-Claudia-Brose-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Studio-Portrait-Class-foto-Claudia-Brose-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /><p id="caption-attachment-19422" class="wp-caption-text">Fotograf und Fotoworkshop Referent John McDermott</p></div>
<h4><strong>IF/Academy: When you make portraits, do you want to provoke or ignite something in the viewer? What would that be and how do you try to achieve that?</strong></h4>
<p>JMcD: Sometimes. Usually I just want them to see what I see, or more accurately, to see the subject as I see them, which hopefully will be in a way they haven’t seen them before. Of course, if a subject is someone whom you love, or really dislike, there are techniques which can be employed to emphasize those feelings. Choice of focal length, light, composition, gesture and environment are all elements which together help tell the story of who and what the subject is. A classic example of this would be Arnold Newman’s famous portrait of Alfred Krupp where, through careful use of lighting, Newman portrayed Krupp, whose company used slave labor to make armaments for Hitler’s Third Reich, as a diabolical figure. In my own portrait work it’s rare that I don’t really like the subject, so usually for me it’s a case of trying to make the person look as good as they can. I spend time with them, get to know their body language if I can, develop an easy rapport if possible, choose a good location or background and a focal length that “works”, and then shoot a lot of pictures. Sometimes you don’t need “a lot”, but we photographers tend to be insecure and sometimes compensate by shooting more than we need. If you’re in tune with your subject, you’ll know when it’s time to stop!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19615" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/IMG_2728-600x600.jpg" alt="" width="433" height="433" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/IMG_2728-600x600.jpg 600w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/IMG_2728-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/IMG_2728-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px" /></p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>What&#8217;s the thing that interests you most about photography?</strong></h4>
<p>That it allows me to have an endlessly interesting life because of the experiences I get to have, the places and things I get to see and the people I get to meet. I’m not that interested in photography itself, in the way that I’m not that interested in cars other than where they can take me. Photography has been the key that has opened so many doors for me. Photography is also continually evolving, both technically and in what it takes to be successful and that process of adapting and growing, while often frustrating, is also endlessly interesting and challenging.</p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>What drives you in photography?</strong></h4>
<p>The idea that I can continually learn and improve and that I will be able to entertain or inform other people by showing them what and how I saw something, by showing them what an interesting and beautiful world we live in.</p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>How did photography change YOUR world?</strong></h4>
<p>It gave me an interesting life and allowed me to never have to have a real job since the age of 26.</p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>What is/was your best picture?</strong></h4>
<p>I hope I have not taken it yet. I have taken a lot of pictures I like, but don’t have one single favorite.</p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>What do you learn from pictures?</strong></h4>
<p><strong> </strong>I learn something from every picture I take. Usually what I learn is that I could have done it better if I had been more patient, more thoughtful or more aware of what was going on.</p>
<h4><strong>IF/Academy: </strong><strong>How did pictures change your world? </strong></h4>
<p>It’s not the pictures which have changed my world but rather the experiences I have had and the people I have met while making the pictures.</p>
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<p>John McDermott ist ein in Amerika geborener Fotograf mit doppelter Staatsbürgerschaft (Irland/USA), der weltweit tätig ist. Frühere kurze Karrieren als Fußballspieler, Marine-Offizier und Journalist führten zu seiner exzellenten Fähigkeit, Menschen zu führen und zu motivieren, Probleme zu lösen und zu einer bis heute andauernden Leidenschaft, Sport, Industrie, urbane Landschaften und Portraits zu fotografieren. John ist international sowohl für seine Portrait Arbeit als auch seine Sportfotografie bekannt. John ist Referent bei der diesjährigen SommerAkademie für Fotografie Ende August in Südtirol und gibt <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#mcdermott19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">drei Workshops zu Portraitfotografie.</a></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19585 size-full" title="John McDermott Fotograf und Fotoworkshop Referent" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup.jpg" alt="Newsletter IF/Academy Fotoworkshops" width="500" height="300" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup.jpg 500w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff9900;"><a style="color: #ff9900;" href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsletter Anmeldung &gt;&gt;&gt;</a></span></strong></p>
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