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	<title>#Fotografieren &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Geheimweg für bessere Bilder führt über Wertschätzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 11:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie und Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher waren Fotos ein Medium, wichtige und besondere Ereignisse im Leben eines Menschen, einer Familie oder eines Zeitgeschehens festzuhalten, zur Dokumentation, Erinnerung oder zum Teilen. Inzwischen erfassen wir mit Fotos Dinge, um anderen unsere Sichtweisen zu demonstrieren, ungewöhnliche Momente oder alltägliche Banalitäten zu dokumentieren und der Welt vor die Füße zu klatschen. Und der Wahnsinn]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher waren Fotos ein Medium, wichtige und besondere Ereignisse im Leben eines Menschen, einer Familie oder eines Zeitgeschehens festzuhalten, zur Dokumentation, Erinnerung oder zum Teilen. Inzwischen erfassen wir mit Fotos Dinge, um anderen unsere Sichtweisen zu demonstrieren, ungewöhnliche Momente oder alltägliche Banalitäten zu dokumentieren und der Welt vor die Füße zu klatschen.</p>
<p>Und der Wahnsinn kann noch weiter gehen, dass ein im Internet eingestelltes Foto von jedermann heruntergeladen, manipuliert, wiederverwendet, umgedeutet und erneut online gestellt werden kann. Oder ein jedermann dies zumindest könnte, aber wahrscheinlich nicht sollte. Es ist möglich, die Kontrolle über das Foto vom Fotografen weg und in den öffentlichen Bereich zu verlagern. <span data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="1">Allerdings, </span>ein Bedürfnis nach Wahrhaftigkeit gibt es trotz der Manipulierbarkeit der Bilder, oder vielleicht gerade deswegen.</p>
<h4><strong>Verliert das Foto an Wertschätzung?</strong></h4>
<p>Nach Ansicht einiger Anthropologen und Psychologen verschmilzt die Fotografie mit unseren täglichen Erlebnissen, sie vergrößert manchmal wie eine Lupe die Details des Lebens eines Menschen und verleiht den Momenten mehr Intensität oder lässt sie in der Masse derselben verblassen. Die Betrachter der Fotos sitzen uns direkt gegenüber am Esstisch oder an ihren Bildschirmen auf der anderen Seite des Globus.</p>
<p>Wir mögen denken, dass die Welt kleiner geworden ist durch Internet, KabelTV und die Plattformen der sozialen Medien, aber sie ist auf eine andere Weise distanzierter geworden und weniger eine Gemeinschaft mit weniger Empathie.</p>
<p>Scrollen wir nur noch oder schätzen wir auch, was uns die Bilderflut bietet? Das Foto als Teil des kollektiven Gedächtnisses, die Besonderheit eines persönlichen oder historischen Moments scheint an Wertschätzung verloren zu haben.</p>
<h4><strong>Bewusstsein und Empathie</strong></h4>
<p>Je mehr Bilder betrachtet werden, desto mehr könnten wir erwarten, dass die Wertschätzung eines guten oder schlechten Bildes bis zu einem gewissen Grad zunimmt, nicht wahr? Dies geht allerdings nur, wenn ein Bild beim Betrachten bewusst bewertet und gewürdigt wird, auch wenn dies nur auf „gefällt mir/gefällt mir nicht“ beschränkt ist. <span data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="2">Letztendlich können wir </span>nur mit einem gewissen Grad an Bewusstsein Urteile treffen. Ist dieses Bewusstsein vorhanden?</p>
<p>Sinkt unsere Wertschätzung für engagierte, reflektierte Fotografie? Welche Bedeutung ein Bild noch hat, ist schwerer einzuordnen als früher.</p>
<p>Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, dass Fotofestivals und Ausstellungen enormen Zulauf haben. Vielleicht hat die Verbreitung von bezahlbaren Digitalkameras und Smartphones zu einer unerwarteten Öffnung der Fotografie geführt?</p>
<p>Oder entsteht ein Spagat zwischen dem einfachen Zugang zur Fotografie und Verbreitungsmöglichkeiten von Bildern und dem aus der digitalen Revolution sich ausbreitendem Ziel- und Wertewandel? Untersuchungen zeigen, gerade bei jüngeren Generationen, dass sich ein Rückgang der Empathie beobachten lässt. Brauchen wir nicht Empathie, um die Bilder anderer, und unsere eigenen, wertzuschätzen?</p>
<h4><strong>Weniger für mehr Wert</strong></h4>
<p>Was könnte passieren, wenn wir etwas entschleunigen und besonnener an die Fotografie herangehen und entsprechend weniger Fotos machen? Den Akt der Fotografie schätzen, die Wahl des Bildausschnitts abschätzen und besondere Werke wertschätzen. Könnten dann vielleicht wertvolle Bilder entstehen? Wert und Qualität entsteht, wenn wir in die Tiefe gehen. Wer an der Oberfläche schwimmt, wird das Herausragende nicht sehen.</p>
<p>Stattdessen: Wir können an der Oberfläche anfangen, langsam reifen und den Fotos und der Fotografie immer weiter auf den Grund gehen&#8230;..und schätzen lernen.</p>
<p>Wir wissen, dass Wertschätzung wichtig ist, nicht nur für unsere Bilder oder die der anderen. Wir wissen, dass Wertschätzung auch Wunder wirken kann und bessere Ergebnisse produziert, ob in der Fotografie oder im Leben. Warum wird Wertschätzung so oft vernachlässigt?</p>
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		<title>5 Dinge, die passieren, wenn du dich der Fotografie hingibst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 23:02:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein lebendiger und pulsierender Ort oder ein ganz ruhiger Ort sind wie eine große Leinwand, die mit bunten Farben und unendlichen Szenen bemalt ist. „Selbst mit verbundenen Augen könnten wir gute Bilder machen“, findet der 85-jährige bekannte britische Fotojournalist Sir Don McCullin. Wenn wir Menschen fotografieren und dabei darauf achten, nicht einfach „den Menschen“ abzubilden,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lebendiger und pulsierender Ort oder ein ganz ruhiger Ort sind wie eine große Leinwand, die mit bunten Farben und unendlichen Szenen bemalt ist. „Selbst mit verbundenen Augen könnten wir gute Bilder machen“, findet der 85-jährige bekannte britische Fotojournalist Sir Don McCullin.</p>
<p>Wenn wir Menschen fotografieren und dabei darauf achten, nicht einfach „den Menschen“ abzubilden, sondern einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben des Menschen, dann entstehen Bilder, die bewegen und Geschichten erzählen.</p>
<p>„<em>Das Bild muss mehr als eine bloße Reproduktion einer Realität sein; Es muss eine Offenbarung von etwas anderem sein.“</em> &#8211; Paolo Roversi</p>
<h4><strong>Die Kunst der Beobachtung</strong></h4>
<p>Was macht das Leben mit dem Menschen? Ist das im Foto widergespiegelt? Was macht das Leben mit dem Arbeiter auf der Straße oder mit dem Hund an der Kette? Was macht das Leben mit der Kleidung an der Person oder mit ihrem Ausdruck in den Augen? Was macht die Zeit mit Gebäuden oder was macht die Sonne auf einem Gesicht? Die Kamera hilft uns, genauer zu beobachten und Spuren des Lebens wahrzunehmen.</p>
<p>Elliott Erwitt, der amerikanische Werbe- und Dokumentarfotograf, bekannt für seine schwarz-weiß Fotografie ikonischer und absurder Situationen des täglichen Lebens, sagt: „<em>Für mich ist die Fotografie eine Kunst der Beobachtung. Es geht darum, an einem gewöhnlichen Ort etwas Interessantes zu finden &#8230; Ich habe festgestellt, dass es wenig mit den Dingen zu tun hat, die wir sehen, sondern viel eher mit der Art und Weise, WIE wir sie sehen.&#8220;</em></p>
<h4><strong>Neugier als täglicher Begleiter</strong></h4>
<p>Gehst du bewusster an Sachen heran, dann öffnen sich neue Welten, du erkennst Zusammenhänge. Das ist der Moment wo es spannend wird, denn dann eröffnen sich auch tausend neue Möglichkeiten und eine Idee oder ein Foto bekommt eine neue Dimension.</p>
<p>Wenn du als Fotograf das Bedürfnis hast, Menschen und Geschehnisse in deinem Umfeld fotografisch zu entdecken und festzuhalten, dann nimmst du dir die Zeit, neugierig zu sein. Und Neugier ist die Grundlage für Kreativität und Wachstum. Mit der Kamera als Werkzeug beobachtest du das Leben und damit auch dich selbst.</p>
<p>Sir Don McCullin beschreibt den Vorgang des Fotografierens, insbesondere bei der Streetphotography so: „<em>Wenn du auf den Auslöser der Kamera drückst, dann ist das nicht einfach ein Knopf, den du drückst. Du gehst tiefer in deine Psychologie hinein, berührst deine Selbstzweifel über dein Umfeld, das Subjekt, die Regeln und unbekannte Faktoren.</em>” Der britische Fotojournalist ist weltweit bekannt für seine Kriegsfotografie und Street Photography.</p>
<h4><strong>Verständnis für Menschen</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht.</p>
<p>„<em>Was für mich magisch war, dass eine Kamera wie als Pass für die Welt dienen konnte, wie ein Schlüssel, der dir das Schloss und die Tür zu deiner Neugier und Entdeckerseele öffnen kann. Die Kamera war auch eine Möglichkeit, mich an Orte und in Situationen zu begeben, die mir viele gute Geschichten boten.“</em> &#8211; Fred Baldwin</p>
<p>Das Verständnis für Menschen und die Offenheit gegenüber Fremden wächst, wenn wir es schaffen, über den eigenen Schatten zu springen und uns für das Unbekannte öffnen. Durch das Fotografieren entsteht eine kurze, positive Verbindung. (Es sei denn, man trifft auf jemanden, der negativ auf uns und unsere Kamera reagiert. Das sind die Ablehnungen, an denen wir uns überall im Leben reiben.) Seine eigene Hemmschwelle überwinden, mit komplett fremden Menschen ins Gespräch kommen und einen gemeinsamen Faden finden ist ein Training für alle Lebenslagen. Die Kamera kann dabei wie ein Eisbrecher sein.</p>
<h4><strong>Dein Warum lernen</strong></h4>
<p>Das unangenehme Gefühl, etwas zu sehen, was ich nicht sehen sollte oder etwas zu machen, was ich nicht machen sollte, spielt immer mit bei der Fotografie, insbesondere bei der Reportagefotografie oder Streetphotography. Trete ich einem Menschen, den ich fotografieren möchte, zu nahe, auch wenn eine angemessene oder sogar weite Distanz besteht? Das Spannende ist, dass du dich für einen Moment in ihr Leben bewegst und dann gleich wieder heraus aus diesem. Und diesen kurzen Lebensmoment dieser Person nutzt du für dein Bild.</p>
<p>Aber wann weißt du, dass du auf den Auslöser drücken sollst oder nicht? Wenn du dein <em>Warum</em> nicht kennst, warum du dieses Foto oder diesen Lebensmoment in genau diesem Moment festhalten möchtest, dann drück nicht auf den Auslöser. Darüber sind sich Rüdiger Schrader und Eberhard Schuy, beide Profis und Referenten der IF/SommerAkademie, einig und sie predigen dies in ihren Workshops.</p>
<h4><strong>Situatives Bewusstsein</strong></h4>
<p>Bewusst hinschauen und beobachten. Eine Gabe, die uns heute fast verloren gegangen ist. Daraus lernen wir „vorauszusehen“, die Entfaltung von Situationen zu erkennen, bevor sie geschehen. Dann sind wir bereit mit der Kamera, den entscheidenden Moment festzuhalten. Sein situatives Bewusstsein zu schulen hilft generell im Leben, so dass wir nicht nur positive, sondern zum Beispiel auch gefährliche oder unangenehme Momente früh genug erkennen, ob im Straßenleben oder bei der Arbeit.</p>
<p>„<em>Wir neigen zu sehr dazu, mit geschlossenen Augen durchs Leben zu gehen. Überall um uns herum gibt es Dinge, die wir nie gesehen haben, weil wir nie wirklich hingeschaut haben.“</em> &#8211; Alexander Graham Bell</p>
<h4><strong>Das Glück der Fotografierenden</strong></h4>
<p>Die Menschen, die sich der Fotografie verschrieben haben, haben das Glück, ein Werkzeug gewählt zu haben, das hilft die eigene Seele und die Seele der Welt besser entdecken und verstehen zu können.</p>
<p>“<em>Fotografie gibt dir die Möglichkeit, deine </em><em>Sensibilität und alles, was DU BIST zu nutzen, um etwas auszudrücken über die Welt und selbst ein Teil dieser Welt zu sein. Auf diese Weise kannst du entdecken, wer du bist und mit etwas Glück findest du vielleicht etwas, das noch viel größer ist als du selbst</em>.“ &#8211; Peter Lindbergh</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>photo © John McDermott</h6>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Mit Enthusiasmus und Hürden durch ein wunderbares, aber herausforderndes Foto Workshop Erlebnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2020 21:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#kundenstory]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose &#124; photo © Ralf Meichsner, SommerAkademie &#160; Die Helden und Heldinnen der SommerAkademie Fotografie ist Teil ihres Lebens aber nicht in der Form und Intensität, wie Christiane* es sich eigentlich vorstellt. Seit einiger Zeit möchte sie ihre fotografischen Kenntnisse verbessern, um Fotografie stärker in ihren Beruf zu integrieren. Ein Freund schlägt ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Text Claudia Brose | photo © Ralf Meichsner, SommerAkademie</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Helden und Heldinnen der SommerAkademie</strong></p>
<p>Fotografie ist Teil ihres Lebens aber nicht in der Form und Intensität, wie Christiane* es sich eigentlich vorstellt. Seit einiger Zeit möchte sie ihre fotografischen Kenntnisse verbessern, um Fotografie stärker in ihren Beruf zu integrieren. Ein Freund schlägt ihr vor, an der Fotografie Veranstaltung teilzunehmen, bei der er auch Workshop Referent ist. Eine Freundin gibt die gleiche Empfehlung. Da wirst du dich wohlfühlen, du wirst dort ganz viel lernen und es wird dir Spaß machen – sagen ihr beide.</p>
<p>Sie meldet sich an und verbringt Ende August 2019 mehrere Tage bei der SommerAkademie mit einer tollen Truppe in einer wunderschönen Location und macht einen Fotoworkshop nach dem anderen. Die Lernkurve steigt, die Motive in der ungewöhnlichen Location scheinen unendlich, die Aufgabenstellungen sind vielfältig und von allen Seiten rieselt es an Impulsen. Sie ist begeistert, aber es gibt auch einige Hürden.</p>
<p>Zwischendurch zickt die Kamera. Irgendwas stimmt nicht. Die Bilder sind zu dunkel. Mit einigen Kameraeinstellungen kommt sie nicht klar. Kann passieren. Die Referenten oder einer der Mitstreiter helfen gleich aus. Alles bleibt im Fluss, und die Übungen sind intensiv. Christiane fühlt sich echt gefordert. Gut, so komme ich weiter, sagt sie sich. Auf der anderen Seite machen sich Frust und Stress breit. Wieso kriege ich das Bild nicht so hin, wie ich es haben möchte? Was ist mit meiner Kamera? So einiges geht ihr durch den Kopf.</p>
<p>Ihre Mühe und der Wille nicht aufzugeben animieren die anderen, Christiane zu helfen, wo es geht. Zwischendurch mal eine andere Kamera ausleihen, wenn es bei ihrer hakte, und weiter geht‘s. Die Referenten unterstützen sie bei den verschiedenen fotografischen Aufgaben, oder helfen mit der Technik oder mit Equipment, wenn notwendig. Aber eigentlich, stellt sie fest, ist ja das Schöne, dass jeder hier lernt, jeder hat seine Hürden aber kommt weiter und vor allem, alle haben Spaß zusammen. Das hält Christiane bei der Stange. Da steigt die Laune wieder.</p>
<p>Trotz der Stolpersteine fühlte sich Christiane somit inspiriert und angespornt. Die energiegeladene Atmosphäre, die unglaubliche Location, die Leute, die Stimmung, die Unterstützung und der Zuspruch feuern sie an, dranzubleiben. Sie merkt, hier geht es um Weiterkommen, um Gemeinschaft, um Lernen auf hohem Niveau. Und da will ich dabei sein, sagt sie sich.</p>
<p>Mit Hilfe des Druck Profis Hermann kann Christiane dann ein Bild, das ihr gefällt und gut gelungen ist, soweit noch bearbeiten, dass ein super Ausdruck entsteht. Ihr Bild reiht sich ein in die Bildergalerie im historischen Barrique Keller der Location. Sie ist begeistert von Hermanns Unterstützung und Motivation.</p>
<p>Ihr wird klar, sie will die vielen Inspirationen, Zustimmungen und Motivation nutzen, um bis zur nächsten Fotoakademie in einem Jahr sowohl ihre Kamera als auch Bildbearbeitung zu beherrschen. Das Feuer brodelt.</p>
<p>Seit der SommerAkademie für Fotografie in 2019 hat Christiane eine neue Kamera gekauft, andere Workshops besucht, um ein paar Fotografie-Techniken aufzuholen, fotografiert regelmäßig und postet ihre Bilder. Sie hat weiter auf ihr Ziel hingearbeitet, für die nächste SommerAkademie in 2020 gewappnet zu sein, um diese „in vollen Zügen zu genießen“, wie sie sich audrückt. Die Vorfreude steigt, die anderen wiederzusehen und mit ihren neuen Erkenntnissen Ende August 2020 voll einzutauchen.</p>
<p>Dranzubleiben, eine unterstützende Gemeinschaft zu haben und sich ihren ansteckenden Enthusiasmus nicht nehmen zu lassen waren wichtige Faktoren, die Christiane dazu antrieben, sich Schritt für Schritt weiter auf ihrem Weg zur besseren Fotografie vorwärtszubewegen.</p>
<p>* Der Name ist geändert. Die Heldin, die hinter dieser Geschichte steckt, kannst du bei der SommerAkademie Ende August 2020 treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>4 Gründe, warum wir unsere Lieben fotografieren sollten</title>
		<link>https://if-academy.net/4-gruende-warum-wir-unsere-lieben-fotografieren-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2020 20:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#erinnerungsfotos]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
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		<category><![CDATA[portraitfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose &#124; photo © John McDermott Kann es sein, dass viele Fotografen oft vergessen, Fotos ihrer Lieben zu machen oder es wird immer wieder aufgeschoben? Vielleicht haben einige aber auch in den letzten Monaten des Lockdown daran gedacht, ihre Nächsten zu fotografieren, da der Bewegungsspielraum begrenzt war. Hast du dir schon mal Gedanken]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Text Claudia Brose | photo © John McDermott<br />
</span></p>
<p>Kann es sein, dass viele Fotografen oft vergessen, Fotos ihrer Lieben zu machen oder es wird immer wieder aufgeschoben? Vielleicht haben einige aber auch in den letzten Monaten des Lockdown daran gedacht, ihre Nächsten zu fotografieren, da der Bewegungsspielraum begrenzt war.</p>
<p>Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, warum es so wertvoll ist, seine Lieben zu fotografieren? Hier sind vier Gründe:</p>
<h4><strong>Dankbares Motiv</strong></h4>
<p>Wie oft passiert es, dass wir keine Idee haben, was wir fotografieren könnten? Oder wir haben die Idee, Menschen zu fotografieren und möchten Portraitfotografie üben? Wenn wir keine Idee haben, denken wir manchmal nicht an das Naheliegende, Menschen in unserem nächsten Umfeld zu fotografieren. Haben wir bereits die Idee im Kopf Portraits zu üben, dann sind unsere lieben Menschen immer ein dankbares Motiv. Und, so können wir es ja offen sagen, sie bieten sich hervorragend an als gute Versuchs-Subjekte. Wer sonst stellt sich freiwillig und bereitwillig zur Verfügung als Subjekt unseres fotografischen Ehrgeizes? Und dieser Person kann sich wahrscheinlich über „tolle Fotos“ von sich erfreuen. Ein weiterer Grund also, unsere Lieben in unsere Fotografie zu integrieren.</p>
<h4><strong>Wertschätzung der Person</strong></h4>
<p>Fotografieren wir Menschen, die uns viel bedeuten, zeigen wir durch das Fotografieren unsere Wertschätzung dieser Person gegenüber. Kennst du das Gefühl, du siehst etwas, was dir gefällt, was du schön findest, was eine positive Emotion auslöst und du möchtest es mit der Kamera festhalten? Wir sind von Menschen umgeben, die wir schätzen, mögen und lieben, aber wie oft nehmen wir dann die Kamera zur Hand, um dieser Wertschätzung durch ein Foto Ausdruck zu verleihen? Denken wir aber daran und halten die Person fotografisch fest, ist dies ein kurzer Augenblick, in dem wir uns unserer Gefühle gegenüber dieser Person besonders bewusstwerden.</p>
<h4><strong>Keine Schnappschuss Erinnerung </strong></h4>
<p>Ein einfacher Grund, die lieben Menschen in unserem Leben zu fotografieren, ist schöne Erinnerungsbilder zu haben, wenn sie eines Tages nicht mehr unter uns sind. Und das sollten wir nicht unterschätzen. Mit diesen Gedanken beschäftigt sich keiner gerne, daher machen wir keine Fotos mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ich immens dankbar bin, dass mein Mann (Fotograf) regelmäßig wunderbare Bilder meiner Mutter gemacht hat. Somit habe ich nicht nur ein schönes „aktuelles“ Bild von ihr, sondern eine ganze Schatztruhe voller „guter“ Erinnerungsfotos von ihr, die über die Jahre entstanden sind und die ich sicher nicht missen möchte. Oft habe ich in meinem Umfeld beobachtet, dass jemand der „älteren Generation“ stirbt und nach einem guten Foto, oder überhaupt irgendeinem Foto der Person, gesucht wurde. Leider zu spät wurde man sich bewusst, dass es leider kaum schöne Erinnerungsfotos gibt. Wie schade.</p>
<h4><strong>Unsere Geschichte in Bildern<br />
</strong></h4>
<p>Wir alle haben sie in unseren Fotoalben oder Fotokisten: die Fotos aus Kindertagen, von Familienfeiern, Ausflügen und Urlauben. Wie oft ist dir schon passiert, dass du auf den Bildern Personen siehst, die kaum erkennbar sind (Stichwort: schlechte Schnappschüsse), weil sie von hinten fotografiert sind oder halb verdeckt hinterm Sonnenschirm stehen? Die wenige gute Ausbeute an Bildern schätzen wir hingegen sehr und wünschen uns oft, dass wir „mehr gute“ Bilder unserer Familie und Nächsten hätten. Die Bilder, insbesondere wenn Personen abgebildet sind, sind Dokumente der Vergangenheit und Gegenwart und erzählen Historie. Es sind wertvolle Momente, die Lebensstationen von dir nahestehenden Personen festzuhalten. Dann freut es umso mehr, wenn bestimmte Personen auf den Bildern mehr als nur nett erkennbar, sondern sogar noch richtig gut getroffen sind. Wir können viel öfters daran denken, unsere Partner, Familie und Freunde für uns, für sie und für die Nachkommen in gut gestalteten Fotos festzuhalten. Das befriedigt das Fotografenherz, erfreut die Fotografierten und die Nachkommen sind dankbar für ein Stück bewusst schön gestalteter Geschichte.</p>
<h4><strong>Unsere Lieben fotografieren – einen Wert schaffen</strong></h4>
<p>Es gibt viele gute Gründe, warum wir unsere Lieben fotografieren sollten. Zwei typische leidige Angewohnheiten stehen uns oft im Weg: Zum einen denken wir oft nicht an das Naheliegende. Zum anderen verschieben wir auf später, was uns nicht sofort dringend erscheint und der Nutzen erst weit in der Zukunft liegt. Fotografien unserer Lieben sind etwas wertvolles, das ohne viel Aufwand erstellt werden kann. Wir können diese Chance, einen Wert zu schaffen, viel öfter nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schwierigkeiten positiv umsetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 14:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose Foto Klaus Zühlke &#124; Dolomiten Fotowanderung &#160; „Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose<br />
Foto Klaus Zühlke | Dolomiten Fotowanderung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann, anstelle der Objekte die Räume zu zeichnen. Ich lernte, die Formen um die Dinge, um die Buchstaben oder um die Farben herum zu entdecken. Heute mache ich das ganz automatisch. Die Räume zwischen den Formen springen mir sogleich ins Auge.“</p>
<p>Der heute international bekannte italienische Fotograf Oliviero Toscani lernte an der Kunstgewerbeschule in Zürich und Zeichnen war nicht gerade seine Stärke.</p>
<p>Ärger und Frust machen sich breit, wenn wir etwas nicht hinbekommen, wenn wir lernen und nicht weiterkommen oder wenn Pläne durch Unerwartetes durchkreuzt werden.</p>
<p><strong>Neue Wege</strong></p>
<p>Wie kommen wir auf neue Anstöße, Ideen, Lösungswege? Ob in der Fotografie, der Corona Krise, bei Arbeitsprojekten oder täglichen Stolpersteinen?</p>
<p>„Wenn du den menschlichen Körper schon nicht malen willst, Oliviero, dann halte nur die Körper an sich fest, die Luft zwischen den Körpern oder den Raum drumherum&#8230;“, riet der Professor dem Schüler Toscani. Und das hat Toscanis Wahrnehmung verändert. Der Anstoß für eine ganz andere Sichtweise hat ihm neue Möglichkeiten und Ideen an die Hand gegeben, die er fortan ausprobierte und übte.</p>
<p>Unterschiedliche Fachrichtungen, Herangehensweisen und Betrachtungsweisen brachten Toscani somit auf den Weg, seinen Stil, seine Lösungen und andere Perspektiven zu finden. Und sich dabei selbst immer wieder in Frage zu stellen, um besser zu werden. Auf unserem Weg brauchen wir immer wieder zwischendurch „Geburtshelfer“, die uns mit anderen Herangehensweisen oder Erfahrungsschätzen anstoßen können. Die uns vielleicht das Vertrauen geben, den Mut zu haben, in die Tiefe zu gehen und etwas Neues hervorzubringen.</p>
<p><strong>Dem Unbekannten entgegentreten</strong></p>
<p>„Die Kreativität bleibt die Domäne des Zweifels, der Suche, der Krise und der Fragilität. Wenn du dich nicht selbst riskierst, wenn du es nicht wagst, dem Unbekannten entgegenzutreten, erschaffst du nur wieder etwas, das es schon gibt, du gibst den Klischees und falschen Gewohnheiten nach“, beschreibt Oliviero Toscani.</p>
<p>Genau hinschauen und wahrnehmen, um zu entdecken, was sich in uns und um uns herum befindet, bringt uns neue Erkenntnisse oder führt zu neuen Bildideen. In der Fotografie entscheidet jeder für sich, wann der richtige Moment ist, seine Sichtweise festzuhalten und wie sie festgehalten wird, um ein Gefühl oder eine Botschaft zu vermitteln.</p>
<p><strong>Betrachten ist ein schöpferischer Akt</strong></p>
<p>„Betrachten ist ein schöpferischer Akt. Da die Bewegung unendlich ist, bist du es, der über den Moment entscheidet, in dem das Bild Gestalt annimmt – du bist derjenige, der die Zeit erschafft, die verrinnt, der sie einfriert oder sie verwandelt, je nach deiner Vorgehensweise.“ Das hat Oliviero Toscani für sich herausgefunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>(Die Zitate von Oliviero Toscani sind seinem Buch „Die Werbung ist ein lächelndes Aas“ entnommen).</h6>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gastbeitrag EBERHARD SCHUY: „Schaust Du noch oder siehst Du schon“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 09:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Beobachten]]></category>
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					<description><![CDATA[by Eberhard Schuy: Wann fasziniert uns ein Bild? Erkennt man die Intention, mit der es erstellt oder auch betrachtet wird, ist man zumindest nicht weit davon entfernt über das bloße Schauen zum Sehenden zu werden.   Es scheint selbstverständlich, dass wir aus Texten, wenn wir sie lesen, Erkenntnisse ziehen und es ist selbstverständlich, dass dies genauso]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table width="100%">
<tbody>
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<tbody>
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<table width="640">
<tbody>
<tr>
<td><em>by Eberhard Schuy:</em></p>
<p>Wann fasziniert uns ein Bild? Erkennt man die Intention, mit der es erstellt oder auch betrachtet wird, ist man zumindest nicht weit davon entfernt über das bloße Schauen zum Sehenden zu werden.   Es scheint selbstverständlich, dass wir aus Texten, wenn wir sie lesen, Erkenntnisse ziehen und es ist selbstverständlich, dass dies genauso mit Bildern geschieht, wenn wir sie bewusst sehen und nicht nur anschauen.</p>
<p>Wenn ich schätzen sollte, würde ich auf über 90% aller Fotografien tippen, bei denen man nur schaut, aber nichts sieht. Es ist entscheidend, wie intensiv ein Blick zu einem Bild geht und welche Resonzanz vom Bild zurückkommt. Wenn das passiert, dann sehen wir etwas und schauen nicht nur.</p>
<p>Das, was hier so logisch erscheint beruht auf einer besonderen Art der persönlichen Analyse von Bildern, die jeder von uns mehr oder weniger bewusst oder unbewusst beim Blick auf eine Fotografie durchführt.  Wenn nicht sehr schnell der Funke überspringt zwischen Bild und Betrachter, dann wird das wahrscheinlich nichts mehr mit der Aufmerksamkeit für das Werk. Man kann es wirklich ableiten von der Begegnung zweier Menschen, wir alle kennen das, der erste Blick entscheidet so oft zwischen Interesse und sogar Gleichgültigkeit. In der Fotografie scheint es noch ein wenig komplizierter zu sein, zwischen Autor und Betrachter findet in der Regel keine Interaktion statt, ein Bild reagiert nicht auf die Art wie es angeschaut wird. Der Autor des Bildes sollte sich also der ganz besonderen Verantwortung bewusst sein, wenn er ein Bild der Öffentlichkeit zugänglich macht. In diesem Moment findet eine Kommunikation statt, die nicht mehr beeinflussbar ist, die aber auch den großen Reiz guter Fotografie ausmacht. Es gibt nur ein Signal, das der Fotograf mit dieser Fotografie aussendet, es ist seine Sichtweise, seine Interpretation, seine Art des berührt seins im Moment des Auslösens. Das ist die Kommunikation des Bildes, und es gibt hunderte oder tausende die dieses Signal des Bildes empfangen. Alle Betrachter haben wahrscheinlich unterschiedliche Intentionen, unterschiedliche Stimmungen, sehen das Bild vielleicht weil sie es anschauen müssen, weil sie es zufällig sehen oder auch Informationen suchen.</p>
<p>Damit sind wir wieder bei der Faszination und der Achtsamkeit, mit der ein Bild entstehen sollte, wenn ich es veröffentlichen möchte. Abgesehen von spontanen Erinnerungsbildchen ist es unbedingt notwendig sich zumindest kurz über den Grund der Fotografie Gedanken zu machen. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, bei der Relevanz, die das Bild haben kann wird es bereits deutlich komplizierter.   Wie sehr ist es Notwendig, dass sich eine Relevanz nicht nur für den Fotografen ergibt sondern sich auch dem Betrachter erschließt? Wenn man diese Frage beantworten kann, ist es möglich zu erkennen ob und wie Bilder funktionieren.</p>
<p>Es gibt einen Kurs im Jahr, ein Treffen, auf das ich mich ganz Besonders freue.</p>
<p>Die <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IF/SommerAkademie</a> in Südtirol, dort geht es sehr viel um besondere Fotografie, um Intentionen und um den Spirit der Fotografen, der sich in ihren Bildern widerspiegelt.  Eine besondere Stimmung trägt dieses Event, bei dem es Absicht ist, dass Teilnehmer und Referenten sehr viel Zeit zum Sprechen haben. Selbst unter den Referenten geht es extrem locker zu.</p>
<p>Im letzten Jahr forderte mich einer auf, bei seinem Kurs &gt;„SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE“! &lt;-mitzulaufen.  „Da kannst Du was lernen“ war seine Begründung! OK, ich bin mitgelaufen und habe gelernt!</p>
<p>Es war <a href="http://www.ccs-schrader.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rüdiger Schrader,</a> also klar, nicht bei jedem würde ich mitlaufen!<br />
Dieses Jahr freuen wir uns auf unseren gemeinsamen Kurs!</p>
<p>Ich denke, das beschreibt sehr gut wie die Atmosphäre ist, mit der man dort in den besonderen Kursen an dieser einmaligen Location arbeitet.</p>
<p>Es sind Kurse, in denen es um Fotografie geht und nicht darum nur nette Bilder zu machen.</p>
<p>Na, schaust Du noch oder siehst Du schon! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Eberhard Schuy</p>
<p><a href="https://www.schuyfotografie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.schuyfotografie.de/</a></p>
<hr />
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19585 size-medium" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg" alt="Newsletter IF/Academy Fotoworkshops" width="300" height="180" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff9900;">Anmeldung zum Newsletter &gt;&gt;&gt;&gt;</span></a></p>
</td>
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</tr>
</tbody>
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		<title>Die Kamera als Kommunikationsmittel in Zeiten digitaler Entfremdung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 17:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir glauben, dass wir untereinander so prima connected sind, weil wir uns permanent über Soziale Media Kanäle online austauschen und mit unseren sogenannten Freunden verbinden. Einige von diesen Freunden sind tatsächliche Freunde, die nah oder weit weg von uns leben. Andere sind digitale Verbindungen mit Menschen, die wir kaum kennen oder uns nur online mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir glauben, dass wir untereinander so prima <em>connected</em> sind, weil wir uns permanent über Soziale Media Kanäle online austauschen und mit unseren sogenannten Freunden verbinden. Einige von diesen Freunden sind tatsächliche Freunde, die nah oder weit weg von uns leben. Andere sind digitale Verbindungen mit Menschen, die wir kaum kennen oder uns nur online mit austauschen. Ich bin dankbar für die Existenz der Sozialen Medien und digitaler Kommunikationskanäle, da sie mir die Möglichkeit eröffnen, mich mit Freunden in aller Welt ganz einfach zu verbinden und auszutauschen. Ob durch Fotos oder Text. Ob mit Familie, Freunden oder Kollegen. Aber, gleichzeitig sind wir auch „disconnected“, abgekoppelt und nicht wirklich verbunden. Die digitalen Kommunikationsmedien ermöglichen uns, eine tatsächliche Konversation mit Menschen in unserem Leben zu vermeiden und uns nur über Fotos und geschrieben Worte digital auszutauschen. Sehr praktisch, oder?</p>
<h4><strong>Kamera als Schutzschild</strong></h4>
<p>Die Kamera gibt uns zwei Möglichkeiten. Sie kann uns dazu dienen, Menschen oder das Leben einzufangen, dabei aber einen Abstand zwischen der Welt, dem Straßenleben und uns zu kreieren. Wie beobachten das Straßenleben und die Menschen, halten Momente mit der Kamera fest, ohne mit der Szene, den Menschen zu interagieren. Wie Henri Cartier Bresson in seiner Streetphotography. Ein Beobachter, im sicheren Abstand hinter seiner Kamera, hält er das Leben fest, das wir heute noch auf seinen berühmten schwarz-weiß Bildern bewundern.</p>
<p>Oft könenn wir Touristen überall auf der Welt beobachten, wie sie nicht wirklich mit dem Ort, den sie besuchen, <em>connecten</em> sondern ihn nur durch ihre Kamera wahrnehmen. <em>Disconnected</em>, ohne einen bekannten Ort mit den eigenen Augen zu sehen oder sich dafür zu interessieren (so scheint es), wird die Kamera zum digitalen Aufnahmegerät. So brauchen sie sich nicht wirklich mit dem Erlebnis auseinandersetzen und können doch den Freunden, Familie und Kollegen zeigen, dass sie dort gewesen sind, wo alle hinwollen.</p>
<h4><strong>Kamera als Verbindungskabel</strong></h4>
<p>Genauso wie das Fotografieren einen „Abstand“ zwischen sich und der Welt darstellen kann, ist sie auf der anderen Seite ein wunderbares Mittel, eine Barriere aufzulösen und mit Menschen in Kontakt zu treten und durch das Bild eine Verbindung herzustellen. Ob es auf der Straße, an fremden Orten oder bei Portraitfotografie ist. Oder bei Touristen-Schnappschüssen („Können Sie mal gerade ein Foto von uns vor der Golden Gate Bridge machen? Danke!“). Ein Eisbrecher, um Gespräche zu initiieren. Wenn wir Fotos einer Person, die uns aufgefallen ist, machen (und die wir vorher gefragt haben), freut sich auch die Person auf dem Bild über die Zusendung des Bildes per Email &#8211; und schon wieder ist eine Verbindung entstanden in einer <em>disconnected world</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute hat fast jeder ein Smartphone in der Tasche und „wir sind alle Fotografen“. Das können wir verfluchen, von der Bilderflut genervt sein und uns hinter der Distanz, die die Smartphones kreieren können, verstecken. Oder, wir können die Kamerafunktion der Smartphones oder eine tatsächliche Kamera dazu nutzen, wieder etwas mehr Kommunikation und Interaktion zu unseren Mitmenschen zu initiieren.</p>
<hr />
<p>Du möchtest mehr Inspirationen und Impulse zur Fotografie und Wahrnehmung sowie Fotografie Veranstaltungen der IF/Academy?</p>
<p>Dann trag Dich in den <a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsletter der IF/Academy ein!</a></p>
<p>Claudia Brose ist Co-Founder und Inhaber der <strong>IF/Academy I</strong>nspiration<strong>F</strong>otografie. www.if-academy.net</p>
<hr />
<p>photo © Brigitta Schneiter on Unsplash</p>
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		<title>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 22:33:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Film Noir Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[FineArtDrucken]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[SommerAkademie für Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Stilllife Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Topopgraphic Landscape Photography]]></category>
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					<description><![CDATA[SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen! „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz. Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SommerAkademie Ende August 2019 – So war’s gewesen!</strong></p>
<blockquote><p>„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“- Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz.</p></blockquote>
<p>Mit viel Herz, neuen Perspektiven und Fokus auf das Wesentliche verbrachten leidenschaftliche Amateurfotografen und Referenten zusammen die SommerAkademie für Fotografie in Südtirol. Fünf wunderbare, intensive, bereichernde Tage liegen hinter uns.</p>
<p>Eindrücke und Worte der Teilnehmer bei der Verabschiedung waren: „es hat so viel Spaß gemacht!“, „genial, ich komme nächstes Jahr wieder“, „intensiv“, „ihr schafft es, tolle Leute zusammenzubringen, sowohl Teilnehmer als auch Referenten&#8230;.und alle verstehen sich so gut“, „viel gelernt und ganz motiviert bin ich jetzt“, „was für eine Atmosphäre hier!“, „eine Hammer Location“.</p>
<p>„Der Mix aus perfekter Location, tollen Teilnehmern, hervorragender Organisation und echten Größen der Fotografie machen die SommerAkademie zu einem unvergesslichen Erlebnis“, schreibt uns Teilnehmerin Juliane Gareis nach der Veranstaltung in Margreid.</p>
<h4><strong>Fotografieren bei der SommerAkademie</strong></h4>
<p>Bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie</a> geht es „wirklich um die Fotografie“ – so drückte es ein Teilnehmer aus. Wie können wir unsere Fotografie verbessern, wie gehen wir mit Fotografie um, was macht die Fotografie mit uns? Wie sehen wir, wie setzen wir das Bild um, das wir im Kopf haben? Wie kontrollieren wir das Licht für ein Foto mit nur einer Lichtquelle? Wie sehen wir Linien, Schatten und Licht, wenn wir Bilder in Schwarz-Weiß kreieren wollen? Welche vielen Möglichkeiten haben wir, wenn wir uns mal auf die Arbeit mit nur einem Objektiv beschränken? Wie schaffen wir es mit der Digitalfotografie Bilder im Film Noir Look zu produzieren, und zwar direkt in der Kamera, nicht hinterher in der Bildbearbeitung?</p>
<p>Alle Beteiligten wollen lernen, sich strecken, weiterkommen, wachsen, kreativ sein. Wie lernen und kommen wir weiter? Durch gute Lehrer, die motivieren, ihr Wissen weitergeben und den Teilnehmern Werkzeuge an die Hand geben. Durch inspirierende, kreative und stimulierende Orte. Durch eine Gemeinschaft, die ermutigt, neue Blickwinkel eröffnet und Feedback gibt. Wir kommen weiter, wenn wir herausgefordert und gefordert werden. Das haben die Teilnehmer der SommerAkademie erleben können.</p>
<div id="attachment_19755" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19755" class="wp-image-19755 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ralf_niftyfifty-10-e1568588531890.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19755" class="wp-caption-text">Photo © Ralf Meichsner | Model Juli Bär | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Mit dem Herzen Sehen</strong></h4>
<p>Eberhard Schuy, Produkt- und Werbefotograf aus Köln, forderte in seinem Workshop Kreative Still Life Fotografie die Teilnehmer heraus, zunächst mit ihren Augen, und nicht sofort mit dem Objektiv, die Atmosphäre und den Spirit der fantastischen Räume der Location, ein 13. Jahrhundert Ansitz, aufzunehmen. Drei Etagen des historischen Ansitzes mit Gewölbe, Erkern, antiken Kachelöfen, alten gemusterten Tapeten, Deckenmalereien, Gemälden, Mini Kapelle standen als Kulisse und Inspiration zur Verfügung für fotografische Kreationen. Foto Workshops, wie ungewöhnliches Still Life, historische Portraits, Film Noir, Beauty/Fashion, Modellfotografie, Schwarz-Weiß oder Reportagefotografie nutzten diese traumhafte Location sowie einen Kornspeicher, Garten, Innenhof und die Weinfelder um den Ort Margreid.</p>
<p>„Die Seele denkt in Bildern“, so zitierte Fotograf, Referent und Coach Rüdiger Schraders Aristoteles in seinem Workshop Visuell Denken und forderte die Teilnehmer heraus, sich zunächst auf eine innere fotografische Reise zu begeben, bevor sie sich mit Kamera und Objektiv vor den Augen an die praktische Umsetzung machten, wie zum Beispiel im ebenfalls von Rüdiger Schrader geleitetem Schwarz-Weiß Fotoworkshop. Eine neue Art der Wahrnehmung durch das Denken und Umsetzen in Schwarz-Weiß erfuhren nicht nur die Teilnehmer des Workshops sondern auch Still-Life Referent Eberhard Schuy. Er machte kurzerhand den Workshop eine Zeit lang mit und war so angetan, dass er seine bislang strikte Ablehnung gegenüber Schwarz-Weiß infrage stellte und sich für eine neue Perspektive öffnete. Auch die Referenten mit jahrzehntelanger Erfahrung lernen nie aus und sind offen für neue Impulse.</p>
<div id="attachment_19738" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19738" class="wp-image-19738 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_T_4X8A8358-e1568588858737.jpg" alt="" width="800" height="533" /><p id="caption-attachment-19738" class="wp-caption-text">Photo © Karin Thaler | Schwarz/Weiß Workshop | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie Wissen weitergeben</strong></h4>
<p><em>„</em>Die Referenten der vielfältigen Workshops der SommerAkademie kommen aus der Praxis und können dieses Wissen weitergeben, sie können begeistern, fordern, Wissen vermitteln, Anregungen geben und das alles in einer ungezwungen positiven Umgebung“, beschreibt Reinhold Seher sein Erlebnis.</p>
<p>Ralph Rosenbauer motivierte die leidenschaftlichen Fotografen dazu, mit nur einem Objektiv Motive im historischen Palazzo und unter Einbindung des Models Juli Bär zu gestalten. John McDermott nutzte die historischen Gemäuer, um im Portraitfotografie Workshop mit historisch gekleideten Modellen zu arbeiten und Teilnehmern zu zeigen, wie sie mit nur einer Lichtquelle fantastische Portraits erstellen. In Robin Prestons Workshop Film Noir wurde der Satz geboren: Wer hat den Pringle? Robin zeigte, wie mit einfachen Hilfsmitteln fotografische Effekte erzielt werden können, um zum Beispiel einen Film Noir Look zu kreieren (wie mit einer leeren Pringl Dose, dessen Boden herausgeschnitten&#8230;.). Fotografin Petra Stadler ließ Haute Couture und Geister schweben und Teilnehmer übten Bewegungen unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen einzufrieren. Eine neue Sichtweise auf die Landschaftsfotografie fand großen Anklang und Experimentierfreude, der Workshop New Topographic Landscape von Andreas Marx.</p>
<p>Sehen. Zuhören. Reden. Bilder im Kopf sehen, Linien, Licht und Möglichkeiten erkennen, wahrnehmen und umsetzen. Teilnehmer nutzten die Chance, sich von Referenten anleiten und führen zu lassen, die seit Jahrzehnten als professionelle Fotografen, vielfach international, arbeiten, Situationen richtig einschätzen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne weitergaben. Mehrere Tage mit Gleichgesinnten über Fotografie zu reden und sich auszutauschen, vor und nach den Workshops, beim gemeinsamen Mittagessen im Brunnenhof der Weinschenke oder beim Abendessen genossen alle Beteiligten.</p>
<p>„Man muss die vielen, vielen Informationen „sacken“ lassen und stellt dann fest, dass man bei der eigenen Fotografie diese Informationen fast unmerklich anwendet. Das ist perfektes lernen!“, sagte uns Ulrich Gregor nach der SommerAkademie.</p>
<div id="attachment_19785" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19785" class="wp-image-19785 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Karin_P_ws-freitag-133-e1568588238274.jpg" alt="" width="800" height="600" /><p id="caption-attachment-19785" class="wp-caption-text">Photo © Karin Pizzinini | SommerAkademie 2019</p></div>
<h4><strong>Fotografie als Inspiration und Bereicherung</strong></h4>
<p>„Die guten Erfahrungen aus dem letzten Jahr und die Aussicht, wieder mit hervorragenden Fotografen und interessanten Menschen ein paar Tage nur für die Fotografie verbringen zu können“, hatten Klaus Bichlmayer dazu bewogen, sich zur SommerAkademie in 2019 anzumelden. Und Teilnehmer Manfred Görgens, der seit Jahren immer wieder an der SommerAkademie teilnimmt, sagte uns: „Die Erfahrung aus den vergangenen Malen hatte mich dazu bewogen, mich wieder zur SommerAkademie anzumelden. Man wird süchtig.“</p>
<p>Diese Sucht kann ich nachvollziehen und bestätigen. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Freude, die SommerAkademie zusammenzustellen und eine Bereicherung, während der Veranstaltung zu sehen, wie begeistert alle Beteiligten, ob Teilnehmer, Referenten, Models oder Helfer sich gegenseitig inspirieren, motivieren, helfen und lernen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!</p>
<hr />
<p><a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie 2020: 26. bis 30. August 2020</a></p>
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			</item>
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		<title>Sich in der Fotografie verlieren. Bleibende Werte erzeugen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Aug 2019 18:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ambrotypie]]></category>
		<category><![CDATA[Bleibende Werte erzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie und Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie und Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glasplatten Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Rohstoff Zeit. Wir alle brauchen ihn. Qualität braucht Zeit. Aber wer will heute schon Qualität? Lebensqualität, Bildqualität, Qualität in Beziehungen, ob persönliche oder geschäftliche, Qualität beim Essen, Luftqualität – wer braucht das? Dafür haben wir keine Zeit. Es muss schneller, höher, weiter gehen und da bleibt Qualität auf der Strecke. Wir müssen Nichts für die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Rohstoff Zeit. Wir alle brauchen ihn.</strong></h4>
<p>Qualität braucht Zeit. Aber wer will heute schon Qualität? Lebensqualität, Bildqualität, Qualität in Beziehungen, ob persönliche oder geschäftliche, Qualität beim Essen, Luftqualität – wer braucht das? Dafür haben wir keine Zeit. Es muss schneller, höher, weiter gehen und da bleibt Qualität auf der Strecke. Wir müssen Nichts für die Ewigkeit bauen, produzieren, erhalten, pflegen oder langfristig denken. Wo kämen wir denn dahin?</p>
<p>Der <a href="https://www.lightcatcher.it/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotograf Kurt Moser</a> kreiert Fotos für die Ewigkeit. Sie halten mehrere Hundert Jahre. Er macht EIN Foto alle drei Tage. Und das jeweilige Foto ist einzigartig, nicht reproduzierbar. Jedes Foto ein Unikat. Die Fotos entstehen mit der alten Fototechnik Ambrotypie auf schwarzen Glasplatten in einem aufwendigen Verfahren. Am Ende hast du ein Foto, das „du anfassen kannst, du kannst es fühlen, und es bleibt uns für mehrere Hundert Jahre erhalten“, beschreibt der Fotograf und Künstler Kurt Moser aus Südtirol. Er ist darauf bedacht, „gegen Vergänglichkeit und Vergessen zu arbeiten, hinter die Kulissen zu sehen, sich die Zeit für das zu nehmen, was ihm wichtig erscheint, und diese Eindrücke und Empfindungen in Unikaten zu verewigen.“</p>
<h4><strong>Geduld haben</strong></h4>
<p>Geduld wird in diesen Zeiten unterschätzt. „Es geht darum, dass wir uns der langfristigen Problemlösung, dem konzentrierten, gründlichen Nachdenken zuwenden müssen“, erklärt Philosoph Peter Heintel (in brandeins). Er gründete einst den „Verein zur Verzögerung der Zeit“, nicht um zu entschleunigen, sondern die Konzentration fürs Wesentliche zu fördern. Geduld führt zum Ziel und gehört zur Entwicklung dazu. Etwas zu dulden führt auf mehr Wissen zurück, mehr Informationen über eine Person, eine Situation und die Zusammenhänge. Mehr Austausch unter den Menschen ist da sicherlich hilfreich. Auch beim Fotografieren zahlt sich Geduld und der Austausch mit anderen aus. Andere Meinungen, Blickwinkel, Sichtweisen auf Bilder verbessern die eigene Fotografie. Immer wieder probieren, unnötiges weglassen, andere Herangehensweisen versuchen und geduldig die neuen Erkenntnisse einbauen und umsetzen.</p>
<h4><strong>Stillsitzen. Sehen, wer du bist</strong></h4>
<p>Wenn Kurt Moser mit der alten Fotografie Methode ein Porträt einer Person macht, braucht es mehrere Stunden, um alles einzustellen. Das ist viel Zeit, möglichst bewegungslos zu sitzen, in eine riesige Kamera zu starren und von starkem Licht angestrahlt zu werden. Und es ist viel Zeit, um sich mit der Person, die sich kaum bewegen darf, unterhalten zu können und sie kennenzulernen. Das verändert die Person, beschreibt Kurt. Und die Maske fällt. Das wahre Wesen kommt zum Ausdruck. Genau in diesem Moment macht Kurt das Bild. Die Reaktion der fotografierten Person auf das Porträt ist meistens Erstaunen, „ihrem wahren selbst“ in dem auf schwarzer Glasplatte verewigtem Foto zu begegnen.</p>
<h4><strong>In der Fotografie verlieren</strong></h4>
<p>„Hier und jetzt, während dein Herz schlägt, stehst du mit der Zeit in Tuchfühlung. Ihre Eigenschaften hängen ganz davon ab, wie du sie verbringst. Jeder hat erlebt, wie er von seiner Lieblingstätigkeit gefangen genommen wird. Mit frischem Geist und voller Leben ist er dabei. Dann flieht die Zeit.“ (<a href="https://amzn.to/2MvVf27" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soiku Shigematsu, „Momo erzählt Zen“</a>).</p>
<p>Leidenschaftliche Fotografen können sich in ihrer Fotografie verlieren. Zeit wird bedeutungslos und fühlt sich voll und erfüllt an. Als ob wir Zeit gewonnen hätten. Das ist doch ein wunderbarer Anreiz, sich mehr Zeit für seine Fotografie zu gönnen.</p>
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