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	<title>#Beobachten &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gastbeitrag EBERHARD SCHUY: „Schaust Du noch oder siehst Du schon“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 09:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[by Eberhard Schuy: Wann fasziniert uns ein Bild? Erkennt man die Intention, mit der es erstellt oder auch betrachtet wird, ist man zumindest nicht weit davon entfernt über das bloße Schauen zum Sehenden zu werden.   Es scheint selbstverständlich, dass wir aus Texten, wenn wir sie lesen, Erkenntnisse ziehen und es ist selbstverständlich, dass dies genauso]]></description>
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<td><em>by Eberhard Schuy:</em></p>
<p>Wann fasziniert uns ein Bild? Erkennt man die Intention, mit der es erstellt oder auch betrachtet wird, ist man zumindest nicht weit davon entfernt über das bloße Schauen zum Sehenden zu werden.   Es scheint selbstverständlich, dass wir aus Texten, wenn wir sie lesen, Erkenntnisse ziehen und es ist selbstverständlich, dass dies genauso mit Bildern geschieht, wenn wir sie bewusst sehen und nicht nur anschauen.</p>
<p>Wenn ich schätzen sollte, würde ich auf über 90% aller Fotografien tippen, bei denen man nur schaut, aber nichts sieht. Es ist entscheidend, wie intensiv ein Blick zu einem Bild geht und welche Resonzanz vom Bild zurückkommt. Wenn das passiert, dann sehen wir etwas und schauen nicht nur.</p>
<p>Das, was hier so logisch erscheint beruht auf einer besonderen Art der persönlichen Analyse von Bildern, die jeder von uns mehr oder weniger bewusst oder unbewusst beim Blick auf eine Fotografie durchführt.  Wenn nicht sehr schnell der Funke überspringt zwischen Bild und Betrachter, dann wird das wahrscheinlich nichts mehr mit der Aufmerksamkeit für das Werk. Man kann es wirklich ableiten von der Begegnung zweier Menschen, wir alle kennen das, der erste Blick entscheidet so oft zwischen Interesse und sogar Gleichgültigkeit. In der Fotografie scheint es noch ein wenig komplizierter zu sein, zwischen Autor und Betrachter findet in der Regel keine Interaktion statt, ein Bild reagiert nicht auf die Art wie es angeschaut wird. Der Autor des Bildes sollte sich also der ganz besonderen Verantwortung bewusst sein, wenn er ein Bild der Öffentlichkeit zugänglich macht. In diesem Moment findet eine Kommunikation statt, die nicht mehr beeinflussbar ist, die aber auch den großen Reiz guter Fotografie ausmacht. Es gibt nur ein Signal, das der Fotograf mit dieser Fotografie aussendet, es ist seine Sichtweise, seine Interpretation, seine Art des berührt seins im Moment des Auslösens. Das ist die Kommunikation des Bildes, und es gibt hunderte oder tausende die dieses Signal des Bildes empfangen. Alle Betrachter haben wahrscheinlich unterschiedliche Intentionen, unterschiedliche Stimmungen, sehen das Bild vielleicht weil sie es anschauen müssen, weil sie es zufällig sehen oder auch Informationen suchen.</p>
<p>Damit sind wir wieder bei der Faszination und der Achtsamkeit, mit der ein Bild entstehen sollte, wenn ich es veröffentlichen möchte. Abgesehen von spontanen Erinnerungsbildchen ist es unbedingt notwendig sich zumindest kurz über den Grund der Fotografie Gedanken zu machen. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, bei der Relevanz, die das Bild haben kann wird es bereits deutlich komplizierter.   Wie sehr ist es Notwendig, dass sich eine Relevanz nicht nur für den Fotografen ergibt sondern sich auch dem Betrachter erschließt? Wenn man diese Frage beantworten kann, ist es möglich zu erkennen ob und wie Bilder funktionieren.</p>
<p>Es gibt einen Kurs im Jahr, ein Treffen, auf das ich mich ganz Besonders freue.</p>
<p>Die <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IF/SommerAkademie</a> in Südtirol, dort geht es sehr viel um besondere Fotografie, um Intentionen und um den Spirit der Fotografen, der sich in ihren Bildern widerspiegelt.  Eine besondere Stimmung trägt dieses Event, bei dem es Absicht ist, dass Teilnehmer und Referenten sehr viel Zeit zum Sprechen haben. Selbst unter den Referenten geht es extrem locker zu.</p>
<p>Im letzten Jahr forderte mich einer auf, bei seinem Kurs &gt;„SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE“! &lt;-mitzulaufen.  „Da kannst Du was lernen“ war seine Begründung! OK, ich bin mitgelaufen und habe gelernt!</p>
<p>Es war <a href="http://www.ccs-schrader.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rüdiger Schrader,</a> also klar, nicht bei jedem würde ich mitlaufen!<br />
Dieses Jahr freuen wir uns auf unseren gemeinsamen Kurs!</p>
<p>Ich denke, das beschreibt sehr gut wie die Atmosphäre ist, mit der man dort in den besonderen Kursen an dieser einmaligen Location arbeitet.</p>
<p>Es sind Kurse, in denen es um Fotografie geht und nicht darum nur nette Bilder zu machen.</p>
<p>Na, schaust Du noch oder siehst Du schon! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Eberhard Schuy</p>
<p><a href="https://www.schuyfotografie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.schuyfotografie.de/</a></p>
<hr />
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-19585 size-medium" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg" alt="Newsletter IF/Academy Fotoworkshops" width="300" height="180" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff9900;">Anmeldung zum Newsletter &gt;&gt;&gt;&gt;</span></a></p>
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