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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Street Photography in Lissabon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 09:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#160; Worum geht es uns bei Street Photographie? Was machen wir in der Street Photographie? Wir sind gerade vom Street Photographie Workshop in Lissabon mit John McDermott zurück. Die Teilnehmer waren fantastisch, es hat richtig Spaß gemacht mit ihnen und sie haben alle das Leben in der Stadt Lissabon auf unterschiedlichste]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worum geht es uns bei Street Photographie?</p>
<p>Was machen wir in der Street Photographie?</p>
<p>Wir sind gerade vom Street Photographie Workshop in Lissabon mit John McDermott zurück. Die Teilnehmer waren fantastisch, es hat richtig Spaß gemacht mit ihnen und sie haben alle das Leben in der Stadt Lissabon auf unterschiedlichste Art und Weise festgehalten. Hier sind einige Gedanken zu Street Photographie, die während des Workshops aufkamen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Street Photographie laufen wir nicht dem perfekten Bild hinterher. Es geht darum, Lebensmomente festzuhalten in einem Umfeld, das uns inspiriert. Es geht darum, das Erlebte in Bildern umzusetzen. Wir haben das Bedürfnis, einen Ort und seine Menschen zu erleben und wahrzunehmen und dieses Erlebnis in Bildern oder durch Bildgeschichten auszudrücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Erfolg der Street Photographie hängt von dir und deiner Fähigkeit ab, zu beobachten und zu antizipieren, eine Szene schnell und intuitiv zu erfassen. Dabei können wir uns Zeit lassen, um Gegenden, Szenen oder unser Umfeld eine Zeitlang zu beobachten und dann schauen, worauf wir reagieren und wovon wir fasziniert sind und dies entsprechend mit der Kamera festhalten. Oder wir müssen spontan und schnell reagieren, die Kamera entsprechend vorher eingestellt, wenn sich plötzlich eine Szene, und das ist oft mit Menschen, vor uns ergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu beobachten, wahrzunehmen und zu sehen hört sich einfach an. Ist es aber gar nicht. Wir haben teilweise verlernt zu sehen und wahrzunehmen, weil wir uns mittlerweile so schnell bewegen und so viele Stimulationen auf uns einprasseln, dass wir vieles übersehen und nicht mehr wirklich wahrnehmen. Zur Wahrnehmung in der Street Photographie gehört auch das Hören oder der Geruch. Das sind Indikatoren, die uns auf Situationen aufmerksam machen. Das Fotografieren hilft uns, zu fokussieren und genau hinzuschauen, Geduld zu haben und Zusammenhänge zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Fotografie liegt die Entscheidung bei dir, was du in deinen <em>Frame</em> des Bildes reinlässt oder rauslässt. Du füllst den Bildausschnitt mit dem, was dir wichtig ist, was die Information oder Emotion ist, die du vermitteln möchtest. Das heißt auch, dass du entscheidest, was du alles aus dem Bildausschnitt rauslassen möchtest, was für dich unwichtig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade in Street Photographie bist du permanent gefordert, dein <em>framing</em> zu bestimmen. Du bewegst dich mitten durch das Leben eines Ortes, wo Szenen und Situationen um dich herum geschehen, aus denen du Momente festhältst, in von dir ausgewählten Bildausschnitten. Schon kleine Veränderungen deiner Position, oder der Höhe, wo du die Kamera hältst oder wie weit du dich drehst oder vielleicht in die Knie gehst, sind Entscheidungen für das, was du im Bildausschnitt haben kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Street Photographie gehört auch, spontan auf Menschen zuzugehen, die du nicht kennst. Es ist zwar nicht immer notwendig, mit den Personen zu interagieren, manchmal kann dies sogar die Stimmung oder den spontanen Moment, den du festhalten willst, verändern. Aber manchmal ist es einfacher und hilfreich, wenn das Subjekt im Bild weiß, dass du sie fotografierst und zustimmt. Versuch also, dich auf Menschen einzulassen, die du interessant findest, wenn dir das hilft, das Bild zu bekommen, was du dir vorgestellt hast.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren und Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Susan Sontag]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Heinz Leyk &#160; So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Heinz Leyk</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird ein guter Fotograf.</p>
<p>Alle großen Fotografen, egal auf was sie spezialisiert sind, haben gemein, dass sie hervorragende Beobachter sind. Sie können „sehen“, sind „professionelle Beobachter“, die eine Situation einschätzen und dann überlegen, wie sie diese fotografisch erfassen und darstellen. Das erfordert ein Bewusstsein für Situationen, Lebenslagen und sich selbst.</p>
<p>Fotografen können heute auf so viele Genres spezialisiert sein. Warum ihre Arbeit allerdings herausragt ist ihre Fähigkeit, zu sehen und wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in die Bilder einbringen.</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Ein Fotograf ist jemand, der zwanzig, dreißig Jahre mit einer Haltung durchs Leben geht, die sich in seinem Werk, in seiner Arbeit widerspiegelt! Ansonsten ist man bloß ein Bildermacher</em>&#8222;, behauptet der Fotograf Peter Lindbergh.</p></blockquote>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen. Alles was du machst, gelernt hast, Bücher, die du gelesen hast, Musik, die du hörst, Kunst und andere Bilder, die du betrachtest, alles was du bewusst wahrnimmst und reflektierst fließt in die Kreation deines Fotos ein.</p>
<p>Susan Sontag beschreibt in ihrem Buch <em>On Photography</em>: „..als Betrachter hast du mit dem Foto eine Oberfläche und nun denk, beziehungsweise fühl bitte einmal intuitiv, was hinter der bildlichen Darstellung steht. Wie mag die Realität wohl aussehen, wenn das Bild <em>so</em> aussieht? Fotos bieten uns unerschöpfliche Möglichkeiten, Schlussfolgerungen zu ziehen, Spekulationen zu konstruieren und die Fantasie walten zu lassen. Was wir sehen, ist das, was der Fotograf gefühlt, interpretiert, ausgeschnitten und in diesem Moment erlebt hat. Er hat in diesem Moment die Entscheidung getroffen, auf den Auslöser zu drücken.“</p>
<p>Mach dir weniger Gedanken (bei der Fotografie oder anderen Aktivitäten) über das Ergebnis, sondern besinne dich mehr auf den Prozess und mach dir bewusst, was in das Endprodukt oder das Bild einfließt. <strong>Fotografie ist eine Reise und kein Sprint zur Ziellinie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[#Beobachten]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Was du bei Street Photography lernst, ist wie eine Lebensschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 10:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[#strassenfotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotoworkshop Neapel]]></category>
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					<description><![CDATA[Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung. &#160; Warum Street Photography? Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Warum Street Photography?</strong></h4>
<p>Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit sich. Das Risiko, unbequeme Situationen zu konfrontieren und sich unangenehmen Ablehnungen auszusetzen.</p>
<p>Bei Street Photography passiert etwas mit dir. Du verbesserst deine Beobachtungsgabe und deine Wahrnehmung. Außerdem baust du ein dickeres Fell auf, verfeinerst deinen Umgang mit Menschen und baust ein Selbstvertrauen auf, das dir auch im Berufs- und Privatleben hilft. Du versuchst, deine innere Angstschwelle zu überwinden. Aber das Gefühl, ein erfolgreiches Foto erfasst zu haben und ein Ergebnis sofort sichtbar in den Händen zu halten, ist erfüllend und lässt das Angstgefühl erblassen. Street Photography ermutigt dazu, immer wieder zu versuchen auf Menschen zuzugehen oder eine faszinierende oder seltsame Situation, die wir beobachten, festzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Umgang mit Ablehnung</strong></h4>
<p>Wie oft werden unsere Anfragen, Wünsche oder Ideen abgelehnt? Natürlich gibt es auch Menschen auf der Straße, die wir um ein kurzes Portrait bitten, die aber ablehnen. Wenn ich gerne eine interessante Person fotografieren möchte und das schlimmste was passieren kann ist, sich bei dieser Person ein „Nein“ einzuholen – dann ist das nicht wirklich ein Drama. Loslassen und weitermachen. Wie viele Personen stehen dem gegenüber, die einer Aufnahme zugestimmt haben – wenn ich mich nur getraut habe, zu fragen? Sehr viele. Gerade in lebendigen Städten im südlichen Europa, wo sich ein Großteil des Lebens auf den Straßen abspielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Gefühl für Situationen</strong></h4>
<p>Wir sehen eine Situation, einen Moment, eine Szene und haben den Drang, sie fotografisch festzuhalten. Das heißt auch, genau hinschauen, beobachten, ein Gefühl für die Situation bekommen, um zum Beispiel keine Probleme durch die Präsenz mit der Kamera zu verursachen, Aktivitäten zu unterbrechen oder Arbeitern bei ihrer Tätigkeit nicht in die Quere zu kommen. Wenn du in der Lage bist Menschen für einen Moment zu beobachten, ihre Körpersprache zu deuten und zu erkennen, ob sie sich in einer entspannten Situation befinden, dann ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme geschaffen. Unser Gesichtsausdruck, ein Lächeln, mit dem wir uns nähern, können Eisbrecher sein.</p>
<p>Das ist auch nicht anders bei Geschäftsgesprächen oder Netzwerken, bei denen wir uns allerdings oft durch den Business Kontext, in der sich alle Beteiligten befinden, etwas sicherer fühlen. Mit der Kamera in der Hand ist das „lesen“ komplett fremder Menschen, sich ihnen zu nähern und sie anzusprechen sowohl eine Chance also auch eine wirkliche Herausforderung. Und somit ein gutes „Training“, das auch noch Spaß macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Begegnungen und Geschichten</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen auf der Straße zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht. Mit der Kamera in der Hand haben wir die Chance und „Ausrede“, Situationen und Menschen auf der Straße zu beobachten und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. Meistens bewegen wir uns zu schnell, gleichgültig und blind durch die Straßen einer Stadt, da wir ständig zu „busy“ sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Zusammengefasst&#8230;</h4>
<p>Street Photography bietet die Möglichkeit, an sich selbst zu arbeiten. Bewusstes beobachten, Menschen deuten, Unbekannte ansprechen, „Nein“ akzeptieren und am Ende sind Geschichten und Fotos die Belohnung für die Auseinandersetzung mit sich selbst. Das kann es wert sein.</p>
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		<title>Fotografie ist Storytelling &#8211; Geschichtenerzählen hat Lagerfeuer Mentalität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 16:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Fotofestival]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie &#160; Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen. So fühlt es sich bei der SommerAkademie für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie<br />
</em></strong></p>
<p>Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen.</p>
<p>So fühlt es sich bei der SommerAkademie für Fotografie an. „Man kommt hierhin, immer Ende August, und fühlt sich wie in einer anderen Welt und kann den Alltag komplett vergessen“, beschreibt Teilnehmer Hamed El-Diwany. Wir sind hier auf einer Insel unter uns, so Rüdiger Schrader, Fotograf und Workshopleiter, mit historischen Mauern, Innenhof und Barrique Kellern des Alois Lageder Weinguts wo uns kein anderer stört.</p>
<h4><strong>Storytelling</strong></h4>
<p>Geschichtenerzählen ist die kulturelle Praxis, Geschichten mit anderen zu teilen. Es gibt viele Formen des Geschichtenerzählens &#8211; mündlich, digital und schriftlich &#8211; und das verwendete Medium spiegelt oft die Menschen wider, die die Geschichten erzählen. Das Medium, das hier alle verbindet ist die Fotografie. Und Fotografie an und für sich ist eine visuelle Form des Geschichtenerzählens.</p>
<p>Untersuchungen zur Idee des Lagerfeuers haben gezeigt, dass sich das Bewusstsein, für sich selbst und für die anderen verstärkt. Diese Runden, sich um ein Lagerfeuer zu versammeln, haben die Menschheit verändert. Die Zusammenkünfte am Feuer halfen, Bindungen zu pflegen, Traditionen zu entwickeln und Gemeinschaften zu formen.</p>
<p><em>„Ich habe nicht nur viel über Fotografie gelernt, sondern auch viel über mich selbst.“ – Hansjörg Künzel.</em></p>
<p>Witze und Geschichten dominierten die Gespräche am Lagerfeuer, wogegen die Gespräche während des Tages vor allem ökonomisch relevante Informationen beinhalteten. Damals saßen um die 15 Personen abends am Lagerfeuer und sie sorgten mit ihren vom Tagesalltag abgekoppelten Gesprächen dafür, dass sich der Zusammenhalt verstärkte und Geschichten überliefert blieben.</p>
<h4>Fotoworkshops und Austausch</h4>
<p>Während des Tages sind Teilnehmer und Referenten tief in die Fotografie vertieft, abends treffen wir uns alle zum gemütlichen Dinner, Austausch und Gesprächen über das, was alle am Tag erlebt haben, ihre visuellen Erkenntnisse, aber auch über Gott und die Welt, bei Laternenlicht und Dämmerungsstimmung. Und das Schöne an der Fotografie ist, dass sie in so viele andere Lebensbereiche reinspielt.</p>
<p><em>„Die SommerAkademie lebt von guten Gesprächen über die Fotografie. Und es werden unglaublich gute Bilder gemacht.“ – Eberhard Schuy, Fotograf und Workshopleiter der SommerAkademie.</em></p>
<p>Die Kunst der Fotografie ist zu einer eigenen Form des Geschichtenerzählens geworden, manchmal ausgedrückt mit dem Satz &#8222;ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte&#8220;. Darüber können sich die Gemüter streiten, aber was Bilder sicherlich bei einem Betrachter bewirken sollen ist, dass sie ein Gefühl und eine Aussage transportieren.</p>
<p>Wir teilen Geschichten am „Lagerfeuer“ Margreid über ein Medium, das Geschichten widergibt. Die Fotografie hat als Medium zur Dokumentation, zum Verständnis und zur Interpretation der Welt gedient. Sie hat radikal zur Entwicklung der visuellen Repräsentation beigetragen, indem sie zum Teil die Dokumentation eines Moments in der Zeit ermöglichte. Aufgrund ihrer Fähigkeit reproduzierbar zu sein, hat sie die weite Verbreitung und Verteilung von Bildern ermöglicht.</p>
<h4>Fotografie als Mittel der Kommunikation</h4>
<p>Die Fotografie wurde im Laufe der Geschichte und bis in die Gegenwart hinein als Werkzeug für Wissenschaft und Forschung genutzt und als Mittel zur Dokumentation von Menschen, Orten und Ereignissen, zum Erzählen von Geschichten und Aufzeichnen von Geschichten sowie als Mittel der Kommunikation und Kritik in unserer zunehmend visuellen Kultur eingesetzt.</p>
<p>Fotografien haben die Macht, Emotionen zu vermitteln, Empathie zu schaffen und Geschichten zu erzählen, die uns inspirieren, informieren oder bewegen können. Als Fotografen haben wir die Verantwortung, diese Macht weise zu nutzen und Geschichten zu erzählen, die wahrhaftig, respektvoll und eindrucksvoll sind.</p>
<p>Und wenn wir uns dann noch abends in gemütlicher „Lagerfeuer“-Runde dazu oder zu anderen Geschichten austauschen können, kreieren wir unvergessliche Momente, die in unseren Köpfen und in unseren Kameras und in Fine Art Prints festgehalten sind.</p>
<p><em>„Fotografieren in den Workshops ist eine Sache. Aber wenn wir uns nach den Workshops untereinander austauschen, unsere Bilder bearbeiten und die Referenten uns dabei über die Schulter schauen und für Fragen und Bildauswahl zur Verfügung stehen und Bildergebnisse besprechen, dann fängt für mich das richtige Lernen an. Und dann kommt noch das allabendliche Zusammensein dazu. Da alle Referenten nicht nur super Profis sondern auch ein tolles Team sind können wir uns jederzeit mit ihnen austauschen und sie helfen allen und können übergreifend bei jedem Teilnehmer Feedback geben.“  &#8211; Reinhold Seher</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die nächste IF/SommerAkademie für Fotografie ist Ende August 2023, vom 30.08. &#8211; 03.09.2023</h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Fotografie und Künstliche Intelligenz</title>
		<link>https://if-academy.net/fotografie-und-kuenstliche-intelligenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 06:15:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von John McDermott Photo © John McDermott &#160; Hat künstlich etwas mit Kunst zu tun? Fotografie und Künstliche Intelligenz &#160; „Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aktuelles Thema, vor allem im Bereich der Fotografie. Aber kann echte Fotografie jemals von künstlicher Intelligenz produziert werden? Genauer gesagt, kann Fotografie, die für mich immer Authentizität bedeutet hat,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von John McDermott</p>
<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hat künstlich etwas mit Kunst zu tun?</strong></h4>
<p><strong>Fotografie und Künstliche Intelligenz</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aktuelles Thema, vor allem im Bereich der Fotografie. Aber kann echte Fotografie jemals von künstlicher Intelligenz produziert werden? Genauer gesagt, kann Fotografie, die für mich immer Authentizität bedeutet hat, durch etwas geschaffen oder, noch schlimmer, ersetzt werden, dessen Name mit dem Wort &#8222;künstlich&#8220; beginnt? Für mich: Nein. Niemals.</p>
<p>Die KI kann zur Erstellung von Bildern oder zur Veränderung oder Verbesserung bestehender Fotos verwendet werden. Aber ein Foto muss per Definition durch die Aufnahme von Licht erzeugt werden. Und das geschieht nirgendwo in den Algorithmen einer KI-Anwendung.</p>
<p>Bei der künstlichen Intelligenz geht es darum, große Datenmengen zu sammeln und neu zu ordnen, um ein gewünschtes visuelles Ergebnis zu erzielen. Außerdem beinhaltet sie per Definition eine große Anzahl von Urheberrechtsverletzungen, was ich für sehr problematisch halte. Ein KI-Bild wird durch die Einbeziehung von Elementen tatsächlicher Fotos erstellt, die von einer beliebigen Anzahl echter Fotografen gemacht wurden. Nenne dies nur niemals ein Foto. Das KI-Bild kann nicht original und niemals authentisch sein.</p>
<p>Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese Art der Bilderzeugung &#8211; ich werde sie nicht einmal als Bilderzeugung bezeichnen, denn hier ist nicht viel wirkliche Kreativität im Spiel &#8211; von der Werbe- und Marketingbranche mit Begeisterung aufgenommen werden wird. Die KI-erzeugten Bilder werden dieser Branche eine größere Kontrolle zu drastisch niedrigeren Kosten und mit geringem Risiko ermöglichen.</p>
<p>Vor allem stelle ich mir aber vor, dass KI dazu benutzt wird, billige Wandbilder zu erstellen, die man bei Ikea oder dergleichen kaufen kann und die mit Befehlen wie &#8222;sieht aus wie ein Ansel Adams-Foto der Sierras&#8220; oder &#8222;sieht aus wie ein William Klein-Modebild aus Paris&#8220; erstellt werden.</p>
<p>Dies kann natürlich nicht ohne Schaden für die Fotografen und wahrscheinlich auch für die Filmemacher bleiben, auf die man sich schon immer verlassen hat, wenn es darum ging, die Bilder zu schaffen, die dazu beigetragen haben, Marken zu bewerben und zu verkaufen.</p>
<p>Die Fotografie und die Fotografen werden weiterhin existieren und geschätzt werden. Aber wie der künftige wirtschaftliche Fahrplan für Fotografen aussehen wird, ist schwer vorstellbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Hier sind ein paar interessant Ergebnisse zur Einstellung der Deutschen zu Künstliche Intelligenz:</p>
<p>https://www.syzygy-group.net/news/repraesentative-umfrage-syzygy-group-digital-insight-report-2023-oeffentliche-wahrnehmung-von-ki-in-deutschland/</p>
<p>Die Umfrage „Imagine“ der SYZYGY GROUP zeigt, dass die Nutzung von KI zu einem erheblichen Kreativitätsschub führen wird – sowohl im Alltag als auch in Unternehmen. Ein Großteil der Befragten (78 Prozent) geht sogar so weit zu sagen, dass KI den Menschen irgendwann in Bezug auf seine kreativen Fähigkeiten übertreffen wird.</p>
<p>Schon jetzt hat nach Einschätzung der Befragten Künstliche Intelligenz deutliche Veränderungen ausgelöst. Lediglich 8 Prozent konnten in der Umfrage ein von der KI erstelltes Foto richtig identifizieren.</p>
<p>78 % der Deutschen glauben, dass künstliche Intelligenz (KI) den Menschen irgendwann an kreativen Fähigkeiten übertreffen wird. 10 % glauben, dass dies bereits geschehen ist.</p>
<p>49 % der Deutschen sind daran interessiert, generative KI-Tools zu verwenden, um ihre eigene Kreativität zu steigern. Und 68 % glauben, dass sie Menschen helfen werden, kreativer zu werden. 67 % sind der Auffassung, dass sie Unternehmen kreativer machen werden.</p>
<p>Bei insgesamt 69 % der Deutschen überwiegen die positiven Gefühle in Bezug auf KI-basierter Kreativität</p>
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		<title>Fotografie Trends in 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 19:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie2023]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografietrends]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#124; Neapel &#160; Die Trends welche Art der Fotografie gerade „in“ ist oder von vielen genutzt oder geschätzt wird ändert sich ständig. Hier sind 7 Trends in der Fotografie für 2023 herausgegriffen. Im nächsten Newsletter gibt es die nächsten 7 Trends für die Fotografie in 2023. &#160; Nostalgie Die visuellen Bilder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott | Neapel</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Trends welche Art der Fotografie gerade „in“ ist oder von vielen genutzt oder geschätzt wird ändert sich ständig. Hier sind 7 Trends in der Fotografie für 2023 herausgegriffen. Im nächsten Newsletter gibt es die nächsten 7 Trends für die Fotografie in 2023.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nostalgie</strong></p>
<p>Die visuellen Bilder der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre inspirieren die Fotografen immer wieder zu ungewöhnlichen Aufnahmen: Diese Epochen sind eine unerschöpfliche Quelle für Ideen &#8211; eine eklektische Kombination aus Moderne und Vergangenheit schafft eine einzigartige Atmosphäre im Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Minimalismus</strong></p>
<p>&#8222;Eine gute Rede ist eine kurze Rede&#8220; und dieser Grundsatz gilt auch für die Fotografie. Minimalismus ist seit vielen Jahren ein Trend in der Fotografie. Dieser Ansatz wird zu einer Art Philosophie, die den Betrachter dazu anregt, den Fotos Aufmerksamkeit zu schenken und über sie nachzudenken. Fotografen wenden sich von überbelichteten und verblassten Fotos ab und setzen stattdessen auf kontrastreiche und leuchtende Farben, während sie minimalistische Aufnahmen machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Authentische Momente</strong></p>
<p>Die Zahl der Fotografen, die sich für authentische Aufnahmen interessieren, die die aufrichtigen Emotionen einer Person widerspiegeln, wächst. In unserem digitalen Zeitalter (wie in jeder anderen Epoche) versuchen die Menschen, diese authentischen Momente einzufangen, die bei jedem Betrachter warme Erinnerungen hervorrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alle Altersgruppen sind willkommen</strong></p>
<p>Neue Fotografie-Trends ermutigen Menschen jeden Alters, vor der Kamera zu posieren. Die Fotografen haben verstanden, dass sich die Wahrnehmung des Alterns, die vor einigen Jahrzehnten typisch war, deutlich von den heutigen Gegebenheiten unterscheidet.</p>
<p>Elegant zu altern ist kein Traum mehr, sondern eine Realität, die auf vielen Fotos zu sehen ist. Die Unternehmen wollen zeigen, wie aktiv die ältere Generation heutzutage lebt, und diese Marketingpolitik ist für die Fotografen zu einem wichtigen Konzept geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fotografieren mit Film</strong></p>
<p>Bei Fototrends kommt man nicht umhin das Fotografieren mit Film zu bemerken. Obwohl viele Fotografen Digitalkameras bevorzugen, gibt es immer noch oder wieder treue Profis und Amateure, die ihr Herzblut in die Filmfotografie stecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Makro Fotografie</strong></p>
<p>Wer sich auf beliebten Fotoplattformen wie 1x, Flickr, Behance, Photoblur, 500px und anderen umschaut und die Bilder Genres näher betrachtet wird feststellen, dass ein großer Teil Makrofotos sind.</p>
<p>Wir machen Bilder von Pflanzen, Insekten, Augen, Wassertropfen, Autodetails, Obst, Gemüse, Federn und teilen diese Fotos online. Makrofotografen sind heutzutage sehr gefragt und sogar eine gute Nische, um mit Fotografie erfolgreich zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Inszeniertes Stillleben</strong></p>
<p>Bei Stillleben Fotografie geht es darum, unser tägliches Leben in Bildern festzuhalten. Auch wenn sie als frivol und inszeniert erscheinen mag, ist sie ein wichtiger Bestandteil der Erfassung unseres heutigen modernen Lebens und unserer Kultur. Zugegeben, nicht jeder interessiert sich für diese Art von Dingen, aber es ist wichtig, über die Jahre und Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte hinweg eine visuelle Aufzeichnung zu haben. Selbst diese scheinbar harmlosen Bilder werden künftigen Generationen etwas über unser heutiges Alltagsleben erzählen.</p>
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		<title>Ein Paar Andere Denkanstöße, Warum Das Fotografieren So Guttut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 18:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vorteile Der Amateurfotografen Amateure verfolgen ihr Lernen, ihre Praxis oder ihr Vorhaben, weil sie es gerne tun. So einfach ist das. Es ist das Streben nach Schönheit, Wahrheit, Aufregung und etwas Besonderem. Tatsächlich bedeutet das lateinische Wort amator &#8222;Liebhaber, Freund, Verehrer“. Amateure lieben, was sie tun. &#160; Fotografieren Hilft Eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen In unserem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die Vorteile Der Amateurfotografen<br />
</strong></h3>
<p>Amateure verfolgen ihr Lernen, ihre Praxis oder ihr Vorhaben, weil sie es gerne tun. So einfach ist das. Es ist das Streben nach Schönheit, Wahrheit, Aufregung und etwas Besonderem. Tatsächlich bedeutet das lateinische Wort <em>amator</em> &#8222;Liebhaber, Freund, Verehrer“. Amateure lieben, was sie tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fotografieren Hilft Eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen</strong></h3>
<p>In unserem Unterbewusstsein sind Gedankenmuster und Verhaltensmuster verankert, die uns unbewusst in einen eng gesteckten Rahmen halten von Sichtweisen, Ansichten und Einstellungen. Brechen wir mit Gewohnheiten, wie wir Dinge sehen, entdecken wir neue und interessante Wege und Perspektiven jenseits der ausgetretenen Pfade. Einfachste kleine Aktionen können bereits einen Perspektivenwechsel auslösen.</p>
<p>Ein Hilfsmittel zur Veränderung der Sichtweise ist das Fotografieren. Mit der Kamera (geistige Kamera im Kopf, tatsächliche Kamera in der Hand oder Smartphone, weil immer dabei) können wir das, was uns berührt oder auffällt fotografieren und festhalten. Die Zeit, in der wir mit der „Kamera“ herumlaufen und Motive suchen, ist der Zeitraum, in dem wir bewusst hinschauen, sehen und wahrnehmen. Das bewusste Hinschauen trainiert und verändert unser Sehen und unsere Perspektiven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Präsent Sein &#8211; In Der Fotografie Zählt Jeder Moment<br />
</strong></h3>
<p>Bilder entstehen im Kopf und in der Kamera und nicht am Bildschirm hinterher. Macht das Bild, das eurer Vorstellung entspricht, wenn ihr auf den Auslöser drückt. Bequemlichkeit, reduzierte Aufmerksamkeit und nachlässiges Arbeiten verführen zu dem Gedanken, dass ich Fehler „hinterher“ immer noch irgendwie verbessern kann. Dank unserer digitalen Hilfsmittel. Das sind Ausflüchte, im Moment der Ausführung einer Tätigkeit nicht wirklich präsent zu sein, sich nicht genügend zu konzentrieren und nicht bewusst zu arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Interagieren &#8211; Begegnungen Bereichern</strong></h3>
<p>Warum nicht Menschen, die dir interessant erscheinen, deren Mimik, Ausdruck oder Bewegung deine Aufmerksamkeit erregen, ansprechen? Ins Gespräch kommen, eine Verbindung aufbauen, fragen, zuhören, Inspirationen mitnehmen, Geschichten tauschen. Das führt zu spannenderen Bildern und es sind Bereicherungen fürs Leben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Geduld Lernen &#8211; Es Zahlt Sich Aus</strong></h3>
<p>Manchmal siehst du eine Szene und malst dir im Kopf aus, wie die Situation eigentlich noch viel besser sein könnte. Dann warte. Manchmal müssen wir nicht sofort reagieren sondern es ist besser, Geduld zu haben. Oft sind es auch die Akteure, die dein Bild kreieren. Sie „geben“ es dir geradezu, wenn du da bist, wenn du bereit und vorbereitet bist, das „Geschenk“ entgegen zu nehmen.</p>
<p>Wenn du dich darin übst, immer aufmerksam zu sein, dein Umfeld bewusst wahrzunehmen und zu beobachten dann passiert etwas: es bieten sich dir Gelegenheiten, die du nutzen, verwerten oder vermeiden kannst. Die Aufmerksamkeit hilft dir letztendlich, bessere Ergebnisse zu produzieren. In der Fotografie und im Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Photo © Claudia Brose | Venedig 2022</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>#Fotoworkshop #StreetPhotography #Fotoreise</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Venedig ist kein Disneyland &#8211; Connecting mit Venedig durch die Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 15:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers. Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers.</p>
<p>Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende und arbeitende Stadt. Leider übertrifft die Menge an Touristen die Anzahl der Einwohner, was leicht dazu führt, dass wir als Besucher oder Fotograf die Menschen und die Seele Venedigs übersehen.</p>
<h4>Venedig Ist Voller Themen</h4>
<p>Für begeisterte Fotografen mit der Idee und dem Gefühl, Venedig mit der Kamera entdecken zu wollen, bieten sich viele fotografische Themen. „Disneyland“, „Open-Air Museum Venedig“ oder die typischen „Postkartenmotive“ beiseitelassend, haben die Teilnehmer des Venedig Fotoworkshops bis vorgestern ihre Geschichten und Interpretationen von Venedig wunderbar fotografisch umgesetzt. Die Bildergebenisse dazu folgen noch, wenn wir auch mit dem Kopf wieder zu Hause „angekommen“ sind.</p>
<p>Durch welche Themen können wir unsere Version von Venedig fotografisch erzählen?</p>
<p>Hier ein paar Ideen:</p>
<p><strong>Wasser –</strong></p>
<p>Alles was nach Venedig reinkommt und was Venedig verlässt, geschieht auf dem Wasserweg. Was erzählt und zeigt dir das Wasser über Venedig? Was spiegelt sich im Wasser, wer und was bewegt sich auf dem Wasser? Ob Spiegelungen, oder Boote mit Bauschutt, Kühlschränken oder Paketzustellungen, oder Gondeln mit Menschen aller Nationen, oder Gondoliers diskutierend während sie aneinander vorbeigleiten in den engen Kanälen.</p>
<p><strong>Reflektionen –</strong></p>
<p>Reflektionen im Wasser, wie die berühmten Fotos von Ernst Haas von Gondel- und Häuserspiegelungen, aber auch Spiegelungen in den vielen Geschäftsvitrinen oder in den Fenstern des bekannten Café Florian – die Möglichkeiten mit der Kamera die Eigenarten und Menschen der Lagunenstadt durch Reflektionen widerzuspiegeln sind endlos.</p>
<p><strong>Menschen –</strong></p>
<p>Venezianer sind keine Statisten in einem Filmset „Venedig“, sondern stolze Bewohner, die ihre Stadt schätzen, ihre Traditionen erhalten möchten und wie Menschen in anderen Städten hier leben und arbeiten.</p>
<h4>Die Menschliche Verbindung beim Fotografieren</h4>
<p>Menschen sind auch für uns eine wichtige Verbindung zu einem Ort, um die Seele, Charakter und Geschichte einer Stadt besser zu verstehen und zu fühlen. Menschliche Beziehung machen einen Unterschied, wie wir Venedig noch intensiver und besser fotografisch erfassen können.</p>
<p>So haben wir die Teilnehmer unseres Fotoworkshop Venedig an Orte gebracht, wo sie Venezianern begegneten, deren Handwerk sie fotografieren konnten. Franco und Francesca, ein Vater-Tochter Gespann, die traditionelle Masken herstellen, Fabiano, ein fantastischer Glasbläser, der seinen Sohn in die Kunst einführt, Francesca, die Tochter eines Gondelbauers, die uns das aussterbende Handwerk der Gondelherstellung zeigte, oder Loris, der uns Türen und Fenster zu einer anderen Perspektive auf den Markusplatz eröffnete.</p>
<h4>Venedig Und Ein Gefühl Der Dankbarkeit</h4>
<p>Venedig existiert im extremen Spannungsverhältnis zwischen zu vielen „Fast-Visit“ Besuchern und einer einzigartigen architektonischen und historischen Beschaffenheit, wie keine andere Stadt. Vielleicht können wir als fotografierende Besucher mit unseren Fotos das Gefühl für die Stadt Venedig ausdrücken, was unser venezianischer Freund Loris versuchte, in Worten auszudrücken: jeden Tag betritt er die Stadt mit einem Gefühl der Dankbarkeit, in so einer einzigartigen Stadt arbeiten und leben zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Photo © John McDermott</p>
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		<title>Gib mir ein Fenster und 10 Minuten. Porträtfotografie mit verfügbarem Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotokurs]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#Sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Available Light Photography]]></category>
		<category><![CDATA[People Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Porträtfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[SommerAkademie für Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von John McDermott Foto © Lucas Batliner &#124; John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn &#160; Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von John McDermott<br />
Foto © Lucas Batliner | John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die besten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Porträtfotografie und natürliche Lichtquellen</h3>
<p>Man sucht schnell nach dem Licht am Standort und versucht, es bestmöglich zu nutzen. In der Regel bedeutet das, dass das Licht von außen durch ein oder zwei Fenster oder manchmal auch durch eine offene Tür kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was bedeutet es, auf diese Weise zu arbeiten? Es gibt inspirierende Beispiele von Top-Profi Fotografen, die regelmäßig Spitzenergebnisse erzielen, indem sie schnell und mit einem Minimum an Ausrüstung arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der heutigen Technik gibt es neue Möglichkeiten, die es einfacher machen, Porträtfotografie bei verfügbarem Licht zu gestalten. Wir können unser eigenes &#8222;Fensterlicht&#8220; mit einer sehr einfachen Blitzanlage erzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schadet nie, sich daran zu erinnern, dass viele der großen früheren Porträtfotografen, die wir bewundern, ganz zu schweigen von Malern wie Caravaggio und Rembrandt, nur mit verfügbarem Licht aus einem Fenster oder einem Oberlicht arbeiten konnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ungewöhnliche Locations, wie der 13. Jahrhundert Palazzo Casòn Hirschprunn auf dem Südtiroler Weingut Lageder bieten eine einzigartige Atmosphäre, um diese Arbeitsweise zu erkunden. Hier wird im Rahmen der SommerAkademie für Fotografie mein Porträt Workshop mit verfügbarem Licht „Gib mir ein Fenster und 10 Minuten“ stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vorteile der digitalen Fototechnik</h3>
<p>Die digitale Fototechnik hat die Arbeitsweise der Fotografen verändert. Als ich anfing, musste man, wenn man qualitativ hochwertige Farbfotografie betreiben wollte, vor allem wenn man Porträts im Studio oder vor Ort machte, unbedingt seine eigene Beleuchtung entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das bedeutete in meinem Fall, dass ich mit Koffern voller Beleuchtungs- und Griffausrüstungen reisen und Kodachrome 64 oder Fuji Velvia 50 verwenden musste, die zwar die beste Auflösung boten, aber den Nachteil eines sehr niedrigen ISO-Werts hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damals war es nicht einfach, das vorhandene Licht mit einem kleinen Aufhellblitz zu kombinieren, um ein schönes Bild zu machen, es sei denn, man war im Freien bei hellem Licht. Die Digitaltechnik hat das alles geändert. Dank der sich ständig verbessernden Sensortechnologie in Verbindung mit einer überlegenen Objektivkonstruktion können wir jetzt &#8222;Kodachrome-Qualität&#8220; erreichen und gleichzeitig mit bisher unvorstellbaren ISO-Werten an Orten arbeiten, an denen das verfügbare Licht nicht ideal ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die digitale Technik hat neue Möglichkeiten für Porträtaufnahmen eröffnet, bei denen nur vorhandenes Licht oder eine Kombination aus vorhandenem Licht und einem Minimum an zusätzlichem Kunstlicht verwendet wird. Dieser Trend ist in der modernen Porträtfotografie zu beobachten, insbesondere in der Entwicklung der Arbeiten von Fotografen wie Annie Leibovitz, Gregory Heisler und Mark Seliger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Annie Leibovitz &#8211; von verfügbarem Licht über aufwendige Lichtanlagen zurück zu verfügbarem Licht</h3>
<p>Während Annie Leibovitz früher alles mit leistungsstarken elektronischen Blitzgeräten und mehreren Lichtformern im Studio oder vor Ort ausleuchtete, tendiert sie heute dazu, mit viel weniger Ausrüstung zu arbeiten. Sie nutzt das vorhandene Licht so weit wie möglich und modifiziert es, indem sie Blitz- oder LED-Licht mit einem Schirm oder etwas Streulicht hinzufügt, um den gewünschten Effekt zu erzielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Früher verwendete Annie Leibovitz Mittelformatkameras und Film, heute arbeitet sie hauptsächlich mit digitalen 35-mm-Vollformatkameras, die mehr Flexibilität und Geschwindigkeit bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch ich bin bei meiner eigenen Porträtfotografie mehr oder weniger den gleichen Weg gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese einfachere, organischere Art zu arbeiten hat ihre Vorteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erstens natürlich die Qualität, das Aussehen und die Anmutung der Bilder, die viel realer und natürlicher wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweitens ist es möglich, mit weniger Ausrüstung zu reisen und mit einem kleineren Fußabdruck und auf eine viel einfachere und weniger störende Weise zu arbeiten.</p>
<h3>Fotoworkshop</h3>
<p>Wer Lust hat, in einer traumhaften Location in Südtirol zum Thema Porträtfotografie und verfügbares Licht, im Rahmen vieler weiterer Fotoworkshop, neue Impulse und Wissen aufzusaugen, zusammen mit weiteren enthusiastischen, fortgeschrittenen Amateurfotografen – kann hier alle Information finden: <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie &#8211; 24.-28. August 2022 in Südtirol</a></p>
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