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	<title>Allgemein &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren und Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop Südtirol]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Heinz Leyk &#160; So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Heinz Leyk</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird ein guter Fotograf.</p>
<p>Alle großen Fotografen, egal auf was sie spezialisiert sind, haben gemein, dass sie hervorragende Beobachter sind. Sie können „sehen“, sind „professionelle Beobachter“, die eine Situation einschätzen und dann überlegen, wie sie diese fotografisch erfassen und darstellen. Das erfordert ein Bewusstsein für Situationen, Lebenslagen und sich selbst.</p>
<p>Fotografen können heute auf so viele Genres spezialisiert sein. Warum ihre Arbeit allerdings herausragt ist ihre Fähigkeit, zu sehen und wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in die Bilder einbringen.</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Ein Fotograf ist jemand, der zwanzig, dreißig Jahre mit einer Haltung durchs Leben geht, die sich in seinem Werk, in seiner Arbeit widerspiegelt! Ansonsten ist man bloß ein Bildermacher</em>&#8222;, behauptet der Fotograf Peter Lindbergh.</p></blockquote>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen. Alles was du machst, gelernt hast, Bücher, die du gelesen hast, Musik, die du hörst, Kunst und andere Bilder, die du betrachtest, alles was du bewusst wahrnimmst und reflektierst fließt in die Kreation deines Fotos ein.</p>
<p>Susan Sontag beschreibt in ihrem Buch <em>On Photography</em>: „..als Betrachter hast du mit dem Foto eine Oberfläche und nun denk, beziehungsweise fühl bitte einmal intuitiv, was hinter der bildlichen Darstellung steht. Wie mag die Realität wohl aussehen, wenn das Bild <em>so</em> aussieht? Fotos bieten uns unerschöpfliche Möglichkeiten, Schlussfolgerungen zu ziehen, Spekulationen zu konstruieren und die Fantasie walten zu lassen. Was wir sehen, ist das, was der Fotograf gefühlt, interpretiert, ausgeschnitten und in diesem Moment erlebt hat. Er hat in diesem Moment die Entscheidung getroffen, auf den Auslöser zu drücken.“</p>
<p>Mach dir weniger Gedanken (bei der Fotografie oder anderen Aktivitäten) über das Ergebnis, sondern besinne dich mehr auf den Prozess und mach dir bewusst, was in das Endprodukt oder das Bild einfließt. <strong>Fotografie ist eine Reise und kein Sprint zur Ziellinie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Was du bei Street Photography lernst, ist wie eine Lebensschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 10:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[#strassenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotoworkshop Neapel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung. &#160; Warum Street Photography? Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Warum Street Photography?</strong></h4>
<p>Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit sich. Das Risiko, unbequeme Situationen zu konfrontieren und sich unangenehmen Ablehnungen auszusetzen.</p>
<p>Bei Street Photography passiert etwas mit dir. Du verbesserst deine Beobachtungsgabe und deine Wahrnehmung. Außerdem baust du ein dickeres Fell auf, verfeinerst deinen Umgang mit Menschen und baust ein Selbstvertrauen auf, das dir auch im Berufs- und Privatleben hilft. Du versuchst, deine innere Angstschwelle zu überwinden. Aber das Gefühl, ein erfolgreiches Foto erfasst zu haben und ein Ergebnis sofort sichtbar in den Händen zu halten, ist erfüllend und lässt das Angstgefühl erblassen. Street Photography ermutigt dazu, immer wieder zu versuchen auf Menschen zuzugehen oder eine faszinierende oder seltsame Situation, die wir beobachten, festzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Umgang mit Ablehnung</strong></h4>
<p>Wie oft werden unsere Anfragen, Wünsche oder Ideen abgelehnt? Natürlich gibt es auch Menschen auf der Straße, die wir um ein kurzes Portrait bitten, die aber ablehnen. Wenn ich gerne eine interessante Person fotografieren möchte und das schlimmste was passieren kann ist, sich bei dieser Person ein „Nein“ einzuholen – dann ist das nicht wirklich ein Drama. Loslassen und weitermachen. Wie viele Personen stehen dem gegenüber, die einer Aufnahme zugestimmt haben – wenn ich mich nur getraut habe, zu fragen? Sehr viele. Gerade in lebendigen Städten im südlichen Europa, wo sich ein Großteil des Lebens auf den Straßen abspielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Gefühl für Situationen</strong></h4>
<p>Wir sehen eine Situation, einen Moment, eine Szene und haben den Drang, sie fotografisch festzuhalten. Das heißt auch, genau hinschauen, beobachten, ein Gefühl für die Situation bekommen, um zum Beispiel keine Probleme durch die Präsenz mit der Kamera zu verursachen, Aktivitäten zu unterbrechen oder Arbeitern bei ihrer Tätigkeit nicht in die Quere zu kommen. Wenn du in der Lage bist Menschen für einen Moment zu beobachten, ihre Körpersprache zu deuten und zu erkennen, ob sie sich in einer entspannten Situation befinden, dann ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme geschaffen. Unser Gesichtsausdruck, ein Lächeln, mit dem wir uns nähern, können Eisbrecher sein.</p>
<p>Das ist auch nicht anders bei Geschäftsgesprächen oder Netzwerken, bei denen wir uns allerdings oft durch den Business Kontext, in der sich alle Beteiligten befinden, etwas sicherer fühlen. Mit der Kamera in der Hand ist das „lesen“ komplett fremder Menschen, sich ihnen zu nähern und sie anzusprechen sowohl eine Chance also auch eine wirkliche Herausforderung. Und somit ein gutes „Training“, das auch noch Spaß macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Begegnungen und Geschichten</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen auf der Straße zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht. Mit der Kamera in der Hand haben wir die Chance und „Ausrede“, Situationen und Menschen auf der Straße zu beobachten und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. Meistens bewegen wir uns zu schnell, gleichgültig und blind durch die Straßen einer Stadt, da wir ständig zu „busy“ sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Zusammengefasst&#8230;</h4>
<p>Street Photography bietet die Möglichkeit, an sich selbst zu arbeiten. Bewusstes beobachten, Menschen deuten, Unbekannte ansprechen, „Nein“ akzeptieren und am Ende sind Geschichten und Fotos die Belohnung für die Auseinandersetzung mit sich selbst. Das kann es wert sein.</p>
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		<title>Fotografie ist Storytelling &#8211; Geschichtenerzählen hat Lagerfeuer Mentalität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 16:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Fotofestival]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie &#160; Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen. So fühlt es sich bei der SommerAkademie für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie<br />
</em></strong></p>
<p>Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen.</p>
<p>So fühlt es sich bei der SommerAkademie für Fotografie an. „Man kommt hierhin, immer Ende August, und fühlt sich wie in einer anderen Welt und kann den Alltag komplett vergessen“, beschreibt Teilnehmer Hamed El-Diwany. Wir sind hier auf einer Insel unter uns, so Rüdiger Schrader, Fotograf und Workshopleiter, mit historischen Mauern, Innenhof und Barrique Kellern des Alois Lageder Weinguts wo uns kein anderer stört.</p>
<h4><strong>Storytelling</strong></h4>
<p>Geschichtenerzählen ist die kulturelle Praxis, Geschichten mit anderen zu teilen. Es gibt viele Formen des Geschichtenerzählens &#8211; mündlich, digital und schriftlich &#8211; und das verwendete Medium spiegelt oft die Menschen wider, die die Geschichten erzählen. Das Medium, das hier alle verbindet ist die Fotografie. Und Fotografie an und für sich ist eine visuelle Form des Geschichtenerzählens.</p>
<p>Untersuchungen zur Idee des Lagerfeuers haben gezeigt, dass sich das Bewusstsein, für sich selbst und für die anderen verstärkt. Diese Runden, sich um ein Lagerfeuer zu versammeln, haben die Menschheit verändert. Die Zusammenkünfte am Feuer halfen, Bindungen zu pflegen, Traditionen zu entwickeln und Gemeinschaften zu formen.</p>
<p><em>„Ich habe nicht nur viel über Fotografie gelernt, sondern auch viel über mich selbst.“ – Hansjörg Künzel.</em></p>
<p>Witze und Geschichten dominierten die Gespräche am Lagerfeuer, wogegen die Gespräche während des Tages vor allem ökonomisch relevante Informationen beinhalteten. Damals saßen um die 15 Personen abends am Lagerfeuer und sie sorgten mit ihren vom Tagesalltag abgekoppelten Gesprächen dafür, dass sich der Zusammenhalt verstärkte und Geschichten überliefert blieben.</p>
<h4>Fotoworkshops und Austausch</h4>
<p>Während des Tages sind Teilnehmer und Referenten tief in die Fotografie vertieft, abends treffen wir uns alle zum gemütlichen Dinner, Austausch und Gesprächen über das, was alle am Tag erlebt haben, ihre visuellen Erkenntnisse, aber auch über Gott und die Welt, bei Laternenlicht und Dämmerungsstimmung. Und das Schöne an der Fotografie ist, dass sie in so viele andere Lebensbereiche reinspielt.</p>
<p><em>„Die SommerAkademie lebt von guten Gesprächen über die Fotografie. Und es werden unglaublich gute Bilder gemacht.“ – Eberhard Schuy, Fotograf und Workshopleiter der SommerAkademie.</em></p>
<p>Die Kunst der Fotografie ist zu einer eigenen Form des Geschichtenerzählens geworden, manchmal ausgedrückt mit dem Satz &#8222;ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte&#8220;. Darüber können sich die Gemüter streiten, aber was Bilder sicherlich bei einem Betrachter bewirken sollen ist, dass sie ein Gefühl und eine Aussage transportieren.</p>
<p>Wir teilen Geschichten am „Lagerfeuer“ Margreid über ein Medium, das Geschichten widergibt. Die Fotografie hat als Medium zur Dokumentation, zum Verständnis und zur Interpretation der Welt gedient. Sie hat radikal zur Entwicklung der visuellen Repräsentation beigetragen, indem sie zum Teil die Dokumentation eines Moments in der Zeit ermöglichte. Aufgrund ihrer Fähigkeit reproduzierbar zu sein, hat sie die weite Verbreitung und Verteilung von Bildern ermöglicht.</p>
<h4>Fotografie als Mittel der Kommunikation</h4>
<p>Die Fotografie wurde im Laufe der Geschichte und bis in die Gegenwart hinein als Werkzeug für Wissenschaft und Forschung genutzt und als Mittel zur Dokumentation von Menschen, Orten und Ereignissen, zum Erzählen von Geschichten und Aufzeichnen von Geschichten sowie als Mittel der Kommunikation und Kritik in unserer zunehmend visuellen Kultur eingesetzt.</p>
<p>Fotografien haben die Macht, Emotionen zu vermitteln, Empathie zu schaffen und Geschichten zu erzählen, die uns inspirieren, informieren oder bewegen können. Als Fotografen haben wir die Verantwortung, diese Macht weise zu nutzen und Geschichten zu erzählen, die wahrhaftig, respektvoll und eindrucksvoll sind.</p>
<p>Und wenn wir uns dann noch abends in gemütlicher „Lagerfeuer“-Runde dazu oder zu anderen Geschichten austauschen können, kreieren wir unvergessliche Momente, die in unseren Köpfen und in unseren Kameras und in Fine Art Prints festgehalten sind.</p>
<p><em>„Fotografieren in den Workshops ist eine Sache. Aber wenn wir uns nach den Workshops untereinander austauschen, unsere Bilder bearbeiten und die Referenten uns dabei über die Schulter schauen und für Fragen und Bildauswahl zur Verfügung stehen und Bildergebnisse besprechen, dann fängt für mich das richtige Lernen an. Und dann kommt noch das allabendliche Zusammensein dazu. Da alle Referenten nicht nur super Profis sondern auch ein tolles Team sind können wir uns jederzeit mit ihnen austauschen und sie helfen allen und können übergreifend bei jedem Teilnehmer Feedback geben.“  &#8211; Reinhold Seher</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die nächste IF/SommerAkademie für Fotografie ist Ende August 2023, vom 30.08. &#8211; 03.09.2023</h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Fotografie und Künstliche Intelligenz</title>
		<link>https://if-academy.net/fotografie-und-kuenstliche-intelligenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 06:15:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von John McDermott Photo © John McDermott &#160; Hat künstlich etwas mit Kunst zu tun? Fotografie und Künstliche Intelligenz &#160; „Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aktuelles Thema, vor allem im Bereich der Fotografie. Aber kann echte Fotografie jemals von künstlicher Intelligenz produziert werden? Genauer gesagt, kann Fotografie, die für mich immer Authentizität bedeutet hat,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von John McDermott</p>
<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hat künstlich etwas mit Kunst zu tun?</strong></h4>
<p><strong>Fotografie und Künstliche Intelligenz</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Künstliche Intelligenz (KI) ist ein aktuelles Thema, vor allem im Bereich der Fotografie. Aber kann echte Fotografie jemals von künstlicher Intelligenz produziert werden? Genauer gesagt, kann Fotografie, die für mich immer Authentizität bedeutet hat, durch etwas geschaffen oder, noch schlimmer, ersetzt werden, dessen Name mit dem Wort &#8222;künstlich&#8220; beginnt? Für mich: Nein. Niemals.</p>
<p>Die KI kann zur Erstellung von Bildern oder zur Veränderung oder Verbesserung bestehender Fotos verwendet werden. Aber ein Foto muss per Definition durch die Aufnahme von Licht erzeugt werden. Und das geschieht nirgendwo in den Algorithmen einer KI-Anwendung.</p>
<p>Bei der künstlichen Intelligenz geht es darum, große Datenmengen zu sammeln und neu zu ordnen, um ein gewünschtes visuelles Ergebnis zu erzielen. Außerdem beinhaltet sie per Definition eine große Anzahl von Urheberrechtsverletzungen, was ich für sehr problematisch halte. Ein KI-Bild wird durch die Einbeziehung von Elementen tatsächlicher Fotos erstellt, die von einer beliebigen Anzahl echter Fotografen gemacht wurden. Nenne dies nur niemals ein Foto. Das KI-Bild kann nicht original und niemals authentisch sein.</p>
<p>Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese Art der Bilderzeugung &#8211; ich werde sie nicht einmal als Bilderzeugung bezeichnen, denn hier ist nicht viel wirkliche Kreativität im Spiel &#8211; von der Werbe- und Marketingbranche mit Begeisterung aufgenommen werden wird. Die KI-erzeugten Bilder werden dieser Branche eine größere Kontrolle zu drastisch niedrigeren Kosten und mit geringem Risiko ermöglichen.</p>
<p>Vor allem stelle ich mir aber vor, dass KI dazu benutzt wird, billige Wandbilder zu erstellen, die man bei Ikea oder dergleichen kaufen kann und die mit Befehlen wie &#8222;sieht aus wie ein Ansel Adams-Foto der Sierras&#8220; oder &#8222;sieht aus wie ein William Klein-Modebild aus Paris&#8220; erstellt werden.</p>
<p>Dies kann natürlich nicht ohne Schaden für die Fotografen und wahrscheinlich auch für die Filmemacher bleiben, auf die man sich schon immer verlassen hat, wenn es darum ging, die Bilder zu schaffen, die dazu beigetragen haben, Marken zu bewerben und zu verkaufen.</p>
<p>Die Fotografie und die Fotografen werden weiterhin existieren und geschätzt werden. Aber wie der künftige wirtschaftliche Fahrplan für Fotografen aussehen wird, ist schwer vorstellbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Hier sind ein paar interessant Ergebnisse zur Einstellung der Deutschen zu Künstliche Intelligenz:</p>
<p>https://www.syzygy-group.net/news/repraesentative-umfrage-syzygy-group-digital-insight-report-2023-oeffentliche-wahrnehmung-von-ki-in-deutschland/</p>
<p>Die Umfrage „Imagine“ der SYZYGY GROUP zeigt, dass die Nutzung von KI zu einem erheblichen Kreativitätsschub führen wird – sowohl im Alltag als auch in Unternehmen. Ein Großteil der Befragten (78 Prozent) geht sogar so weit zu sagen, dass KI den Menschen irgendwann in Bezug auf seine kreativen Fähigkeiten übertreffen wird.</p>
<p>Schon jetzt hat nach Einschätzung der Befragten Künstliche Intelligenz deutliche Veränderungen ausgelöst. Lediglich 8 Prozent konnten in der Umfrage ein von der KI erstelltes Foto richtig identifizieren.</p>
<p>78 % der Deutschen glauben, dass künstliche Intelligenz (KI) den Menschen irgendwann an kreativen Fähigkeiten übertreffen wird. 10 % glauben, dass dies bereits geschehen ist.</p>
<p>49 % der Deutschen sind daran interessiert, generative KI-Tools zu verwenden, um ihre eigene Kreativität zu steigern. Und 68 % glauben, dass sie Menschen helfen werden, kreativer zu werden. 67 % sind der Auffassung, dass sie Unternehmen kreativer machen werden.</p>
<p>Bei insgesamt 69 % der Deutschen überwiegen die positiven Gefühle in Bezug auf KI-basierter Kreativität</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Fotografie Trends in 2023</title>
		<link>https://if-academy.net/fotografie-trends-in-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2023 19:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie2023]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografietrends]]></category>
		<category><![CDATA[Makrofotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#124; Neapel &#160; Die Trends welche Art der Fotografie gerade „in“ ist oder von vielen genutzt oder geschätzt wird ändert sich ständig. Hier sind 7 Trends in der Fotografie für 2023 herausgegriffen. Im nächsten Newsletter gibt es die nächsten 7 Trends für die Fotografie in 2023. &#160; Nostalgie Die visuellen Bilder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott | Neapel</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Trends welche Art der Fotografie gerade „in“ ist oder von vielen genutzt oder geschätzt wird ändert sich ständig. Hier sind 7 Trends in der Fotografie für 2023 herausgegriffen. Im nächsten Newsletter gibt es die nächsten 7 Trends für die Fotografie in 2023.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nostalgie</strong></p>
<p>Die visuellen Bilder der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre inspirieren die Fotografen immer wieder zu ungewöhnlichen Aufnahmen: Diese Epochen sind eine unerschöpfliche Quelle für Ideen &#8211; eine eklektische Kombination aus Moderne und Vergangenheit schafft eine einzigartige Atmosphäre im Bild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Minimalismus</strong></p>
<p>&#8222;Eine gute Rede ist eine kurze Rede&#8220; und dieser Grundsatz gilt auch für die Fotografie. Minimalismus ist seit vielen Jahren ein Trend in der Fotografie. Dieser Ansatz wird zu einer Art Philosophie, die den Betrachter dazu anregt, den Fotos Aufmerksamkeit zu schenken und über sie nachzudenken. Fotografen wenden sich von überbelichteten und verblassten Fotos ab und setzen stattdessen auf kontrastreiche und leuchtende Farben, während sie minimalistische Aufnahmen machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Authentische Momente</strong></p>
<p>Die Zahl der Fotografen, die sich für authentische Aufnahmen interessieren, die die aufrichtigen Emotionen einer Person widerspiegeln, wächst. In unserem digitalen Zeitalter (wie in jeder anderen Epoche) versuchen die Menschen, diese authentischen Momente einzufangen, die bei jedem Betrachter warme Erinnerungen hervorrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alle Altersgruppen sind willkommen</strong></p>
<p>Neue Fotografie-Trends ermutigen Menschen jeden Alters, vor der Kamera zu posieren. Die Fotografen haben verstanden, dass sich die Wahrnehmung des Alterns, die vor einigen Jahrzehnten typisch war, deutlich von den heutigen Gegebenheiten unterscheidet.</p>
<p>Elegant zu altern ist kein Traum mehr, sondern eine Realität, die auf vielen Fotos zu sehen ist. Die Unternehmen wollen zeigen, wie aktiv die ältere Generation heutzutage lebt, und diese Marketingpolitik ist für die Fotografen zu einem wichtigen Konzept geworden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fotografieren mit Film</strong></p>
<p>Bei Fototrends kommt man nicht umhin das Fotografieren mit Film zu bemerken. Obwohl viele Fotografen Digitalkameras bevorzugen, gibt es immer noch oder wieder treue Profis und Amateure, die ihr Herzblut in die Filmfotografie stecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Makro Fotografie</strong></p>
<p>Wer sich auf beliebten Fotoplattformen wie 1x, Flickr, Behance, Photoblur, 500px und anderen umschaut und die Bilder Genres näher betrachtet wird feststellen, dass ein großer Teil Makrofotos sind.</p>
<p>Wir machen Bilder von Pflanzen, Insekten, Augen, Wassertropfen, Autodetails, Obst, Gemüse, Federn und teilen diese Fotos online. Makrofotografen sind heutzutage sehr gefragt und sogar eine gute Nische, um mit Fotografie erfolgreich zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Inszeniertes Stillleben</strong></p>
<p>Bei Stillleben Fotografie geht es darum, unser tägliches Leben in Bildern festzuhalten. Auch wenn sie als frivol und inszeniert erscheinen mag, ist sie ein wichtiger Bestandteil der Erfassung unseres heutigen modernen Lebens und unserer Kultur. Zugegeben, nicht jeder interessiert sich für diese Art von Dingen, aber es ist wichtig, über die Jahre und Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte hinweg eine visuelle Aufzeichnung zu haben. Selbst diese scheinbar harmlosen Bilder werden künftigen Generationen etwas über unser heutiges Alltagsleben erzählen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Paar Andere Denkanstöße, Warum Das Fotografieren So Guttut</title>
		<link>https://if-academy.net/ein-paar-andere-denkanstoesse-warum-das-fotografieren-so-guttut/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 18:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vorteile Der Amateurfotografen Amateure verfolgen ihr Lernen, ihre Praxis oder ihr Vorhaben, weil sie es gerne tun. So einfach ist das. Es ist das Streben nach Schönheit, Wahrheit, Aufregung und etwas Besonderem. Tatsächlich bedeutet das lateinische Wort amator &#8222;Liebhaber, Freund, Verehrer“. Amateure lieben, was sie tun. &#160; Fotografieren Hilft Eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen In unserem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Die Vorteile Der Amateurfotografen<br />
</strong></h3>
<p>Amateure verfolgen ihr Lernen, ihre Praxis oder ihr Vorhaben, weil sie es gerne tun. So einfach ist das. Es ist das Streben nach Schönheit, Wahrheit, Aufregung und etwas Besonderem. Tatsächlich bedeutet das lateinische Wort <em>amator</em> &#8222;Liebhaber, Freund, Verehrer“. Amateure lieben, was sie tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fotografieren Hilft Eingefahrene Sichtweisen aufzubrechen</strong></h3>
<p>In unserem Unterbewusstsein sind Gedankenmuster und Verhaltensmuster verankert, die uns unbewusst in einen eng gesteckten Rahmen halten von Sichtweisen, Ansichten und Einstellungen. Brechen wir mit Gewohnheiten, wie wir Dinge sehen, entdecken wir neue und interessante Wege und Perspektiven jenseits der ausgetretenen Pfade. Einfachste kleine Aktionen können bereits einen Perspektivenwechsel auslösen.</p>
<p>Ein Hilfsmittel zur Veränderung der Sichtweise ist das Fotografieren. Mit der Kamera (geistige Kamera im Kopf, tatsächliche Kamera in der Hand oder Smartphone, weil immer dabei) können wir das, was uns berührt oder auffällt fotografieren und festhalten. Die Zeit, in der wir mit der „Kamera“ herumlaufen und Motive suchen, ist der Zeitraum, in dem wir bewusst hinschauen, sehen und wahrnehmen. Das bewusste Hinschauen trainiert und verändert unser Sehen und unsere Perspektiven.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Präsent Sein &#8211; In Der Fotografie Zählt Jeder Moment<br />
</strong></h3>
<p>Bilder entstehen im Kopf und in der Kamera und nicht am Bildschirm hinterher. Macht das Bild, das eurer Vorstellung entspricht, wenn ihr auf den Auslöser drückt. Bequemlichkeit, reduzierte Aufmerksamkeit und nachlässiges Arbeiten verführen zu dem Gedanken, dass ich Fehler „hinterher“ immer noch irgendwie verbessern kann. Dank unserer digitalen Hilfsmittel. Das sind Ausflüchte, im Moment der Ausführung einer Tätigkeit nicht wirklich präsent zu sein, sich nicht genügend zu konzentrieren und nicht bewusst zu arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Interagieren &#8211; Begegnungen Bereichern</strong></h3>
<p>Warum nicht Menschen, die dir interessant erscheinen, deren Mimik, Ausdruck oder Bewegung deine Aufmerksamkeit erregen, ansprechen? Ins Gespräch kommen, eine Verbindung aufbauen, fragen, zuhören, Inspirationen mitnehmen, Geschichten tauschen. Das führt zu spannenderen Bildern und es sind Bereicherungen fürs Leben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Geduld Lernen &#8211; Es Zahlt Sich Aus</strong></h3>
<p>Manchmal siehst du eine Szene und malst dir im Kopf aus, wie die Situation eigentlich noch viel besser sein könnte. Dann warte. Manchmal müssen wir nicht sofort reagieren sondern es ist besser, Geduld zu haben. Oft sind es auch die Akteure, die dein Bild kreieren. Sie „geben“ es dir geradezu, wenn du da bist, wenn du bereit und vorbereitet bist, das „Geschenk“ entgegen zu nehmen.</p>
<p>Wenn du dich darin übst, immer aufmerksam zu sein, dein Umfeld bewusst wahrzunehmen und zu beobachten dann passiert etwas: es bieten sich dir Gelegenheiten, die du nutzen, verwerten oder vermeiden kannst. Die Aufmerksamkeit hilft dir letztendlich, bessere Ergebnisse zu produzieren. In der Fotografie und im Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Photo © Claudia Brose | Venedig 2022</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>#Fotoworkshop #StreetPhotography #Fotoreise</p>
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		<title>Venedig ist kein Disneyland &#8211; Connecting mit Venedig durch die Kamera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 15:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers. Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hat eine andere Art und Weise, Vorstellung und Interesse, wie wir einen Ort, den wir besuchen, erleben und „sehen“ möchten. Ob als Besucher mit oder ohne Kamera oder als leidenschaftlicher Fotograf, die Herangehensweise und Perspektiven sind divers.</p>
<p>Was die vielen Besucher der Lagunenstadt oft vergessen ist, dass Venedig kein Disneyland ist, sondern eine lebende und arbeitende Stadt. Leider übertrifft die Menge an Touristen die Anzahl der Einwohner, was leicht dazu führt, dass wir als Besucher oder Fotograf die Menschen und die Seele Venedigs übersehen.</p>
<h4>Venedig Ist Voller Themen</h4>
<p>Für begeisterte Fotografen mit der Idee und dem Gefühl, Venedig mit der Kamera entdecken zu wollen, bieten sich viele fotografische Themen. „Disneyland“, „Open-Air Museum Venedig“ oder die typischen „Postkartenmotive“ beiseitelassend, haben die Teilnehmer des Venedig Fotoworkshops bis vorgestern ihre Geschichten und Interpretationen von Venedig wunderbar fotografisch umgesetzt. Die Bildergebenisse dazu folgen noch, wenn wir auch mit dem Kopf wieder zu Hause „angekommen“ sind.</p>
<p>Durch welche Themen können wir unsere Version von Venedig fotografisch erzählen?</p>
<p>Hier ein paar Ideen:</p>
<p><strong>Wasser –</strong></p>
<p>Alles was nach Venedig reinkommt und was Venedig verlässt, geschieht auf dem Wasserweg. Was erzählt und zeigt dir das Wasser über Venedig? Was spiegelt sich im Wasser, wer und was bewegt sich auf dem Wasser? Ob Spiegelungen, oder Boote mit Bauschutt, Kühlschränken oder Paketzustellungen, oder Gondeln mit Menschen aller Nationen, oder Gondoliers diskutierend während sie aneinander vorbeigleiten in den engen Kanälen.</p>
<p><strong>Reflektionen –</strong></p>
<p>Reflektionen im Wasser, wie die berühmten Fotos von Ernst Haas von Gondel- und Häuserspiegelungen, aber auch Spiegelungen in den vielen Geschäftsvitrinen oder in den Fenstern des bekannten Café Florian – die Möglichkeiten mit der Kamera die Eigenarten und Menschen der Lagunenstadt durch Reflektionen widerzuspiegeln sind endlos.</p>
<p><strong>Menschen –</strong></p>
<p>Venezianer sind keine Statisten in einem Filmset „Venedig“, sondern stolze Bewohner, die ihre Stadt schätzen, ihre Traditionen erhalten möchten und wie Menschen in anderen Städten hier leben und arbeiten.</p>
<h4>Die Menschliche Verbindung beim Fotografieren</h4>
<p>Menschen sind auch für uns eine wichtige Verbindung zu einem Ort, um die Seele, Charakter und Geschichte einer Stadt besser zu verstehen und zu fühlen. Menschliche Beziehung machen einen Unterschied, wie wir Venedig noch intensiver und besser fotografisch erfassen können.</p>
<p>So haben wir die Teilnehmer unseres Fotoworkshop Venedig an Orte gebracht, wo sie Venezianern begegneten, deren Handwerk sie fotografieren konnten. Franco und Francesca, ein Vater-Tochter Gespann, die traditionelle Masken herstellen, Fabiano, ein fantastischer Glasbläser, der seinen Sohn in die Kunst einführt, Francesca, die Tochter eines Gondelbauers, die uns das aussterbende Handwerk der Gondelherstellung zeigte, oder Loris, der uns Türen und Fenster zu einer anderen Perspektive auf den Markusplatz eröffnete.</p>
<h4>Venedig Und Ein Gefühl Der Dankbarkeit</h4>
<p>Venedig existiert im extremen Spannungsverhältnis zwischen zu vielen „Fast-Visit“ Besuchern und einer einzigartigen architektonischen und historischen Beschaffenheit, wie keine andere Stadt. Vielleicht können wir als fotografierende Besucher mit unseren Fotos das Gefühl für die Stadt Venedig ausdrücken, was unser venezianischer Freund Loris versuchte, in Worten auszudrücken: jeden Tag betritt er die Stadt mit einem Gefühl der Dankbarkeit, in so einer einzigartigen Stadt arbeiten und leben zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Photo © John McDermott</p>
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		<title>Sechs Gründe für Streetphotography</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 21:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[photo © Bernd Beykirch Text Claudia Brose &#160; 6 Gründe, warum Street Photography so bereichernd sein kann Warum ist Street Photography ein interessantes Phänomen? Viele enthusiastische Fotografen in den Straßen, Städten und Orten dieser Welt haben das Bedürfnis, Menschen und die Gesellschaft um uns herum fotografisch zu entdecken und festzuhalten. Wir beobachten das Leben und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>photo © Bernd Beykirch<br />
Text Claudia Brose</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>6 Gründe, warum Street Photography so bereichernd sein kann</strong></h1>
<p>Warum ist Street Photography ein interessantes Phänomen? Viele enthusiastische Fotografen in den Straßen, Städten und Orten dieser Welt haben das Bedürfnis, Menschen und die Gesellschaft um uns herum fotografisch zu entdecken und festzuhalten. Wir beobachten das Leben und möchten die Menschen, die Umstände, das Leben verstehen. Und wir möchten uns selbst verstehen.</p>
<h2><strong>Dein Spielplatz – egal wo du bist</strong></h2>
<p>Eine lebendige, pulsierende Stadt bietet viele Möglichkeiten, sie ist wie eine große Leinwand, die mit bunten Farben und unendlichen Szenen bemalt ist. „Selbst mit verbundenen Augen könnten wir gute Bilder machen“, findet Sir Don McCullin.</p>
<p>Und wenn wir uns darauf konzentrieren, nicht einfach Menschen zu fotografieren, sondern ihre Aktionen und das Leben, was die Menschen transportieren, kreieren wir Bilder, die bewegen, die erzählen. Und Leben stellen wir dar, indem wir zeigen, was es macht. Was macht das Leben mit dem Menschen, dem Arbeiter auf der Straße, dem Hund an der Kette, der Kleidung an der Person, dem Blick, der Zeit an Gebäuden, der Sonne auf einem Gesicht? Die Kamera hilft uns, genauer zu beobachten und wahrzunehmen.</p>
<h2><strong>Begegnungen und Geschichten</strong></h2>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen auf der Straße zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht.</p>
<p>Das Verständnis für Menschen und die Offenheit gegenüber Fremden wächst, wenn wir es schaffen, über den eigenen Schatten zu springen und uns für das Unbekannte öffnen. Durch das Fotografieren entsteht eine kurze, positive Verbindung. (Es sei denn, man trifft auf jemanden, der negativ auf uns und unsere Kamera reagiert. Das sind die Ablehnungen, an denen wir uns überall im Leben reiben.)</p>
<p>Seine eigene Hemmschwelle überwinden, mit komplett fremden Menschen ins Gespräch kommen und einen gemeinsamen Faden finden ist ein Training für alle Lebenslagen. Die Kamera ist dafür eine wunderbares Kommunikationsmittel.</p>
<h2><strong>Dein Freund – das Fremde </strong></h2>
<p>Das unangenehme Gefühl, etwas zu sehen, etwas zu machen, was ich nicht sehen oder machen sollte, spielt immer mit bei Street Photography. Wie kann ich diesen einen Moment aufsaugen, der eigentlich die Privatsphäre eines fremden Menschen ist? Trete ich ihnen zu nahe, auch wenn ich weit entfernt stehe, wenn ich “ihren” Moment mit der Kamera festhalte?</p>
<p>Joel Meyerowitz beschreibt es so: “Du musst dir sozusagen “Partner” auf der Straße suchen, Menschen, die eigentlich nicht wissen, dass du sie fotografierst. Du bewegst dich für einen Moment in ihr Leben und dann gleich wieder heraus, während du <em>ihren</em> Lebensmoment nutzt für ein Bild, das für <em>dich</em> ist.”</p>
<h2><strong>Deine Selbstzweifel – Der Auslöser</strong></h2>
<p>“Wenn du auf den Auslöser der Kamera drückst, dann ist das nicht einfach ein Knopf, den du drückst. Du gehst tiefer in deine Psychologie hinein, berührst deine Selbstzweifel über dein Umfeld, das Subjekt, die Regeln und unbekannte Faktoren.” So beschreibt Sir Don McCullin den Vorgang des Fotografierens in den Straßen. Der britische Fotojournalist ist weltweit bekannt für seine Kriegsfotografie und Street Photography,</p>
<p>Auf der anderen Seite hilft das „unendliche“ Laufen durch eine Stadt, das sich treiben lassen und das Beobachten, seinen Stresslevel zu reduzieren. Runter zu kommen. Die Selbstzweifel überwinden, indem wir immer wieder die Kamera hochheben und auf den Auslöser drücken. Der kreativen Seele freien Lauf lassen und nicht den Regeln folgen, was gerade bei der Street Photography wunderbar funktioniert.</p>
<h2><strong>Dein Impuls – deine Chance</strong></h2>
<p>“Wenn sich mir etwas offenbart, mir einen Impuls gibt, dann hebe ich die Kamera und drücke auf den Auslöser. Ohne zu zögern, ohne nachzudenken”, beschreibt der bekannte Fotograf Joel Meyerowitz seine Street Photography. “Das ist Fotografie. Den Bruchteil eines Momentes festhalten.” Jeder Moment im Leben, jeder Augenblick auf der Welt existiert genau ein Mal. Die Fotografie bietet uns die Chance, Momente für die Zukunft festzuhalten. Für uns selbst, für andere, für die Nachwelt.</p>
<p>Wann weiß ich, dass ich ein Foto machen möchte oder soll? Aufmerksam die Straßen entlanggehen, bewusst hinschauen und beobachten. Eine Gabe, die uns heute fast verloren gegangen ist. Bei achtsamer Street Photography erleben und sehen wir Lebensmomente, sehen wir “Bilder”, die wir beobachten, vielleicht analysieren, aus denen wir lernen. Daraus lernen wir „vorauszusehen“, die Entfaltung von Situationen zu erkennen, bevor sie geschehen. Dann sind wir bereit mit der Kamera, den entscheidenden Moment festzuhalten. So üben wir auch, gefährliche Situationen früh genug zu erkennen, ob im Straßenleben oder bei der Arbeit.</p>
<h2><strong>Dein Seelenheil – Street Photography</strong></h2>
<p>„Ich dachte, alle Formen der Fotografie sind gut für die Seele. Je mehr ich darüber nachdenke stelle ich fest, dass eigentlich insbesondere die Street Photography eine sehr demokratische, offene und Seelenheil bringende Art der Fotografie ist“, beschreibt Eric Kim, hervorragender Street Photographer aus jüngster Zeit. Mit Street Photography bewegen wir uns frei durch Orte und Städte, gehen auf Entdeckungsreise, interagieren mit fremden Menschen und sind nicht abhängig von Modellen oder Technik.</p>
<p>Elliott Erwitt, der amerikanische Werbe- und Dokumentarfotograf, bekannt für seine Schwarz-Weiß Fotografie ikonischer und absurder Situationen des täglichen Lebens, sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220;</p></blockquote>
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		<title>Wie beurteilst Du Bilder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Bildbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose &#124; Photo © Heike Rost &#160; Wo schauen deine Augen hin? Was nimmst du wahr, was nimmst du auf, was siehst du eigentlich? Wie viel nehmen wir noch wahr, wenn unser Blick nach jedem Auslöser direkt zum Screen geht? Mit der digitalen Kamera (R)Evolution kam auch die Unterbrechung des „Flows“, dem verloren-sein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose | Photo © Heike Rost</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo schauen deine Augen hin? Was nimmst du wahr, was nimmst du auf, was siehst du eigentlich?</p>
<p>Wie viel nehmen wir noch wahr, wenn unser Blick nach jedem Auslöser direkt zum Screen geht? Mit der digitalen Kamera (R)Evolution kam auch die Unterbrechung des „Flows“, dem verloren-sein im Bild oder in der Szene, bei der der Fotograf auf seinen Moment wartet, den er festhalten möchte. Denn mit dem Blick auf den Screen unterbricht der Fotograf ständig sein präsent sein im Geschehen, weiter zu beobachten, den nächsten Augenblick tatsächlich wahrzunehmen.</p>
<p>Ja, es ist klasse, dass Auge und Verstand sofort nachprüfen können, ob die Idee und die Technik korrekt sind im festgehaltenen Bild. Und entsprechend der Beurteilung ist es dann möglich, das schauen-wir-erst-mal Ergebnis mit dem nächsten Schuss zu korrigieren. Falls die Zeit angehalten und das Motiv sich nicht bewegt hat in dem Zeitraum, in dem der Fotograf seinen Blick von der Szene gelöst und das digitale Bild begutachtet hat&#8230;&#8230;könnte die gleiche Szene, Mimik oder Augenblick nochmal besser aufgenommen werden, oder?</p>
<h4><strong>Siehst du schon oder schaust du noch?</strong></h4>
<p>„Wenn ich schätzen sollte, würde ich auf über 90% aller Fotografien tippen, bei denen man nur schaut, aber nichts sieht. Es ist entscheidend wie intensiv ein Blick zu einem Bild geht und welche Resonanz vom Bild zu zurückkommt. Wenn das passiert, dann sehen wir etwas und schauen nicht nur“, so sieht es Eberhard Schuy, Fotograf, Speaker zu Kreativität und Referent der IF/SommerAkademie. Wie können wir besser sehen? Eberhard lässt seine Fotoworkshop Teilnehmer oft erst einmal ohne Kamera das Umfeld er“sehen“, ob es draußen in der Natur oder Umfeld einer Location ist oder, wie zum Beispiel bei der SommerAkademie, in den vielen unterschiedlichen und faszinierenden Räumen des 13. Jahrhundert Palazzos Casòn Hirschprunn wo die verschiedenen Fotoworkshops stattfinden.</p>
<h4><strong>Eine Meinung zu Bildern haben</strong></h4>
<p>Bilder beurteilen, eine Meinung zu seinen oder anderen Bildern zu haben ist gar nicht so einfach. Gerne lassen wir uns auch von anderen, ob Profifotografen oder Meinungsmachern verwirren und uns von unserer eigenen Urteilskraft ablenken. Dennoch bedarf es Übung und Austausch mit anderen, um seine Meinung zu formen.</p>
<p>Wer unlängst die<a href="https://petapixel.com/2020/07/13/vogue-slammed-for-hiring-annie-leibovitz-for-simone-biles-cover-instead-of-black-photographer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Diskussionen um die Bildergebnisse der berühmten Fotografin Annie Leibovits</a> zur weltbesten Turnerin Simone Biles mitbekommen hat, kann sehen, wie heftig und kontrovers Bildbeurteilungen vonstatten gehen können. Falsche Fotografin, falsche Beleuchtung, wie wird schwarze Haut „richtig“ beleuchtet und fotografiert sind einige der umstrittenen Diskussionspunkte. Das Fotoshooting wurde von Vogue beauftragt.</p>
<p>Hier sind die Bilder in der Vogue <a href="https://www.vogue.com/article/simone-biles-cover-august-2020" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.vogue.com/article/simone-biles-cover-august-2020</a>. Bildbeurteilungen sind nicht einfach.</p>
<h4><strong>Unsicherheit bei der Auswahl von Bildern</strong></h4>
<p>Hermann Will von <a href="https://www.fineartprinter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fine Art Printer,</a> leidenschaftlicher Druck Profi, auch bei der SommerAkademie in Margreid, stellt oft fest, „dass ein Großteil der Teilnehmer Schwierigkeiten hat, unter Zeitdruck die besten Bilder aus ihren taufrisch gespeicherten Daten auszuwählen. Sicherlich, vor Ort ist die Zeit knapp und der Einzelne ist emotional noch vollkommen im Thema. Blockieren uns die Emotionen, die vom Shooting noch lodern, dabei, die besten Bilder auszuwählen? Bei manchem Teilnehmer kann man Unsicherheit und Zerrissenheit bei der Beurteilung der eigenen Bilddaten geradezu spüren.“</p>
<p>Sich Fotobücher großer Fotografen anzuschauen ist eine gute Methode, sein Auge zu schulen. Diskussionen und Gespräche über Fotos helfen, mehr Orientierung und Sicherheit bei der Bildbeurteilung von Bildern zu finden. „Hinterfrage, warum dieses oder jenes Bild ausgewählt wurde und trainiere deine Fähigkeit, Bilder zu analysieren“, so Hermann Will. Bei der SommerAkademie für Fotografie drucken und hängen wir Bildergebnisse zur Betrachtung und Beurteilung und Diskussion. Dabei profitieren alle von anderen Perspektiven, ungewohnten Ansichten und Zuhören.</p>
<h4><strong>Fotografen sollten mehr miteinander reden</strong></h4>
<p>Die eigene Meinung bilden aus seinen Gefühlen und Gedanken, die bei der Betrachtung von Bildern entstehen, gepaart mit den vielen Bildern im Kopf, die sich durch die unterschiedlichsten Medien angehäuft haben und als Orientierung dienen sind Möglichkeiten, Bildbeurteilungen zu trainieren. Und, ganz wichtig, „Fotografen sollten mehr miteinander reden“, erklärt Rüdiger Schrader, Fotograf, Coach und Referent bei der <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie</a>. Der Austausch mit anderen Fotografie-Enthusiasten und -Erfahrenen trainiert die Fähigkeit, Bilder zu beurteilen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil bei der SommerAkademie mit Fotoworkshops im August in Südtirol.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="http://eepurl.com/dhGren aligncenter wp-image-20948" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1-300x180.jpg" alt="" width="453" height="272" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1-300x180.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-1.jpg 500w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff9900;">zur Newsletter Anmeldung &gt;&gt;&gt;</span></a></p>
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