Workshops bei der SommerAkademie 2020

Pro Workshop werden 5 bis max. 8 Teilnehmer zugelassen.

 

Die Workshops gehen von morgens ca. 8.30 bis 16.00 mit einer gemeinsamen Mittagspause dazwischen. Ab 16.00 gibt es Bildbearbeitung, Bildbesprechung, Möglichkeiten für Portfolio Review, Drucken mit Hermann.

 

Alle Workshops sind praktisch angelegt. Bring bitte deine Kamera und die Ausrüstung mit, mit der du gerne arbeiten möchtest.

 

Bitte Laptop mitbringen, um Bilder zu bearbeiten, zu besprechen und für Ausdrucke und Bildershow auszuwählen.

 

Du machst im vorhinein eine Workshop Auswahl, kannst aber auch während der Veranstaltung deine Wahl ändern.

 

Du hast die Auswahl zwischen verschiedenen Referenten und fotografischen Themen und kannst jeden Tag etwas anderen machen und lernen.

 

Am ersten Abend stellen wir die Workshopleiter vor, so dass du einen Eindruck von der Person und seinem/ihrem Thema erhältst.

 

Grundsätzlich steht bei uns die Kreativität im Vordergrund, die wir mit Technik unterstützen können. Die Basis der Kameratechnik und die sichere Bedienung deiner Kamera wird vorausgesetzt.

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Die Verteilung der Workshops auf die Tage – zu deiner Auswahl – wirst du hier in Kürze finden

„Es liegt in der Natur des Menschen, die Welt durch unsere Linsen zu sehen.

Es wäre hilfreich, wenn wir versuchen würden, die Welt durch die Linse anderer zu sehen.

Ich bin mir sicher, dass uns dies eine ausgewogenere Perspektive bieten würde.“ – Coach George Raveling.

Workshop Rüdiger Schrader & Eberhard Schuy

Schrader&Schuy – Kein Plan

Absichten, Ansichten, Sichtungen…

Oder auch: die Absicht in der Fotografie.

 

Rüdiger Schrader ist leidenschaftlicher Schwarz-Weiß und Reportage Fotograf und Eberhard Schuy ein Werbe- und Still-Life Fotograf, der ungewöhnliche Kreationen inszeniert. In Farbe.

Was kommt dabei raus, wenn zwei Profis aus unterschiedlichen fotografischen Bereichen ihre Erfahrungen und kreativen Ideen in einen gemeinsamen Workshop zusammenwerfen?

 

Durchaus kontroverse Ansätze.

 

Dieser Workshop enthält Reden über Machenwollen, Meinungen über zu Machendes, Gucken auf Gemachtes.

 

Die beiden freuen sich darauf, inspirative Stunden zusammen mit den Teilnehmern zu verbringen und komplett neue, spannende Ideen zu kreieren. Mit Absichten, Ansichten und Sichtungen. Die Teilnehmer werden mit ganz neuen Eindrücken, Sichtweisen und Aspekten konfrontiert.

 

 

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Workshop Eberhard Schuy & Günter Beer

Inszenierungen: Food und Still-Life mit 2 Profis

 

Der Experte für Foodfotografie, Günter Beer aus Barcelona und der Experte für Still-Life Fotografie und visuelle Wahrnehmungen, Eberhard Schuy aus Kreuzau (Eifel) haben sich zu einem besonderen Workshop verabredet.

An einer besonderen Location werden Inszenierungen fotografiert, die den Flair der Location widerspiegeln und bei denen sich die unterschiedlichen Genres der Fotografie zu einem neuen Ganzen vereinigen.

 

Fotografiere mit Günter Beer und Eberhard Schuy nach einem gemeinsam erstellten Konzept Bilder, die im Zusammenspiel ihre besondere Wirkung entfalten.

 

Neben etwas Theorie und viel Fotografie kommt natürlich die entsprechende Auswahl der Bilder und die Nachbearbeitung sowie die ausführliche Bildbesprechung mit den beiden Referenten nicht zu kurz.

 

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Workshop Eberhard Schuy

Inszenierte Still-Life Fotografie

 

„Mein Bild. So bin ich. Wichtig ist, dass wir Bilder fotografieren, die ausdrücken „so bin ich“, „das bin ich“. Je unabhängiger du innerlich bist, desto besser ist deine Fotografie.“ – Eberhard Schuy

 

Still-Life Fotografie bedeutet auch immer inszenierte Fotografie. Nutze also diesen Workshop um Objekte in der traumhaften Location des historischen Ansitzes auf dem Alois Lageder Weingut zu inszenieren. Der Grund einer Inszenierung ist ja immer, die Dinge in persönlicher Art und Weise besonders interessant zu gestalten. Dazu werden unterschiedlichste Techniken vorgestellt und du wirst Bilder gestalten, die den Anspruch haben, ganz bestimmte Emotionen zu wecken.

 

Eberhard Schuy, seit vielen Jahren Produkt- und Werbefotograf im Bereich Still-Life, weiß wie Emotionen in der Fotografie geschaffen werden und er gestaltet seine Bilder strategisch. Die Art wie der Betrachter später die Fotografie anschaut, wird bereits bei der Aufnahmeplanung festgelegt. So entstehen wirkungsvolle Bilder. Die Teilnehmer werden sehen und verstehen, warum Eberhards Bilder nicht per Bildbearbeitung entstehen können.

 

Der Workshop gliedert sich in eine kurze theoretische Besprechung, das Finden der geeigneten Motive, der Aufnahmeplanung, der Fotografie, der Nachbearbeitung und einer ausführlichen Bildbesprechung.

 

Fotografiert wird mit Stativ, sichere Kamerabedienung und geladene Akkus wären wünschenswert!

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Workshop Günter Beer

Food & People

 

Wie verbindet man auf einem Bild Food mit Menschen? Ist das Essen das dekorative Element oder ist es der Mensch? Worum es geht, muss für jedes Bild neu beantwortet werden.

 

Model Chiara setzt sich mit Food in Szene. Oder lädt das Essen Chiara ein, eine gemeinsame Situation zu inszenieren? Chiara ist Model, Schauspielerin und Opernsängerin…Hier werden sich bestimmt spannenden Begegnungen für die Fotografie ergeben.

 

Günter Beer: Wir werden aus beiden Blickwinkeln fotografieren, Sujet übergreifend experimentieren. Wir werden mit simplen LED Deckenlampen aus dem Baumarkt, aber auch mit HMI-Tageslichtlampen und Studioblitzen arbeiten. Wir werden neutrale Hintergründe verwenden, reale Locations – durchaus auch farbverändert – einbeziehen.

 

Grundlegende Kenntnisse über Kamera, den Einsatz verschiedener Objektive und die Nachbearbeitung mit Photoshop oder Affinity Photo sind hilfreich.

 

 

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Workshop Rüdiger Schrader

Black & White

 

„Vergiss mal die Technik!“, lautet Rüdiger Schraders An­regung. „Arbeite an Deiner Sichtweise, fokussiere Dich auf die Perspektive, hör‘ auf deine Assoziationen!“

 

Rüdiger Schrader: Schwarz-Weiß Fotografieren heisst, wir müssen zwei Gegensätze zusammenführen, mit ihnen spielen, aus ihnen Dynamik gewinnen – eben Schwarz UND Weiß denken! Wer Schwarz-Weiß fotografiert, muss in Kontrasten denken, also anders Sehen, das Beiläufige aus dem Blick nehmen, die Konzentration anders justieren… Er wird so eine neue Phantasie erleben.

 

Rüdiger Schrader zeigt, wie das „Arbeiten in Schwarz-Weiß” funktioniert, wie die Herangehensweise aussieht, wie das Denken und wie die gesamte Umsetzung auszusehen hat.

 

Bring deine Kamera, die, mit der du dich am wohlsten fühlst.

 

 

 

 

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Workshop John McDermott

People Photography

 

Mit wenigen, einfachen Mitteln, kannst du großartige Bilder und Portraits machen.

 

Das Gesicht – der Blick – kann die Wahrheit einer Person enthüllen oder manchmal verbergen. Der große Fotograf Edward Steichen sagte: “Ein Porträt wird nicht in der Kamera gemacht, sondern auf beiden Seiten, vor und hinter der Kamera.“ Das bedeutet, dass es eine Zusammenarbeit zwischen dem Fotografen und dem Subjekt/Modell gibt, zwischen dem Beobachter und dem, der in die Kamera schaut.

 

Die Wahl der Brennweite, des Lichts, der Komposition, der Geste und der Umgebung sind alles Elemente, die zusammen dazu beitragen, die Geschichte der Person auf dem Bild zu erzählen.

 

Denk analog und fotografier digital. In diesem Workshop wird der Schwerpunkt auf die Anwendung des analogen Denkens auf die neueste digitale Technologie gelegt, um ein höheres Maß an Kontrolle und unerwartete Ergebnisse zu erzielen. Ob mit Tages- oder Studiolicht oder einer Kombination aus beiden. Ist das Bild, das Portrait, mit natürlichem Licht oder mit einer künstlichen Lichtquelle entstanden? Kannst du das sehen?

 

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Workshop Andreas Marx

New Topographic Landscape Photography – Entschleunigte Fotografie.

 

“Die New Topographic Photography verfolgt einen ganz anderen Ansatz als die, ich nenn es jetzt mal „Postkartenfotografie“. Ich persönlich finde gerade die Herausforderung, die Bildsprache möglichst reduziert zu halten und sich wieder auf die klassischen Gestaltungsregeln zu „fokussieren“ im wahrsten Sinne des Wortes spannend”, erklärt Andreas Marx.

 

Eine neue fotografische Sicht auf die Wechselbeziehung zwischen naturnaher Landschaft und dem Einfluss des Menschen.

 

Wie können wir grundlegende fotografische Gestaltungsprinzipien erkennen? Wie können wir diese umsetzen und uns die gestalterischen Prinzipien bewusstmachen, so dass wir sie auch auf andere fotografische Felder übertragen können?

 

Bei diesem Workshop erkunden die Teilnehmer das Zusammenspiel von menschengemachten Gebäuden oder Objektiven zur umliegenden Landschaft.

Klare, reduzierte Bildgestaltung, maximale Schärfe und Detailgenauigkeit, saubere Platzierung und Ausrichtung der Kamera sind Aspekte, die Andreas Marx mit den Teilnehmern durchgeht.

 

Stabiles Stativ, nicht nur zur Stabilität der Kamera, sondern auch für eine entschleunigte Fotografie und Kamera mit hoher Auflösung wären wünschenswert.

 

 

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Fine Art Drucken – mit Hermann Will

Bildbearbeitung, Besprechungen mit den Referenten

 

Die Augen schulen. Infrage stellen und Fragen stellen. Ergebnisbetrachtungen aus den täglichen Workshops. Bilder besprechen, verstehen und beurteilen lernen. Andere Sichtweisen und neue Perspektiven entdecken.

 

Wie verbessere ich mich? Wie entwickele ich meine Fotografie weiter? Feedback geben und nehmen, denn Bilder „schön-reden“ hilft keinem weiter. Wer für Feedback und Kritik offen ist kommt weiter. Andere Perspektiven, ungewohnte Ansichten und Zuhören können spielen eine wichtige Rolle. Ehrliche Kritik und positives, konstruktives Feedback sollten sich die Waage halten in einer gesunden Feedback Kultur. Wenn wir Feedback als ein Geschenk betrachten, ob wir es geben oder erhalten, können wir mental gleich besser damit umgehen.

 

„Wer zuhört, lernt einerseits die unterschiedlichen Sehweisen der Bildautoren bei der Aufnahme kennen und merkt andererseits, wieviel Kreativität auch nach der Aufnahme durch die Diskussion noch gelebt wird“, beschreibt Hermann Will von Fine Art Printer.

 

„Als Fotograf muss ich mich zwingen, über meine Bilder zu reden. Das tun Fotografen nämlich viel zu wenig. Vor allem mit anderen Fotografen“, so Rüdiger Schrader.

 

Wie wählen wir Bilder aus? „Blockieren uns die Emotionen, die vom Shooting noch lodern, dabei, die besten Bilder auszuwählen?“, fragt Hermann Will. „Bei manchem Teilnehmer kann man Unsicherheit und Zerrissenheit bei der Beurteilung der eigenen Bilddaten geradezu spüren“, stellt er fest.

 

 

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Drucken und Druckvorbereitung verstehen mit Hermann Will (Hrsg. FineArtPrinter)

 

Bilder drucken und in ausgedruckter Form in der Hand halten. Das ist etwas ganz anderes, als sie nur digital auf dem Kamerascreen oder Computerbildschirm zu sehen. In DRUCKform gebracht ist es einfach besser über Bilder, Bildergebnisse, Blickwinkel und Techniken zu diskutieren und nachzudenken.

 

Nutze neue Perspektiven, um überraschende Ergebnisse aus deinen Bilddaten herauszuholen.

 

„Ich habe bei der Aufbearbeitung meiner Bilder für den Druck SEHEN gelernt. Mindestens soviel wie beim Fotografieren selbst. Die Beschäftigung mit den eigenen Aufnahmen hilft sehr gut, das eigene Sehen weiter zu entwickeln. Leider wird dieser Weg viel zu selten beschritten“, sagt Hermann Will, ein unermüdlicher Promoter für das gedruckte Bild.

 

Als leidenschaftlicher Drucker verwandelt Hermann Will, FineArtPrinter Herausgeber, bei der SommerAkademie für Fotografie Ende August die Fotoergebnisse der Teilnehmer in hochqualitative, haptische Bilder. Er macht gewonnene Erkenntnisse und Erlebnisse sichtbar und nachvollziehbar.

 

Die gedruckten Werke werden im hellen Barrique Keller und an einer Wäscheleine, die durch den historischen Palazzo Hof gespannt ist, präsentiert. Diese Galerie hat sich nicht nur als eine wunderbare Foto-Galerie erwiesen, sondern sich zum Treffpunkt der Teilnehmer und Referenten entwickelt, hier über Motive, Bildausschnitte, Druck, „Sehen“, unterschiedliche Sichtweisen und Techniken zu diskutieren. Und die Teilnehmer können gedruckte Schätze mit nach Hause nehmen.

 

 

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Claudia BroseWorkshops SommerAkademie 2020