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	<title>Wahrnehmen &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Was ist ein „gutes“ Bild? Gibt es das überhaupt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 16:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen und Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie diskutieren]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes Bild]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Karin Pizzinini &#124; SommerAkademie 2020 &#160; Die große Frage – „Was ist ein gutes Bild?“ – lässt sich nicht eindeutig beantworten. &#160; &#8222;Du füllst den Bildausschnitt mit Gefühlen, Energie, Entdeckung und Risiko und lässt genügend Raum, damit jemand anderes dort hineinsteigen kann.&#8220; So beschreibt der bekannte Fotograf Joel Meyerowitz ein Foto. Wer bestimmt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Karin Pizzinini | SommerAkademie 2020</h6>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die große Frage – „Was ist ein gutes Bild?“ – lässt sich nicht eindeutig beantworten.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Du füllst den Bildausschnitt mit Gefühlen, Energie, Entdeckung und Risiko und lässt genügend Raum, damit jemand anderes dort hineinsteigen kann.&#8220;</p></blockquote>
<p>So beschreibt der bekannte Fotograf Joel Meyerowitz ein Foto.</p>
<p>Wer bestimmt denn eigentlich, was ein gutes Bild ist? Und was heißt überhaupt „gut“?!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Perfekt, unvollkommen, gut, schlecht&#8230;.?</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„Teil eines perfekten Bildes ist, dass es unvollkommen ist. Mit der digitalen Fotografie ist es sehr einfach, das Bild zu perfektionieren. Du <em>killst</em> das Bild, wenn du es perfektionierst. Im Grunde saugst du dann das Leben aus. Ein Bild lebt, wenn man es betrachten kann und es irgendwie nicht ganz rund ist. Wenn du beispielsweise ein primäres Rot und ein primäres Grün zusammenfügst, habst du diese Lebendigkeit zwischen den beiden. Ein großartiges FOTO, nicht ein großartiges Bild, muss diese Schwingung haben.“</p></blockquote>
<p>&#8211; Norman Jean Roy</p>
<p>Wer erlässt die Regeln zur Definition, was ein „gutes“ Bild ist oder kann man das überhaupt definieren? Ist es objektiv, subjektiv, Geschmacksache oder doch Psychologie dahinter wie wer auf was für ein Bild reagiert? Machen erst positive Reaktionen der Betrachter ein Foto zu einem guten Foto? Gibt es überhaupt „schlechte“ Fotos?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was ich sehe, was ich zeige, was ich fühle</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim letzten GetTogether Zoom Call haben wir Rüdiger Schrader zum Thema „Was ist ein <em>Gutes</em> Bild“ diskutiert. Rüdiger hat Millionen von Fotos gesichtet (als geschäftsführender Fotochef beim „stern“ sowie beim FOCUS-Magazin) und ein Leben lang fotografiert.</p>
<p>Wir fotografieren auf 3 Arten, so Rüdiger Schrader.  Zum einen, was ich sehe, dann was ich zeigen möchte und drittens, was ich fühle.</p>
<p>Vielleicht ist ein gutes Foto, wenn alle 3 Ebenen vereint sind? Und wenn es dann auch noch den Betrachter emotional trifft&#8230;.dann kommen wir der Sache vielleicht schon näher.</p>
<p>Ein Bild ist „gut“, wenn es überrascht. Wenn es ein Gefühl transportiert oder auslöst. Oder wenn man sagen kann, dass ein Bild „etwas“ auslöst. Wenn du ein Foto in einem halben Satz zusammenfassen kannst und es bei jedem etwas im Kopf auslöst. Bilder, die in 20, 30 Jahren noch angeschaut werden und nach Dekaden der Beurteilung und Debatten immer noch betrachtet und „gesehen“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Alte Meister</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Beispiel der Malerei und alter Meister Kunstwerke, die wir z.B. im Museum betrachten stellen wir fest, dass es einige Bilder gibt, die uns aus den Schuhen hauen und andere nicht. Was ist das? Einfach ein Gefühl? Oder eine gibt es eine unterschwellige Dimension, die wir nur unbewusst wahrnehmen und die uns leitet? Warum empfinden wir zum Beispiel Mona Lisa oder das Abendmahl als umwerfende Bilder? Oder ist das nur ein „gelerntes Konzept“, weil uns immer wieder gesagt wird, dass dies herausragende Meisterwerke sind?</p>
<blockquote><p>„Ein gutes Bild ist eins, das Du mehr als 30 Sekunden anschaust“,</p></blockquote>
<p>sagte mal Henri Cartier Bresson.</p>
<p>Welche Rolle spielen unsere eigenen Emotionen, Gefühle und Stimmungen in dem Moment, wo wir das Foto machen? Dazu Rüdiger: „Aus dem Gefühl heraus sehe ich!“ „Durch die Arbeit am Foto entsteht das Sehen. Umso mehr wir an unserer Fotografie arbeiten, umso besser lernen wir zu sehen“, führ er weiter aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Emotionen spielen eine Rolle</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bist Du ergriffen von Deinem/einem Bild? Was empfindest Du, bevor Du auf den Auslöser drückst?</p>
<p>Lerne zu begreifen, wie Menschen auf Deine Bilder reagieren. Zeigt eure Bilder so oft wie möglich anderen Leuten, um zu lernen, wer auf welches Bild wann und wie reagiert.</p>
<p>„Ein gutes Foto sollte herausgelöst aus dem Kontext seiner Entstehung eine Emotion auslösen“, Thomas Gerwers, ProfiFoto Magazin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dein Titel Foto auf dem Buch „Mein Leben“</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend eine Frage an dich: Wenn du ein Titel-Foto für Dein Buch „Mein Leben“ auswählen solltest – welches Bild nimmst Du? Was muss dieses Foto alles zeigen und ausdrücken von Dir? Die Auswahl dieses Bildes sagt viel darüber aus, was DU als ein gutes Bild empfindest.</p>
<p>„Ein gutes Bild ist ein Bild, von dem Du sagst: DAS hätte ich gerne gemacht!“, fasst Rüdiger Schrader zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schwierigkeiten positiv umsetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 14:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Olivierio Toscani]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose Foto Klaus Zühlke &#124; Dolomiten Fotowanderung &#160; „Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose<br />
Foto Klaus Zühlke | Dolomiten Fotowanderung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann, anstelle der Objekte die Räume zu zeichnen. Ich lernte, die Formen um die Dinge, um die Buchstaben oder um die Farben herum zu entdecken. Heute mache ich das ganz automatisch. Die Räume zwischen den Formen springen mir sogleich ins Auge.“</p>
<p>Der heute international bekannte italienische Fotograf Oliviero Toscani lernte an der Kunstgewerbeschule in Zürich und Zeichnen war nicht gerade seine Stärke.</p>
<p>Ärger und Frust machen sich breit, wenn wir etwas nicht hinbekommen, wenn wir lernen und nicht weiterkommen oder wenn Pläne durch Unerwartetes durchkreuzt werden.</p>
<p><strong>Neue Wege</strong></p>
<p>Wie kommen wir auf neue Anstöße, Ideen, Lösungswege? Ob in der Fotografie, der Corona Krise, bei Arbeitsprojekten oder täglichen Stolpersteinen?</p>
<p>„Wenn du den menschlichen Körper schon nicht malen willst, Oliviero, dann halte nur die Körper an sich fest, die Luft zwischen den Körpern oder den Raum drumherum&#8230;“, riet der Professor dem Schüler Toscani. Und das hat Toscanis Wahrnehmung verändert. Der Anstoß für eine ganz andere Sichtweise hat ihm neue Möglichkeiten und Ideen an die Hand gegeben, die er fortan ausprobierte und übte.</p>
<p>Unterschiedliche Fachrichtungen, Herangehensweisen und Betrachtungsweisen brachten Toscani somit auf den Weg, seinen Stil, seine Lösungen und andere Perspektiven zu finden. Und sich dabei selbst immer wieder in Frage zu stellen, um besser zu werden. Auf unserem Weg brauchen wir immer wieder zwischendurch „Geburtshelfer“, die uns mit anderen Herangehensweisen oder Erfahrungsschätzen anstoßen können. Die uns vielleicht das Vertrauen geben, den Mut zu haben, in die Tiefe zu gehen und etwas Neues hervorzubringen.</p>
<p><strong>Dem Unbekannten entgegentreten</strong></p>
<p>„Die Kreativität bleibt die Domäne des Zweifels, der Suche, der Krise und der Fragilität. Wenn du dich nicht selbst riskierst, wenn du es nicht wagst, dem Unbekannten entgegenzutreten, erschaffst du nur wieder etwas, das es schon gibt, du gibst den Klischees und falschen Gewohnheiten nach“, beschreibt Oliviero Toscani.</p>
<p>Genau hinschauen und wahrnehmen, um zu entdecken, was sich in uns und um uns herum befindet, bringt uns neue Erkenntnisse oder führt zu neuen Bildideen. In der Fotografie entscheidet jeder für sich, wann der richtige Moment ist, seine Sichtweise festzuhalten und wie sie festgehalten wird, um ein Gefühl oder eine Botschaft zu vermitteln.</p>
<p><strong>Betrachten ist ein schöpferischer Akt</strong></p>
<p>„Betrachten ist ein schöpferischer Akt. Da die Bewegung unendlich ist, bist du es, der über den Moment entscheidet, in dem das Bild Gestalt annimmt – du bist derjenige, der die Zeit erschafft, die verrinnt, der sie einfriert oder sie verwandelt, je nach deiner Vorgehensweise.“ Das hat Oliviero Toscani für sich herausgefunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>(Die Zitate von Oliviero Toscani sind seinem Buch „Die Werbung ist ein lächelndes Aas“ entnommen).</h6>
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