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	<title>#streetphotography &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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		<title>Street Photography in Lissabon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 09:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Street Photography]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#160; Worum geht es uns bei Street Photographie? Was machen wir in der Street Photographie? Wir sind gerade vom Street Photographie Workshop in Lissabon mit John McDermott zurück. Die Teilnehmer waren fantastisch, es hat richtig Spaß gemacht mit ihnen und sie haben alle das Leben in der Stadt Lissabon auf unterschiedlichste]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © John McDermott</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worum geht es uns bei Street Photographie?</p>
<p>Was machen wir in der Street Photographie?</p>
<p>Wir sind gerade vom Street Photographie Workshop in Lissabon mit John McDermott zurück. Die Teilnehmer waren fantastisch, es hat richtig Spaß gemacht mit ihnen und sie haben alle das Leben in der Stadt Lissabon auf unterschiedlichste Art und Weise festgehalten. Hier sind einige Gedanken zu Street Photographie, die während des Workshops aufkamen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Street Photographie laufen wir nicht dem perfekten Bild hinterher. Es geht darum, Lebensmomente festzuhalten in einem Umfeld, das uns inspiriert. Es geht darum, das Erlebte in Bildern umzusetzen. Wir haben das Bedürfnis, einen Ort und seine Menschen zu erleben und wahrzunehmen und dieses Erlebnis in Bildern oder durch Bildgeschichten auszudrücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Erfolg der Street Photographie hängt von dir und deiner Fähigkeit ab, zu beobachten und zu antizipieren, eine Szene schnell und intuitiv zu erfassen. Dabei können wir uns Zeit lassen, um Gegenden, Szenen oder unser Umfeld eine Zeitlang zu beobachten und dann schauen, worauf wir reagieren und wovon wir fasziniert sind und dies entsprechend mit der Kamera festhalten. Oder wir müssen spontan und schnell reagieren, die Kamera entsprechend vorher eingestellt, wenn sich plötzlich eine Szene, und das ist oft mit Menschen, vor uns ergibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu beobachten, wahrzunehmen und zu sehen hört sich einfach an. Ist es aber gar nicht. Wir haben teilweise verlernt zu sehen und wahrzunehmen, weil wir uns mittlerweile so schnell bewegen und so viele Stimulationen auf uns einprasseln, dass wir vieles übersehen und nicht mehr wirklich wahrnehmen. Zur Wahrnehmung in der Street Photographie gehört auch das Hören oder der Geruch. Das sind Indikatoren, die uns auf Situationen aufmerksam machen. Das Fotografieren hilft uns, zu fokussieren und genau hinzuschauen, Geduld zu haben und Zusammenhänge zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Fotografie liegt die Entscheidung bei dir, was du in deinen <em>Frame</em> des Bildes reinlässt oder rauslässt. Du füllst den Bildausschnitt mit dem, was dir wichtig ist, was die Information oder Emotion ist, die du vermitteln möchtest. Das heißt auch, dass du entscheidest, was du alles aus dem Bildausschnitt rauslassen möchtest, was für dich unwichtig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gerade in Street Photographie bist du permanent gefordert, dein <em>framing</em> zu bestimmen. Du bewegst dich mitten durch das Leben eines Ortes, wo Szenen und Situationen um dich herum geschehen, aus denen du Momente festhältst, in von dir ausgewählten Bildausschnitten. Schon kleine Veränderungen deiner Position, oder der Höhe, wo du die Kamera hältst oder wie weit du dich drehst oder vielleicht in die Knie gehst, sind Entscheidungen für das, was du im Bildausschnitt haben kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Street Photographie gehört auch, spontan auf Menschen zuzugehen, die du nicht kennst. Es ist zwar nicht immer notwendig, mit den Personen zu interagieren, manchmal kann dies sogar die Stimmung oder den spontanen Moment, den du festhalten willst, verändern. Aber manchmal ist es einfacher und hilfreich, wenn das Subjekt im Bild weiß, dass du sie fotografierst und zustimmt. Versuch also, dich auf Menschen einzulassen, die du interessant findest, wenn dir das hilft, das Bild zu bekommen, was du dir vorgestellt hast.</p>
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		<title>Was du bei Street Photography lernst, ist wie eine Lebensschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 10:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#neapel]]></category>
		<category><![CDATA[#strassenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoreise]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop Neapel]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung. &#160; Warum Street Photography? Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Street Photography ist mehr als nur das Leben und die Menschen und Situationen auf den Straßen eines Ortes zu fotografieren. Street Photography bietet lehren und Erkenntnissef fürs tägliche Leben, für die Arbeit, für die persönliche Weiterentwicklung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Warum Street Photography?</strong></h4>
<p>Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit sich. Das Risiko, unbequeme Situationen zu konfrontieren und sich unangenehmen Ablehnungen auszusetzen.</p>
<p>Bei Street Photography passiert etwas mit dir. Du verbesserst deine Beobachtungsgabe und deine Wahrnehmung. Außerdem baust du ein dickeres Fell auf, verfeinerst deinen Umgang mit Menschen und baust ein Selbstvertrauen auf, das dir auch im Berufs- und Privatleben hilft. Du versuchst, deine innere Angstschwelle zu überwinden. Aber das Gefühl, ein erfolgreiches Foto erfasst zu haben und ein Ergebnis sofort sichtbar in den Händen zu halten, ist erfüllend und lässt das Angstgefühl erblassen. Street Photography ermutigt dazu, immer wieder zu versuchen auf Menschen zuzugehen oder eine faszinierende oder seltsame Situation, die wir beobachten, festzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Umgang mit Ablehnung</strong></h4>
<p>Wie oft werden unsere Anfragen, Wünsche oder Ideen abgelehnt? Natürlich gibt es auch Menschen auf der Straße, die wir um ein kurzes Portrait bitten, die aber ablehnen. Wenn ich gerne eine interessante Person fotografieren möchte und das schlimmste was passieren kann ist, sich bei dieser Person ein „Nein“ einzuholen – dann ist das nicht wirklich ein Drama. Loslassen und weitermachen. Wie viele Personen stehen dem gegenüber, die einer Aufnahme zugestimmt haben – wenn ich mich nur getraut habe, zu fragen? Sehr viele. Gerade in lebendigen Städten im südlichen Europa, wo sich ein Großteil des Lebens auf den Straßen abspielt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Gefühl für Situationen</strong></h4>
<p>Wir sehen eine Situation, einen Moment, eine Szene und haben den Drang, sie fotografisch festzuhalten. Das heißt auch, genau hinschauen, beobachten, ein Gefühl für die Situation bekommen, um zum Beispiel keine Probleme durch die Präsenz mit der Kamera zu verursachen, Aktivitäten zu unterbrechen oder Arbeitern bei ihrer Tätigkeit nicht in die Quere zu kommen. Wenn du in der Lage bist Menschen für einen Moment zu beobachten, ihre Körpersprache zu deuten und zu erkennen, ob sie sich in einer entspannten Situation befinden, dann ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme geschaffen. Unser Gesichtsausdruck, ein Lächeln, mit dem wir uns nähern, können Eisbrecher sein.</p>
<p>Das ist auch nicht anders bei Geschäftsgesprächen oder Netzwerken, bei denen wir uns allerdings oft durch den Business Kontext, in der sich alle Beteiligten befinden, etwas sicherer fühlen. Mit der Kamera in der Hand ist das „lesen“ komplett fremder Menschen, sich ihnen zu nähern und sie anzusprechen sowohl eine Chance also auch eine wirkliche Herausforderung. Und somit ein gutes „Training“, das auch noch Spaß macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Begegnungen und Geschichten</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen auf der Straße zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht. Mit der Kamera in der Hand haben wir die Chance und „Ausrede“, Situationen und Menschen auf der Straße zu beobachten und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. Meistens bewegen wir uns zu schnell, gleichgültig und blind durch die Straßen einer Stadt, da wir ständig zu „busy“ sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Zusammengefasst&#8230;</h4>
<p>Street Photography bietet die Möglichkeit, an sich selbst zu arbeiten. Bewusstes beobachten, Menschen deuten, Unbekannte ansprechen, „Nein“ akzeptieren und am Ende sind Geschichten und Fotos die Belohnung für die Auseinandersetzung mit sich selbst. Das kann es wert sein.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Street Photography in Neapel offenbart die widersprüchliche, herzliche Seele der Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 07:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#bellanapoli]]></category>
		<category><![CDATA[#blackandwhite]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#neapel]]></category>
		<category><![CDATA[#strassenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[#streetsofnaples]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[© photo John McDermott &#124; Neapel 2022 &#160; Streetphotography Neapel. Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power. Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch. Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: left;">© photo John McDermott | Neapel 2022</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography Neapel.</p>
<p>Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power.</p>
<p>Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch.</p>
<p>Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten Teilnehmern Mitte März in Bella Napoli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Street Photography</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography ist die visuelle Entdeckung eines Ortes und seiner Menschen.</p>
<p>Das können die Menschen, das Straßenleben, das Stadtleben, die Architektur, menschliche Interaktionen sein. Der Fotograf definiert, was für ihn Streetphotography bedeutet.</p>
<p>Beobachten, wahrnehmen und aufmerksam sein – dann siehst du sowohl Details als auch das große Ganze. Offensein für das Unerwartete, für das was sich vor deinen Augen oder die Ecke herum abspielt oder abspielen wird. Du beobachtest und kannst antizipieren.</p>
<p>Du hast aber keine Kontrolle, was passiert. Du hast aber Kontrolle über deine Kamera und deine Aufmerksamkeit und kannst damit das Unerwartete erwarten und festhalten.</p>
<p>Street Photography bedeutet mit allen Sinnen aufnehmen, was um einen herum passiert. Situatives Bewusstsein. Dazu gehören auch Sound, vielleicht Musik, ungewöhnliche Geräusche &#8211; und diesen nachgehen. Da könnte sich ein interessantes Bild entwickeln.</p>
<p>Wie die Musik einer Prozession zu Ehren einer heiligen Patronin der Stadt, die wir ein paar Straßen weiter hörten. Oder die Gerüche von Frittiertem, dem wir nachgingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Neapel – Bella Napoli</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Stadt, so intensiv, so energievoll, und gleichzeitig so aufsaugend und energieraubend.</p>
<p>Neapel rückt dir auf die Pelle, eine Stadt, die schwer in den Griff zu kriegen ist, sie wirkt wie eine Zumutung. Und gleichzeitig wie ein Geschenk.</p>
<p>Chaotisch und laut, dreckig und einnehmend. Ebenso ist sie so herzlich und freundlich, so offen und inspirierend. Eine 24 Stunden Theaterbühne mit 360 Grad rundum Action.</p>
<p>Neapel fühlt sich an wie eine Stadt „on steroids“.</p>
<p>Du möchtest dem Chaos flüchten und doch zieht dich das Chaos an. Du tauchst in ein ununterbrochenes Bad an Gerüchen und Geräuschen, Bewegungen und Beleuchtungen ein. Szenenwechsel im Sekundentakt. Die Sinne kommen nicht zur Ruhe, wenn man einmal das Haus (oder Hotel) verlassen hat. Die Kamera hält nicht still.</p>
<p>Wir waren hier, um diese Stadt wahrzunehmen, zu sehen und zu fühlen. Nicht, um Postkarten Fotos zu machen. Und das ist allen Teilnehmern fantastisch gelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was macht Street Photography in Neapel mit dir?</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neapel ist ein idealer Ort für Street Photography.</p>
<p>Wenn du dich auf Streetphotography in Neapel einlässt trainierst du deine Wahrnehmung, deine Fähigkeit zu interagieren und die Fähigkeit, einen Bezug zwischen scheinbar unverbundenem herzustellen.</p>
<p>Die Stadt macht es dir einfach, da ständig etwas passiert und die Menschen offen dafür sind fotografiert zu werden. Die Interaktion zwischen den Menschen, die Gesten, das laute Diskutieren und Argumentieren, das Leben, das sich auf der Straße abspielt, oder in Wohnungen, in die man von der Straße aus einsehen kann, breitet sich vor den Augen und der Kamera aus.</p>
<p>Ordnung und Logik werden ersetzt durch „Leben und leben lassen“.</p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Veränderung spiegeln sich auch in den Bildern wider. Wir wechseln zwischen Schwarz-Weiß und Farbe, zwischen Close-Up und Distanz, je nach Gefühl und Situation.</p>
<div id="attachment_22672" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22672" class="size-full wp-image-22672" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22672" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>Wahrnehmen und Beobachten</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kamera gibt dir die Lizenz zum Beobachten. Das Ziel Fotos zu machen, provoziert und motiviert dich, genauer hinzuschauen, aufmerksamer zu sein. Du suchst geradezu nach interessanten Szenen zu fotografieren und nimmst plötzlich Sachen wahr, die du zu Hause oft für selbstverständlich hältst.</p>
<p>“The basic act of Photography is paying attention.” &#8211; Joel Meyerowitz</p>
<p>Neapel ist eine vibrierende, unruhige Stadt, deren Geräuschen und Gerüchen du nicht entfliehen kannst und die dir 1000 Eindrücke pro Sekunde für deine Fotografie bietet.</p>
<p>Dabei kann es passieren, dass wir ein Bild sehen, aber nicht schnell genug mit der Kamera reagieren. “I saw the picture passing by”, sagte Teilnehmerin Juliane. Wir haben zumindest wahrgenommen, was wir verpasst haben, was viele andere womöglich übersehen.</p>
<p>Street Photography kann uns lehren, besser zu beobachten und wahrzunehmen, eine Fähigkeit, die im Alltag, im Beruf und im Leben enorm wichtig ist. Durch die entstandenen Fotos können wir sogar das Wahrgenommene noch „belegen“, in kreativer, inspirierender Form.</p>
<p>Der Austausch von Bildern und der Erfahrungen in der Gruppe, nach einem langen Tag, schärft noch weiter unser Seh-Spektrum, wenn wir sehen, was die anderen sahen und wir selbst nicht wahrgenommen haben. Neue Blickwinkel und Perspektiven erweitern unseren Horizont.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Lessons learned</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;  Spätestens beim dritten Lächeln hat man fast alle Menschen für sich eingenommen. Und dann können weitere Aufnahmen entstehen. (Manfred)</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera und ein Lächeln – öffnet Türen. (John)</p>
<p>&#8212;  Neapel öffnet deinen Kopf, du siehst neue Perspektiven und Blickwinkel, an die du vorher nicht dachtest.</p>
<p>&#8212;  Wenn du Neapel siehst und erlebst, löst du dich von negativen Klischees über diese Stadt, die dir andere versuchen einzureden. (Seltsam ist, dass „diese anderen“ die Stadt noch nicht besucht haben).</p>
<p>&#8212;  Die Menschen von Neapel sind offen und herzlich und tuen alles dafür, dass du einen guten Eindruck von ihnen und ihrer Stadt, auf die sie so stolz sind, mitnimmst.</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera mit 1 oder 2 Objektiven sind genug, da manchmal Cropping eines Bildes und zwei Füße ausreichend sind, um zu „zoomen“. Runter in die Knie gehen, Perspektiven vom Boden aus oder nah an eine Gruppe oder Person herangehen ist der perfekte Zoom für Street PhotographyAuch wenn man die Sprache nicht spricht, lächeln, Handzeichen, eine offene, freundliche Interaktion öffnet die Menschen, sich fotografieren zu lassen</p>
<p>&#8212;  Deine Intuition und Instinkt sind wahre Helfer bei Street Photography.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_22674" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22674" class="wp-image-22674 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22674" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>TAKEAWAY</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotografieren bringt Erfüllung. Etwas wahrzunehmen, zu SEHEN, beschert nochmal eine weitere Ebene an Freude und Begeisterung.</p>
<p>Wir haben unsere Fähigkeit verfeinert, ein besserer, tieferer und originellerer Beobachter zu sein.</p>
<p>Was mich begeistert hat ist, mit welcher Offenheit und Neugier alle Teilnehmer mit ihrer Kamera auf die Menschen und das Straßenleben von Neapel zugegangen sind und sich auf diese Stadt eingelassen haben. Und das sieht und fühlt man auch in den Bildern, die entstanden sind.</p>
<p>Und beim Abschied kamen zwei Ideen auf:</p>
<p><em>Ein Fotobuch zu Neapel zusammen erstellen&#8230;.?</em></p>
<p>Und&#8230;</p>
<p><em>Lust auf Palermo?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*  <strong>Fotos zu Neapel von den Teilnehmern auf der Webseite kommen noch!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Street Photography stellt unsere Menschlichkeit in den Mittelpunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 10:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Maisel]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Naples]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Napoli 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Streetfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#124; Neapel &#160; Bei Street Photography geht es darum, auf das zu reagieren, was du siehst, anstatt ein Bild zu erstellen und zu gestalten, wie wir es aus der Stilllife-, Werbe- oder Modefotografie kennen. &#160; So sieht der Fotograf John McDermott Streetphotography und genießt es, sich mit dieser Art von Fotografie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;">Photo © John McDermott | Neapel</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Street Photography geht es darum, auf das zu reagieren, was du siehst, anstatt ein Bild zu erstellen und zu gestalten, wie wir es aus der Stilllife-, Werbe- oder Modefotografie kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So sieht der <a href="https://mcdfoto.com/" target="_blank" rel="noopener">Fotograf John McDermott</a> Streetphotography und genießt es, sich mit dieser Art von Fotografie auseinanderzusetzen oder dies auch in Street Photography Workshops weiterzugeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entscheidende Moment bei Streetfotografie entsteht durch die Intuition und die gute Beobachtungsgabe des Fotografen, wenn er es schafft, mit der Kombination aus richtigem Bildausschnitt und Timing die Energie und das Chaos des täglichen Lebens einzufangen, so John. Eigentlich sehr ähnlich zu Sportfotografie, die John jahrzehntelang weltweit betrieben hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Streetfotograf hält einen Moment fest, der sich nie wiederholen wird. Das Ergebnis kann eine sehr persönliche Form der visuellen Dokumentation sein, eine, die nicht aus einer Auftragsarbeit erwächst, über ein bestimmtes Thema zu berichten oder eine bestimmte Geschichte zu erzählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis bei der Street Photography ist vielmehr etwas, was wir erhalten, wenn wir unseren Kopf öffnen für alles, was sich ereignen könnte, was einem ins Auge fällt oder das Herz und die Seele berührt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder von uns besitzt ein riesiges visuelles Archiv, das aus allem besteht, was wir jemals in unserem Leben gesehen oder erlebt haben. Es dient sowohl als Filter als auch als bewusster und unbewusster Leitfaden für alles, was wir in Zukunft sehen werden. Und die Streetphotography kann sehr viel zur Aufstockung dieses Archivs beitragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Jay Maisel über Streetphotography</strong></h3>
<p>Die Herausforderung und das Spannende an Street Photography ist ebenfalls gut umschrieben vom bekannten Fotografen <a href="https://www.jaymaisel.com/collections/ny-street-01?mc_cid=31223ddf23&amp;mc_eid=47a2b1f2f7#intro" target="_blank" rel="noopener">Jay Maisel, der extensiv in seiner Heimatstadt New York Streetphotography</a> betrieben hat:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Streetfotografie ist die zweitschwerste Aufgabe &#8211; natürlich ist die Kriegs- oder Konfliktfotografie die größte Herausforderung aller fotografischen Genres. Die Straßenfotografie mag schwierig sein, aber wenigstens schießt niemand auf dich. Und wenn man es richtig macht, können die Ergebnisse extrem befriedigend sein. Du hast keine Kontrolle darüber. Man hat keine Ahnung, was passieren wird, und das ist ja gerade das Schöne daran.“ – Jay Maisel</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Jeder Ort ist eine Spielwiese, um Streetphotography zu üben</strong></h3>
<p>Streetphotography lässt sich überall leicht üben. Auch zum Beispiel gleich in dem Umfeld, wo du wohnst. Wie wäre es, wenn du in der Gegend, in der du lebst, hinausgehst, immer mal zwischendurch, wenn du einen Moment Zeit hast, um deine Beobachtungsgabe und Straßenfotografie Fähigkeiten zu üben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nimm nur leichtes Gepäck mit, also wenig Ausrüstung, wie zum Beispiel eine Kamera und ein oder zwei Objektive, stell die Kamera direkt richtig ein – und leg los und hab‘ Spaß. Diese „Übung“ wird dir zugutekommen, wenn du in einer großen, unbekannten Stadt, die zunächst überwältigend auf einen wirken kann, weil man erst mal versucht, die vielen Sinnes- und Seheindrücke zu sortieren und fotografisch zu erfassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein guter Tipp von <a href="https://www.instagram.com/rudigerschrader_photographie/" target="_blank" rel="noopener">Rüdiger Schrader, Fotograf,</a> Fotochef und Coach ist auch, seine Kamera mit entsprechendem Objektiv, die man für Streetphotography nutzen möchte, immer griffbereit bei der Tür liegen hat. Dass es schon automatisch wird, eine Gewohnheit, diese zu greifen und mitzunehmen, wenn man mal eben raus muss, zum Einkaufen, Erledigungen, zum Spazieren mit dem Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Martin Bond erklärt in seinem spannenden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=K1axiJto9Tw" target="_blank" rel="noopener">TED Talk zu Streetphotography</a> in Cambridge:</p>
<blockquote><p>„Streetphotography ist eine Möglichkeit, unsere Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen – aber es kommt nicht auf das Kameraobjektiv an, sondern auf unsere Aufmerksamkeit.“</p></blockquote>
<hr />
<p>Street Photography Workshop Neapal mit John McDermott: 16.-20. März 2022</p>
<p>Infos: <a href="http://if-academy.net/neapel-fotoworkshop/" target="_blank" rel="noopener">if-academy.net/neapel-fotoworkshop/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>SommerAkademie für Fotografie 24. &#8211; 28. August 2022</title>
		<link>https://if-academy.net/sommerakademie-fuer-fotografie-24-28-august-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 17:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Fashionphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerakademie Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir freuen uns auf die SommerAkademie für Fotografie an der Südtiroler Weinstraße vom 24. bis 28. August 2022. Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Dass dieses Foto Event an einem besonderen Ort stattfindet, an dem euch mehrere fantastische Fotografen, dreieinhalb Tage lang ununterbrochen zur Verfügung stehen, euch inspirieren, motivieren und ihr]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir freuen uns auf die SommerAkademie für Fotografie an der Südtiroler Weinstraße vom 24. bis 28. August 2022.</p>
<h4>Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus?</h4>
<p>Was zeichnet die IF/SommerAkademie aus? Dass dieses Foto Event an einem besonderen Ort stattfindet, an dem euch mehrere fantastische Fotografen, dreieinhalb Tage lang ununterbrochen zur Verfügung stehen, euch inspirieren, motivieren und ihr breites Wissen mit euch teilen.</p>
<p>„Die besondere Atmosphäre inspiriert jeden dazu, besser zu sein als er/sie bisher war“, so Rüdiger Schrader, Fotograf, Fotochef, Coach – und Referent bei der SommerAkademie.</p>
<p>„Die TN sind spannende und interessante Menschen und die Referenten bringen einem so viel bei. Ich habe jedes Mal so viele Inspirationen und bin so motiviert weiter zu lernen und das bei diesem geballten Programm, das gibt es einfach nur hier. So viele verschiedene Workshops und tolle Referenten, für jeden ist etwas dabei“, beschreibt Juliane Gareis, eine Teilnehmerin.</p>
<h4>Connection und Community</h4>
<p>„Ich war begeistert vom Enthusiasmus der Teilnehmer, Dinge auszuprobieren, die anders sind, die sie aus ihrer Komfortzone herausgeholten und dass sie für Ungewohntes offen waren. Und es hatte mich auch gefreut, dass sie in anderer Art und Weise sahen und darüber nachdachten, wie sie ihre Bilder kreieren können“, beschreibt John McDermott, Fotograf und Referent der SommerAkademie, rückblickend seine Eindrücke von 2021.</p>
<p>Am ersten Meet&amp;Greet Abend mit Südtiroler Spezialitäten begrüßen dich die Referenten und du kannst sie schon in ersten persönlichen Gespräch kennenlernen.</p>
<p>Das Programm, die Workshops und Referenten werden gerade ausgearbeitet.</p>
<p>„Es ist eben auch die hohe Qualität der Workshops hier, was die SommerAkademie besonders macht, und von den Kursleitern weiß ich, dass sie unglaubliche Wissenshintergründe mitbringen“, erzählt Teilnehmer Manfred Görgens.</p>
<h4>Hast du Lust dabei zu sein?</h4>
<p>Bis 15. Februar gibt es noch den Frühbucherrabatt.</p>
<p>Hier findest du alle Informationen.</p>
<p><a href="http://if-academy.net/sommerakademie">http://if-academy.net/sommerakademie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Inspirationen aus Venedig – Venezia è viva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 20:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Travelphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig 2021]]></category>
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					<description><![CDATA[© Juliane Gareis &#124; Venedig Workshop Juni 2021 &#160; Venezia è viva. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen. Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören. Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>© Juliane Gareis | Venedig Workshop Juni 2021</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Venezia è viva</em></strong>. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen.</p>
<p>Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören.</p>
<p>Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der Sonne.</p>
<div id="attachment_22110" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22110" class="size-full wp-image-22110" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-300x169.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Wir waren gerade mit dem <em>Fotoworkshop Venedig, Masterclass mit John McDermott</em> in Venedig. Wie fühlte sich Venedig an? Was haben die Teilnehmer wahrgenommen und hinter den Kulissen entdeckt? Was erfahren wir von den Einheimischen und welchen anderen Blick auf Venedig gewinnen wir dadurch, den wir dann fotografisch versuchen festzuhalten.</p>
<p>Wenn du alter Malereien von Venedig von vor hunderten Jahren siehst, dann sieht die Stadt heute noch fast genauso aus. Von welcher anderen Stadt in der Welt kannst du das sagen? Die Gebäude, Palazzi, Säulen, Plätze haben sich nicht verändert. Die Darsteller wohl doch. Es fühlt sich immer noch wie ein Open-Air Museum an, durch das wir mit der Kamera wandeln.</p>
<h3><strong>Masken erzählen Geschichten</strong></h3>
<p>Von Francesca vom Masken Shop lernen wir, dass es damals einen Magic Moment in time gab, als im 18. Jahrhundert die Karnevalsaktivitäten sechs Monate im Jahr betrugen und in diesen Perioden alle Menschen in Venedig „gleich“ waren. Kostüme und Masken brachen alle Barrieren. Es gab keine Unterschiede zwischen sozialen Rängen, und Besucher aus ganz Europa kamen nach Venedig und tauschten sich aus. Die Stadt verwandelte sich zur Bühne und Lebensraum einer großen Gemeinschaft von diversen Darstellern.</p>
<div id="attachment_22116" style="width: 628px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22116" class="size-full wp-image-22116" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg" alt="" width="618" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg 618w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy-232x300.jpg 232w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><p id="caption-attachment-22116" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Mit Francesca schauen wir hinter die Kulissen und Geschichten des Karnevals und der Maskenherstellung und halten dies fotografisch fest. Alle Masken in diesem Vater-Tochter Geschäft sind handgefertigt aus Pappmaché und ihre Fertigungskünste von Masken werden von Hollywood, Bollywood und Cirque du Soleil in Anspruch genommen. Die Masken auf den Fotos bekommen eine andere Bedeutung, wenn man den Hintergrund kennt.</p>
<div id="attachment_22103" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22103" class="size-full wp-image-22103" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg" alt="" width="800" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-300x300.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-768x768.jpg 768w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22103" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Francesca im Masken Shop</p></div>
<h3><strong>Gondeln </strong></h3>
<p>Unser Blick auf die Gondeln hat sich verändert. Wie sie sich bewegen, warum der Gondolier wie steht und rudert und was die vielen Verzierungen, Symbole und „Amaturen“ an den Gondeln bedeuten. Nachdem wir in einem der zwei letzten Gondel Werkstätten Venedigs gelernt haben, wie Gondeln gebaut und ausgebessert werden, warum sie nicht symmetrisch konstruiert sind und warum man die höchste Spitze an der Gondel abknicken kann, fotografieren wir die Gondeln aus einer anderen Perspektive.</p>
<div id="attachment_22104" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22104" class="size-full wp-image-22104" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22104" class="wp-caption-text">© Juliane Gareis | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Verstehen, was wir fotografieren</strong></h3>
<p>Dadurch dass John Menschen in Venedig anspricht, Einheimische kennt und wir Gespräche haben ist die Atmosphäre des Workshops so als ob man mit Freunden eine Stadt erkundet und ein ganz anderes Gefühl dafür bekommt, empfindet Teilnehmer Peter. Das wirkt sich auf die Fotografie aus, da wir mit einem anderen Gefühl, Zugang und Einsichten durch die Stadt gehen. Perspektive und Betrachtung ändern sich. Wir fotografieren aus einem anderen Blickwinkel. Wir “verstehen” besser, was wir fotografieren.</p>
<p>“Whenever the international celebrities came along I was never with the other photographers, because I always wanted to take different pictures (…) It is very important to understand the psychology of the person you are taking a picture of<em>.”</em> – Mario de Biasi</p>
<div id="attachment_22113" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22113" class="size-full wp-image-22113" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22113" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Farben Craziness</strong></h3>
<p>Fotografenlegende Jay Maisel schreibt in seinem Buch <em>Light, Gesture and Color:</em> “Basically it’s like wow, look at that great color! And I’m gonna shoot it, and that’s it! I don’t make the color, I don’t create the color, I don’t do anything but react to the color. (…) When I see color move me, that’s when I photograph.” -Jay Maisel. Das ist, was dir auf der Insel Burano passiert.</p>
<p>Du bist umgeben von einem Meer an verrückten Farbkombinationen, mit denen die 2.700 Einwohner der Insel Burano ihre Häuser anmalen. Jeder Teilnehmer sieht und interpretiert die Farben anders, hält seine Reaktion fotografisch fest.</p>
<p>Drei ältere Burano Damen erzählen uns, wie sie mit dem jährlichen Acqua Alta (Hochwasser) umgehen, da sie, im Gegensatz zum 9km entfernten Venedig, in ihren kleinen Häusern im Erdgeschoss wohnen und sich somit anders auf das Hochwasser vorbereiten und schützen. Ein Porträt der drei Freundinnen vor einer knallgrünen Wand rundet das Gespräch ab.</p>
<div id="attachment_22111" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22111" class="size-full wp-image-22111" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22111" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Andere Perspektiven</strong></h3>
<p>Vom Wasser und vom Dach bietet Venedig andere Perspektiven. Von einem Boot durch die kleinen Kanäle fahrend boten sich unseren Augen und Kameras andere Perspektiven. Auch wird einem die Kunst bewusst, was es heißt, durch die engen Kanäle zu navigieren, wenn Gondeln, Taxiboote, Arbeits-Boote aneinander vorbeifahren.</p>
<p>Ein Freund vor Ort bringt uns zu seinem „heimlichen Canaletto“ Blick vom Dach eines Gebäudes direkt am Markusplatz, das uns den Blick auf den Markusplatz an der Wasserfrontseite, die Basilika und den Dogenpalast ermöglicht. Was für ein Geschenk dieser Blick, früh morgens!</p>
<div id="attachment_22101" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22101" class="size-full wp-image-22101" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22101" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig von oben | Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder finden</strong></h3>
<p>Wie ist es uns in Venedig ergangen? Wahrscheinlich so, wie Mario de Biasi, der bekannte italienische Reportage Fotograf, der seit den 50er Jahren Italien und die Welt wie besessen mit seiner Kamera festhielt. Er sagte: “You have to go look for beautiful images, you have to walk, and keep walking, and sometimes just stop to get a proper look. Sometimes the photograph is right there, but you have to move around something before noticing it.” (Mario de Biasi).</p>
<p>So war es ein „runder Abschluss“, wie Teilnehmerin Juliane sagte, dass wir am Sonntag morgen die Retrospektive von &#8222;Mario de Biasi 1947 – 2003&#8220; im wunderschönen Palazzo Tre Oci auf Giudecca anschauten. Schwarz-Weiß Fotografien, Reportagen, Streetphotography, Menschen in ihrem Lebensumfeld in Italien und Ländern der ganzen Welt.</p>
<div id="attachment_22108" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22108" class="size-full wp-image-22108" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22108" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder fühlen</strong></h3>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich einer Stadt fotografisch zu nähern. Zum Beispiel als Betrachter von der Seitenlinie, wie beim Fußballspiel, und einen Überblick über die Stadt erhalten und fotografieren. Oder, was wir gemacht haben, in die Stadt eintauchen, sich aufs Spielfeld begeben, das innere Wesen verstehen und von dort aus Geschichten und Eindrücke fotografieren.</p>
<p>Dazu fällt mir ein, was ich neulich bei Eberhard Schuy gelesen habe: „Nur wenn die Fotografierenden eine besondere Verbindung, ein tiefes Verständnis für „ihre“ Objekte aufbauen, kann es gelingen, sie individuell, beeindruckend und Wertigkeit transportierend darzustellen. Ist dieser Spirit im Moment des Fotografierens nicht vorhanden, entsteht eines dieser beliebigen Bilder!  Achten wir also darauf, dass uns, bevor wir mit der Fotografie starten, das Gefühl und die Achtung für das Motiv bewusst ist.“ – Eberhard Schuy</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Street-Photography – eine Lebensschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2020 10:56:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensschule]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
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					<description><![CDATA[Oft sind es die außerberuflichen Aktivitäten, die uns die Lehren für Alltag und Job liefern. Wie oft haben wir gehört, oder selber erfahren, dass der Sport, den wir mit Enthusiasmus verfolgen, uns Einsichten und wertvolle Erfahrungen für das Leben gibt? Wie oft lesen wir von Führungspersönlichkeiten, dass sie Lösungen, Ideen und Ermutigungen in Büchern fanden,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oft sind es die außerberuflichen Aktivitäten, die uns die Lehren für Alltag und Job liefern. Wie oft haben wir gehört, oder selber erfahren, dass der Sport, den wir mit Enthusiasmus verfolgen, uns Einsichten und wertvolle Erfahrungen für das Leben gibt? Wie oft lesen wir von Führungspersönlichkeiten, dass sie Lösungen, Ideen und Ermutigungen in Büchern fanden, die nichts direkt mit ihrer Industrie gemein haben? Genauso ist es mit der Fotografie.</p>
<h4><strong>Warum Stadtleben fotografieren?</strong></h4>
<p>Warum fremde Menschen auf der Straße, im Stadtleben fotografieren? Diese Aktivität bringt immerhin Risiken mit sich. Das Risiko, unbequeme Situationen zu konfrontieren und sich unangenehmen Ablehnungen auszusetzen.</p>
<p>Bei <em>Street-Photography </em>passiert etwas mit dir. Du bekommst ein dickes Fell, verfeinerst deinen Umgang mit Menschen und baust ein Selbstvertrauen auf, das dir auch im Berufs- und Privatleben hilft. Du versuchst, deine innere Angstschwelle zu überwinden. Aber das Gefühl, ein erfolgreiches Foto erfasst zu haben und ein Ergebnis sofort sichtbar in den Händen zu halten, ist befreiend und lässt das Angstgefühl erblassen. Und es ermutigt dazu, immer wieder zu versuchen auf Menschen zuzugehen oder eine faszinierende oder seltsame Situation, die wir beobachten, festzuhalten.</p>
<h4><strong>Umgang mit Ablehnung</strong></h4>
<p>Wie oft werden unsere Anfragen, Wünsche oder Ideen abgelehnt? Natürlich gibt es auch Menschen auf der Straße, die wir um ein kurzes Portrait bitten, die aber ablehnen. Wenn ich gerne eine interessante Person fotografieren möchte und das schlimmste was passieren kann ist, sich bei dieser Person ein „Nein“ einzuholen – dann ist das nicht wirklich ein Drama. Loslassen und weitermachen. Wie viele Personen stehen dem gegenüber, die einer Aufnahme zugestimmt haben – wenn ich mich nur getraut habe, zu fragen? Sehr viele.</p>
<h4><strong>Gefühl für Situationen</strong></h4>
<p>Wir sehen eine Situation, einen Moment, eine Szene und haben den Drang, sie fotografisch festzuhalten. Das heißt auch, genau hinschauen, beobachten, ein Gefühl für die Situation bekommen, um zum Beispiel keine Probleme durch die Präsenz mit der Kamera zu verursachen, Aktivitäten zu unterbrechen oder Arbeitern bei ihrer Tätigkeit nicht in die Quere zu kommen. Wenn du in der Lage bist, Menschen für einen Moment zu beobachten, ihre Körpersprache zu deuten und zu erkennen, ob sie sich in einer entspannten Situation befinden, dann ist der erste Schritt zur Kontaktaufnahme geschaffen. Unser Gesichtsausdruck, ein Lächeln, mit dem wir uns nähern und wie wir uns geben, können Eisbrecher sein.</p>
<p>Mit der Kamera in der Hand ist das „lesen“ komplett fremder Menschen, sich ihnen zu nähern und sie anzusprechen sowohl eine Chance also auch eine wirkliche Herausforderung. Und somit ein gutes „Training“, das auch noch Spaß macht.</p>
<h4><strong>Begegnungen und Geschichten</strong></h4>
<p>Eine Bereicherung im Leben sind Begegnungen und Geschichten von Menschen. Einen Menschen auf der Straße zu fotografieren kann eine ganz kurze Begegnung sein, manchmal auch ohne Worte. Oft beinhalten diese Begegnungen zumindest ein kleines Gespräch und manchmal sogar eine etwas längere Unterhaltung. Ein Einblick in das Leben eines Fremden, eine Geschichte, eine Inspiration vielleicht. Mit der Kamera in der Hand haben wir die Chance und „Ausrede“, Situationen und Menschen auf der Straße zu beobachten und unser Umfeld bewusst wahrzunehmen. Meistens bewegen wir uns zu schnell, gleichgültig und blind durch die Straßen einer Stadt, da wir ständig zu „busy“ sind.</p>
<p>Fotografieren in einer vibrierenden Stadt bietet die Möglichkeit, an sich selbst zu arbeiten. Bewusstes beobachten, Menschen deuten, Unbekannte ansprechen, „Nein“ akzeptieren und Geschichten und Fotos (Portraits) als Belohnung für die Auseinandersetzung mit sich selbst. Das kann es wert sein.</p>
<hr />
<p>photo © John McDermott</p>
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