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	<title>Reisefotografie &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Inspirationen aus Venedig – Venezia è viva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 20:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Travelphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig 2021]]></category>
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					<description><![CDATA[© Juliane Gareis &#124; Venedig Workshop Juni 2021 &#160; Venezia è viva. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen. Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören. Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>© Juliane Gareis | Venedig Workshop Juni 2021</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Venezia è viva</em></strong>. Schilder mit dieser Aufschrift können wir überall in Venedig sehen.</p>
<p>Venice is alive. Venedig lebt. Wir können es sehen, fühlen und hören.</p>
<p>Das Leben kommt langsam zurück nach Venedig. Besucher in den Gassen, Bootsbetrieb in den Kanälen, Menschen füllen die Cafés in der Sonne.</p>
<div id="attachment_22110" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22110" class="size-full wp-image-22110" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-300x169.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_11-copy-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Wir waren gerade mit dem <em>Fotoworkshop Venedig, Masterclass mit John McDermott</em> in Venedig. Wie fühlte sich Venedig an? Was haben die Teilnehmer wahrgenommen und hinter den Kulissen entdeckt? Was erfahren wir von den Einheimischen und welchen anderen Blick auf Venedig gewinnen wir dadurch, den wir dann fotografisch versuchen festzuhalten.</p>
<p>Wenn du alter Malereien von Venedig von vor hunderten Jahren siehst, dann sieht die Stadt heute noch fast genauso aus. Von welcher anderen Stadt in der Welt kannst du das sagen? Die Gebäude, Palazzi, Säulen, Plätze haben sich nicht verändert. Die Darsteller wohl doch. Es fühlt sich immer noch wie ein Open-Air Museum an, durch das wir mit der Kamera wandeln.</p>
<h3><strong>Masken erzählen Geschichten</strong></h3>
<p>Von Francesca vom Masken Shop lernen wir, dass es damals einen Magic Moment in time gab, als im 18. Jahrhundert die Karnevalsaktivitäten sechs Monate im Jahr betrugen und in diesen Perioden alle Menschen in Venedig „gleich“ waren. Kostüme und Masken brachen alle Barrieren. Es gab keine Unterschiede zwischen sozialen Rängen, und Besucher aus ganz Europa kamen nach Venedig und tauschten sich aus. Die Stadt verwandelte sich zur Bühne und Lebensraum einer großen Gemeinschaft von diversen Darstellern.</p>
<div id="attachment_22116" style="width: 628px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22116" class="size-full wp-image-22116" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg" alt="" width="618" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy.jpg 618w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210612-THP_1166-2-2-2-copy-232x300.jpg 232w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><p id="caption-attachment-22116" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<p>Mit Francesca schauen wir hinter die Kulissen und Geschichten des Karnevals und der Maskenherstellung und halten dies fotografisch fest. Alle Masken in diesem Vater-Tochter Geschäft sind handgefertigt aus Pappmaché und ihre Fertigungskünste von Masken werden von Hollywood, Bollywood und Cirque du Soleil in Anspruch genommen. Die Masken auf den Fotos bekommen eine andere Bedeutung, wenn man den Hintergrund kennt.</p>
<div id="attachment_22103" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22103" class="size-full wp-image-22103" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg" alt="" width="800" height="800" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-300x300.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-768x768.jpg 768w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_7-copy-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22103" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Francesca im Masken Shop</p></div>
<h3><strong>Gondeln </strong></h3>
<p>Unser Blick auf die Gondeln hat sich verändert. Wie sie sich bewegen, warum der Gondolier wie steht und rudert und was die vielen Verzierungen, Symbole und „Amaturen“ an den Gondeln bedeuten. Nachdem wir in einem der zwei letzten Gondel Werkstätten Venedigs gelernt haben, wie Gondeln gebaut und ausgebessert werden, warum sie nicht symmetrisch konstruiert sind und warum man die höchste Spitze an der Gondel abknicken kann, fotografieren wir die Gondeln aus einer anderen Perspektive.</p>
<div id="attachment_22104" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22104" class="size-full wp-image-22104" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JulianeG_Venice21_v2-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22104" class="wp-caption-text">© Juliane Gareis | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Verstehen, was wir fotografieren</strong></h3>
<p>Dadurch dass John Menschen in Venedig anspricht, Einheimische kennt und wir Gespräche haben ist die Atmosphäre des Workshops so als ob man mit Freunden eine Stadt erkundet und ein ganz anderes Gefühl dafür bekommt, empfindet Teilnehmer Peter. Das wirkt sich auf die Fotografie aus, da wir mit einem anderen Gefühl, Zugang und Einsichten durch die Stadt gehen. Perspektive und Betrachtung ändern sich. Wir fotografieren aus einem anderen Blickwinkel. Wir “verstehen” besser, was wir fotografieren.</p>
<p>“Whenever the international celebrities came along I was never with the other photographers, because I always wanted to take different pictures (…) It is very important to understand the psychology of the person you are taking a picture of<em>.”</em> – Mario de Biasi</p>
<div id="attachment_22113" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22113" class="size-full wp-image-22113" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/20210611-THP_0945-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22113" class="wp-caption-text">© Paul Thürwächter | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Farben Craziness</strong></h3>
<p>Fotografenlegende Jay Maisel schreibt in seinem Buch <em>Light, Gesture and Color:</em> “Basically it’s like wow, look at that great color! And I’m gonna shoot it, and that’s it! I don’t make the color, I don’t create the color, I don’t do anything but react to the color. (…) When I see color move me, that’s when I photograph.” -Jay Maisel. Das ist, was dir auf der Insel Burano passiert.</p>
<p>Du bist umgeben von einem Meer an verrückten Farbkombinationen, mit denen die 2.700 Einwohner der Insel Burano ihre Häuser anmalen. Jeder Teilnehmer sieht und interpretiert die Farben anders, hält seine Reaktion fotografisch fest.</p>
<p>Drei ältere Burano Damen erzählen uns, wie sie mit dem jährlichen Acqua Alta (Hochwasser) umgehen, da sie, im Gegensatz zum 9km entfernten Venedig, in ihren kleinen Häusern im Erdgeschoss wohnen und sich somit anders auf das Hochwasser vorbereiten und schützen. Ein Porträt der drei Freundinnen vor einer knallgrünen Wand rundet das Gespräch ab.</p>
<div id="attachment_22111" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22111" class="size-full wp-image-22111" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Ladies-Burano-GreenWall_JMcDSC2434_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22111" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Andere Perspektiven</strong></h3>
<p>Vom Wasser und vom Dach bietet Venedig andere Perspektiven. Von einem Boot durch die kleinen Kanäle fahrend boten sich unseren Augen und Kameras andere Perspektiven. Auch wird einem die Kunst bewusst, was es heißt, durch die engen Kanäle zu navigieren, wenn Gondeln, Taxiboote, Arbeits-Boote aneinander vorbeifahren.</p>
<p>Ein Freund vor Ort bringt uns zu seinem „heimlichen Canaletto“ Blick vom Dach eines Gebäudes direkt am Markusplatz, das uns den Blick auf den Markusplatz an der Wasserfrontseite, die Basilika und den Dogenpalast ermöglicht. Was für ein Geschenk dieser Blick, früh morgens!</p>
<div id="attachment_22101" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22101" class="size-full wp-image-22101" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/rooftop-library_JMcD1198_Venice2021-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22101" class="wp-caption-text">© John McDermott | Venedig von oben | Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder finden</strong></h3>
<p>Wie ist es uns in Venedig ergangen? Wahrscheinlich so, wie Mario de Biasi, der bekannte italienische Reportage Fotograf, der seit den 50er Jahren Italien und die Welt wie besessen mit seiner Kamera festhielt. Er sagte: “You have to go look for beautiful images, you have to walk, and keep walking, and sometimes just stop to get a proper look. Sometimes the photograph is right there, but you have to move around something before noticing it.” (Mario de Biasi).</p>
<p>So war es ein „runder Abschluss“, wie Teilnehmerin Juliane sagte, dass wir am Sonntag morgen die Retrospektive von &#8222;Mario de Biasi 1947 – 2003&#8220; im wunderschönen Palazzo Tre Oci auf Giudecca anschauten. Schwarz-Weiß Fotografien, Reportagen, Streetphotography, Menschen in ihrem Lebensumfeld in Italien und Ländern der ganzen Welt.</p>
<div id="attachment_22108" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22108" class="size-full wp-image-22108" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-300x200.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/PeterAuer_Venice21_20-copy-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22108" class="wp-caption-text">© Peter Auer | Venedig Workshop Juni 2021</p></div>
<h3><strong>Bilder fühlen</strong></h3>
<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich einer Stadt fotografisch zu nähern. Zum Beispiel als Betrachter von der Seitenlinie, wie beim Fußballspiel, und einen Überblick über die Stadt erhalten und fotografieren. Oder, was wir gemacht haben, in die Stadt eintauchen, sich aufs Spielfeld begeben, das innere Wesen verstehen und von dort aus Geschichten und Eindrücke fotografieren.</p>
<p>Dazu fällt mir ein, was ich neulich bei Eberhard Schuy gelesen habe: „Nur wenn die Fotografierenden eine besondere Verbindung, ein tiefes Verständnis für „ihre“ Objekte aufbauen, kann es gelingen, sie individuell, beeindruckend und Wertigkeit transportierend darzustellen. Ist dieser Spirit im Moment des Fotografierens nicht vorhanden, entsteht eines dieser beliebigen Bilder!  Achten wir also darauf, dass uns, bevor wir mit der Fotografie starten, das Gefühl und die Achtung für das Motiv bewusst ist.“ – Eberhard Schuy</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In der Ferne weitet sich der Blick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2019 22:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[travel photography]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schöne am Reisen ist ja, dass man immer mal eine neue Brille aufsetzt. Die kann mal rosarot sein. Mal verspiegelt. Mal mit Filter. Damit bekommt man mal ganz andere Perspektiven serviert. Die Fotografie ist auch ein gutes Hilfsmittel, Blickwinkel zu wechseln und die Wahrnehmung zu schärfen. Letztendlich ist das Fotografieren nützlich für das Reisen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schöne am Reisen ist ja, dass man immer mal eine neue Brille aufsetzt. Die kann mal rosarot sein. Mal verspiegelt. Mal mit Filter. Damit bekommt man mal ganz andere Perspektiven serviert. Die Fotografie ist auch ein gutes Hilfsmittel, Blickwinkel zu wechseln und die Wahrnehmung zu schärfen. Letztendlich ist das Fotografieren nützlich für das Reisen. Und das Reisen nützlich für das Fotografieren.</p>
<h4><strong>Reise Fotografie</strong></h4>
<p>Bewegen wir uns in unbekannten Ländern oder Städten, befinden wir uns manchmal im Zustand der Ahnungslosigkeit und Unzuständigkeit. Nicht Bescheid zu wissen, wo etwas ist und Dinge und Situationen zum ersten Mal sehen und neu entdecken ist etwas wunderbares für die Fotografie. Die Kamera ist Begleiter beim Erforschen und Zeuge beim Festhalten. Spannende Erlebnisse und Entdeckungen sind gefundene Schätze für die Kamera. Das schärft die Wahrnehmung, inspiriert das Sehen und füllt die Memory Card.</p>
<p>Insbesondere auf Reisen entpuppt sich die Kamera als ein wahres Kommunikationsmittel. Sie macht es leicht, mit dem fremden Ort in eine Art Dialog zu treten. Menschen fotografieren zu wollen führt meistens dazu, sich zunächst durch ein Gespräch auszutauschen, oder sich zumindest durch Zeichensprache zu verständigen, wenn man der Landessprache nicht mächtig ist. Die bewusste Wahrnehmung der Gebäude, des Straßenlebens, der Nahrungsmittel, der Menschen, der Rhythmen und der Farben ist wie ein Dialog mit dem unbekannten Ort.</p>
<h4><strong>Fotografieren und Reisen</strong></h4>
<p>Besteht keine Möglichkeit zu reisen, ist dies keine Ausrede dafür, sich nicht seiner Kamera zu bedienen und im gewohnten Umfeld zu fotografieren. Klar macht die Reise es der Kamera leicht in Aktion zu treten. Aber auch zu Hause und im näheren Umfeld können wir ständig fotografieren, Motive und Projekte finden und unsere Fotografie verbessern.</p>
<p>Zu Hause schauen wir oft nicht mehr so genau hin, wenn wir durch die Straßen gehen, sind wir in Gedanken versunken und sehen gar nicht, was um uns herum passiert. Auf Reisen sind die Augen weit offen und nehmen alles Mögliche um uns herum wahr und finden Vieles ganz spektakulär. Aber wenn wir unsere Aufmerksamkeit zu Hause bewusst lenken und richtig hinsehen, können wir auf einmal auch den Ort, den wir glauben so gut zu kennen, ganz spektakulär finden. Haben wir die Kamera dabei, sind wir noch motivierter, bewusst hinzuschauen und Neues wahrzunehmen.</p>
<p>Reisen ist nicht nur wunderbar fürs Fotografieren. Fotografieren <em>ist</em> wie reisen. Für den Betrachter des Bilder sowie für einen selbst.</p>
<h4><strong>Erlebnisse. Entdeckungen. Erkenntnisse.</strong></h4>
<p>Von anderen Ländern und Orten können wir lernen, unsere eigenen Vorstellungen mal für eine kurze Zeit über Bord zu werfen und das was ist, so zu akzeptieren. Sind wir dafür offen, schauen wir viel intensiver hin, beobachten und hören zu. Und diese persönliche Wahrnehmung versuchen wir mit der Kamera einzufangen.</p>
<p>Ein Foto ist wie ein Geschenk. Ein Geschenk, das die Person, die man fotografiert einem gibt durch ihr „sein“, ihre Bewegung, Geste, Lächeln, Stimmung. Die Landschaft, der Sonnenaufgang, das Tier, sie alle geben uns etwas, wenn wir sie im richtigen Moment fotografisch festhalten. Wir bemühen uns, die Geschenke zu finden und wenn wir Glück haben, offenbaren sie sich uns und unserer Kamera. Befinden wir uns auf einer Reise, dann sind unsere Antennen noch steiler aufgestellt und aufmerksamer. Wir nehmen Situationen, Menschen, Gegebenheiten und Details ganz anders wahr als im Alltag, da sie unbekannt, ungewöhnlich und überraschend sein können.</p>
<h4><strong>Das Fern-Gefühl vor Ort einsetzen</strong></h4>
<p>Herausforderung, Desorientierung, Staunen. Das ist das, was uns bei Reisen begleitet. Inspirationen, Motivationen und Neues sehen und erleben. Das können wir aber auch „zu Hause“ anwenden. Wenn wir möchten und wenn wir uns dazu entscheiden. Wenn wir mit der Kamera losziehen und diese Gedanken verankern, dann können wir unser Umfeld neu wahrnehmen und Dinge sehen, die spektakulär sind. Szenen, Details, Ecken und Gebiete, die uns ins Erstaunen versetzen. Die uns und unsere Fotografie herausfordern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>photo © Julius Drost on Unsplash</h6>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19585 aligncenter" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg" alt="Newsletter IF/Academy Fotoworkshops" width="433" height="260" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup-300x180.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/box-500x300-Newslttr-Signup.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://eepurl.com/dhGren" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Newsletter Anmeldung &gt;&gt;&gt;</strong></a></p>
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