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	<title>Kreativität &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Schwierigkeiten positiv umsetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 14:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose Foto Klaus Zühlke &#124; Dolomiten Fotowanderung &#160; „Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose<br />
Foto Klaus Zühlke | Dolomiten Fotowanderung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Langsam fing ich an zu verstehen. Um etwas zu erschaffen, muss man den Blick verändern, für sich einen Ansatzpunkt finden, eine Vision entwickeln, sich ohne Unterlass darin üben, die Regeln zu ändern. Schwierigkeiten positiv umsetzen, mit sich selbst ringen, um Klischees zu vermeiden. Ich begann, anstelle der Objekte die Räume zu zeichnen. Ich lernte, die Formen um die Dinge, um die Buchstaben oder um die Farben herum zu entdecken. Heute mache ich das ganz automatisch. Die Räume zwischen den Formen springen mir sogleich ins Auge.“</p>
<p>Der heute international bekannte italienische Fotograf Oliviero Toscani lernte an der Kunstgewerbeschule in Zürich und Zeichnen war nicht gerade seine Stärke.</p>
<p>Ärger und Frust machen sich breit, wenn wir etwas nicht hinbekommen, wenn wir lernen und nicht weiterkommen oder wenn Pläne durch Unerwartetes durchkreuzt werden.</p>
<p><strong>Neue Wege</strong></p>
<p>Wie kommen wir auf neue Anstöße, Ideen, Lösungswege? Ob in der Fotografie, der Corona Krise, bei Arbeitsprojekten oder täglichen Stolpersteinen?</p>
<p>„Wenn du den menschlichen Körper schon nicht malen willst, Oliviero, dann halte nur die Körper an sich fest, die Luft zwischen den Körpern oder den Raum drumherum&#8230;“, riet der Professor dem Schüler Toscani. Und das hat Toscanis Wahrnehmung verändert. Der Anstoß für eine ganz andere Sichtweise hat ihm neue Möglichkeiten und Ideen an die Hand gegeben, die er fortan ausprobierte und übte.</p>
<p>Unterschiedliche Fachrichtungen, Herangehensweisen und Betrachtungsweisen brachten Toscani somit auf den Weg, seinen Stil, seine Lösungen und andere Perspektiven zu finden. Und sich dabei selbst immer wieder in Frage zu stellen, um besser zu werden. Auf unserem Weg brauchen wir immer wieder zwischendurch „Geburtshelfer“, die uns mit anderen Herangehensweisen oder Erfahrungsschätzen anstoßen können. Die uns vielleicht das Vertrauen geben, den Mut zu haben, in die Tiefe zu gehen und etwas Neues hervorzubringen.</p>
<p><strong>Dem Unbekannten entgegentreten</strong></p>
<p>„Die Kreativität bleibt die Domäne des Zweifels, der Suche, der Krise und der Fragilität. Wenn du dich nicht selbst riskierst, wenn du es nicht wagst, dem Unbekannten entgegenzutreten, erschaffst du nur wieder etwas, das es schon gibt, du gibst den Klischees und falschen Gewohnheiten nach“, beschreibt Oliviero Toscani.</p>
<p>Genau hinschauen und wahrnehmen, um zu entdecken, was sich in uns und um uns herum befindet, bringt uns neue Erkenntnisse oder führt zu neuen Bildideen. In der Fotografie entscheidet jeder für sich, wann der richtige Moment ist, seine Sichtweise festzuhalten und wie sie festgehalten wird, um ein Gefühl oder eine Botschaft zu vermitteln.</p>
<p><strong>Betrachten ist ein schöpferischer Akt</strong></p>
<p>„Betrachten ist ein schöpferischer Akt. Da die Bewegung unendlich ist, bist du es, der über den Moment entscheidet, in dem das Bild Gestalt annimmt – du bist derjenige, der die Zeit erschafft, die verrinnt, der sie einfriert oder sie verwandelt, je nach deiner Vorgehensweise.“ Das hat Oliviero Toscani für sich herausgefunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>(Die Zitate von Oliviero Toscani sind seinem Buch „Die Werbung ist ein lächelndes Aas“ entnommen).</h6>
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		<title>Kreativität ist Vertrauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 11:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose Photo Klaus Zühlke &#124; Dolomiten Fotowanderung &#160; Bist du kreativ? Hältst du dich für kreativ? Ist das ein Ding, das andere, „die Kreativen“ haben und du nicht? Welche Stimme in deinem Kopf spricht da? Sind das unsinnige oder wahre Gedanken? Woran glaubst du? An die Gewaltenteilung in deinem Kopf, Sektion Kreativ und]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Text Claudia Brose<br />
Photo Klaus Zühlke | Dolomiten Fotowanderung</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bist du kreativ? Hältst du dich für kreativ? Ist das ein Ding, das andere, „die Kreativen“ haben und du nicht? Welche Stimme in deinem Kopf spricht da? Sind das unsinnige oder wahre Gedanken? Woran glaubst du? An die Gewaltenteilung in deinem Kopf, Sektion Kreativ und Sektion Nicht-Kreativ?</p>
<p>W.H. Murray OBE (1913-1996) beschreibt zu Beginn seines Buches The Scottish Himalayan Expedition (1951), dass in dem Moment, in dem man sich für eine Aktion, eine Idee, eine Kreation entscheidet und fest dazu verpflichtet (<em>committed</em>), kommt auch die Vorsehung in Bewegung. Alle möglichen Dinge passieren auf einmal, die einem helfen, dass die Idee oder das Projekt oder die Kreation Gestalt annimmt und sich vorwärtsbewegt. Dinge, die sonst nie passiert wären. Ein Strom an Ereignissen, Begegnungen, materiellen Unterstützungen und Möglichkeiten, die man sich nie hätte vorstellen können, tun sich auf. Alles, weil man die Entscheidung getroffen und den ersten Schritt gemacht hat.</p>
<p>Dieses Wohlwollen, diese „Hilfen“, die sich einem eröffnen und als Geburtshelfer zur Seite stehen findet man, je nach Quelle, als Musen, Engel, Vorsehung oder Universum beschrieben. Und dann kommt das Unterbewusstsein ins Spiel, dem man vertraut, dass es beständig weiterarbeitet und einem dem Weg weist. Das ist der Punkt, an dem, wie es der Autor Steven Pressfield beschreibt (in The War of Art): <em>„noncreative people“ hate „creative people“. </em><em>Because they’re jealous. The sense that the artists and writers are tapped into some grid of energy and inspiration that they themselves cannot connect with</em>.</p>
<p>Hier kommt der Glaube her, dass es kreative und nicht-kreative Menschen gibt. Und so entsteht eine Fraktion von Neidern, die glaubt, dass die Liga der Kreativen irgendwie mit einer besonderen Energie und Inspiration in Verbindung stehen, die sich der Neider Fraktion einfach nicht erschließt.</p>
<p><em>Of course, this is nonsense</em>, schreibt Pressfield weiter. <em>We’re all creative. We all have the same psyche. The same everyday miracles are happening in all our heads day by day, minute by minute. </em></p>
<p>Also, alles Quatsch. Wir alle sind kreativ. Ob &#8222;Kreativer&#8220;, Fotograf, Künstler oder Unternehmer. Die täglichen kleinen Wunder, die um uns herum geschehen, die in unseren Köpfen passieren, sortieren nicht nach kreativen und nicht-kreativen Menschen. Sie sind da. Sie passieren. Wir müssen sie nur wahrnehmen, zulassen, unseren Gedanken zuhören. Hinhören, hinschauen, was um uns herum passiert, was es gibt, was wir so oft übersehen und Eindrücke, Ideen und Wunder sammeln. Darauf vertrauen, dass wir sehen, fühlen, bemerken können. Das Vertrauen, dass wir kreativ, und eben auch fotografisch kreativ sein können.</p>
<p>Das erinnert mich daran, wie Eberhard Schuy, Still-Life Fotograf und Referent, in einem seiner Vorträge über Kreativität sagte, er vertraue darauf, dass ihm eine Idee kommen wird. Er weiß es einfach. Er bekommt einen Kundenauftrag für ein Produkt Fotoshooting, für eine Werbekampagne und er hat keine Ahnung wie er die Herausforderung, die Botschaft der Firma und ihres Produktes kommunizieren soll. Aber er WEIß, dass ihm eine kreative Lösung einfallen wird. Er weiß, er kann seinen Fähigkeiten, seinen Erfahrungen, seinem Unterbewusstsein, seiner „Kreativität“ vertrauen.</p>
<p>Wir alle können die Hilfe der Musen, der Engel, des Universums annehmen. Wenn wir uns zu unserer kreativen Idee entscheiden und den ersten Schritt machen. Wenn wir vertrauen in unsere kreativen Kräfte haben. Wenn wir uns öffnen für die vielen Dinge, die wir täglich sehen und wahrnehmen können, die unseren kreativen Geist füttern.</p>
<p>Kreativität ist Vertrauen.</p>
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		<title>Was brauche ich für ein gutes Foto?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 20:15:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist wichtig, um ein gutes Bild zu kreieren? Ideen, kreativen Geist, technisches Know-How, Motive, Leidenschaft, Sinn für Komposition? Ist es mittlerweile die gute Kamera Ausrüstung, die heute so weit entwickelt ist? Oder sind es die vielen Jahre an Erfahrungen? Der bekannte Fashion Fotograf Peter Lindbergh findet, es gibt keinen einen Grund, sondern es ist]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist wichtig, um ein gutes Bild zu kreieren? Ideen, kreativen Geist, technisches Know-How, Motive, Leidenschaft, Sinn für Komposition? Ist es mittlerweile die gute Kamera Ausrüstung, die heute so weit entwickelt ist? Oder sind es die vielen Jahre an Erfahrungen?</p>
<p>Der bekannte Fashion Fotograf Peter Lindbergh findet, es gibt keinen <em>einen</em> Grund, sondern es ist entscheidend, eine Vision für die Person oder die Szene vor der Kamera zu haben und etwas zu erkennen und festzuhalten, das andere nicht sehen. Ausschlaggebend ist die Verbindung zwischen dem Fotografen und der Person vor der Kamera.</p>
<p>Was dann passiert beschreibt Peter Lindbergh so: Er fotografiert den Raum, der sich zwischen der Person und ihm, dem Fotografen befindet. Es ist nicht das Äußere der Körperstruktur oder die Architektur des Gesichtes, sondern der unsichtbare Teil der Person, die er festhält, falls die Person willens ist, diese dem Fotografen zu schenken.</p>
<p>Auch bei den Fotografen und Referenten der SommerAkademie geht es um die Idee, das Menschliche, das Spiel mit dem kreativen Geist und um das, was beim Fotografen im Kopf und Herzen passiert. SommerAkademie <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#schuy19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Referent und Produktfotograf Eberhard Schuy</a> sagt: „Wenn das Bild wirklich gelungen ist, wird es durch das bestimmt, was man nicht sieht.“ Und von Teilnehmer M. Görgens wird unser <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#schrader19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Referent Rüdiger Schrader,</a> Fotograf und ehemaliger Fotochef, wie folgt beschrieben: „Ganz vorne steht bei Rüdiger das Sehen, der stete, bewusste und hellwache Kontakt zu allem, was sich regt oder was auch nur leise irgendwo in einer Ecke liegt.“</p>
<h4><strong>Fotografie Technik?</strong></h4>
<p>Inwieweit spielt die Technik in der Fotografie eine Rolle?</p>
<p>„Wenn man ein Instrument erlernt oder einen Golfabschlag übt, sind Regeln und Richtlinien zwar manchmal unangenehm, aber sie sind essenziell, um Virtuosität zu erlangen“, heißt es in Alexander von Schönburgs <a href="https://amzn.to/2KEwltK" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch <em>Die Kunst des lässigen Anstands</em>.</a> „Erst diese Regeln und Richtlinien ermöglichen es einem überhaupt, ein Instrument zu beherrschen oder einen Schlag richtig hinzukriegen. Und erst wenn man sie vollkommen verinnerlicht hat, erlangt man die künstlerische Freiheit, die es bedeutet, ein Instrument zu beherrschen.“ Das gilt natürlich genauso für die Fotografie.</p>
<p>Die Idee ist, die Technik so zu beherrschen und stetig zu üben, so dass sie in Fleisch und Blut übergeht und der Fotograf NICHT mehr darüber nachdenkt. Dann kann er sich auf das Bild konzentrieren, die Idee, das Kreative, die Gefühle und das, was er mit dem Bild vermitteln möchte.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass wir ab einem bestimmten Punkt in unserer fotografischen Entwicklung den »Glauben an die Wunderkraft der Technik« aufgeben, uns nicht mit Kameras, Software und Looks beschäftigen, sondern mit der Essenz der Fotografie, dem aufmerksamen Sehen und Erleben unserer Umgebung.“ Schreibt Jürgen Gulbins in<em> fotoespresso</em>. Die Technik befähigt uns, aber sie ist nur Werkzeug, um unsere Vision umzusetzen und das, was wir sehen und fühlen, in ein Bild zu verwandeln.</p>
<p>M. Görgens sagt weiterhin über Rüdiger Schrader: „Rüdiger ist ein Mensch, der sich um Technik einen Kehricht zu kümmern scheint – und mir schon deshalb überaus sympathisch ist. Ich weiß, dass er das Handwerkliche beherrscht, aber darüber redet er nicht. Wie erfrischend!“</p>
<p>Dass Technik die Grundlage ist, die es ermöglicht, kreative Ideen umzusetzen, bestätigt auch unser <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#marx19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie Referent Andreas Marx</a>, der sich seit vierzig Jahren mit Produkt- und Industriefotografie beschäftigt. „Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man auch künstlerische Ideen in der Fotografie erst wirklich zielgerichtet umsetzen kann, wenn man die Technik auch &#8222;im Griff&#8220; hat. Ansonsten bleibt es bei Zufallstreffern.“</p>
<p>„Cristiano Ronaldo ist einer der größten Fußballspieler seit Pelé&#8230;.Sein Geheimnis laut einem langjährigen Mitspieler: Er hört nie auf, an sich zu arbeiten.“ So schreibt Alexander von Schönburg weiter in seinem Buch. Ronaldo ist ein Virtuose mit dem Ball und erzielt keine Zufallstreffer.</p>
<h4><strong>Emotionen in der Fotografie?</strong></h4>
<p>Emotionen sind ein wichtiger Bestandteil der Fotografie. Ein Bild sollte Gefühle sowohl beim Betrachter als auch beim Fotografen hervorrufen.</p>
<p>„Wenn jemand etwas kreiert, ein Gemälde, ein Gedicht, ein Foto, kommt das Kreative von einer Idee, von einem Gefühl, einer Emotion oder von einer Kombination von Ideen und Gefühlen, die irgendwie neu-geboren werden aus all unseren Erfahrungen und Perspektiven.“ – Peter Lindbergh.</p>
<p>Fotograf Eberhard Schuy beschreibt, was er in seinem <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#schuy19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ungewöhnlichen Produkt Fotoworkshop bei der SommerAkademie</a> Ende August vermitteln möchte: „Wie Gefühle fotografiert werden können, wie wir lächelnd spüren und fotografieren was uns vor Ort bewegt. Fotografiere was Du fühlst, nicht was du siehst.“</p>
<p>Der Fotograf Stefan Dokoupil ist der Ansicht, dass das, was die Fotografie bislang so besonders gemacht hat, immer weiter vernichtet wird. „Niemand würde für ein Selfi morgens um 5 Uhr früh aufstehen, weil das Licht so besonders ist, es gibt ja Filter, man muss auch nicht mehr besondere Plätze suchen, seit wir wissen wie Composing funktioniert, und selbst dafür gibt es inzwischen Apps.“, empfindet er.</p>
<blockquote><p>„If you cannot feel what you photograph, how do you expect the viewer to also feel what you see?” schreibt der Fotograf Eric Kim.</p></blockquote>
<h4><strong>Zeit für Fotografie?</strong></h4>
<p>Braucht ein gutes Foto Zeit? In Zeiten, wo Fotojournalisten ihre Fotos sofort, noch vor dem nächsten Tor oder während der Wahlrede an die Redaktion übermitteln sollen, wo Instagram und Social Media Plattformen dazu verführen, alle Lebensmomente direkt als Foto zu verbreiten, zählen Quantität und Schnelligkeit. Bleiben Qualität und Sinnhaftigkeit von Bildern auf der Strecke?</p>
<p>Bleibt da noch der Sinn für das Schöne? Zeit, sich auf das Motiv zu konzentrieren, auf das Gefühl, und die Ruhe sich auf die Situation einzulassen?  Bei Auftragsarbeiten gibt es natürlich Zeitvorgaben, die einen begrenzen. Wenn wir davon aber frei sind, können wir „beim aufmerksamen Umkreisen einer Szene, die uns besonders berührt, oder beim Flanieren mit der Kamera in der Stadt ­– den Moment genießen und uns entspannen: Ruhe im hektischen Alltag. Und je mehr wir uns auf die Ruhe und Aufmerksamkeit einlassen, desto besser werden unsere Bilder“, schreibt Jürgen Gulbin weiter in fotoespresso.</p>
<p>„Zum Fotografieren und somit zum Erschaffen eines Bildes braucht man Zeit. Die Welt hat aber keine Zeit mehr&#8230;.und wer keine Zeit mehr hat, kann knipsen und <em>influencen</em>!“, beschreibt Fotografin und <a href="http://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#stadler19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkadmie Referentin Petra Stadler</a> die Situation aus ihrer Sicht.</p>
<p>Die Welt ist geprägt von visuellen Reizen und Informationen, was bedeutet, dass Bilder durch die Geschwindigkeit und Reichweite der Sozialen Medien eine enorme Macht haben. Das heißt aber auch, dass den Verfassern der Bilder eine Verantwortung zufällt, welche Auswirkungen seine Bilder haben.</p>
<p>Was ist wichtig, um ein gutes Bild zu kreieren?</p>
<blockquote><p>„I feel finding the picture is the most important part of being a photographer. The actual shooting is of lesser importance.” – Jay Maisel</p></blockquote>
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<h6>Photo © Mihail Ribkin on Unsplash</h6>
<hr />
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<p>Claudia Brose ist Co-Founder und Inhaber der <strong>IF/Academy I</strong>nspiration<strong>F</strong>otografie. www.if-academy.net</p>
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