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	<title>Sehen &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren und Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Heinz Leyk &#160; So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Heinz Leyk</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird ein guter Fotograf.</p>
<p>Alle großen Fotografen, egal auf was sie spezialisiert sind, haben gemein, dass sie hervorragende Beobachter sind. Sie können „sehen“, sind „professionelle Beobachter“, die eine Situation einschätzen und dann überlegen, wie sie diese fotografisch erfassen und darstellen. Das erfordert ein Bewusstsein für Situationen, Lebenslagen und sich selbst.</p>
<p>Fotografen können heute auf so viele Genres spezialisiert sein. Warum ihre Arbeit allerdings herausragt ist ihre Fähigkeit, zu sehen und wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in die Bilder einbringen.</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Ein Fotograf ist jemand, der zwanzig, dreißig Jahre mit einer Haltung durchs Leben geht, die sich in seinem Werk, in seiner Arbeit widerspiegelt! Ansonsten ist man bloß ein Bildermacher</em>&#8222;, behauptet der Fotograf Peter Lindbergh.</p></blockquote>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen. Alles was du machst, gelernt hast, Bücher, die du gelesen hast, Musik, die du hörst, Kunst und andere Bilder, die du betrachtest, alles was du bewusst wahrnimmst und reflektierst fließt in die Kreation deines Fotos ein.</p>
<p>Susan Sontag beschreibt in ihrem Buch <em>On Photography</em>: „..als Betrachter hast du mit dem Foto eine Oberfläche und nun denk, beziehungsweise fühl bitte einmal intuitiv, was hinter der bildlichen Darstellung steht. Wie mag die Realität wohl aussehen, wenn das Bild <em>so</em> aussieht? Fotos bieten uns unerschöpfliche Möglichkeiten, Schlussfolgerungen zu ziehen, Spekulationen zu konstruieren und die Fantasie walten zu lassen. Was wir sehen, ist das, was der Fotograf gefühlt, interpretiert, ausgeschnitten und in diesem Moment erlebt hat. Er hat in diesem Moment die Entscheidung getroffen, auf den Auslöser zu drücken.“</p>
<p>Mach dir weniger Gedanken (bei der Fotografie oder anderen Aktivitäten) über das Ergebnis, sondern besinne dich mehr auf den Prozess und mach dir bewusst, was in das Endprodukt oder das Bild einfließt. <strong>Fotografie ist eine Reise und kein Sprint zur Ziellinie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[#Beobachten]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nonverbale Kommunikation. In Bildern kommunizieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 11:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Eingebungen von Rüdiger Schrader, visueller Denker, Fotograf, Director of Photography und Coach. * Die Fähigkeit, wirklich hinzuschauen, zu beobachten und wahrzunehmen geht heute verloren, da wir keine Ruhe dafür haben und die visuelle Stimulation einfach überhandnimmt. Dabei brauchen wir diese Fähigkeit, egal ob auf der Straße im Alltagskampf, als Manager oder Führungskraft oder als]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit Eingebungen von Rüdiger Schrader, visueller Denker, Fotograf, Director of Photography und Coach. *</h4>
<p>Die Fähigkeit, wirklich hinzuschauen, zu beobachten und wahrzunehmen geht heute verloren, da wir keine Ruhe dafür haben und die visuelle Stimulation einfach überhandnimmt. Dabei brauchen wir diese Fähigkeit, egal ob auf der Straße im Alltagskampf, als Manager oder Führungskraft oder als Fotograf.</p>
<h4>Verbale und nonverbale Kommunikation</h4>
<p>Dabei dürfen wir nicht vergessen, „wir sind Augenmenschen. Fast neunzig Prozent der Informationen, so sagen die Wahrnehmungspsychologen, nehmen wir über die Augen wahr, nur den Rest über Gehör, Geruch, Geschmack, also über andere körperliche Sinne. Sehen ist bei uns dominant, auf nichts reagieren wir so stark wie auf optische Reize, wir schauen hin, beobachten, schauen zu, egal ob es sich um stillstehende oder bewegte Bilder handelt, es geht immer um Schauen, Schauen, Schauen“, sagt Konrad Paul Liessmann in <em><a href="https://amzn.to/2KnQoMF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum macht Kultur uns so glücklich?</a>). </em>Wie können wir die Tatsache, dass wir „Augenmenschen“ sind besser für uns nutzen?</p>
<p>Trainer Rüdiger Schrader will Menschen helfen, ihren Blick auf die Dinge und das Tun zu schärfen – durch visuelles Denken. Als Fotograf, Journalist und ehemaliger geschäftsführender Redakteur bei dpa, Stern und Focus beherrscht er alle Varianten der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Hier erklärt uns Rüdiger, was hinter dem Konzept des <strong>visuellen Denkens</strong> steht.</p>
<h4>Was ist gemeint mit visuellem Denken und warum ist es nützlich?</h4>
<p>„Es geht um den fundamentalen Zusammenhang von Sehen und Denken“, erklärt Rüdiger Schrader. „Weitsicht, visuelle Antizipation und dreidimensionaler Blick. Wer in Bildern denkt, pflegt seine Bildsprache, entwickelt so seine Sprachbilder, kann so besser Inhalte vermitteln und dadurch besser führen. Das ist eigentlich eine simple Systematik.“ <a href="https://if-academy.net/visuelles-denkvermoegen-verbessert-das-fotografieren-und-umgekehrt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seine „Bildsprache“ zu entwickeln</a> ist nicht nur für Fotografen wichtig, sondern ist auch für jegliche andere Bereiche nützlich.</p>
<p>„Fotografen führen sich selbst zu besseren Ergebnissen durch diese bewusste Auseinandersetzung mit ihrer Bildsprache. Selbstverständlich verbessern diese Methoden und Techniken aber auch die Kommunikation im Business-Alltag.“ Das lässt sich bei Führungspersonen, in Geschäftsverhandlungen und im Kundenservice Bereich gut beobachten.</p>
<p>“Wer verstanden werden will, muss visuell, also auch in Sprachbildern, kommunizieren können“, legt Rüdiger dar. Damit trifft Rüdiger den Nerv der Zeit, denn möchten wir Mitarbeiter, Kollegen, Team Mitglieder oder Kooperationspartner für ein Ziel begeistern, braucht es bildhafte, echte Visionen.</p>
<h4>Warum reicht es nicht auch, mit klaren und treffenden Worten (schriftlich oder mündlich) eine Botschaft zu vermitteln?</h4>
<p>Dazu beschreibt Rüdiger: „Weil auch einfache Botschaften mit klaren oder treffenden Worten viele Worte brauchen. Ein treffendes Sprachbild benötigt nur wenig Worte oder weitere Erläuterungen.“ Wäre folgende Information an einen Fotografen leicht verständlich? Rüdiger gibt folgendes Beispiel: „Ursula von der Leyen ist eine Mutter von sieben Kindern und als gerade scheidende Bundesministerin der Verteidigung war sie in dieser Funktion Inhaberin der Befehlsgewalt über knapp 200.000 Soldaten&#8230;es wäre doch schön, sie so fotografisch in Szene zu setzen.“ Oder könnte die Information an den Fotografen vielleicht doch „visueller“ ausgedrückt werden und der „Auftrag“ wird verständlicher? Rüdiger: „Ein Foto vom Mannequin der Bundeswehr wäre doch schön. Noch Fragen?“ Hier gäbe es wahrscheinlich weniger Nachfragen und es können Zeitverlust und Ungenauigkeiten vermieden werden.</p>
<h4>Gibt es bestimmte fotografische Disziplinen, die helfen, visuell zu denken, bewusster wahrzunehmen, besser Situationen zu erkennen?</h4>
<p>Rüdiger erklärt: „Wann immer wir eine Kamera zur Hand nehmen, sollten wir uns Fotofragen beantworten. Vorher. Zum Beispiel im Bereich der „Streetphotography“ dominiert der Glaube, der Weg entstünde beim Gehen, weshalb sich in dieser Disziplin so viele Fotografen verlaufen, die einfach nur mit der Kamera unterwegs sind. Gerade „Streetphotography“ ist eigentlich eine Königsdisziplin in der Fotografie, denn sie erfordert eine Beherrschung aller Stilrichtungen der Fotografie, um „auf der Straße“ reaktionsfähig zu sein. Das muss man trainieren. Vor allem inhaltlich.“</p>
<div id="attachment_19674" style="width: 324px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19674" class="wp-image-19674" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/web_20160826_Margreid_HRost8162-201x300.jpg" alt="" width="314" height="469" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/web_20160826_Margreid_HRost8162-201x300.jpg 201w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/web_20160826_Margreid_HRost8162.jpg 666w" sizes="(max-width: 314px) 100vw, 314px" /><p id="caption-attachment-19674" class="wp-caption-text">Photo © Heike Rost | Rüdiger Schrader | SommerAkademie</p></div>
<h4>Was hat Rüdiger Schrader dazu bewogen, sich so intensiv mit der Thematik visuelles Denken auseinanderzusetzen?</h4>
<p>„Das war mein tägliches Brot in über 30 Jahren, in denen ich nicht nur als Cheffotograf der dpa, sondern vor allem Director of Photography bei diversen Magazinen verantwortlich gearbeitet habe. Und irgendwann habe ich die notwendige visuelle Antizipation der Auftragserteilung oder -erledigung in die Systematik einer Lehrmethode transferiert.“ Denn Rüdigers Anliegen ist es, zu inspirieren, zu perpetuieren und ein Bewusstsein und Begeisterung für visuelles Denken zu initiieren.</p>
<p>Rüdiger Schrader bezeichnet sich selbst als visuellen Denker, Seelentaucher und unorthodoxen Ratgeber. Er ist zertifizierter Trainer und Coach für visuelle Kommunikation. Er gibt bei der <a href="https://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SommerAkademie für Fotografie Ende August</a> in Südtirol <a href="https://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#schrader19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Workshops zu Visuell Denken und Schwarz-Weiß Fotografie</a>.</p>
<hr />
<p>* Eingebettet in diesen Artikel ist ein Gespräch (Fragen/Antworten) der IF/Academy mit Rüdiger Schrader, das in 2017 geführt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Photo Headerbild © Ralph Christian Rosenbauer</h6>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Visuelles Denkvermögen verbessert das Fotografieren. Und umgekehrt.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2019 20:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[visuell Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sieger des diesjährigen Wimbledons, Novak Djokovic, sagte gestern bei der Siegerehrung, dass er als Kind seine Leidenschaft für Tennis entdeckt und die Bilder im Kopf entwickelte, dass er eines Tages in Wimbledon spielt und gewinnt. Er hatte die Vision vor Augen, wie er als Sieger in Wimbledon steht. Er hat sich als Kind sogar]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sieger des diesjährigen Wimbledons, Novak Djokovic, sagte gestern bei der Siegerehrung, dass er als Kind seine Leidenschaft für Tennis entdeckt und die Bilder im Kopf entwickelte, dass er eines Tages in Wimbledon spielt und gewinnt. Er hatte die Vision vor Augen, wie er als Sieger in Wimbledon steht. Er hat sich als Kind sogar die Trophäen aus verschiedenen Materialien gebastelt. DAS ist visualisieren von Zielen. Diese Visualisierung finden wir bei vielen Spitzensportlern und das visuelle Denkvermögen, wird in vielen anderen Bereichen genutzt, wo es darum geht, Ziele zu formulieren.</p>
<h4><strong>Visuelles Denken</strong></h4>
<p><em>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte</em> ist ein abgegriffener Spruch, drückt aber sehr gut aus, dass komplizierte Sachverhalte und Ideen oft mit einem Bild einfacher erklärt, transportiert und besser zu merken sind als durch reinen Text. Visuelles Denken ermöglicht unserem Verstand, verschiedene Informationen nichtlinear zu verarbeiten. Das heißt nicht, dass visuelles Denken keine Ordnung hat. Die muss es sogar geben.</p>
<p>Visuell Denken ist eine wichtige Fähigkeit, um neue Ideen und Konzepte zu entwickeln und diese effektiv zu kommunizieren.</p>
<p>Ein Bild übt meistens einen stärkeren Eindruck auf den Betrachter aus als ein umfangreicher Text. Wer in Bildern spricht, Bilder sprechen lässt oder mit Bildern kommuniziert, braucht bekanntlich nicht viele Worte, wir kennen das aus der Werbung. Umso akzentuierter muss er mit visueller Kommunikation arbeiten. Er könnte sonst missverstanden werden.</p>
<p>Untersuchungen haben gezeigt, dass Bilderdenken, oder das visuelle Denkvermögen zu trainieren, die Fähigkeiten verbessert, zu lesen, schreiben, verstehen und kreativ und analytisch zu denken.</p>
<h4><strong>Bilderdenker und Fotografie</strong></h4>
<p>Die Fotografie hilft, seine Fähigkeiten in Bildern zu denken, zu verbessern.</p>
<blockquote><p>“<em>Thinking should be done before and after, not during photographing</em>.”- Henri Cartier-Bresson</p></blockquote>
<p>Der Fokus liegt dabei auf dem Fotografen und seine inneren Bilder, sich selbst und seine Fotografie besser oder überhaupt erst zu verstehen. Beim Training in Bilderdenken geht es darum, seine Fotografie von hinter der Kamera aus weiterzuentwickeln, anstatt sich nur auf Technik und perfekte Motive zu konzentrieren.</p>
<p>Authentizität ist die wichtigste Eigenschaft, die ein ambitionierter Fotograf lernen und besitzen kann. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen. Sich im visuellen Denken zu üben unterstützt den Fotografen, sich des „Sehens“ stärker bewusst zu werden und zu lernen, besser zu „beobachten“. Hindernisse, die zwischen dem Fotografen und authentischen Bildern stehen, werden greifbarer.</p>
<h4><strong>Visualisieren</strong></h4>
<p>Mit einer klaren Idee im Kopf und mit Bildideen, die einem vorschweben, fällt es leichter, das Bild einzufangen, was wir uns vorher vorgestellt haben.</p>
<p>Fotografie ist ein selbst referenzierendes Medium. Selbstbetrachtung, Bildbetrachtungen, klares Feedback und Austausch tragen zur persönlichen und fotografischen Weiterentwicklung bei. Eine klare Sicht- und Herangehensweise entwickelt sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-19543" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-600x600.jpg" alt="" width="440" height="440" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-600x600.jpg 600w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-150x150.jpg 150w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-300x300.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-768x768.jpg 768w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-700x700.jpg 700w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht-100x100.jpg 100w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/Bild-Neonlicht.jpg 900w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Visuelle Wahrnehmung</strong></h4>
<blockquote><p>“<em>Wir kümmern uns viel zu wenig um das Sehen</em>.”  – Henri Cartier Bresson</p></blockquote>
<p>Genaue beobachten können ist entscheidend für viele berufliche Bereiche und diese Fähigkeit hängt damit zusammen, wie wir visuelle Informationen wahrnehmen und das, was wir sehen effektiv kommunizieren.</p>
<blockquote><p>„Suche mit den Augen was Du siehst! Die Dinge begegnen einem meistens nicht einfach – DU musst sie SEHEN“,</p></blockquote>
<p>sagt Rüdiger Schrader, Fotograf, ehemaliger Fotochef, und Coach.</p>
<p>Eine Methode, das Sehen zu üben ist, Kunst zu betrachten und sich darin zu üben, genau hinzuschauen und wahrzunehmen, was wir zu sehen glauben und was wir beim weiteren hinschauen wirklich sehen. Eine Expertin darin, das Sehen durch Kunst zu trainieren ist Amy Herman.</p>
<p>Für Fotografie Begeisterte ist das Fotografieren ein Weg, das Sehen und das visuelle Denken zu trainieren.</p>
<h4><strong>Visuell Denken trainieren </strong></h4>
<p>Rüdiger Schrader, Fotograf, Journalist, Autor, ehemaliger Fotochef und heute Business Coach für visuelle Kommunikation hat es sich zur Aufgabe gemacht, visuelles Denken zu trainieren. Im Workshop Visuell Denken bei der SommerAkademie für Fotografie Ende August in Südtirol konfrontiert er enthusiastische Fotografen mit Fragen zu ihrem „Sehen“ und ihrer Herangehensweise in der Fotografie. Teilnehmer setzen sich mit Denkprozessen in der Fotografie und mit Bildern und Bildkritik auseinander.</p>
<blockquote><p>„<em>Zwinge dich, klarer zu sehen, was du siehst!“</em> – Rüdiger Schrader.</p></blockquote>
<p>Gerade die Fotografie hilft, besser zu beobachten und sich situativem Erleben stärker bewusst zu werden. Dies verhilft nicht nur zu besseren Bildern, es sind auch wichtige (Überlebens-)Fähigkeiten für die Arbeitswelt und brisante Situationen im Alltag.</p>
<h4><strong>Vorstellungsvermögen und Loslassen können</strong></h4>
<p>Mit dem Fotografieren ist es, wie mit anderen Zielen und Vorstellungen im Leben. Haben wir eine Vision, ein Ziel oder Wunsch definiert, müssen wir es danach loslassen. Dann öffnen sich Türen und Möglichkeiten, die Ziele entfalten sich oder die Bilder begegnen einem.</p>
<blockquote><p>„<em>Wenn wir uns zu stark auf das Ziel konzentrieren, dann nehmen wir die Gegenwart nicht vollständig wahr und wir verhalten uns in der Gegenwart nicht optimal</em>“,</p></blockquote>
<p>erklärt der Autor René Egli in seinem <a href="https://amzn.to/32uqnDB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch Das LOLA Prinzip</a>.</p>
<hr />
<p>P.S. Wenn Du direkt mit Rüdiger Schrader in einem Foto Workshop zu Visuell Denken arbeiten möchtest, schau dir die SommerAkademie für Fotografie an,<a href="https://if-academy.net/workshops-sommerakademie-2019/#schrader19"> wo Visuell Denken Teil des Programms ist  &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>photo © Ralf Meichsner</h6>
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