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	<title>Inspiration &#8211; The|FOTOAcademy</title>
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	<description>Fotoworkshops 2025</description>
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		<title>Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 21:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Heinz Leyk &#160; So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Heinz Leyk</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie im richtigen Leben, so ist es auch bei der Fotografie. Gute Fotografie ist eine Art Reise und kein Sprint. Es ist eine Wiederholung der immer wiederkehrenden Mischung aus Misserfolgen und Erfolgen. Man macht weiter und steht wieder auf, aber solange man nicht aufgibt, wird man besser und wird ein guter Fotograf.</p>
<p>Alle großen Fotografen, egal auf was sie spezialisiert sind, haben gemein, dass sie hervorragende Beobachter sind. Sie können „sehen“, sind „professionelle Beobachter“, die eine Situation einschätzen und dann überlegen, wie sie diese fotografisch erfassen und darstellen. Das erfordert ein Bewusstsein für Situationen, Lebenslagen und sich selbst.</p>
<p>Fotografen können heute auf so viele Genres spezialisiert sein. Warum ihre Arbeit allerdings herausragt ist ihre Fähigkeit, zu sehen und wie sie ihre persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse in die Bilder einbringen.</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Ein Fotograf ist jemand, der zwanzig, dreißig Jahre mit einer Haltung durchs Leben geht, die sich in seinem Werk, in seiner Arbeit widerspiegelt! Ansonsten ist man bloß ein Bildermacher</em>&#8222;, behauptet der Fotograf Peter Lindbergh.</p></blockquote>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen. Alles was du machst, gelernt hast, Bücher, die du gelesen hast, Musik, die du hörst, Kunst und andere Bilder, die du betrachtest, alles was du bewusst wahrnimmst und reflektierst fließt in die Kreation deines Fotos ein.</p>
<p>Susan Sontag beschreibt in ihrem Buch <em>On Photography</em>: „..als Betrachter hast du mit dem Foto eine Oberfläche und nun denk, beziehungsweise fühl bitte einmal intuitiv, was hinter der bildlichen Darstellung steht. Wie mag die Realität wohl aussehen, wenn das Bild <em>so</em> aussieht? Fotos bieten uns unerschöpfliche Möglichkeiten, Schlussfolgerungen zu ziehen, Spekulationen zu konstruieren und die Fantasie walten zu lassen. Was wir sehen, ist das, was der Fotograf gefühlt, interpretiert, ausgeschnitten und in diesem Moment erlebt hat. Er hat in diesem Moment die Entscheidung getroffen, auf den Auslöser zu drücken.“</p>
<p>Mach dir weniger Gedanken (bei der Fotografie oder anderen Aktivitäten) über das Ergebnis, sondern besinne dich mehr auf den Prozess und mach dir bewusst, was in das Endprodukt oder das Bild einfließt. <strong>Fotografie ist eine Reise und kein Sprint zur Ziellinie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Sehen und Wahrnehmung in der Fotografie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 21:34:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[#Beobachten]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung in Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk. Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Beobachtung und Wahrnehmung sind zwei verschiedene Dinge; das Auge, das beobachtet, ist stärker, das Auge, das wahrnimmt, ist schwächer.&#8220; &#8212; Miyamoto Musashi</p>
<p>Es gibt einen Unterschied zwischen Schauen und Wahrnehmen und Sehen und Beobachten. Schauen ist alltäglich. Wirklich zu beobachten und zu sehen ist ein Geschenk.</p>
<p>Das Ziel eines Fotografen ist es, nicht nur zu schauen, sondern wirklich zu sehen. Klar zu sehen und die Welt um uns herum nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen zu erkennen. Zu lernen, wirklich zu beobachten und zu sehen, beginnt mit dem Wunsch, die eigene Umgebung mit Sensibilität und spielerischer Leichtigkeit zu erkunden. Es bedeutet, neugierig und offen zu sein. Und die Kamera ist ein erstaunliches Werkzeug auf dieser Entdeckungsreise.</p>
<p>Sei offen für das, was vor dir ist und sei offen für das, was wirklich gerade in diesem Moment geschieht. Nicht was vor zwei Minuten war und nicht was in fünf Minuten sein wird. Genau dann können die spannendsten Dinge passieren. Für die Kamera und für einen selbst.</p>
<p>Du wirst Dinge aktiv wahrnehmen. Das bedeutet, achtsam zu sein. Wenn du das tust, bist du in der Gegenwart. Es macht dich sensibler für Kontext und Perspektive. Und es wird dir Energie geben und nicht nehmen. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, besteht darin, anzunehmen, dass das ganze Achtsamkeits-Gerede und Nachdenken stressig und anstrengend ist. In Wirklichkeit ist das, was uns wirklich stresst, all das gedankenlose negative Bewerten und die Sorge, dass wir Probleme finden und nicht in der Lage sein werden, sie zu lösen.</p>
<p>Und dann sind da noch die Leute, denen wir das, was wir gesehen und eingefangen haben, präsentieren. Aber da kann es zu unterschiedlichen Ansichten und Verständnis kommen, zwischen dem, was wir gesehen haben, und dem, was der Betrachter auf dem Bild sieht. Manchmal liegt das an der mangelnden Fähigkeit, eine Idee und das Gefühl, was wir gesehen haben, in eine Fotografie zu übersetzen. Manchmal ist es aber ganz einfach die Erkenntnis, dass die Kamera nicht das sieht, was wir sehen, und wir müssen uns dessen sehr bewusst sein. Und dann wissen, wie wir das in der Kamera (oder in der Nachbearbeitung) ausgleichen können.</p>
<p>Das bringt uns zur Authentizität. Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Art zu sehen zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Entsteht ein Bild in einem einzigen Moment? Nein, es wird Stück für Stück aufgebaut, genau wie ein Haus. Und der Betrachter &#8211; ist sein Betrachten in einem einzigen Augenblick getan?&#8220; &#8211; Paul Klee.</p></blockquote>
<p>Trainier deine Augen und deinen Geist und lerne zu <em>Sehen</em>. Dann bieten sich dir viele Gelegenheiten zum Fotografieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place&#8230;I&#8217;ve found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.&#8220; &#8211; Elliott Erwitt</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Fotografie ist Storytelling &#8211; Geschichtenerzählen hat Lagerfeuer Mentalität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 16:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoakademie Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Fotofestival]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoworkshop August 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie &#160; Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen. So fühlt es sich bei der SommerAkademie für]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Foto © Hermann Will / Fine Art Printer / IF/SommerAkademie</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Die Lagerfeuer Mentalität der SommerAkademie für Fotografie<br />
</em></strong></p>
<p>Abende am Lagerfeuer haben die Menschheit geprägt. Im Schein der Flammen vertieften sich soziale Bande, der Alltag hatte am Feuer keinen Platz. Lagerfeuer sind davon gezeichnet, Geschichten zu teilen.</p>
<p>So fühlt es sich bei der SommerAkademie für Fotografie an. „Man kommt hierhin, immer Ende August, und fühlt sich wie in einer anderen Welt und kann den Alltag komplett vergessen“, beschreibt Teilnehmer Hamed El-Diwany. Wir sind hier auf einer Insel unter uns, so Rüdiger Schrader, Fotograf und Workshopleiter, mit historischen Mauern, Innenhof und Barrique Kellern des Alois Lageder Weinguts wo uns kein anderer stört.</p>
<h4><strong>Storytelling</strong></h4>
<p>Geschichtenerzählen ist die kulturelle Praxis, Geschichten mit anderen zu teilen. Es gibt viele Formen des Geschichtenerzählens &#8211; mündlich, digital und schriftlich &#8211; und das verwendete Medium spiegelt oft die Menschen wider, die die Geschichten erzählen. Das Medium, das hier alle verbindet ist die Fotografie. Und Fotografie an und für sich ist eine visuelle Form des Geschichtenerzählens.</p>
<p>Untersuchungen zur Idee des Lagerfeuers haben gezeigt, dass sich das Bewusstsein, für sich selbst und für die anderen verstärkt. Diese Runden, sich um ein Lagerfeuer zu versammeln, haben die Menschheit verändert. Die Zusammenkünfte am Feuer halfen, Bindungen zu pflegen, Traditionen zu entwickeln und Gemeinschaften zu formen.</p>
<p><em>„Ich habe nicht nur viel über Fotografie gelernt, sondern auch viel über mich selbst.“ – Hansjörg Künzel.</em></p>
<p>Witze und Geschichten dominierten die Gespräche am Lagerfeuer, wogegen die Gespräche während des Tages vor allem ökonomisch relevante Informationen beinhalteten. Damals saßen um die 15 Personen abends am Lagerfeuer und sie sorgten mit ihren vom Tagesalltag abgekoppelten Gesprächen dafür, dass sich der Zusammenhalt verstärkte und Geschichten überliefert blieben.</p>
<h4>Fotoworkshops und Austausch</h4>
<p>Während des Tages sind Teilnehmer und Referenten tief in die Fotografie vertieft, abends treffen wir uns alle zum gemütlichen Dinner, Austausch und Gesprächen über das, was alle am Tag erlebt haben, ihre visuellen Erkenntnisse, aber auch über Gott und die Welt, bei Laternenlicht und Dämmerungsstimmung. Und das Schöne an der Fotografie ist, dass sie in so viele andere Lebensbereiche reinspielt.</p>
<p><em>„Die SommerAkademie lebt von guten Gesprächen über die Fotografie. Und es werden unglaublich gute Bilder gemacht.“ – Eberhard Schuy, Fotograf und Workshopleiter der SommerAkademie.</em></p>
<p>Die Kunst der Fotografie ist zu einer eigenen Form des Geschichtenerzählens geworden, manchmal ausgedrückt mit dem Satz &#8222;ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte&#8220;. Darüber können sich die Gemüter streiten, aber was Bilder sicherlich bei einem Betrachter bewirken sollen ist, dass sie ein Gefühl und eine Aussage transportieren.</p>
<p>Wir teilen Geschichten am „Lagerfeuer“ Margreid über ein Medium, das Geschichten widergibt. Die Fotografie hat als Medium zur Dokumentation, zum Verständnis und zur Interpretation der Welt gedient. Sie hat radikal zur Entwicklung der visuellen Repräsentation beigetragen, indem sie zum Teil die Dokumentation eines Moments in der Zeit ermöglichte. Aufgrund ihrer Fähigkeit reproduzierbar zu sein, hat sie die weite Verbreitung und Verteilung von Bildern ermöglicht.</p>
<h4>Fotografie als Mittel der Kommunikation</h4>
<p>Die Fotografie wurde im Laufe der Geschichte und bis in die Gegenwart hinein als Werkzeug für Wissenschaft und Forschung genutzt und als Mittel zur Dokumentation von Menschen, Orten und Ereignissen, zum Erzählen von Geschichten und Aufzeichnen von Geschichten sowie als Mittel der Kommunikation und Kritik in unserer zunehmend visuellen Kultur eingesetzt.</p>
<p>Fotografien haben die Macht, Emotionen zu vermitteln, Empathie zu schaffen und Geschichten zu erzählen, die uns inspirieren, informieren oder bewegen können. Als Fotografen haben wir die Verantwortung, diese Macht weise zu nutzen und Geschichten zu erzählen, die wahrhaftig, respektvoll und eindrucksvoll sind.</p>
<p>Und wenn wir uns dann noch abends in gemütlicher „Lagerfeuer“-Runde dazu oder zu anderen Geschichten austauschen können, kreieren wir unvergessliche Momente, die in unseren Köpfen und in unseren Kameras und in Fine Art Prints festgehalten sind.</p>
<p><em>„Fotografieren in den Workshops ist eine Sache. Aber wenn wir uns nach den Workshops untereinander austauschen, unsere Bilder bearbeiten und die Referenten uns dabei über die Schulter schauen und für Fragen und Bildauswahl zur Verfügung stehen und Bildergebnisse besprechen, dann fängt für mich das richtige Lernen an. Und dann kommt noch das allabendliche Zusammensein dazu. Da alle Referenten nicht nur super Profis sondern auch ein tolles Team sind können wir uns jederzeit mit ihnen austauschen und sie helfen allen und können übergreifend bei jedem Teilnehmer Feedback geben.“  &#8211; Reinhold Seher</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die nächste IF/SommerAkademie für Fotografie ist Ende August 2023, vom 30.08. &#8211; 03.09.2023</h4>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gib mir ein Fenster und 10 Minuten. Porträtfotografie mit verfügbarem Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:57:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[sommerakademie]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotokurs]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#Sommerakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Porträtfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von John McDermott Foto © Lucas Batliner &#124; John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn &#160; Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von John McDermott<br />
Foto © Lucas Batliner | John McDermott in Aktion bei der SommerAkademie 2021 im Cason Hirschprunn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Realität bei den meisten redaktionellen Porträtfotografieaufträgen ist, dass man nur ein sehr kurzes Zeitfenster mit seinem Motiv hat, um ein unvergessliches Bild zu machen. In solchen Situationen sind oft die einfachsten Lösungen die besten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Porträtfotografie und natürliche Lichtquellen</h3>
<p>Man sucht schnell nach dem Licht am Standort und versucht, es bestmöglich zu nutzen. In der Regel bedeutet das, dass das Licht von außen durch ein oder zwei Fenster oder manchmal auch durch eine offene Tür kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was bedeutet es, auf diese Weise zu arbeiten? Es gibt inspirierende Beispiele von Top-Profi Fotografen, die regelmäßig Spitzenergebnisse erzielen, indem sie schnell und mit einem Minimum an Ausrüstung arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der heutigen Technik gibt es neue Möglichkeiten, die es einfacher machen, Porträtfotografie bei verfügbarem Licht zu gestalten. Wir können unser eigenes &#8222;Fensterlicht&#8220; mit einer sehr einfachen Blitzanlage erzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schadet nie, sich daran zu erinnern, dass viele der großen früheren Porträtfotografen, die wir bewundern, ganz zu schweigen von Malern wie Caravaggio und Rembrandt, nur mit verfügbarem Licht aus einem Fenster oder einem Oberlicht arbeiten konnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ungewöhnliche Locations, wie der 13. Jahrhundert Palazzo Casòn Hirschprunn auf dem Südtiroler Weingut Lageder bieten eine einzigartige Atmosphäre, um diese Arbeitsweise zu erkunden. Hier wird im Rahmen der SommerAkademie für Fotografie mein Porträt Workshop mit verfügbarem Licht „Gib mir ein Fenster und 10 Minuten“ stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vorteile der digitalen Fototechnik</h3>
<p>Die digitale Fototechnik hat die Arbeitsweise der Fotografen verändert. Als ich anfing, musste man, wenn man qualitativ hochwertige Farbfotografie betreiben wollte, vor allem wenn man Porträts im Studio oder vor Ort machte, unbedingt seine eigene Beleuchtung entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das bedeutete in meinem Fall, dass ich mit Koffern voller Beleuchtungs- und Griffausrüstungen reisen und Kodachrome 64 oder Fuji Velvia 50 verwenden musste, die zwar die beste Auflösung boten, aber den Nachteil eines sehr niedrigen ISO-Werts hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damals war es nicht einfach, das vorhandene Licht mit einem kleinen Aufhellblitz zu kombinieren, um ein schönes Bild zu machen, es sei denn, man war im Freien bei hellem Licht. Die Digitaltechnik hat das alles geändert. Dank der sich ständig verbessernden Sensortechnologie in Verbindung mit einer überlegenen Objektivkonstruktion können wir jetzt &#8222;Kodachrome-Qualität&#8220; erreichen und gleichzeitig mit bisher unvorstellbaren ISO-Werten an Orten arbeiten, an denen das verfügbare Licht nicht ideal ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die digitale Technik hat neue Möglichkeiten für Porträtaufnahmen eröffnet, bei denen nur vorhandenes Licht oder eine Kombination aus vorhandenem Licht und einem Minimum an zusätzlichem Kunstlicht verwendet wird. Dieser Trend ist in der modernen Porträtfotografie zu beobachten, insbesondere in der Entwicklung der Arbeiten von Fotografen wie Annie Leibovitz, Gregory Heisler und Mark Seliger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Annie Leibovitz &#8211; von verfügbarem Licht über aufwendige Lichtanlagen zurück zu verfügbarem Licht</h3>
<p>Während Annie Leibovitz früher alles mit leistungsstarken elektronischen Blitzgeräten und mehreren Lichtformern im Studio oder vor Ort ausleuchtete, tendiert sie heute dazu, mit viel weniger Ausrüstung zu arbeiten. Sie nutzt das vorhandene Licht so weit wie möglich und modifiziert es, indem sie Blitz- oder LED-Licht mit einem Schirm oder etwas Streulicht hinzufügt, um den gewünschten Effekt zu erzielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Früher verwendete Annie Leibovitz Mittelformatkameras und Film, heute arbeitet sie hauptsächlich mit digitalen 35-mm-Vollformatkameras, die mehr Flexibilität und Geschwindigkeit bieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch ich bin bei meiner eigenen Porträtfotografie mehr oder weniger den gleichen Weg gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese einfachere, organischere Art zu arbeiten hat ihre Vorteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erstens natürlich die Qualität, das Aussehen und die Anmutung der Bilder, die viel realer und natürlicher wirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zweitens ist es möglich, mit weniger Ausrüstung zu reisen und mit einem kleineren Fußabdruck und auf eine viel einfachere und weniger störende Weise zu arbeiten.</p>
<h3>Fotoworkshop</h3>
<p>Wer Lust hat, in einer traumhaften Location in Südtirol zum Thema Porträtfotografie und verfügbares Licht, im Rahmen vieler weiterer Fotoworkshop, neue Impulse und Wissen aufzusaugen, zusammen mit weiteren enthusiastischen, fortgeschrittenen Amateurfotografen – kann hier alle Information finden: <a href="http://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie &#8211; 24.-28. August 2022 in Südtirol</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum dir Schatten in der Fotografie den Weg zu Schönheiten weisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 15:06:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Licht-Schatten Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Text Claudia Brose  &#124;  Photo © Wiebke Breil &#160; Die Rätsel des Schattens &#160; Ich bin ein Fan japanischer Kultur und Ästhetik. Mir fiel heute ein kleines Büchlein in meinem Regal auf, das ich seit Mitte der 90er habe. Beim Titel musste ich an die Fotografie denken: „Lob des Schattens“ (Tanizaki Jun’ichiro). &#160; „Tatsächlich liegt]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Text Claudia Brose  |  Photo © Wiebke Breil</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Rätsel des Schattens</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin ein Fan japanischer Kultur und Ästhetik. Mir fiel heute ein kleines Büchlein in meinem Regal auf, das ich seit Mitte der 90er habe. Beim Titel musste ich an die Fotografie denken: „Lob des Schattens“ (Tanizaki Jun’ichiro).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Tatsächlich liegt die Schönheit eines japanischen Raumes rein in der Abstufung des Schattens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sonst ist überhaupt nichts vorhanden. Abendländer wundern sich, wenn sie japanische Räume anschauen, über ihre Einfachheit und haben den Eindruck, es gebe da nur graue Wände ohne die geringere Ausschmückung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist von ihrem Standpunkt her gesehen durchaus plausibel, aber es zeigt, dass sie das Rätsel des Schattens nicht begriffen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In ihren Zimmern streichen die Menschen im Westen die Decken und Wände weißlich an, um möglichst alle Schattenwinkel auszumerzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus was für Gründen kam es wohl zu derartigen Geschmacksunterschieden?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach Meinung des Autors, liegt es an der Art von Ostasiaten, die Umstände, in die sie einbezogen sind, zu akzeptieren und sich mit den jeweiligen Verhältnissen zufriedenzugeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deshalb stört sie das Dunkel nicht, sie nehmen es als etwas Unabänderliches hin. Wenn es an Licht fehlt, sei’s drum – dann vertiefen sie sich in die Dunkelheit und entdecken darin eine ihr eigenen Schönheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Demgegenüber sind die aktiven Menschen des Westens ständig auf der Suche nach besseren Verhältnissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie streben unablässig nach Helligkeit und mühen sich ab, selbst den geringfügigsten Schatten zu verscheuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das fernöstliche Empfinden hat die Tendenz, in an sich unbedeutsamen Orten Schattenwirkungen entstehen zu lassen und dadurch Schönheiten hervorzubringen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schönheit ist nicht in den Objekten selber zu suchen, sondern im Helldunkel, im Schattenspiel, das sich zwischen Objekten entfaltet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ohne Schattenwirkung keine Schönheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Rätseln des Schattens gehen wir auch bei der SommerAkademie in Sütirol (24.-28.8.2022) auf den Grund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotoworkshops finden im 13. Jahrhundert Palazzo und Gewölbekeller und -gängen statt, wo ganz unterschiedliche Licht-und Schattenspielereien zu finden sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Black&amp;White Workshop mit Referent Rüdiger Schrader lernst du unter anderem Schatten bewusst wahrzunehmen. Beim Workshop Bilder aus dem Nichts mit Stilllife Experte Eberhard Schuy gehst du auf Entdeckungsreise in den vielen Räumen des schlossartigen Herrenhauses, um Motiv-Ideen zu finden und festzuhalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie du klarer siehst, wenn du in Bildern denkst</title>
		<link>https://if-academy.net/wie-du-klarer-siehst-wenn-du-in-bildern-denkst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 16:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<category><![CDATA[Sehen]]></category>
		<category><![CDATA[visuell Denken]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © Seven Brütsch &#124; IF/SommerAkademie   &#124;   Text Claudia Brose “Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst” In Bildern denken, durch Bilder kommunizieren. Kommunikation beschränkt sich immer mehr auf Bilder und weniger auf Text. „Wer in Bildern spricht, Bilder sprechen lässt oder mit Bildern kommuniziert, braucht bekanntlich nicht viele Worte. Umso akzentuierter muss er]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Photo © Seven Brütsch | IF/SommerAkademie   |   Text Claudia Brose</h6>
<h3></h3>
<h3><strong>“Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst”</strong></h3>
<p>In Bildern denken, durch Bilder kommunizieren. Kommunikation beschränkt sich immer mehr auf Bilder und weniger auf Text.</p>
<p>„Wer in Bildern spricht, Bilder sprechen lässt oder mit Bildern kommuniziert, braucht bekanntlich nicht viele Worte. Umso akzentuierter muss er mit visueller Kommunikation arbeiten. Er könnte sonst missverstanden werden“, so beschreibt Rüdiger Schrader, Fotograf, ehemaliger Director of Photography und Coach für Visuelles Denken.</p>
<p>Bist du ein begeisterter Fotograf ist und möchtest deine Neugierde weiter entfachen, dich noch mehr mit der Fotografie und dir selbst auseinandersetzen, ist das Thema visuelles Denken sehr hilfreich.</p>
<p>Können Menschen ihren Blick auf die Dinge und das Tun schärfen? Hier kommt die Fotografie ins Spiel, denn gerade die Fotografie hilft, besser zu beobachten und sich situativem Erleben stärker bewusst zu werden. Dies verhilft nicht nur zu besseren Bildern, es sind auch wichtige (Überlebens-)Fähigkeiten für die Arbeitswelt und brisante Situationen im Alltag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Bilder, die berühren</strong></h3>
<p>Tief in deinem Inneren, weißt du, was es braucht, stimmige, emotionale, überzeugende Bilder zu schaffen, die einen Betrachter berühren und ansprechen. Dennoch findest du es vielleicht schwierig, diese theoretischen Kenntnisse in deiner Fotografie umzusetzen und aus dir heraus zu holen.</p>
<p>Kommt dir schon mal die Frage in den Sinn: Wo bin <em>ich</em> in den Bildern, die ich mache?</p>
<p>“<em>Zwing dich, klarer zu sehen, was du siehst”,</em> &#8211; Rüdiger Schrader.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was passiert im Kopf bevor der Auslöser gedrückt wird?</strong></h3>
<p>Wenn wir unsere Fotografie von hinter der Kamera aus weiterentwickeln, anstatt nur auf Technik und perfekte Motive zu fokussieren, dann wird unser visuelles Denken angezapft.</p>
<p>“<em>Thinking should be done before and after, not during photographing</em>.”- Henri Cartier-Bresson</p>
<p>Wer sich darauf konzentriert, Geist, Herz und fotografische Technik zusammenzubringen, kreiert persönliche und ausdrucksstarke Bilder. Was bedeutet dir Fotografie, wo stehst du mit ihr und wohin möchtest du sie entwickeln?</p>
<p>Visuell Denken konfrontiert enthusiastische Fotografen mit Fragen zu ihrem „Sehen“ und ihrer Herangehensweise in der Fotografie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Findest du dich in deinen Bildern wieder?</strong></h3>
<p>Woraus schöpfst du, wenn du Bilder produzierst?</p>
<p>Authentizität ist die wichtigste Eigenschaft, die ein ambitionierter Fotograf lernen und besitzen kann.</p>
<p>Authentisch zu sehen und zu fotografieren bedeutet, seine eigene, einzigartige Wahrnehmung zu verstehen und in der Lage zu sein, diese mit Hilfe der Kamera und ihrer Technik zu verbinden und umzusetzen.</p>
<p>„<em>Der Fotograf setzt sein Ziel, dann muss er es loslassen und den Lauf der Dinge geschehen lassen &#8211; und die Bilder werden ihm begegnen</em>“ &#8211; Rüdiger Schrader</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Sehen lernen durch die Kamera</strong></h3>
<p>Durch detaillierte Denkführung, Ausführungen zum SEHEN und praktische Übungen in der Fotografie können wir lernen, uns des „Sehens“ stärker bewusst zu werden und besser zu „beobachten“.</p>
<p>Hindernisse kennenzulernen, die zwischen dem Fotografen und authentischen Bildern stehen, schult die eigene Herangehensweise bei der Fotografie.</p>
<p>“<em>The camera is an instrument that teaches people how to see without a camera</em>” – Dorothea Lange</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rüdiger Schrader gibt bei der <a href="https://if-academy.net/sommerakademie/" target="_blank" rel="noopener">SommerAkademie für Fotografie in Margreid vom 24.-28. August 2022</a> einen Fotoworkshop zu Streetphotography, bei dem er den Teilnehmern durch die Streetphotography und durch seinen Theorie Teil zu Visuelles Denken nahebringt, neu und anders zu &#8222;sehen&#8220; und wahrzunehmen.</p>
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		<title>Street Photography in Neapel offenbart die widersprüchliche, herzliche Seele der Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 07:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#bellanapoli]]></category>
		<category><![CDATA[#blackandwhite]]></category>
		<category><![CDATA[#Fotoworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[#neapel]]></category>
		<category><![CDATA[#strassenfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[#streetsofnaples]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[© photo John McDermott &#124; Neapel 2022 &#160; Streetphotography Neapel. Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power. Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch. Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: left;">© photo John McDermott | Neapel 2022</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography Neapel.</p>
<p>Beide Worte für sich genommen beinhalten schon viel Power.</p>
<p>Zusammengenommen erhältst du ein intensives, energiegeladenes Paket im Vollrausch.</p>
<p>Mit Begeisterung, Neugier und Offenheit sind wir gemeinsam in ein Neapel „full-immersion“ Erlebnis eingetaucht: Streetphotography in Neapel mit John McDermott und zwei kleinen Gruppen von Fotografie begeisterten Teilnehmern Mitte März in Bella Napoli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Street Photography</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Streetphotography ist die visuelle Entdeckung eines Ortes und seiner Menschen.</p>
<p>Das können die Menschen, das Straßenleben, das Stadtleben, die Architektur, menschliche Interaktionen sein. Der Fotograf definiert, was für ihn Streetphotography bedeutet.</p>
<p>Beobachten, wahrnehmen und aufmerksam sein – dann siehst du sowohl Details als auch das große Ganze. Offensein für das Unerwartete, für das was sich vor deinen Augen oder die Ecke herum abspielt oder abspielen wird. Du beobachtest und kannst antizipieren.</p>
<p>Du hast aber keine Kontrolle, was passiert. Du hast aber Kontrolle über deine Kamera und deine Aufmerksamkeit und kannst damit das Unerwartete erwarten und festhalten.</p>
<p>Street Photography bedeutet mit allen Sinnen aufnehmen, was um einen herum passiert. Situatives Bewusstsein. Dazu gehören auch Sound, vielleicht Musik, ungewöhnliche Geräusche &#8211; und diesen nachgehen. Da könnte sich ein interessantes Bild entwickeln.</p>
<p>Wie die Musik einer Prozession zu Ehren einer heiligen Patronin der Stadt, die wir ein paar Straßen weiter hörten. Oder die Gerüche von Frittiertem, dem wir nachgingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Neapel – Bella Napoli</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Stadt, so intensiv, so energievoll, und gleichzeitig so aufsaugend und energieraubend.</p>
<p>Neapel rückt dir auf die Pelle, eine Stadt, die schwer in den Griff zu kriegen ist, sie wirkt wie eine Zumutung. Und gleichzeitig wie ein Geschenk.</p>
<p>Chaotisch und laut, dreckig und einnehmend. Ebenso ist sie so herzlich und freundlich, so offen und inspirierend. Eine 24 Stunden Theaterbühne mit 360 Grad rundum Action.</p>
<p>Neapel fühlt sich an wie eine Stadt „on steroids“.</p>
<p>Du möchtest dem Chaos flüchten und doch zieht dich das Chaos an. Du tauchst in ein ununterbrochenes Bad an Gerüchen und Geräuschen, Bewegungen und Beleuchtungen ein. Szenenwechsel im Sekundentakt. Die Sinne kommen nicht zur Ruhe, wenn man einmal das Haus (oder Hotel) verlassen hat. Die Kamera hält nicht still.</p>
<p>Wir waren hier, um diese Stadt wahrzunehmen, zu sehen und zu fühlen. Nicht, um Postkarten Fotos zu machen. Und das ist allen Teilnehmern fantastisch gelungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was macht Street Photography in Neapel mit dir?</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neapel ist ein idealer Ort für Street Photography.</p>
<p>Wenn du dich auf Streetphotography in Neapel einlässt trainierst du deine Wahrnehmung, deine Fähigkeit zu interagieren und die Fähigkeit, einen Bezug zwischen scheinbar unverbundenem herzustellen.</p>
<p>Die Stadt macht es dir einfach, da ständig etwas passiert und die Menschen offen dafür sind fotografiert zu werden. Die Interaktion zwischen den Menschen, die Gesten, das laute Diskutieren und Argumentieren, das Leben, das sich auf der Straße abspielt, oder in Wohnungen, in die man von der Straße aus einsehen kann, breitet sich vor den Augen und der Kamera aus.</p>
<p>Ordnung und Logik werden ersetzt durch „Leben und leben lassen“.</p>
<p>Flexibilität, Anpassung und Veränderung spiegeln sich auch in den Bildern wider. Wir wechseln zwischen Schwarz-Weiß und Farbe, zwischen Close-Up und Distanz, je nach Gefühl und Situation.</p>
<div id="attachment_22672" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22672" class="size-full wp-image-22672" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC7777-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22672" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>Wahrnehmen und Beobachten</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kamera gibt dir die Lizenz zum Beobachten. Das Ziel Fotos zu machen, provoziert und motiviert dich, genauer hinzuschauen, aufmerksamer zu sein. Du suchst geradezu nach interessanten Szenen zu fotografieren und nimmst plötzlich Sachen wahr, die du zu Hause oft für selbstverständlich hältst.</p>
<p>“The basic act of Photography is paying attention.” &#8211; Joel Meyerowitz</p>
<p>Neapel ist eine vibrierende, unruhige Stadt, deren Geräuschen und Gerüchen du nicht entfliehen kannst und die dir 1000 Eindrücke pro Sekunde für deine Fotografie bietet.</p>
<p>Dabei kann es passieren, dass wir ein Bild sehen, aber nicht schnell genug mit der Kamera reagieren. “I saw the picture passing by”, sagte Teilnehmerin Juliane. Wir haben zumindest wahrgenommen, was wir verpasst haben, was viele andere womöglich übersehen.</p>
<p>Street Photography kann uns lehren, besser zu beobachten und wahrzunehmen, eine Fähigkeit, die im Alltag, im Beruf und im Leben enorm wichtig ist. Durch die entstandenen Fotos können wir sogar das Wahrgenommene noch „belegen“, in kreativer, inspirierender Form.</p>
<p>Der Austausch von Bildern und der Erfahrungen in der Gruppe, nach einem langen Tag, schärft noch weiter unser Seh-Spektrum, wenn wir sehen, was die anderen sahen und wir selbst nicht wahrgenommen haben. Neue Blickwinkel und Perspektiven erweitern unseren Horizont.<strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Lessons learned</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8212;  Spätestens beim dritten Lächeln hat man fast alle Menschen für sich eingenommen. Und dann können weitere Aufnahmen entstehen. (Manfred)</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera und ein Lächeln – öffnet Türen. (John)</p>
<p>&#8212;  Neapel öffnet deinen Kopf, du siehst neue Perspektiven und Blickwinkel, an die du vorher nicht dachtest.</p>
<p>&#8212;  Wenn du Neapel siehst und erlebst, löst du dich von negativen Klischees über diese Stadt, die dir andere versuchen einzureden. (Seltsam ist, dass „diese anderen“ die Stadt noch nicht besucht haben).</p>
<p>&#8212;  Die Menschen von Neapel sind offen und herzlich und tuen alles dafür, dass du einen guten Eindruck von ihnen und ihrer Stadt, auf die sie so stolz sind, mitnimmst.</p>
<p>&#8212;  Eine Kamera mit 1 oder 2 Objektiven sind genug, da manchmal Cropping eines Bildes und zwei Füße ausreichend sind, um zu „zoomen“. Runter in die Knie gehen, Perspektiven vom Boden aus oder nah an eine Gruppe oder Person herangehen ist der perfekte Zoom für Street PhotographyAuch wenn man die Sprache nicht spricht, lächeln, Handzeichen, eine offene, freundliche Interaktion öffnet die Menschen, sich fotografieren zu lassen</p>
<p>&#8212;  Deine Intuition und Instinkt sind wahre Helfer bei Street Photography.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_22674" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-22674" class="wp-image-22674 size-full" src="http://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg" alt="" width="800" height="571" srcset="https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232.jpg 800w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-300x214.jpg 300w, https://if-academy.net/wp-content/uploads/JMC8232-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-22674" class="wp-caption-text">photo © John McDermott | Neapel 2022</p></div>
<h2><strong>TAKEAWAY</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotografieren bringt Erfüllung. Etwas wahrzunehmen, zu SEHEN, beschert nochmal eine weitere Ebene an Freude und Begeisterung.</p>
<p>Wir haben unsere Fähigkeit verfeinert, ein besserer, tieferer und originellerer Beobachter zu sein.</p>
<p>Was mich begeistert hat ist, mit welcher Offenheit und Neugier alle Teilnehmer mit ihrer Kamera auf die Menschen und das Straßenleben von Neapel zugegangen sind und sich auf diese Stadt eingelassen haben. Und das sieht und fühlt man auch in den Bildern, die entstanden sind.</p>
<p>Und beim Abschied kamen zwei Ideen auf:</p>
<p><em>Ein Fotobuch zu Neapel zusammen erstellen&#8230;.?</em></p>
<p>Und&#8230;</p>
<p><em>Lust auf Palermo?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*  <strong>Fotos zu Neapel von den Teilnehmern auf der Webseite kommen noch!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Street Photography stellt unsere Menschlichkeit in den Mittelpunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 10:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#streetphotography]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Maisel]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Naples]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Napoli 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography Workshop]]></category>
		<category><![CDATA[Streetfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Photo © John McDermott &#124; Neapel &#160; Bei Street Photography geht es darum, auf das zu reagieren, was du siehst, anstatt ein Bild zu erstellen und zu gestalten, wie wir es aus der Stilllife-, Werbe- oder Modefotografie kennen. &#160; So sieht der Fotograf John McDermott Streetphotography und genießt es, sich mit dieser Art von Fotografie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="text-align: center;">Photo © John McDermott | Neapel</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Street Photography geht es darum, auf das zu reagieren, was du siehst, anstatt ein Bild zu erstellen und zu gestalten, wie wir es aus der Stilllife-, Werbe- oder Modefotografie kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So sieht der <a href="https://mcdfoto.com/" target="_blank" rel="noopener">Fotograf John McDermott</a> Streetphotography und genießt es, sich mit dieser Art von Fotografie auseinanderzusetzen oder dies auch in Street Photography Workshops weiterzugeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der entscheidende Moment bei Streetfotografie entsteht durch die Intuition und die gute Beobachtungsgabe des Fotografen, wenn er es schafft, mit der Kombination aus richtigem Bildausschnitt und Timing die Energie und das Chaos des täglichen Lebens einzufangen, so John. Eigentlich sehr ähnlich zu Sportfotografie, die John jahrzehntelang weltweit betrieben hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Streetfotograf hält einen Moment fest, der sich nie wiederholen wird. Das Ergebnis kann eine sehr persönliche Form der visuellen Dokumentation sein, eine, die nicht aus einer Auftragsarbeit erwächst, über ein bestimmtes Thema zu berichten oder eine bestimmte Geschichte zu erzählen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis bei der Street Photography ist vielmehr etwas, was wir erhalten, wenn wir unseren Kopf öffnen für alles, was sich ereignen könnte, was einem ins Auge fällt oder das Herz und die Seele berührt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder von uns besitzt ein riesiges visuelles Archiv, das aus allem besteht, was wir jemals in unserem Leben gesehen oder erlebt haben. Es dient sowohl als Filter als auch als bewusster und unbewusster Leitfaden für alles, was wir in Zukunft sehen werden. Und die Streetphotography kann sehr viel zur Aufstockung dieses Archivs beitragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Jay Maisel über Streetphotography</strong></h3>
<p>Die Herausforderung und das Spannende an Street Photography ist ebenfalls gut umschrieben vom bekannten Fotografen <a href="https://www.jaymaisel.com/collections/ny-street-01?mc_cid=31223ddf23&amp;mc_eid=47a2b1f2f7#intro" target="_blank" rel="noopener">Jay Maisel, der extensiv in seiner Heimatstadt New York Streetphotography</a> betrieben hat:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Streetfotografie ist die zweitschwerste Aufgabe &#8211; natürlich ist die Kriegs- oder Konfliktfotografie die größte Herausforderung aller fotografischen Genres. Die Straßenfotografie mag schwierig sein, aber wenigstens schießt niemand auf dich. Und wenn man es richtig macht, können die Ergebnisse extrem befriedigend sein. Du hast keine Kontrolle darüber. Man hat keine Ahnung, was passieren wird, und das ist ja gerade das Schöne daran.“ – Jay Maisel</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Jeder Ort ist eine Spielwiese, um Streetphotography zu üben</strong></h3>
<p>Streetphotography lässt sich überall leicht üben. Auch zum Beispiel gleich in dem Umfeld, wo du wohnst. Wie wäre es, wenn du in der Gegend, in der du lebst, hinausgehst, immer mal zwischendurch, wenn du einen Moment Zeit hast, um deine Beobachtungsgabe und Straßenfotografie Fähigkeiten zu üben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nimm nur leichtes Gepäck mit, also wenig Ausrüstung, wie zum Beispiel eine Kamera und ein oder zwei Objektive, stell die Kamera direkt richtig ein – und leg los und hab‘ Spaß. Diese „Übung“ wird dir zugutekommen, wenn du in einer großen, unbekannten Stadt, die zunächst überwältigend auf einen wirken kann, weil man erst mal versucht, die vielen Sinnes- und Seheindrücke zu sortieren und fotografisch zu erfassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein guter Tipp von <a href="https://www.instagram.com/rudigerschrader_photographie/" target="_blank" rel="noopener">Rüdiger Schrader, Fotograf,</a> Fotochef und Coach ist auch, seine Kamera mit entsprechendem Objektiv, die man für Streetphotography nutzen möchte, immer griffbereit bei der Tür liegen hat. Dass es schon automatisch wird, eine Gewohnheit, diese zu greifen und mitzunehmen, wenn man mal eben raus muss, zum Einkaufen, Erledigungen, zum Spazieren mit dem Hund.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Martin Bond erklärt in seinem spannenden <a href="https://www.youtube.com/watch?v=K1axiJto9Tw" target="_blank" rel="noopener">TED Talk zu Streetphotography</a> in Cambridge:</p>
<blockquote><p>„Streetphotography ist eine Möglichkeit, unsere Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen – aber es kommt nicht auf das Kameraobjektiv an, sondern auf unsere Aufmerksamkeit.“</p></blockquote>
<hr />
<p>Street Photography Workshop Neapal mit John McDermott: 16.-20. März 2022</p>
<p>Infos: <a href="http://if-academy.net/neapel-fotoworkshop/" target="_blank" rel="noopener">if-academy.net/neapel-fotoworkshop/</a></p>
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			</item>
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		<title>Künstliche Intelligenz in der Fotografie</title>
		<link>https://if-academy.net/kuenstliche-intelligenz-in-der-fotografie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 23:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie und Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[künstiliche Intelligenz in Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Die Künstliche Intelligenz ist in der Bildverarbeitung nicht mehr zu stoppen, sagt Herman Will ganz klar. Künstliche Intelligenz (KI) umgibt uns in vielen Bereichen, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind. Einfach beschrieben geht es bei KI grundsätzlich um „maschinelles Lernen&#8220;, nämlich Computern beizubringen, eine ganz bestimmte Sache zu tun. „Kaum eine Technologie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Künstliche Intelligenz ist in der Bildverarbeitung nicht mehr zu stoppen, sagt Herman Will ganz klar.</p>
<p>Künstliche Intelligenz (KI) umgibt uns in vielen Bereichen, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind. Einfach beschrieben geht es bei KI grundsätzlich um „maschinelles Lernen&#8220;, nämlich Computern beizubringen, eine ganz bestimmte Sache zu tun.</p>
<p>„Kaum eine Technologie löst eine solche Ambivalenz aus. Sie macht Dinge möglich, von denen man vor wenigen Jahren noch nicht zu träumen wagte. Sie lässt Autos eigenständig durch Straßen fahren und kann 100 Jahre alten Fotos neues Leben einhauchen. Manche sehen in Künstlicher Intelligenz jedoch eine der größten Bedrohungen der Zukunft“, schreibt Christoph Fröhlich in seinem Gespräch mit John Giannandrea, Apples KI Chef.</p>
<p>Im IF/GetTogether Zoom hat uns Hermann Will zum Thema Fotografie und Künstliche Intelligenz die hilfreichen und positiven Möglichkeiten aufgezeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Smartphone Hersteller sind die Tempomacher bei KI</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Meinungen in der Runde gingen in die ähnliche Richtung: KI ist eine spannende, manchmal unglaubliche aber oft sehr hilfreiche Entwicklung beim Fotografieren und bei der Bildbearbeitung.</p>
<p>Hermann Will legte in seinem Vortrag dar, wie die Smartphone Entwickler die Innovationstreiber sind, was Kameras und intelligente Software für neue Foto- und Filmtechniken angeht. Und die Ergebnisse der Aufnahmen, die mit neuesten Smartphone Modellen entstehen, sind erschütternd gut. „Die Smartphone Hersteller sind die Tempomacher bei KI in der Fotografie.“</p>
<p>Apple beschreibt zum Beispiel, dass dank eines neuen Algorithmus die Gesichtserkennung auf den neuesten iPhones knapp 4 Millisekunden in Anspruch nimmt. Für die Bearbeitung ist die Neural Engine verantwortlich. Nach aktuellen Erkenntnissen kann die neue Gesichtserkennung auch in der Kamera-App direkt beim Fotografieren verwendet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Künstliche Intelligenz ist längst der Status der Bildbearbeitung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Rat von Hermann Will: KI ist keine Modeerscheinung, sondern aufgrund der millionenfachen Verbreitung in den Smartphones längst der Status der Bildbearbeitung.</p>
<p>Deshalb: Offensiv ausprobieren, Erfahrungen sammeln, mit guten Umsetzungen überzeugen.</p>
<p>Mit Neural Filtern in Photoshop kann man ganz fantastische Sachen ausprobieren. Technische Voraussetzungen: Photoshop 22, bei Mac nur auf Monterey.</p>
<p>Die Frage des guten Geschmacks bleibt am Ende bestehen. Was wichtiger denn je bei diesen teilweise verrückten Möglichkeiten der Bildbearbeitung ist, ist die Sicherheit in der Einschätzung, ob das Bild gut ist, reif für die Öffentlichkeit oder nicht. Ein schlechtes Bild kann den Ruf des Bildautors beschädigen.</p>
<p>Die Verantwortung der Urheberschaft für eine Bildschöpfung, ob gut oder schlecht, ob KI oder Realität, bleibt identisch!</p>
<p>Dass diese verschiedenen Arten von Manipulationen auch Gefahren und Missbrauchspotenzial birgen ist klar. Wenn man mit einer neuen Funktion bei Photoshop einen blauen Himmel in einem Foto mit einem Fingertipp gegen einen romantischen Sonnenuntergang austauschen kann dann ist das technisch sicherlich spektakulär, macht Manipulation aber leichter als je zuvor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie sieht es mit KI und Stockfoto-Markt aus?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu bietet zum Beispiel Panthermedia sogenannte „Synths“ an, mit denen künstlich erzeugte Portraits, Avatars, erzeugt und angeboten werden. Damit kann man sich als Werbetreibender bequem Testimonial Personen oder Werbeanzeigen mit Modellen („synthetisch erzeugte Elemente“) kreieren, ohne sich mit Model Releases rumschlagen zu müssen. Denn die gezeigten Personen existieren in der Realität gar nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Positve Seiten schätzen, negative Seiten bewusst sein</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir waren uns in der Diskussionsrunde einig: Wir können die Innovationen und Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz und anderen digitalen Bereichen nicht aufhalten, sondern, ganz im Gegenteil, wir sollten sie anerkennen und die „positiven“ Seiten schätzen und ausprobieren. Dabei ist es ebenso wichtig, dass wir uns den negativen Nutzungs- und Manipulationsmöglichkeiten bewusst sind.</p>
<p>Uns selbst sowie der nachkommenden Generation sollten wir kritisches Denken und Beurteilen ans Herz legen. Kritikfähigkeit und visuelle Kompetenz sind nicht nur wünschenswerte, sondern wichtige Fähigkeiten.</p>
<p>Hier sind ein paar Anregungen von Hermann, wie wir unsere visuelle Kompetenz trainieren können: durch Bücher, Ausstellungen, kritische Diskussionen, intensive Beschäftigung mit den eigenen Ergebnissen (Druckaufbereitung).</p>
<p>Und ein abschließender Gedanke vom Autor Yuval Noah Harari aus seinem Buch 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert: Wenn allerdings Kunst durch menschliche Emotionen definiert wird, was könnte passieren, wenn externe Algorithmen menschliche Emotionen besser verstehen und manipulieren können als Shakespeare, Frida Kahlo oder Beyoncé? Schließlich sind Emotionen kein mystisches Phänomen &#8211; sie sind das Ergebnis eines biochemischen Prozesses &#8230; was in nicht allzu fernen Zukunft durch maschinelle Lernalgorithmen analysiert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ein paar Links, die genannt wurden:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine umfassende Webseite, die die Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) zeigt, ist Deepmind.com –<br />
Beschreibung: We’re a team of scientists, engineers, ethicists and more, committed to solving intelligence, to advance science and benefit humanity. When we started DeepMind in 2010, there was far less interest in the field of AI than there is today. To accelerate the field, we took an interdisciplinary approach, bringing together new ideas and advances in machine learning, neuroscience, engineering, mathematics, simulation and computing infrastructure, along with new ways of organizing scientific endeavor.</p>
<p>Wir erwähnten den (genialen) Autor Yuval Noah Harari und sein <a href="https://www.amazon.de/-/en/Yuval-Noah-Harari/dp/3406727867/ref=sr_1_3?crid=2J3IT3USIWXPH&amp;keywords=yuval+noah+harari&amp;qid=1644054155&amp;sprefix=yuval+%2Caps%2C229&amp;sr=8-3" target="_blank" rel="noopener">„Buch Homo Deus. Eine Geschichte von morgen“</a>. In diesem Buch spricht der Autor auch über Künstliche Intelligenz <a href="https://www.amazon.de/-/en/Yuval-Noah-Harari/dp/3406727867/ref=sr_1_3?crid=2J3IT3USIWXPH&amp;keywords=yuval+noah+harari&amp;qid=1644054155&amp;sprefix=yuval+%2Caps%2C229&amp;sr=8-3" target="_blank" rel="noopener"> Link &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Auch in Yuval Noah Hararis Buch „<a href="https://www.amazon.de/-/en/Yuval-Noah-Harari/dp/3406739687/ref=sr_1_4?crid=3F6XPB2UZS2JA&amp;keywords=yuval+noah+harari&amp;qid=1644066589&amp;sprefix=yuv%2Caps%2C460&amp;sr=8-4" target="_blank" rel="noopener">Lektionen für das 21. Jahrhundert</a>“ (was ich wärmstens empfehlen kann) schreibt er an verschiedenen Stellen über den Einfluss von KI auf unser jetziges und zukünftiges Leben in allen möglichen Bereichen.<br />
<a href="https://www.amazon.de/-/en/Yuval-Noah-Harari/dp/3406739687/ref=sr_1_4?crid=3F6XPB2UZS2JA&amp;keywords=yuval+noah+harari&amp;qid=1644066589&amp;sprefix=yuv%2Caps%2C460&amp;sr=8-4" target="_blank" rel="noopener">Link &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Hier ist noch interessanter Link der im Kommentar geteilt wurde:<a href="http://www.gaugan.org/gaugan2/" target="_blank" rel="noopener"> &gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Hier gibt es auch folgenden weiterführenden bzw. „einführenden“ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=p9MAvRpT6Cg" target="_blank" rel="noopener">Video Link &gt;&gt;&gt;&gt;</a><br />
Turn your imagination into pictures</p>
<p>“Harness machine learning to create amazing images in second”- <a href="https://www.artbreeder.com/" target="_blank" rel="noopener">Artbreeder</a> aims to be a new type of creative tool that empowers users creativity by making it easier to collaborate and explor<a href="https://www.artbreeder.com/" target="_blank" rel="noopener">e &gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Weitere Links zum Thema:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>in der<a href="https://epaper.fineartprinter.de/de/profiles/995828b21fb3/editions/37278e12249844b609a6" target="_blank" rel="noopener"> 01/2022 Ausgabe von fine art printer</a> ist ein Artikel zum Thema<br />
„Künstliche Intelligenz neuerdings in Photoshop, LR, Capture One. Was machen die Werkzeuge gut?“ (Januar 2022)<a href="https://epaper.fineartprinter.de/de/profiles/995828b21fb3/editions/37278e12249844b609a6" target="_blank" rel="noopener"> &gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Ein Artikel in digitalphoto.de zu 4 Gründen warum es okay ist mit künstlicher Intelligenz zu (be)arbeiten (Oktober 2021)<br />
<a href="https://www.digitalphoto.de/ratgeber/okay-kuenstlicher-intelligenz-bearbeiten-4-gruende-100434966.html" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Die Zeitschrift <a href="https://www.profifoto.de/szene/notizen/2021/04/21/fotografie-und-kuenstliche-intelligenz/" target="_blank" rel="noopener">ProfiFoto hat im März 2021</a> mehrere Personen in der Fotografie Szene dazu befragt, ob KI-gesteuerte Tools für sie interessant seine und ob sie sie bereits einsetzen oder eben bewusst nicht? (März 2021)<br />
<a href="https://www.profifoto.de/szene/notizen/2021/04/21/fotografie-und-kuenstliche-intelligenz/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Ersetzt künstliche Intelligenz die Fotografie? (Sept 2019<a href="https://kursiv.com/ersetzt-kuenstliche-intelligenz-die-fotografie/" target="_blank" rel="noopener">) &gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Ein Artikel in der ZEIT dazu (2017)<a href="https://www.zeit.de/digital/internet/2017-07/kuenstliche-intelligenz-creatism-fotografie-bildbearbeitung-google/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener"> &gt;&gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>Text Claudia Brose</p>
<p>Photo © John McDermott</p>
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		<title>Die Ruhe und Wachsamkeit, etwas wahrzunehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Brose]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 18:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[#lightcatcher]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Eröffnung zu der Lightcatcher Fotoausstellung im LUMEN Museum dieses Wochenende fragte der Moderator, der Journalist Zeno von Braitenberg, was ist eigentlich Wahrheit und können wir mit Bildern, eine Wahrheit festhalten? Und, ist nicht ein Bild, das in einem Bruchteil eines Momentes eine Situation festhält, eigentlich nicht auch nur eine Interpretation des Betrachters oder]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Eröffnung zu der <a href="https://www.lumenmuseum.it/temporary-exhibitions/kurt-moser--artist-in-residence--faltenwurf" target="_blank" rel="noopener">Lightcatcher Fotoausstellung im LUMEN</a> Museum dieses Wochenende fragte der Moderator, der Journalist Zeno von Braitenberg, was ist eigentlich Wahrheit und können wir mit Bildern, eine Wahrheit festhalten? Und, ist nicht ein Bild, das in einem Bruchteil eines Momentes eine Situation festhält, eigentlich nicht auch nur eine Interpretation des Betrachters oder des Fotografierenden? Also kann ein Foto nur subjektiv sein, nicht objektiv.</p>
<p>Der <a href="https://www.all-about-photo.com/photographers/photographer/1370/charles-harbutt" target="_blank" rel="noopener">Fotograf Charles Harbutt</a>, ehemaliger Präsident von Magnum Photos, beeinflusste Generationen von jungen, ambitionierten Fotografen. Er schreibt: &#8222;Eine Kamera ist ein Filter, durch den die Realität eines existenziellen Moments (die Welt plus die Kamera plus die ganze Person) in einem Foto vereint wird. Das Foto bewahrt die visuellen Aspekte dieses Moments, so wie der Moment fotografiert wurde, von wo sich der Fotograf befindet, sowohl physisch als auch in Bezug auf Bewusstsein und Tiefe.&#8220; Und so ist das Foto eine subjektive Interpretation.</p>
<p>Fotografen bewegen sich im täglichen Leben oftmals mit einem wacheren Blick als andere Menschen. Dies sollte eigentlich jeder machen. Da sich Fotografen oft bewusst nach Motiven oder Augenblicken Ausschau haltend bewegen, nehmen sie ihr Umfeld anders und genauer wahr. Das macht eine beobachtete Situation, fotografisch oder geistig festgehalten, nicht „objektiver“, aber es fließen mehr Informationen und Perspektiven in einen zu interpretierenden Moment.</p>
<p>“Wenn die Augen geöffnet sind, ist ein Bewusstsein für Träume und das Innenleben schon möglich, allerdings ist ein Bewusstsein für die äußere Welt nur möglich, wenn wir offenen Auges durch die Welt gehen. Und deshalb ist das Leben in vollen Zügen zu erfahren nur möglich, wenn man wach und mit offenen Augen auf den Straßen der Welt unterwegs ist&#8220;, erklärt Charles Harbutt.</p>
<p>Warum berühren uns einige Bilder viel mehr als andere? Es ist nicht die Wahrheit oder die Abbildung einer Sache. Sondern weil der Fotograf, die Ruhe und Wachsamkeit hatte etwas zu sehen, was wir nicht wahrgenommen haben. „Den Moment einer fotografischen Kreation“, so beschreibt Harbutt, „ist wie der Moment bei Yoga oder der Meditation, bei dem man an einem Punkt der totalen Ausgeglichenheit angekommen ist. Das ist der Moment, wo gute Bilder entstehen.“</p>
<p>&#8222;Starren. Das ist der Weg, dein Auge zu schulen, und noch viel mehr. Starren, neugierig sein, zuhören, lauschen. Du willst Wissen aufsaugen. Denn du bist nicht lange hier.&#8220; &#8211; Walker Evans, einer der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts</p>
<p>Um das, was um uns herum geschieht besser und bewusster wahrzunehmen, für Kopf und Seele, braucht es die Fähigkeit, innezuhalten, genau hinzuschauen, aufzunehmen und zu beurteilen. Und das kann man üben.</p>
<p>Lightcatcher Kurt Moser, unterstützt durch Barbara Holzknecht, erstellt mit seinen Ambrotypie Bildern einzigartige Bilder, nicht reproduzierbare Unikate. Kurt hält inne, schaut genau hin und nimmt sich Zeit, denn ein Bild dauert mehrere Stunden. Eine Seltenheit in der schnelllebigen Welt von heute, die von der digitalen Fotografie beherrscht wird. Aber das kann man üben.</p>
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