Workshops bei der SummerAcademy 2018

  • Die Anzahl zugelassener Teilnehmer an einem Workshop variiert, je nach Thema, zwischen 5 bis max. 8 Teilnehmer.
  • Fast alle Workshops sind praktisch angelegt. Bring daher bitte deine Kamera und die Ausrüstung mit, mit der du gerne in den Workshops arbeiten möchtest.
  • Wir möchten euch ans Herz legen, dass ihr euren Laptop mitbringen, um Bilder zu bearbeiten, mit dem Workshopleiter zu betrachten und beurteilen und Bilder für Ausdrucke (FineArtPrinting/Hermann Will) und für die Bildershow auszuwählen.
  • Du kannst im vorhinein die Workshops auswählen. Die IF/SummerAcademy ist interaktiv und ermöglicht jederzeit die Anpassung an die Wünsche der Teilnehmer. Kurzfristige Programmänderungen vor Ort sind daher noch möglich. Du kannst auch noch vor Ort deine Workshop Auswahl ändern.
  • Workshops finden jeweils morgens und nachmittags statt. Du wählst morgens 1 Workshop und nachmittags 1 Workshop aus, die jeweils verschiedene fotografische Themen behandeln und üben.
  • Ein Referent gibt an 3 Tagen Workshops im Rahmen seines übergeordneten Themas, täglich mit jeweils unterschiedlichen Lernaspekten und Varianten des Themas. Jeder Workshop ist in sich abgeschlossen.
  • Am ersten Abend stellen wir die Workshopleiter vor, so dass du einen Eindruck von der Person und seinem/ihrem Thema erhälst.
  • Grundsätzlich steht bei uns nicht der technische Aspekt im Vordergrund sondern die Kreativität, die wir mit Technik unterstützen können. Die Basis der Kameratechnik wird als bekannt vorausgesetzt, du kannst deine Kamera sicher bedienen.

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Food and Location – mit Günter Beer

Wie fotografiere ich Food mit unterschiedlichem Lichteinsatz, die Location mit einbeziehend oder wenn auch Personen (Koch) integriert werden?

Food Fotograf Günter Beer teilt mit den Teilnehmern seine langjährigen Erfahrungen als Fotograf für führende deutsche und europäische Gourmet und Feinschmecker Magazine. Essen und Wein aus der hervorragenden Paradeis/Lageder Küche und der historische Palazzo als Kulisse dienen verschiedenen Food-Szenarien, die Günter Beer mit den Teilnehmern erarbeitet.

Jeder Tag wird ein anderes Thema bearbeitet und alle Teile können unabhängig voneinander besucht werden. Am ersten Tag geht es um das Licht als Hauptbestandteil der Food Fotografie mit Überblick über die aktuelle Foodfotografie und Vorstellung von drei grundsätzlich unterschiedlichen Lichtsetzungen für (fast) alle Gelegenheiten. An einem weiteren Tag wird Food on Location bearbeitet. Wie wird Food in “Scene” gesetzt? Die Gruppe experimentiert mit den Räumen des historischen Ansitzes, Untergründen, Möbeln etc. um eine Verbindung zwischen dem Food und der Location herzustellen. Im letzten Teil geht es um Food und People. Wie wird Food in “Scene” gesetzt? Wir experimentieren Personen um eine Verbindung zwischen Food und dem Koch oder Servicepersonal  herzustellen.

Für alle Workshps gilt, dass der Teilnehmer grundlegende Kenntnisse über seine Kamera, den Einsatz verschiedener Objektive und Photoshop haben sollte.

 

Photo © Günter Beer

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Günter Beer

Günter Beer ist Fotograf, Journalist und Chronist und lebt und arbeitet in Barcelona, Spanien. Er arbeitete als Foto-Reporter und Modefotograf bevor er sich der Food-Fotografie widmete. Deutschlands bekannteste Food/Gourmet Zeitschrift schreibt, dass sich sein Leben wie ein Abenteuerroman liest.

Er begleitete er Joseph Beuys bei dessen Projekt „7000 Eichen“ und arbeitete als Journalist in Rio de Janeiro und berichtete über den Bürgerkrieg in Nicaragua. Günter Beer saß im Schlamm mit venezolanischen Goldwäschern, er veröffentlichte die neuesten Nachrichten von US-Militärlabors, machte Fashion Aufnahmen in Mexiko, Mallorca und auf dem Gipfel des Matterhorn.

Als Food Fotograf veröffentlichte er seine Bilder in 50 internationalen Kochbüchern (unter anderem mit Eckhart Witzigmann). Seit bald zwanzig Jahren fotografiert er für den Feinschmecker. 1994 fotografierte er 255 kulinarische Spezialitäten aus ganz Europa. Seit 2009 produziert er auch eigene Food-Apps. Ein weiteres Highlight Günter Beers Karriere ist das FOODPHOTO FESTIVAL, das er gegründet und für das er der Kurator und Organisator ist.

www.beerfoto.com   Instagram @gunterbeer

 

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Produktinszenierung: Stilllife on Location – mit Eberhard Schuy

Fotografiere was Du fühlst. — Gerade wenn Still-Life-Bilder an markanten Orten fotografiert werden sollen, funktioniert das letztendlich nur wenn der Betrachter später das Gefühl nachempfinden kann welches den Fotografen zum Bild inspiriert und geführt hat.  Es ist also wichtig, als Autor eines Bildes, sich diesem besonderen Gefühl, das eine Location vermittelt bewusst zu werden, die Spontaneität zu erfassen und gegebenenfalls mit einem Produkt zusammenzuführen. Wir werden  2 bis 3  Locations  auf uns wirken lassen um Gefühl, Eindruck und einen Gegenstand im Bild verschmelzen zu lassen. Die Fotografie wird Resultat eines intensiven, kreativen Prozesses.

Produkte im Vordergrund — Muss ein bestimmtes Motiv (Produkt) immer in Harmonie mit der Location, dem Hintergrund, der Präsentationsfläche harmonieren? Ganz sicher nicht, die Werbefotografie zeigt wie weit man gehen darf!  Respekt und auch ein wenig Ehrfurcht vor den Orten und sogar den Produkten hilft allerdings immer eine Seite in den Fotografien zu öffnen die auch zur besonderen Aufmerksamkeit beim Betrachter führen. Gestalten wir also Fotos, die uns sicher mehr wie einmal schmunzeln lassen.

Inszenierungen:  Stilllife on Location — Feinfühligkeit, das nicht Sichtbare sichtbar machen,  Sehnsüchte, Vergangenes und Zukünftiges… das sind ein paar Stichworte die uns einfallen können wenn wir in einer Location fotografieren und es nicht nur um die bloße Abbildung des Ortes geht. Im Zusammenspiel von einer besonderen Location, dem historischen Palazzo des Weinguts, und  einem scheinbar schlichtem Produkt kann dann etwas Besonderes entstehen, wenn eine Sensibilität für Raum und Gegenstand entstanden ist. Nicht das bloße Ablichten eines  Produktes „on Location“  ist also die Aufgabe in diesem Workshop, sondern wir werden  Bilder fotografieren die den Betrachter an den Ort der Aufnahme führen werden. Kleine ungewöhnliche Details sorgen dabei für Neugier, Spannung und Faszination für das Abgebildete. Werde zum Regisseur und inszeniere mit Eberhard Schuy spannende Produktinszenierung in beeindruckender Atmosphäre.

Photo © Eberhard Schuy

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Eberhard Schuy

Eberhard Schuy ist ein bekannter Werbe- und Industriefotograf für internationale Kunden. Der weitestgehende Verzicht auf digitale Bildbearbeitung sowie sehr reduzierte Darstellungen sind charakteristische Ausdrucksmittel seiner Arbeit. Es geht in seiner Fotografie nicht vordergründig um den Einsatz aufwändiger Ausrüstung, sondern viel mehr um das Ausreizen des Phänomens Licht. Schuy wird häufig von Unternehmen als Coach und Berater bei fotografischen Produktionen und Konzeptentwicklungen engagiert. Er ist Autor verschiedener Trainings und Bücher zur Produktfotografie und arbeitet als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen für Design und Kommunikation.

https://www.schuyfotografie.de/   Instagram @eberhardschuy

 

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true|honest Arbeiten mit Available Light – mit Ralph Rosenbauer

Das Cason Hirschprunn auf dem Lageder Weingut ist ein Palazzo aus dem 13. Jahrhundert. Damals gab es nur das “einfache” Licht, das zur Verfügung stand. Ralph Rosenbauer liebt es, Menschen und Szenen in natürlichem Licht darzustellen. So widmet sich dieser Workshop rein der Arbeit mit Available Light. Ziel ist es, Bilder zu schaffen, die OHNE Retusche und nur mit verfügbarem Licht perfekt wirken.

 

photo © Bernd Beykirch (Workshop Black&White mit Ralph Rosenbauer bei der IF/SummerAcademy 2017)

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Ralph Christian Rosenbauer

Ralph Christian Rosenbauer machte vor vielen Jahren sein lebenslanges Hobby der Fotografie zum Beruf und arbeitet seitdem im Bereich Beratung und Entwicklung beim Schweizer High-End Kamerahersteller ALPA in Zürich. In seiner Fotografie befasst er sich mit den Feldern Portrait-, Wildlife- und Street Photography. Er liebt es, sich intensiv mit Menschen, Tieren aber auch Städten auseinanderzusetzen und seine ganz persönlichen Eindrücke durch seine Bilder zu vermitteln.

Photos von Ralph Rosenbauer: http://www.intransit.it/il-volo-del-grillaio-gallery

 

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plan|relax Vorbereitungen und Rahmenbedingungen eines Shooting – mit Ralph Rosenbauer und Julia Bär

Wie erarbeite ich ein Konzept für ein Fotoshooting, z.B. Location-Scouting und Moodboard? Wie schaffe ich eine entspannte Arbeitsatmosphäre? Model Julia Bär gibt Tipps zur Stressbewältigung und Kniffe für die Kommunikation und dem Umgang mit dem Model, um das Beste für beide Seiten herauszuholen. Wie gestalte ich die Zusammenarbeit von Model und Fotografen?

Aus Sicht des Fotografen Ralph Rosenbauer erhalten Teilnehmer Einblicke, wie gehe ich mit einem Model um, wie baue ich eine Beziehung auf, die sowohl das Model als auch den Fotografen in einen Arbeits-Flow bringen, von dem beide Seiten profitieren? Die positive Beziehung zeigt sich letztendlich im Ergebnis der Bilder. Wer es schafft, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen, hat die große Chance authentische und herausragende Bilder zu erzeugen.

 

 Photo © Ralph Rosenbauer | Model: Julia Bär | Location: Palazzo bei IF/SummerAcademy

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Julia Bär ist gelernte Sportlehrerin und hat lange im betrieblichen Gesundheitsmanagement in Stuttgart gearbeitet. Mitte 2017 verlagerte sie dann sowohl ihren Wohnsitz als auch ihren beruflichen Schwerpunkt. Sie wohnt mittlerweile in der Metropole Frankfurt am Main und modelt hauptberuflich. Internationale Kampagnen und Workshops für Rollei, die Tattooconvention in Rheinland- Pfalz, die Photokina und Fashionprojekte für verschiedene Labels konnte sie bereits für sich gewinnen. Sie ist unkonventionell, sowohl vielschichtig als auch vielseitig, sehr aufgeschlossen und geht herzlich auf Menschen zu.

www.juli-grace.com

 

Photo © Ralph Rosenbauer | Model Julia Bär | Location: Palazzo bei der IF/SummerAcademy

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Erst denken, dann fotografieren – Visuelles Denken als Voraussetzung für bessere Bilder – mit Rüdiger Schrader

web_20160826_Margreid_HR4143 copyDer Workshop Visuell Denken fragt nach dem, was hinter der Kamera geschieht, statt nach dem, was vor der Kamera sein sollte. Statt sich auf Technik und perfekte Motive zu konzentrieren, fokussierst Du Dich hier auf Dich und Deine inneren Bilder. Dies ist ein theoretischer Workshop, der sich durch detaillierte Denkführung auszeichnet und eine Einführung zu Visuellem Denken und SEHEN umfasst. Denn: Fotografieren kann jeder, Sehen lernen – das dauert. Und fängt mit Visuellem Denken an. Mit verschiedenen Methoden coacht Rüdiger jeden Gruppen-Teilnehmer, sich selbst und seine Fotografie besser oder überhaupt erst zu verstehen. Durch Fragen und Feedback führt er Dich zu grundsätzlichen Fragen, die Dich zur Auseinandersetzung mit Dir selbst zwingen. Vielleicht weißt Du tief in deinem Inneren, was es braucht, stimmige, emotionale, überzeugende Bilder zu schaffen, aber Du findest es schwierig, dies in deiner Fotografie umzusetzen? Rüdiger zeigt, wie die gewonnenen Erkenntnisse zu Dir selbst weiter in die Fotografie und Deine fotografische Herangehensweise übertragen werden.

Vorsicht! Dieser Workshop ist nur für Teilnehmer, die bereit sind, sich selbstreflektorisch mit der Fotografie auseinanderzusetzen und sie so voranzutreiben. Rüdiger hat die seltene Gabe, in die Seele eines Fotografen hineinzusehen und zu erkennen, wo es „hängt“. Fotografieren? Später. Dies ist ein theoretischer Workshop für Verstand, Seele und Ohren (ohne Kamera…), wenn Du neugierig auf Dich selbst bist.

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Rüdiger Schrader bezeichnet sich selbst als visuellen Denker, Seelentaucher und unorthodoxen Ratgeber. So kann er die Essentials der Teilnehmer entwickeln. Er vereint eine Bandbreite an Erfahrungen und Wissensbereichen, die es ihm erlaubt, die Fotografen entsprechend zu führen und anzuleiten. Er war Rechtsanwalt, Fotograf, Journalist, Autor und geschäftsführender Fotochef. Schrader ist Jury-Mitglied beim „Sportfoto des Jahres“ und beim „Hansel-Mieth-Preis“, zudem Mitglied der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie). Er ist zertifizierter Personal-Coach und -Trainer der Buhr&Team Akademie mit den Schwerpunkten Führungsstil, Kommunikation und Visuelles Denken.

Zweimal schon war ich bei Rüdigers Masterclass dabei – und ich bin begeistert!
Als Teilnehmer wird Dir klar, was Fotografie Dir bedeutet, wo Du mit ihr stehst und wohin Du sie entwickeln willst. Du besinnst Dich darauf, Intuition und Verstand gemeinsam zu nutzen, um immer bessere Bild-Ergebnisse zu erzielen. Und Deine Neugierde, Dich noch mehr mit der Fotografie und Dir selbst auseinander zu setzen, wird immer weiter entfacht…Danke für ein Hammer-Seminar!“, beschreibt Hauke Seyfarth aus München.

http://ccs-schrader.de/        Instagram @rudigerschrader

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Oldtimer Motorräder mit Liebe zum Detail – mit Petra Sagnak

Photo © John McDermott | Christian und seine Harley

Historische Fahrzeuge in einer historischen Kulisse: Oldtimerfotografie mit „oldtimer“ Motorrädern und Harley Davidson mit Profifotografin Petra Sagnak, die auf das Fotografieren von Autos, Klassikern und die Geschichten um die rasanten Raritäten spezialisiert ist. Mit Oldtimer Motorrädern und Vespas vor dem Hintergrund des historischen Palazzos und charmanten Weinguts vermittelt Sagnak, wie man andere fotografische Perspektiven der Klassiker herausarbeitet.

Der Workshop unterteilt sich in drei verschiedene Themen, die unabhängig voneinander sind und jeder Workshop ist in sich abgeschlossen. Bei allen Workshops gibt es eine Vorbesprechung und Nachbesprechung.

Im ersten Workshop werden Oldtimer Motorräder (wie Harley Davidson, eine BMW R20 mit Beiwagen und alte Vespa(s) im Stillstand (mit Model) fotografiert. Verschiedene Sets bieten Teilnehmern die Möglichkeit, eine Set Idee zu kreieren, mit dem Model/Person zu interagieren und Formen, Details sowie eine Set Idee zu fotografieren. Beim zweiten Workshop werden die  Motorräder im Dorf Margreid an verschiedenen Stellen, stehend und ein wenig bewegend mit Fahrer/Modell fotografiert. Inszenierung in ein Umfeld mit Fahrer/Modell, wie arbeitet man mit Hintergrund und einfacher Bewegung/Fahrt (vor Ort). Hier werden Christian und seine Harley, Tina und ihre Harley und weitere Harley (teils historische) und Vespas zur Verfügung stehen. Im dritten Workshop geht es um Motorräder in Bewegung, bei der Teilnehmer aus dem Auto heraus fahrenden Harley Fahrer fotografieren, um „in Fahrt“ und Mitzieher zu üben, car-to-bike Fotoshoots. Hubert von American Bikes und Kollegen stehen hier für das Shooting zur Verfügung.

 

Photo © John McDermott | Christian und seine Harley

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PetraSagnak-PortraitPetra Sagnak ist Exotin – weil sie Oldtimer liebt und zu den gefragtesten Auto-Fotografinnen gehört. Ihre Bilder der „Mille Miglia“ sind zum fünften Mal hintereinander ausgezeichnet worden. Sie fotografiert mit Begeisterung für die technische Perfektion und die Formgebung speziell klassischer Automobile und ihre Bilder vermitteln dabei ein Gefühl für den Charakter und die individuelle Historie der Fahrzeuge. Die Fotografin geht auf Entdeckungstour nach dem jeweiligen Konzept der Oldtimer Situation, um den Spirit einzufangen. In welcher Landschaft, vor welcher Kulisse präsentiert sich ein Auto am stimmigsten? Die Besonderheiten automobiler Klassiker in emotional ansprechende und außergewöhnliche Fotos umzusetzen, ist ihre Passion.

Ihr automobiler Klassiker – perfekt, professionell und emotional in Szene gesetzt! Petra Sagnak fotografiert mit einem sinnlichen Blick für die Details historischer Fahrzeuge“, beschreibt Thomas Gerwers, Chefredakteur ProfiFoto Magazin, die Fotografin.

 

http://classiccar-photo.de/   Instagram @classiccarphoto

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Portrait-Fotografie Indoor in historischen Kostümen, Outdoor und in Action (Sport) – mit John McDermott

– Diese Workshops sind in Englisch –

Geschichte lebendig werden lassen: Portraits in historischen Kostümen in historischen Räumen – mit John McDermott

Die Räume und Gewölbegängen des 13. Jahrhundert Palazzos Cason Hirschprunn dienen als Kulisse für Portraitfotografie mit Models in Kostümen vergangener Epochen. Wir haben 4 Mitglieder einer Gruppe aus Südtirol, die mittelalterliche Darbietungen geben, und ihre Kostüme aus dem 13./14. Jahrhundert tragen werden. Teilnehmer üben Portraits zu kreieren, die Atmosphäre des Renaissance-Barock Palazzos Casòn Hirschprunn mit einbeziehend. Dabei zeigt euch John wie ihr mit Unterstützung von Studiobeleuchtung, mehrfachen Licht Setups von einfach über komplex, und Lichtsetzung entgegen deiner Intuition und den Gebrauch von erweiterten Lichtmodifizierern herausstechende Portraits produziert. Der international arbeitende, amerikanische Fotograf John McDermott ist bekannt unter anderem für seine Porträtfotografie sowie das Fotografieren von Menschen in Aktion.

People/Portrait Photography – Outdoor

Wie fotografiere ich Menschen, Portraits draußen im Tageslicht, in der Sonne? Hier kannst du üben, wie du an einer Location natürliches zur Verfügung stehendes Licht mit portablen Studiolicht und Blitz verbindest und unterstützend einsetzt, um geniale Outdoor Portraits zu machen.

Kreative und ungewohnte Einsatzmöglichkeiten von Wide Angle Lenses

Weitwinkel Objektive sind die Linsen, die du nutzt, wenn du “mehr” in deinen Bildausschnitt bekommen möchtest, richtig? Das ist schon irgendwie richtig. Aber da gibt es noch viel mehr. Weitwinkel, genial eingesetzt, können sehr sinnvolle visuelle Werkzeuge sein. Diese aber richtig gut einzusetzen kann um einiges komplizierter sein, als es auf den ersten Blick scheint. John wird dir helfen, wie du deine Arbeit mit Weitwinkel Objektiven verbessern kannst, er zeigt Beispiele und gibt den Teilnehmern praktische Aufgabenstellungen, die sie im Umfeld des Lageder Weinguts umsetzen sollen.

 

 

 

Photo © Claudia Brose – Mittelalterliche Kostümgruppe in Südtirol

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JMcDermott-by-HeikeRost

John McDermott ist ein in Amerika geborener Fotograf mit doppelter Staatsbürgerschaft (Irland/USA), der weltweit tätig ist. Frühere kurze Karrieren als Fußballspieler, Marine-Offizier und Journalist führten zu seiner exzellenten Fähigkeit, Menschen zu führen und zu motivieren, Probleme zu lösen und zu einer bis heute andauernden Leidenschaft, Sport, Industrie, urbane Landschaften und Portraits zu fotografieren. John ist international sowohl für seine Portrait Arbeit als auch seine Sportfotografie bekannt. Er hat für eine Reihe von führenden Marken und internationalen Unternehmenskunden und Medien Führungskräfte von Großunternehmen, Autoren, Künstler und bekannte Sportler, sowie Menschen im Alltag fotografiert. Bei der SommerAkademie teilt er seine Erfahrungen aus vierzig Jahren weltweiter Tätigkeit als Profifotograf.

“John as an instructor is out of this world!” empfindet Teilnehmer Sven Bernert aus Luzern/Schweiz. „John hat eine unglaubliche Gabe Leute in das Geschehen mit hineinzuziehen. Es beeindruckend wie er mit Menschen umgeht und wie viel Beachtung er der Person schenkt, mit der er sich gerade beschäftigt. Ich habe nicht nur viel über Fotografie gelernt, sondern auch viel über mich selbst“, beschreibt Hansjörg Künzel, seine Erfahrung mit John McDermott.

 

www.mcdfoto.com   Instagram @johnmcdermottphoto

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Storytelling: Sprechende Bilder – mit Stefan Sobotta

photo © Stefan Sobotta

„Storytelling“. Ein Begriff, der in aller Munde ist, seit das Internet schnell läuft und die Bilder bewegt sind. Geschichten erzählen hieß das früher mal. Geschichten von Menschen und Ereignissen. Geschichten, die bewegen. Früher war ihr Platz am Lagerfeuer, dann im Buch, jetzt im Netz. Wie erzählt man aber diese Geschichten und wie baut man sie auf? Wie nähert man sich einem Thema so an, dass es die Zuschauer bewegt? Wie plane ich eine Story so, dass sie spannend ist? Was ist überhaupt eine Geschichte, die es wert ist erzählt zu werden?

Stefan Sobotta setzt mit den Teilnehmern in den Workshops kurze Stories um. Während der SommerAkademie beginnt auf dem Alois Lageder Weingut die Weinernte – was als ein Reportage Thema eingesetzt werden kann, um den Aufbau einer Geschichte zu erarbeiten: Wie erzähle ich das, was ich aussagen will? Wie kann Audio mir dabei helfen? In einem weiteren Workshop steht der Protagonist im Mittelpunkt: Starke Typen für starke Geschichten. Richtige Typen sind automatisch spannend, darum sollten wir sie in den Mittelpunkt stellen. Wie macht man das? Der gute Ton macht die Story. Eine gute Tonspur macht gute Fotos noch besser. Wie setze ich Audio ein, um Geschichten persönlicher zumachen? In diesem Teil übt Stefan mit den Teilnehmern Interviewkurztraining und das Einfangen von Atmosphäre zu den erstellten Fotos, denn Ton weckt ebenso wie Bilder Gefühle. Wenn beides zusammenkommt entsteht daraus mehr als die Summe zweier Teile.

 

 

 

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Stefan Sobotta ist Fotojournalist und Multimedia Produzent, spezialisiert auf die Erstellung von Multimedia und Crossmedia Geschichten. Stefan arbeitete schon multimedial als es dafür noch kein eigenes Genre gab. Film, Foto, Panorama, Hörfunk: Das waren seine Themen bereits während des Studiums. Im neuen Jahrtausend fand er endlich die technischen Möglichkeiten diese Erzählformen zu kombinieren. Seine Langzeitreportage über das Sterben im Hospiz war eine der ersten Audio-Sildeshows in Deutschland und 2007 unter den zehn der meistergeklickten Bildstrecken auf Stern online. Stefan arbeitet für Magazine, Newswebsites und Kunden aus Tourismus und Wirtschaft. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erzählt er Geschichten von Menschen und was sie bewegt.

 

https://www.stefan-sobotta.com/   Instagram @stefan_sobotta
www.multimedia-journalist.com

Photo Stefan Sobotta by Frank Drechsler

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Analoge Schwarz-Weiß Fotografie – mit Andreas Marx

Es gibt eine Rückbesinnung auf Analogfotografie. Das heißt nicht, dass du auf Analogfotografie umschwenken sollst – aber die Idee hinter dem Prozess des Analog Fotografierens hilft dir, deine Bilder bewusster zu gestalten.

Entschleunigung, Konzentration auf das Wesentliche, grundlegende Fototechnik (Belichtungsmessung, Zeit, Blende, keine Automatik) – Back to the Basics! Die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Elementen der Fotografie schult das Auge und das Bewusstsein, wie ein Bild entsteht. Der Workshop hat einen experimentellen Charakter. Analogfotografie hat den ganz speziellen Reiz der Überraschung was letztlich rauskommt.

Der erste Workshop startet mit ein wenig Theorie und dann wir praktisch fotografiert – die historischen Palazzo Räumen und der Hof bieten sich geradezu an für Schwarz-Weiß Motive vergangener Zeiten. Das Experiment geht weiter: Die entstandenen Bilder werden in einer provisorischen Dunkelkammer im Palazzo entwickelt, so dass jeder Teilnehmer sieht, wie ein Film entwickelt wird. Im zweiten Workshop werden die Teilnehmer gemeinsam die Negative sichten und auswählen, um die Auswahl zu digitalisieren und bearbeiten.

Analog Kameras werden zur Verfügung gestellt.

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Andreas Marx hat jahrzehntelange Erfahrungen als professioneller Studiofotograf mit dem Schwerpunkt Stillife, Produkt- und Industriefotografie. Er weiß, wie Aufnahmen entstehen, die heute in der Werbung verwendet werden. Erforderlich ist ein handwerklich präzises Arbeiten, das Marx beherrscht sowie eine Reihe von kleinen Tricks.

Neben der komerziellen Tätigkeit im Studio hat Andreas Marx seit 1976 immer wieder Reisen unternommen und dabei versucht, die Faszination ferner Landschaften im Bild festzuhalten. Ob es das übersehene, schöne Detail eins alltäglichen Gegenstandes ist oder die grafische, fast abstrakte Komposition der Libyschen Wüste, Andreas Marx weiß um die emotionale Wirkung, die präzise festgehaltene Bilder transportieren können.

Er ist stellvertretender Vorsitzender des Professional Imagers Club (PIC-Verband) und Prüfer für Fotografie an der Handwerkskammer. Heute ist er Leiter Technik bei NOVOFLEX.

 

www.marx-studios.de   Instagram   @andreasfoto16

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Fine Art Drucken – mit Hermann Will

Hermann Will ist Herausgeber des Magazins FineArtPrinter und Fine Art Druck Spezialist bei der SommerAkademie. Er ist ein unermüdlicher Promoter für das gedruckte Bild und als leidenschaftlicher Drucker verwandelt er die Fotoergebnisse der SommerAkademie Teilnehmer in hochqualitative, anfassbare Bilder. Auf diese Weise macht er die in den Fotoworkshops gewonnenen Erkenntnisse und Erlebnisse sichtbar und nachvollziehbar.

Die gedruckten Werke werden an einer Wäscheleine, die quer durch den historischen Palazzo Hof gespannt ist, aufgehängt. Diese Galerie auf der Wäscheleine hat sich nicht nur als eine wunderbare Foto-Galerie erwiesen, sondern sich zum Treffpunkt der Teilnehmer und Referenten entwickelt, hier über Fotos, „Sehen“ und Techniken zu diskutieren.

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Hermann Will ist Inhaber der Will Magazine Verlag GmbH, die neben FineArtPrinter auch LARGE FORMAT, Magazin für digitalen Großbilddruck, und das mehrfach ausgezeichnete Grafikdesign-Magazin novum publiziert. Als Inkjet-Spezialist ist Will weit über den Fine-Art-Markt hinaus in der Branche bekannt.

Als Chefredaktuer FineArtPrinter und als Geschäftsführer der will Magazine Verlag GmbH hat Hermann Will das Konzept für FineArtPrinter-Exchange entwickelt.

Seit 2007 vermittelte er mehr als 500 Frauen und Männern in seinen Seminaren den „Einstieg ins FineArtPrinting“. Will ist unermüdlicher Promoter für das gedruckte Bild und Initiator der Aktion „Activate your Megapixels – PRINT“.

 

http://fineartprinter.de/

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Abend Präsentation – Der Wandel in Sportfotografie – mit Markus Gilliar

Photo © Markus Gilliar

Als besonderen Gast für eine Abend Präsentation bei der SommerAkademie begrüßen wir den renommierten deutschen Sportfotografen Markus Gilliar. Der Fotojournalist wird uns über internationale Sportereignisse erzählen, wie zum Beispiel von den Fußball Weltmeisterschaften 2014 und 2018 – und seine Bilder zeigen. Wie hat sich die Sportfotografie gewandelt in den letzten 30 Jahren? Wie hat sich die Arbeit gewandelt, der Umgang mit den Athleten und den Medien? Im Gespräch mit Rüdiger Schrader, langjähriger Fotochef bei dpa, stern und Focus wird er sich zu weiteren spannenden Fragen der Arbeit der Fotojournalisten, Sportfotografen und Street Fotografen stellen.

Markus Gilliar setzt auf Qualität statt Masse. Handwerkliches Können und ein großes Maß an Erfahrung sind nach seiner Ansicht auch heute noch ein absolutes Muss, um die Einzigartigkeit einer Situation in Bruchteilen von Sekunden zu erkennen.

 

 

 

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Markus Gilliar ist einer der erfolgreichsten deutschen Sporfotografen. Die von Markus schon mit 22 Jahren mitgegründete und heute allein geleitete „GES Sportfoto-Agentur“ nähe Karlsruhe ist ein ganz wesentlicher Akteur in der Sportfotografie. Welt- und Europameisterschaften, Bundesliga, Champions League, Formel 1, Tennis, Boxen, Wintersport oder Olympische Spiele – es gibt so gut wie kein bedeutendes sportliches Ereignis, das GES und Markus Gilliar nicht mit der Kamera festhält.

Die WM in Brasilien in 2014 war ein absoluter Höhepunkt, denn so nah wie Markus kam kein anderer Fotograf an die deutsche Fußballnationalmannschaft ran. Er war bei Trainings und natürlich bei allen Spielen anwesend und als einziger Pressefotograf bei der Party nach dem großen Sieg. Er war mit den Weltmeistern im Flieger als dieser über die Fan-Meile in Berlin flogen und nachher durch Berlin fuhren sowie bei der anschließenden Party, wo er mit der Kamera neben und auf der Bühne den Partyrausch festhielt.

 

https://ges-sportfoto.de/team/markus-gilliar

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Nachtfotografie: Über die Grenzen des Sehens hinaus

Heutige Digital Kameras sehen „besser“ als das menschliche Auge es je vermag: schärfer, detailreicher, lichtstärker. Die digitale Kamera hebt damit die bisherigen Grenzen der Technik auf. Und so die Grenzen deines Sehens, erst recht jene, die dir durch das spärliche Licht der Nacht gesetzt werden. Du kannst heute in der Nacht fotografieren, was du mit deibem Augen nicht wahrnimmst. Spiel mit dem vorhandenen Nachtlicht, das Häuser, Straßen und Ortschaften ausleuchtet. Oder mit Licht und Schatten in den Gassen. Spiel mit den Grenzen der Belichtungszeit und erfahre, welche Möglichkeiten dir die Kamera in der Nacht bietet, „mehr“ zu sehen. Ohne weitere Lichtzusätze.

Wir werden entweder in Neumarkt, unter den Lauben, in den Gassen fotografieren oder in Kaltern, wo „Langer Donnerstag“ von 19-22 Uhr ist und die Straßen voller Leben mit Menschen, Unterhaltung und Straßenfest Atmosphäre ist.Hier stellt sich die Herausforderung, Szenen mit viel „künstlicher“ Beleuchtung zu fotografieren, Menschengewirr, Arbeiten mit starkem Licht Kontrast von hell (Beleuchtung) und dunkel (spät Abends) und buntes Nachtleben.

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Die SommerAkademie Location von oben. 
Ein kleiner Rundflug über das Alois Lageder Weingut, den Palazzo und den Innenhof mit den Teilnehmern in action.

Claudia BroseWorkshops SummerAcademy 2018